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Zukunft der Arbeit in unserer Gesellschaft

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Es geht nicht um Ruhigstellung der (arbeitslosen) Menschen. Es gibt mehr als genug wichtige Aufgaben, die nicht erledigt werden, weil sich Menschen z.B. mit Krieg und Waffentechnik beschäftigen. Wir denken viel zu sehr an die Situation vor unserer Haustüre.
Welchen Nutzen hat es, wenn Arbeitsfaktoren zum Bau von Kriegswerkzeug verwendet werden?
Welchen Nutzen würde es haben, wenn Arbeitsfaktoren z.B. zur Beseitigung der Wüsten verwendet werden?
 
Ja, so war das mal angedacht - der Mensch kann immer kürzer arbeiten, bei gleichem Lohn. Aber iregndwie haben sich die Unternehmer nicht drangehalten......Wir erleben ja das Gegenteil. ( was bei einigen Zeitgenossen sogar zum BGE führt - wir geben denen einfach nur noch Geld, damit sie sich nciht auflehnen )
Ja, es gibt wichtige Aufgaben, das stimmt. Diesen Einsatz dort, zahlt aber niemand. Die "Wüste" wird erst dann interessant, wenn sie zu irgendwas brauchbar wird.

PS: Besser lesen: Das Wort "Ruhigstellung" ( der Arbeitslosen ) habe ich verwendet,w eil weiter oben jemand der Ansicht war, daß Menschen ( alle? ) gar nicht arbeiten sollten.
 
Nicht alle, aber die meisten Kriegsprodukte lassen sich auch zu friedlichen Zwecken nutzen. Einem Jeep oder Lastwagen ist es egal, ob er zu zivilen Transportzwecken oder in einem Kriegsgebiet eingesetzt wird, das gleiche gilt für die meisten Flugzeuge (abgesehen Kampfjets). Die in Flugzeugen eingesetzten Transponder z. B., ursprünglich erfunden um freundliche von feindlichen Maschinen zu unterscheiden, helfen auch in der Koordination des zivilen Luftverkehrs. Radar und Sonar - Kriegsentwicklungen. Kettenfahrzeuge (für Waldeinsätze oder Schwertransporte über Land) ebenso. Spionagesatelliten lassen sich auch nutzen, Schleuserschiffe zu identifizieren, bevor sie aus dem afrikanischen Hafen ablegen können, oder die Schuldigen für illegales Ölablassen auf hoher See festzustellen. Mit Raketen kann man Atombomben verschicken oder Forschungssatelliten zum Jupiter. Nicht das Messer begeht den Mord, sondern der, der es benutzt. Schwerter zu Pflugscharen - einfacher als man denkt, und ohne Verluste an technischem Know-How.
 
Ja, so war das mal angedacht - der Mensch kann immer kürzer arbeiten, bei gleichem Lohn. Aber iregndwie haben sich die Unternehmer nicht drangehalten......Wir erleben ja das Gegenteil.
Ja, es gibt wichtige Aufgaben, das stimmt. Diesen Einsatz dort, zahlt aber niemand. Die "Wüste" wird erst dann interessant, wenn sie zu irgendwas brauchbar wird.

PS: Besser lesen: Das Wort "Ruhiugstellung" ( der Arbeitslsoen ) habe ich verwendet,w eil weiter oben jemand der Ansicht war, daß Menschen ( alle? ) gar nicht arbeiten sollten.

Mit dem Projekt "Wüste nutzbar machen" verhält es sich wie mit allen anderen Projekten. Es ist erst mal eine Investition erforderlich, bevor ein brauchbarer Nutzen entsteht. Das Problem besteht in meinen Augen auch darin, dass das Geld meistens dort eingesetzt wird, wo der Nutzen sich am schnellsten in Euro oder in $ auswirkt. Das kurzfristige Denken ist oft der Feind des langfristigen. Das altruistische Denken ist langfristig auch ökonomisch besser als das egoistisch kurzfristige Denken.

Wir wissen, dass Verzicht ein wichtiger Faktor ist, um Kapazitäten frei zu setzen bzw. zu schaffen. So verzichten wir auf Freizeit - um zu lernen. Wir sparen - um investieren zu können. Und so können wir auch auf unwirtschaftliche und unproduktive Rüstungsproduktion verzichten, um Kapazitäten für wirtschaftlich sinnvolle zu haben. Wir haben bereits in etlichen Branchen Überkapazitäten. Diese werden gefördert durch ein Denken, bei dem Verzicht etwas Schlechtes ist.

Das Geld hat keine menschlichen Züge. Jedoch hat das Geld (der Materialismus) seine eigene Dynamik. Solange diese Dynamik nicht unterbrochen wird, werden menschliche Probleme vorhanden sein bzw. steigen. Ich muss unwillkürlich an die Aufgabe denken "macht euch die Welt untertan". Diese Aufgabe wurde dem Geld überlassen. Es sieht so aus, als ob sich das Geld zum Herrscher der Welt aufgeschwungen hat - und eben nicht der Mensch. Und solange es Menschen bzw. Entscheidungsträger gibt, die davon profitieren, werden diese Entscheidungsträger auch wenig geneigt sein, dem altruistisch Besseren zuzustimmen.
 
