Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

USA/Irak/Iran/Afghanistan/Kriege

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
A

Anzeige

Re: USA/Irak/Iran/Afghanistan/Kriege
Ob Krieg unlogisch ist?

Diese Frage kann man meiner Meinung nach nicht wirklich beantworten. Es setzt voraus, dass es in dieser Situation eine logische Antwort gibt. Die gibt es aber meistens nicht.

Ist Krieg logisch? Nein. Ist es logischer die eigene Bevölkerung töten zu lassen? Nein.

Der Staat hat die Verpflichtung das Leben seiner Bürger schützen und nur seiner Bürger.

Hier geht es ums Prinzip, selbst wenn das Prinzip bedeutet, dass im Nachhinein mehr Menschen sterben.
 
Mich würde mal interessieren, wie die Jungs hier über Krieg argumentieren würden, wenn sie selber mal mit ihrem Hintern im Feuer gelegen hätten.

War von denen überhaupt mal einer beim Militär?

Glaube, die Ansichten würden sich schnell ändern, wenn sie mal so richtig unter Feuer gelegen hätten.
 
Mich würde mal interessieren, wie die Jungs hier über Krieg argumentieren würden, wenn sie selber mal mit ihrem Hintern im Feuer gelegen hätten.

War von denen überhaupt mal einer beim Militär?

Glaube, die Ansichten würden sich schnell ändern, wenn sie mal so richtig unter Feuer gelegen hätten.

Ich habe noch ein paar Wattebällchen. Die kannst gerne haben 🙄
 
Umgekehrt würde es mich sehr interessieren Stan, ob du immer noch so arrogant über den Unsinn von Krieg vor dich her philosophieren könntest, wenn du in einer entscheidenden Situation bist.

Wenn du Staatsoberhaupt bist und siehst, wie die Bürger deines Landes getötet werden.

Dann möchte ich dich sehen...... 🙄

Die rational betrachtete Unlogik des Krieges ist auch ein Garant für Frieden.

Ein hypothetisches Beispiel aus dem Kalten Krieg:
Die Sowjetunion vernichtet mit einem nuklearen Schlag eine Großstadt in den USA. Jetzt könnten die USA sagen: Wenn wir jetzt zurückschlagen kommt es zum totalen nuklearen Krieg und es werden noch mehr unserer Bürger sterben.

Objektiv gesehen wäre das sogar wahr.

Hier geht es aber nicht um Objektivität. Es geht um die Logik des Krieges.
Ganz einfach: Wenn du mich angreifst, dann greife ich dich an. Selbst wenn es bedeutet, dass im Nachhinein mehr meiner Bürger sterben.

An diesem Prinzip wird festgehalten und das ist gut so. Ansonsten würde Jeder Jeden angreifen, wenn er glaubt, man würde sich nicht wehren.

Und deshalb hat auch nicht eine sowjetische Rakete die USA getroffen oder eine amerikanische Rakete die Sowjetunion.
 
Versteh ich nicht mit dem Prinzip: Von wem wurde die USA denn angegriffen? Vom Irak? Von Afghanistan? Wird China von Tibet angegriffen? Krieg löst keine Probleme, sondern schafft erst welche.

In unsere Atomwaffenzeit ist das sowieso völlig überholt. Wer zuerst schießt stirbt lediglich als zweiter. Und beim derzeitigen Krieg im Irak trifft es sowieso auch nicht zu. Die USA haben nach 4 Wochen oder so, den Krieg für beendet erklärt. ( mit etwa 150 eigenen Toten ) Die Zeit der Besatzung hat jetzt aber weit über 3000 eigene Tote gekostet und den Krieg hat man schon lange verloren. Wenn Bush gewußt hätte was kommt, hätte er nicht angreifen lassen.

