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Wölfe siedeln sich wieder an..

Auch Wölfe gehen den Weg des geringsten Widerstands und legen sich nicht leichtfertig mit einem verteidigungsbereiten Hund an, selbst wenn er kleiner ist, denn für ein Raubtier in freier Wildbahn kann schon eine zerbissene Pfote tödlich ausgehen, wenn dann keine Beutejagd mehr möglich ist. Zumal ein Herdenschutzhund selten allein kommt, ein Einzelgängerwolf legt sich sicher nicht mit mehreren Gegnern gleichzeitig an, ansonsten steht es Rudel gegen Rudel, und der Radau lockt dann sicher auch Menschen an. So ein Kampf ist kein Deathmatch im Ring, wo draußen schon der Arzt bereitsteht, da bringt es nichts nur nackte Größe und Stärke zu vergleichen, sondern was jede Seite gewinnen oder verlieren kann.

Das weiss ich
 
Ich finde es gut. Die Natur ist: Fressen und gefressen werden, wie viele Insekten und anderes Tierzeug machen das.
Ich möchte gerne mit dem Alphatier mitheulen! 😂
Wölfe haben für mich etwas sehr anmutiges, starkes. Sie verkörpern irgendwas, das ich mag.
 
Stimmt, aber die Herden waren bis zum Erscheinen der Europäer nie vom Aussterben bedroht.

Es gab 3 Mio Bison in den USA bis der weisse Mann kam vor allem Typen wie Buffalo Bill (James Cody) am Ende gab es noch 300.
Die Bison dienten den Indianern als Nahrungsquelle, ihe Felle als Kälteschutzkleidung und Isolierung der Zelte.
 
Stimmt, aber die Herden waren bis zum Erscheinen der Europäer nie vom Aussterben bedroht.
Nur wegen der Größe des Landes und der Herden und der geringen Bevölkerungsdichte bei den Indianern. Auf Inseln dagegen wo sich die Menschen hemmungslos vermehren und Tiere und Pflanzen nicht ausweichen können, geht es anders aus. Ist es anders ausgegangen, jedesmal. Wahrscheinlich haben die Menschen auch beim Aussterben der letzten Mammuts im Mittelmeerraum (Zwergmammuts auf Kreta und Malta) fleißig mitgeholfen. Beim Aussterben der nordafrikanischen Elefanten auf jeden Fall, die wurden bejagt oder zur Zähmung eingefangen bis es keine mehr gegeben hat, denn in Gefangenschaft konnte man Elefanten damals schwer vermehren. Das war zur Zeit der Römer. Nordafrikanischer Elefant – Wikipedia
 
@Daoga
Ja, das ist mir bekannt.
Der Mensch ist nun mal das gefährlichste Raubtier.
Umso mehr befremdet der Versuch Zustände zu schaffen, die (leider) nicht mehr in die Zeit passen.
Mutet bei mir etwas an, wie ein verzweifelter Versuch Dinge wieder gutzumachen, die sich nicht mehr wirklich reparieren lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Immer wenn die menschlichen Bestände aufgrund Kriegen und Epidemien (Pest) stark ausgedünnt wurden, rückten die Wölfe aus den östlichen Ländern, ihren Rückzugsgebieten, vor. Zum Beispiel nach dem 30jährigen Krieg. Aber im Moment ist nix mit Ausdünnung, nur mit zu viel Beute in den deutschen Wäldern, weil die Jäger nicht mit der Jagd auf Reh und ganz besonders Wildschwein hinterherkommen. Aber Wildschweine sind wehrhafter als einsame Schafe auf der Weide, also was holt sich der Wolf.
 
Mittlerweile liest man ja öfter, dass sich Wölfe wieder stark ansiedeln.
Ich persönlich finde das toll, da diese Tiere ja lange nicht mehr in unseren Gegenden gelebt haben-
eine doch eher positive Entwicklung

Aber ich verstehe auch, dass Leute Angst haben oder Bauern um die Herde fürchten.
Die Wölfe kennen den Menschen nicht als Bedrohung und kommen daher schon recht nah.

