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Wölfe siedeln sich wieder an..

@Weltkind
Wenn es sich ein Hobbyhalter finanziell nicht leisten kann, seine Tiere nachts Wolfs-sicher zu verwahren, ist der Wolf die Ursache für die Aufgabe des Hobbys.

Nein, soweit mir bekannt ist es nicht der zum Abschuss freigegebene Rüde.

Wie schon erwähnt, wir sind hier sehr stark zersiedelt, viele kleine Dörfer mit vielen Hobbytierhalten, mit nur wenigen Tieren. Die erforderlichen Schutzmaßnahmen sind da erheblich, finanziell und zeitlich.
Bitte unterhaltet Euch mit Betroffenen, wie die finanziellen Förderungen aussehen. Ich werde dazu nichts sagen.

Es leben 8 Milliarden Menschen auf der Erde, man rechnet das bis ca. 2090 mit einer Zunahme auf ca. 10,5 Milliarden Menschen.

Zitat:
Und doch gehört die Natur zu unserem Leben. Aber sie gehört uns nicht.
Der Mensch und seine vermessenen Ansprüche.

Zitat Ende.
Schön gesagt, aber realistisch?

Wir versuchen möglichst naturnahe zu leben, in den vergangenen Jahren haben wir 16 Hühner durch Greifvögel verloren. Wir haben nicht aufgegeben, wie viele andere, sondern intensive Maßnahmen ergriffen, um das Hühnergehege möglichst Greifvogel sicher zu machen (ca. 600 m/2 für 10 bis 15 Hühner). Das war recht teuer, amortisieren wird sich das nicht in 100 Jahren, ist halt Hobby.
Vorgestern hatten wir aber wieder eine Attacke, konnte das Huhn gerade noch retten (Was ich laut Gesetz nicht hätte tun dürfen).

Bei großen Tieren ist das Ganze ungleich teurere.
Wie staatliche Hilfen, insbesondere für Hobbyhaltern mit wenigen Tieren aussehen kann sich vielleicht der eine oder andere vorstellen.
Es ist einfach, zu urteilen, wenn man nicht direkt betroffen ist.

Ja, unter den gegebenen Umständen bin ich der Ansicht, dass der Wolf nicht hier in unsere Region gehört. Ich finde das allerdings sehr schade, der Wolf ist für mich ein faszinierendes Tier.

Damit werde ich hier schließen, jeder darf/soll gerne seine eigene Meinung haben, ich habe meine.
 
Wir versuchen möglichst naturnahe zu leben, in den vergangenen Jahren haben wir 16 Hühner durch Greifvögel verloren. Wir haben nicht aufgegeben, wie viele andere, sondern intensive Maßnahmen ergriffen, um das Hühnergehege möglichst Greifvogel sicher zu machen (ca. 600 m/2 für 10 bis 15 Hühner). Das war recht teuer, amortisieren wird sich das nicht in 100 Jahren, ist halt Hobby.
Vorgestern hatten wir aber wieder eine Attacke, konnte das Huhn gerade noch retten (Was ich laut Gesetz nicht hätte tun dürfen).
Hühnergehege mit einem Netz überdacht? Schon ein leichtes Nylon-Netz, das zwischen Bäumen oder Stangen aufgespannt wird, verhindert zuverlässig Habicht-Attacken.
 
@Blaumeise
Es kommt nun mal immer auf die Region an, wenig besiedelt, mit wenigen Herden, da ist das Problem geringer als in Regionen, in denen es sehr viele kleine Dörfer mit vielen Tierhaltern, mit nur wenigen Tieren gibt.
Es ist nicht so, dass hier keine Probleme geben würde. Man braucht sich nur mal die Schadensstatistik von Sachsen aus diesem Jahr ansehen: https://www.wolf.sachsen.de/download/Schadensstatistik_Internet_KW40.pdf

Trotzdem: Die Leute haben hier i.d.R kein Problem mit dem Wolf.
 
Hühnergehege mit einem Netz überdacht? Schon ein leichtes Nylon-Netz, das zwischen Bäumen oder Stangen aufgespannt wird, verhindert zuverlässig Habicht-Attacken.
Stimmt nicht ganz, der Habicht greift genau wie der Sperber nicht von oben an, er kommt möglichst tief angeflogen, landet in der Nähe der Beute und ringt sie dann nieder.
Netze sind sehr hilfreich, haben wir auch anfangs gespannt, wichtig ist es aber, das Einfliegen tief über den Zaun (von den Seiten) zu verhindern.
Wir haben die Ränder so weit zuwachsen lassen, Bäume und Sträucher gepflanzt, es darf wenig freie Fläche geben, die der Greifvogel zum Landen benutzen kann.
 
