Ein paar Fragen, die du dir selbst stellen könntest, um einen Entscheidung zu treffen:
- Was ist dein Ziel, wenn du das Thema ansprichst? Soll sie deinetwegen ihre Schuld eingestehen? Oder möchtest du das Thema nur ausgesprochen haben? Dinge verlieren ja auch viel ihren "Schrecken", wenn sie in Worte gefasst werden.
- Was hatte sie für eine Kindheit? Sie müsste ja um 1935 geboren worden sein und damals gab es ja auch häufig Gewalt in der Kindererziehung. Das soll keine Rechtfertigung für ihr Verhalten sein, denn sie war schließlich erwachsen und du ein Kind, als die Dinge in deiner Kindheit passiert sind. Trotzdem kann das Wissen über ihre Kindheit dir vielleicht helfen, eine andere Perspektive einzunehmen.
- Was ist dir wichtiger? Dein Seelenfrieden, deine Gedanken ausgesprochen zu haben, aber von ihr vielleicht nicht anerkannt zu bekommen? Oder ihr eine schöne letzte Zeit zu bescheren und dem losen Kontakt halbwegs OK zu pflegen?
- Wie würdest du dich fühlen, wenn wie stirbt, ohne dass du das Thema angesprochen hast?
- Schätzt du den Kontakt, so wie er jetzt ist?
Die Fragen brauchst du nicht hier zu beantworten, wenn du nicht möchtest, aber vielleicht helfen sie, dass du deine Entscheidung für dich richtig treffen kannst.
Ich glaube, es ist sehr schwer, so ein Verhalten jemals zu vergeben. Insbesondere, weil ich denke, man wünscht sich so sehr, dass das eigene Leid anerkannt wird. Insbesondere von so einer wichtigen Person, wor der Mutter, die man (auch wenn es nicht für jeden zutrifft) als Kind geliebt hat.
Wobei es auch immer wieder Menschen gibt, die noch viel schlimmere Dinge vergeben. Das finde ich sehr bewundernswert. Und wenn man diese Menschen fragt, warum sie so schlimme Dinge vergeben, wird oft etwas gesagt, wie dass es nicht für die Person war, die einem diese Dinge angetan hat, sondern für sich selbst, weil man dieser Person nicht die Macht geben will, nicht nur die Vergangenheit zu zerstören, sondern auch Gegenwart und Zukunft.
Ich persönlich finde das einem vernünftigen Ansatz.
Aber das ist vermutlich auch Typsache.
Wenn die Gedanken dazu nicht helfen, kannst du sie einfach ignorieren.
- Was ist dein Ziel, wenn du das Thema ansprichst? Soll sie deinetwegen ihre Schuld eingestehen? Oder möchtest du das Thema nur ausgesprochen haben? Dinge verlieren ja auch viel ihren "Schrecken", wenn sie in Worte gefasst werden.
- Was hatte sie für eine Kindheit? Sie müsste ja um 1935 geboren worden sein und damals gab es ja auch häufig Gewalt in der Kindererziehung. Das soll keine Rechtfertigung für ihr Verhalten sein, denn sie war schließlich erwachsen und du ein Kind, als die Dinge in deiner Kindheit passiert sind. Trotzdem kann das Wissen über ihre Kindheit dir vielleicht helfen, eine andere Perspektive einzunehmen.
- Was ist dir wichtiger? Dein Seelenfrieden, deine Gedanken ausgesprochen zu haben, aber von ihr vielleicht nicht anerkannt zu bekommen? Oder ihr eine schöne letzte Zeit zu bescheren und dem losen Kontakt halbwegs OK zu pflegen?
- Wie würdest du dich fühlen, wenn wie stirbt, ohne dass du das Thema angesprochen hast?
- Schätzt du den Kontakt, so wie er jetzt ist?
Die Fragen brauchst du nicht hier zu beantworten, wenn du nicht möchtest, aber vielleicht helfen sie, dass du deine Entscheidung für dich richtig treffen kannst.
Ich glaube, es ist sehr schwer, so ein Verhalten jemals zu vergeben. Insbesondere, weil ich denke, man wünscht sich so sehr, dass das eigene Leid anerkannt wird. Insbesondere von so einer wichtigen Person, wor der Mutter, die man (auch wenn es nicht für jeden zutrifft) als Kind geliebt hat.
Wobei es auch immer wieder Menschen gibt, die noch viel schlimmere Dinge vergeben. Das finde ich sehr bewundernswert. Und wenn man diese Menschen fragt, warum sie so schlimme Dinge vergeben, wird oft etwas gesagt, wie dass es nicht für die Person war, die einem diese Dinge angetan hat, sondern für sich selbst, weil man dieser Person nicht die Macht geben will, nicht nur die Vergangenheit zu zerstören, sondern auch Gegenwart und Zukunft.
Ich persönlich finde das einem vernünftigen Ansatz.
Aber das ist vermutlich auch Typsache.
Wenn die Gedanken dazu nicht helfen, kannst du sie einfach ignorieren.