Ob ich das beim Spaziergang oder beim Joggen unbedingt bräuchte?? Eher nicht- trotzdem hoffe ich dass die Tiere nicht einfach erschossen werden.

Sie haben das gleiche Recht zum Leben wie jedes andere Lebewesen.

Wie steht ihr zu diesem Thema?
Vom bequemen Sofa aus, vor dem Monitor läßt sich das leicht sagen.
Rechte hat der Mensch erfunden, das gibt es in der Natur nicht.
Wölfe, schön und gut.
Aber wir haben noch keine Tiger und Löwen!
Wie steht es mit deren Rechten?
Und Ratten werden vergiftet, was sagt man dazu...
 
Wenn es sich ein Hobbyhalter finanziell nicht leisten kann, seine Tiere nachts Wolfs-sicher zu verwahren, ist der Wolf die Ursache für die Aufgabe des Hobbys.

Entschuldige, aber wer seinen Tieren keinen anständigen Stall bieten kann, sollte sowieso keine Tiere halten!

Wir versuchen möglichst naturnahe zu leben, in den vergangenen Jahren haben wir 16 Hühner durch Greifvögel verloren.

Hier passiert das eher selten, meist in Waldnähe, wenn keine Ziegen/Schafe dabeistehen.
Die Hühner haben Unterschlupfmöglichkeiten und Büsche. Und eben die Vergesellschaftung mit Schafen oder Ziegen. Macht hier kaum noch einer anders. Netze hingegen werden seitdem weniger verwendet.
In einigen Jahren werden wir uns auch wieder einreihen in diese Haltung.

Verwandte hingegen setzen auf Volierenhaltung.

Was auch funktional erscheint ist Einzäunung, Büsche, kleine Bäume und oben so eng gespannte Wäscheleine, dass Greifvögel nur schwer einen Weg da rein finden.

Es ist einfach, zu urteilen, wenn man nicht direkt betroffen ist

Woher willst du wissen, wie betroffen ich war oder bin?
Vom Wolf gerissen wurde aber noch keines unserer Tiere, auch wenn er sehr nah zu sehen (!) war und ihm Rehe und Hasen zur Beute fielen.

Meine Tiere wurden jedoch nachts meist aufgestallt. Laue Sommernächte draußen gönnte ich ihnen nur ausnahmsweise, wenn es sehr heiß war und sie sich tagsüber viel in den kühleren Stall zurückzogen. Das Risiko war mir bewusst.

Ich muss doch nochmal antworten.
Die Schafe leisten sehr wohl einen Beitrag zum Naturschutz, sie halten Bachränder und andere Freiflächen sauber, sie werden sogar vom NABU eingesetzt.
Ich kenne hier Menschen, die seit über 40 Jahren Tiere halten, die haben nie einen Cent vom Staat haben wollen, jetzt macht der Wolf ihre (Hobby) Tierhaltung zum Teil zunichte. Zumindest erschwert und verteuert er sie enorm.

Dann sind diese aber in einem Landschaftsschutzprogramm mit Vergütung.

Ich halte auch Tiere. Und beanspruche für mein Hobby selbstverständlich kein Geld vom Staat.
Manchmal werden Hobbys teurer und man muss entscheiden, ob man das finanzieren kann oder es lassen muss.
Sollen Tennisspieler auch Gelder vom Staat bekommen, wenn der Sport teurer wird?

Man kann nur das tun, was man sich leisten kann. Und auch im Bereich privater Tierhaltung sind schlimme Formen zu sehen. Und selbst wenn es nicht richtig schlimm ist, ist das noch lange nicht gut.
Wer keinen guten Stall finanzieren kann, sollte es im Interesse der Tiere ganz lassen.

Bei größeren Beständen und Freiflächen helfen optimal Zwergziegen, da landet kein Raubvogel mehr.

Die können auch bei kleinen Beständen problemlos eingesetzt werden.
 

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