Ich finde es vollkommen richtig, wenn anderen Menschen von Steuergeldern keine teuren Hobbies, die mit der gesellschaftlichen Aufgabe des Natur- und Artenschutzes schwer in Einklang zu bringen sind, finanziert werden.
Ich muss doch nochmal antworten.
Die Schafe leisten sehr wohl einen Beitrag zum Naturschutz, sie halten Bachränder und andere Freiflächen sauber, sie werden sogar vom NABU eingesetzt.
Ich kenne hier Menschen, die seit über 40 Jahren Tiere halten, die haben nie einen Cent vom Staat haben wollen, jetzt macht der Wolf ihre (Hobby) Tierhaltung zum Teil zunichte. Zumindest erschwert und verteuert er sie enorm.
Also bitte informieren, bevor man die Menschen angreift.
 
@57-55 Ein Netz kann man ja an den Seiten auch bis auf Bodenhöhe herunterfallen lassen, wie ein großgeratenes Zelt. Komplette Überdachung halt. Sollten einem die Hühner wert sein, ein Greifvogel merkt sich nämlich wo leichte Beute zu finden ist und kommt immer wieder, bis keines mehr übrig ist.
 
@57-55 Ein Netz kann man ja an den Seiten auch bis auf Bodenhöhe herunterfallen lassen, wie ein großgeratenes Zelt. Komplette Überdachung halt. Sollten einem die Hühner wert sein, ein Greifvogel merkt sich nämlich wo leichte Beute zu finden ist und kommt immer wieder, bis keines mehr übrig ist.
Richtig, wir halten unsere Hühner aber sehr natürlich, Bäume, Sträucher, Gestrüpp.
Da ist das nicht so einfach, die Netze anzubringen.
Aktuell könnten wir nur noch kleine Stücke spannen.
Ich gehe aber davon aus, dass es sich um einen Jungvogel von diesem Jahr gehandelt hat.
Da er keine Beute bekommen hat (das Huhn hat nur Federn eingebüßt) und fluchtartig das Feld räumen musste, wird er wahrscheinlich nicht wiederkommen.
Ich habe ihn leider nicht mehr gesehen, als ich vor Ort ankam, war er schon fort. Ich habe ziemlich Lärm aus einem Dachfenster heraus gemacht, von da konnte ich die Stelle nicht einsehen.

Bei größeren Beständen und Freiflächen helfen optimal Zwergziegen, da landet kein Raubvogel mehr.

Vor einigen Jahren hatten wir einen tollen Hahn (er war ein knappes Jahr alt), der hat sich einem ausgewachsenen Habichtweibchen in den Weg gestellt und hat standgehalten, bis ich vor Ort war.
Der Habicht war doppelt so groß, beide hatten Federn verloren, aber keine Wunden. Allerdings hätte er wohl nicht mehr lange ausgehalten.
 
Die Tiere nachts wirklich sicher zu verwahren, übersteigt die Möglichkeiten vieler Tierhalter.
Wobei die eigentliche Gefahr nicht von Wölfen ausgeht.
DNA Abgleich bestätigt, glaube es oder glaube es nicht.
Weißt Du, mit dem DNA-Abgleich ist es so eine Sache.
Wie früher schon bemerkt, gibt es bei uns hier nicht nur Wölfe, sondern auch Luchse. Wenn man "Auf Luchs geht" und dann nach langer Wartezeit tatsächlich mal einen sieht, kann man sich den Tag rot Kalender ankreuzen und den Jahrestag feiern, denn es wird ganz bestimmt nicht oft geschehen.
Im September/Oktober gab es in unserer Region eine irrsinnige Pilzschwemme. Ich war auch in Gebieten, in die ich normalerweise nicht gehe, aber die von den Arten her interessant sind.
Bin also dort, kommt ein Hund angerannt. Hund ohne Halter im Wald geht gar nicht und es war nicht das selbstsicherste Hunderl. Irgendwann kam dann der Besitzer...
Long story short: Etwa eine Woche später schlage ich die Zeitung auf, steht drin, ein Luchs hätte einen Hund, der mit seinem Besitzer beim Schwammerl suchen war, angegriffen und das arme Tier musste mit 40 Stichen genäht werden. Ein Foto des Hundes war auch drin, den Hund kannte ich doch. Der Luchs hätte ein Reh gerissen und den Hund als Futterkonkurrent gesehen und angegriffen. DNA konnte nachgewiesen werden. So die Presse...
In Wahrheit war es so: Der Besitzer ist in den Wald gegangen, hat seinen Hund frei laufen lassen und er ist ihm entwischt. Am nächsten Tag hat er nach dem Hund gesucht und hat ihn dann auch verletzt gefunden, neben einem Tierkadaver mit deutlichen Freßspuren. Das Reh lag da nicht nur 12 oder 18 Stunden, sondern schon länger und es wurde auch nicht von einem Luchs gerissen, sondern angeschossen und ist dort verendet. Tatsache ist, ein Luchs fraß dort. Deshalb die DNA.
Jetzt stellt sich die Frage: Nur der Luchs?
Und wer ist jetzt schuld an den Verletzungen des Hunderls?
 

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