Schutzhuette
Aktives Mitglied
Schick sie mit ihren Taten und ihrer recht späten Reue ins Grab. Das hat sie ja wohl verdient. Sie wusste, was sie tat.
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Hallo Schutzhuette,
schau mal hier: Traumatische Kindheit: Mutter (90) fordert Absolution vor ihrem Lebensende.. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Ich gehe mal davon aus, dass du mich damit meinst.Liebes Rumpelstilzchen, vielleicht warst du in einem früheren Leben ein gewalttätiger Vater und nun musstest du erleben, wie sich das anfühlt.
Da bin ich ähnlich wie du.Aber ich habe keinen Schmerz damit, andere Menschen, egal wie blutsverwandt sie auch immer sein mögen, dann aus meinem Leben zu streichen.
Dennoch: meine Eltern haben mir nicht geschadet weil sie es wollten sondern weil sie es nicht anders konnten. Ich sah meine Chance darin es ihnen gegenüber besser zu machen als sie es mir gegenüber taten. Zumindest habe ich es versucht!
Oft fehlte ihnen die Kraft für die Kinder.
Dann hast Du ja Deine Entscheidung getroffen, was ja schon viel wert ist.Ein eigenes Päckchen zu tragen rechtfertigt niemals, dem eigenen Kind so großen Schaden zuzufügen.
Meine Eltern waren erwachsene Menschen, die die Verantwortung für ihr Handeln trugen. Wer ein unschuldiges Kind als Sündenbock missbraucht und systematisch isoliert, tut das nicht, weil er es ‚nicht anders kann‘, sondern weil er die eigene Schuld auf das schwächste Glied abwälzt.
Einen wirklchen Frieden zwischen uns würde es nur geben, wenn sie ihre Schuld eingesgteht.
Zu dieser Aussage möchte ich dir noch einen Gedanken da lassen: Verleugnung - und nichts anderes tut deine Mutter hier - ist ein natürlicher psychischer Abwehrmechanismus. Sie dient dazu, uns vor Wahrheiten zu schützen, die im jeweiligen Moment so schmerzhaft wären, dass sie unser Selbstbild oder unsere emotionale Stabilität bedrohen würden.Das ist für mich nicht schlimm. Schlimm ist für mich eigentlich nur, dass sie mir unterstellt, ich würde lügen.
Ich kann das schwer beschreiben. Es ist diese Ungerechtiugkeit, die mich zermürbt.
Also ich finde nicht, dass du ihre Lebensjahre, auch wenn es ihre letzten sind, höher stellen musst oder solltest als deine eigenen. Du hast mMn jedes Recht, zu versuchen, dass es dir gut geht!Soll ich ihre Aussagen einfach abnicken und schlucken, damit sie mit einem ruhigen Gewissen ihre letzten Lebensjahre verbringen kann?
Laut deiner Beschreibung ist es zwar sehr! unwahrscheinlich, dass sie ihre Schuld eingesteht, aber die winzige Chance darauf besteht jedenfalls wahrscheinlich nur, wenn du über diese Tatsachen/Schuld sprichst.Einen wirklchen Frieden zwischen uns würde es nur geben, wenn sie ihre Schuld eingesgteht.
Dann könnte und würde ich ihr verzeihen.
Sind wir denn immer wir selbst oder eher nicht? Können wir immer alles wissen? Und da Menschen Zeit brauchen könnten, um auf sinnvolle Gedanken zu kommen, könnte man sich auch fragen, wie groß da die Schuldfrage beim einzelnen Normalo wirklich ist. Oft soll es eben doch schnell gehen mit allen möglichen negativen Folgen und nicht langsamer und bedacht. Da bleibt halt der Mensch schon mal auf der Strecke mit allen was ihn ausmacht. Dabei kann das angeborene Selbst des Menschen zu kurz kommen. Schuld an der Schnelligkeit sind jetzt aber nicht unbedingt besser gestellte Leute, sondern vielleicht liegt es an einer veränderten Wahrnehmung von uns Menschen im Bezug zur Zeit und daran was man halt selbst für Realität hält. Zwar glaubt man, dass der Mensch hier die Herrschaft auf dem Planeten Erde hat, ist das aber wirklich so? Damit meine ich keine Außerirdischen aus dem Weltall. Sagen wir mal so, diverse Leuten aus unterschiedlichen Religionen scheinen z. B. an Dämonen zu glauben, wo es etwa bei Menschen durch Dämonen sogar angeblich bis zur Besessenheit kommen können solle. Fantasiewesen aus einem Märchenbuch? Oder sind das nur erfundene Gruselgeschichten, um ein moralischerer Mensch zu werden, um sich gegen "das Böse im/des Menschen" zu stellen?
Du musst überhaupt nichts verzeihen.Dein Kommentar liest sich (für mich) wie ein philosophisches Geschwurbel.
Du versuchst hier durch abstrakte Theorien über Zeitgeist, Wahrnehmung und sogar Dämonen eine Schuld zu relativieren.
Ein Kind blutig zu schlagen und es danach zum Schweigen und Lügen zu zwingen, ist keine 'Überforderung durch die moderne Welt'.
Es war bewusst ausgeführte Gewalt von zwei erwachsenen Menschen.
Dein Versuch, die Täter hier durch kosmische oder mystische Umstände zu entlasten, geht komplett an der Realität vorbei.
Zu dieser Aussage möchte ich dir noch einen Gedanken da lassen: Verleugnung - und nichts anderes tut deine Mutter hier - ist ein natürlicher psychischer Abwehrmechanismus. Sie dient dazu, uns vor Wahrheiten zu schützen, die im jeweiligen Moment so schmerzhaft wären, dass sie unser Selbstbild oder unsere emotionale Stabilität bedrohen würden.
Gerade wenn es um die eigene Rolle als Mutter geht, kann dieser Mechanismus besonders stark sein. Die Vorstellung „Ich habe meinem Kind geschadet“ steht in direktem Widerspruch zu dem Bild, das die meisten Mütter von sich selbst haben: Eine liebende, fürsorgliche Mutter zu sein. Diesen Widerspruch auszuhalten, kann Scham, Schuld und Trauer auslösen, die für manche Menschen kaum erträglich sind.
Die Psyche sucht deshalb nach einem Ausweg: Sie spielt Erlebtes herunter, deutet Erinnerungen um oder bestreitet, dass bestimmte Dinge überhaupt passiert sind. Das geschieht häufig nicht aus bewusster Bosheit, sondern als unbewusster Selbstschutz.
Kurzfristig hilft Verleugnung, mit der eigenen Vergangenheit zu leben. Langfristig verhindert sie jedoch, Verantwortung zu übernehmen und sich ehrlich mit dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen. Für deine Mutter scheint das der Weg zu sein, den sie für sich gewählt hat - eigennützig. Für dich als betroffenes Kind ist das oft besonders schmerzhaft, weil dir dadurch nicht nur das erlebte Leid, sondern auch dessen Anerkennung verwehrt bleiben. Das ist genau das, das dir so schmerzhaft zusetzt.
Es freut mich sehr, dass du deinen Weg gefunden hast,mit deiner eigenen Mutter angemessen umzugehen.Ach ja, ich hab auch solch ein Mutter-Exemplar - mein Weg, damit umzugehen, ist mich rar zu machen. Mittlerweile bin ich kaum noch da. Mir geht es damit sehr gut.
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