Das ist alles viel zu theoretisch. Wir reden ja über Wirtschaft und die Zukunft der menschlichen Arbeit.
Waffenproduktion ist in diesem Sinne eben nicht sinnlos. Das Zeug wird ja verkauft und es hängen auch da ein paar Arbeitsplätze dran.
 
Handwerk hat goldenen Boden. Da beist die Maus kein Faden ab.
Richtig. Maurer, Dachdecker, Installateure, aber auch Automechaniker, Landwirte oder Ärzte (reparieren menschliche Körper) wird man zu allen Zeiten brauchen - bis man irgendwann die Nanotechnologie so weit beherrscht, daß man Häuser gleich wie gewünscht aus den Materialien, die vor Ort sind, "heranwachsen" lassen kann, Essen aus dem Star Trek-Synthesizer kommt und menschliche Körper wie in den Filmen Stargate oder Elysium per High-Tech-"Sarkophag" von jedem Wehwehchen geheilt werden können. Also irgendwann in tausend Jahren, oder so. (Außer die Nerds aus der "Big Bang Theory" beeilen sich ein bißchen mit dem technologischen Fortschritt. 😀)
 
Das ist alles viel zu theoretisch. Wir reden ja über Wirtschaft und die Zukunft der menschlichen Arbeit.
Waffenproduktion ist in diesem Sinne eben nicht sinnlos. Das Zeug wird ja verkauft und es hängen auch da ein paar Arbeitsplätze dran.

Produkte sind erst dann "sinnvoll", wenn damit etwas Gutes geschaffen wird. So kann man sagen, dass ein Traktor hilft, die Ernte einzubringen. Ein Handy verhilft zu einer besseren Kommunikation, was entweder für die Arbeit gut ist oder für eine Verbesserung der Lebensqualität durch bessere Kommunikation. Das ist bei Waffen alles nicht der Fall. Waffen sind erst dann eine sinnvolle Investition, wenn es zum Krieg kommt. Und den wollen wir doch eigentlich vermeiden, oder doch nicht?
 
Ich finde schon, dass die Waffenproduktion sinnvoll ist. Ist ja nur eine Definitionsfrage, was Sinn ist.

Klar, ein Traktor hilft die Ernte einzubringen und sorgt dafür, dass ich was zu essen habe = primäres Lebensbedürfnis.
Aber eine Waffe kann auch dafür sorgen, dass mein Leben gesichert wird = primäres Lebensbedürfnis. Und nicht nur im Kriegsfall, sondern auch jeden Tag auf der Straße für jeden Polizisten, der die Ordnung aufrechterhalten soll.

Allerdings -und ich denke darauf wollen hier einige hinaus- sind Waffen geopolitisch eine wirtschaftliche Nullnummer. Was der eine mit Waffengewalt erringt, verliert der andere im gleichen Maße. Wenn sich ALLE Menschen einig wären auf Waffen und Gewalt zu verzichten, könnten wir mit der Produktivität viel "sinnvolleres" anstellen.

Was sinnvoll ist und was wir erarbeiten unterliegt einem steten Wandel. Früher arbeiteten 90% der Menschen in der Erzeugung von Lebensmitteln, heute tun das vielleicht noch 10% und der Rest erbringt primär Dienstleistungen. Vermutlich hätte man es früher als sinnlos empfunden, Facebook Server zu bauen nur damit sich Leute unterhalten und präsentieren können, weil sie nix besseres zu tun haben ^^ Interessant ist ja, dass unsere Bedürfnisse nie gestillt sind. Uns fällt immer was neues ein.
 
Der Mensch soll arbeiten können. Denn wenn jemand schreibt, daß der Mensch am besten gar nichts mehr arbeiten soll - wie sollen dann die Milliarden Arbeitslosen ruhiggestellt werden? Glaubst jemand ernsthaft, daß diejengen die über das Kapital ( und die Maschinen ) verfügen großzügig Almosen verteilen? Das tun sie heute schon nicht, warum sollten sie es morgen tun?

Weil sie vielleicht dazu lernen und merken, dass es eine gute Möglichkeit ist um den Menschenüberschuss friedlich zu halten. Sonst steigt er ihnen nämlich irgendwann aufs Dach, wie die Geschichte gezeigt hat. Man kann seinen Reichtum eben besser genießen mit einer friedlichen und halbwegs zufriedenen Unterschicht. Verbucht man einfach unter Sicherheitsausgaben. Das sah selbst Jemand wie Milton Friedman so und von Almosen hielt der nun wirklich nicht so viel.
Und jetzt irgendwie die Maschinenarbeit und Energie höher zu besteuern nur um die Menschen noch eine Weile krampfhaft beschäftigt bzw. konkurrenzfähig zu halten, klingt für mich ziemlich bescheuert und auch nicht sehr weitsichtig. Früher oder später werden die Maschinen dann so effizient und günstig, dass man doch wieder vor dem gleichen Problem steht. Und dann?

Und ja, der Mensch soll arbeiten können, wenn er das will aber es klingt irgendwie eher nach "der Mensch soll arbeiten müssen und zwar in alle Ewigkeit".
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann hätten "sie" das aber schon lange merken müssen. Rie Realität ist aber sicher anders. ( Mit dem Entlassen von Menschen sind die größten Gewinnen zu machen ) Was ich beschrieben habe, wird so oder so kommen - einfach weil Grundstoff aber auch Energie von selbst knapp werden wird.
Je mehr Maschinen effizienter werden, um so höher wird auch besteuert werden.
 
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