Übrigens habe ich gestern Abend eine Sendung verfolgt - es könnte Maischberger gewesen sein - bei der Genscher, Scholl-Latour und Todenhöfer eingeladen waren. Da war z.B. zu vernehmen das die Russen damals erst aus Afghanistan abgezogen sind, als Osama eine größere Ladung Stinger-Raketen erhalten hat, mit denen er die russischen Hubschrauber massenweise vom Himmel geholt hat. Und - man rechnet damit das die Taliban demnächst auch über sowas verfügen. Es stehen den westlichen Streitmächten also möglicherweise noch lausige Zeiten bevor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Umgekehrt würde es mich sehr interessieren Stan, ob du immer noch so arrogant über den Unsinn von Krieg vor dich her philosophieren könntest, wenn du in einer entscheidenden Situation bist.

Wenn du Staatsoberhaupt bist und siehst, wie die Bürger deines Landes getötet werden.

Dann würde ich als Staatsoberhaupt nicht eine solche Politik machen, dass ich solche Leute erst groß ziehe, sie für meine Zwecke missbrauche, dann fallen lasse und sie anschließend als Vorwand für einen Krieg nehme.

Nur mal soviel zur Ethik und Moral, aber wenn nur das bloße, auch eigene Gewinnstreben vorgeht, sollte man die Finger von der Politik lassen. Oder ist es nur ein Gerücht, dass Bush Geschäfte mit der bin Laden Group macht? Wo bleibt da die Fürsorgepflicht eines Staatsoberhauptes gegenüber dem Volk?

Ach ja, noch so zum Abschluss, was ist an meiner Meinung arrogant? Weil ich unangenehme Fragen stelle?

Dir habe ich schon mal Arroganz vorgeworfen und Du bestätigst das immer wieder. Keine Lebenserfahrung, keinen Krieg erlebt, aber eine Klappe wie ein Großer.

Sorry, fällt mir schwer, Dich trotzdem ernst zu nehmen, aber ich tue es.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich schreibe hier über die Logik des Krieges an sich. Über das festhalten an diesem Prinzip und das genau dieses festhalten viele Kriege verhindert hat.

Der Staat hat die Pflicht seine Bürger zu schützen. Nur seine Bürger.
Selbst wenn es bedeutet, dass die Bürger anderer Länder sterben müssen und selbst wenn es bedeutet, dass im Nachhinein mehr Bürger des eigenen Landes sterben.

Hier geht es nicht um Philosophie. Es ist immer einfach "Niemals Krieg" zu schreien. Aber sei mal in einer entscheidenden Situation......

Um aber doch auf deine Frage zu antworten: Die offizielle afghanische Regierung hat den Terror unterstützt. Hat es zugelassen und unterstützt, dass Terrorcamps im eigenen Land unterhalten werden, wo künftige Attentäter ausgebildet werden.

Und es gab ein Angebot zu kooperieren und dafür kein Krieg. Man hat es ausgeschlagen.

Ja, gleich kommt wahrscheinlich wieder Stan und verweist auf die CIA. 🙄 Das ist irrelevant. Für jemanden der einen nahen Menschen an 9/11 verloren hat, ist es völlig egal. Und er ist im Recht.

Es entschuldigt und rechtfertigt nicht den Mord an über 3000 Menschen. Ende.

Der Staat hat seine Bürger zu schützen.
 
Unter den Attentätern des 11.09. waren keine Afghanen - es waren 15 Saudis und drei Ägypter. Und ausgebildet wurden sie zu einem großen Teil in der BRD. Man belese sich!
In der BRD leben zum Beispiel 80 000 Afghanen ohne jedes Problem und ohne jeden Anschlag. Der Krieg gegen Afghanistan und hierd er Krieg gegen eine Zivilbevölkerung findet lediglich statt weil sich Bin Laden nach den Anschlägen dorthin kurzzeitig zurückgezogen hatte. Das er da aber gar nicht mehr ist, weiß eigentlich jeder. Kam alles gestern Abend wunderbar zur Sprache und House - da hättest Du wenigstens was lernen können. Und müsstest nicht immer die Lügen von Bush unterstreichen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben