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Wo fängt fremdgehen an?

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Antwort an Angelo, betr. letztes Zitat von mir bei ihm (Achtung altes Thema)

Ich habe deshalb von "son Quatsch" geschrieben, weil es keine Zwangsläufigkeit ist, wie mir schien, was zum Ausdruck gebracht werden sollte.
Ich will mal von der Seite rangehen, wie es "normalerweise" ist in einer Beziehung: aus irgendwelchen Gründen fühlt sich einer der beiden Partner unzufrieden, unbefriedigt aus welchen Gründen auch immer. Nehmen wir an: es sind sexuelle Gründe.

So ist der unzufriedene Partner "natürlich" bestrebt seinen Zustand zu verändern. Ist das nun im Kopf der Anfang oder liegt der Anfang in den Umständen?
Ist es tatsächlich so, daß der Unzufriedene sich sagt: so jetzt gehe ich fremd? -
oder
ist er einfach, unter Umständen nur fühlsamer gegenüber anderen möglichen Kontakten? "Fährt" seine Sensoren aus, stellt seine Lauscher ein: "Ah, da ist einer, der mich brauchen könnte.." Ich denke, letzteres wird wohl meistens der Fall sein. Dann ergibt eins das andere...
Wenn er sich wirklich sagt: "jetzt gehe ich aber fremd", wird er sich ganz bewußt, zielgerichtet einen Sexpartner suchen, dann wäre es zwangsläufig so wie geschildert:
Fremdgehen fängt im Kopf an, (eingefügt: sprechen, Blicke, mit dem Po wackeln usw. und so fort, es reicht ja schon einfach nur " d a " zu sein, die eigene Aura zu verströmen) Email, SMS, oder sonstige Komunikationsmittel sind der nächste Schritt, mit Küssen etc. geht es weiter und endet nicht selten beim Sex.
Aber der eigentliche Anfang liegt doch an einem anderen Punkt.

[Sprechen wir mal nicht von jenen: "er" ( der Fremdgeher) braucht häufiger, zu seiner Bestätigung, einen neuen Anderen, den eben "rumzukriegen".]

So ist der, der die Unzufriedenheit bewirkt hat, der Verursacher und/oder eben die Umstände, die zu der Unzufriedenheit führten.

Und da fängt dann an, was Springer schreibt, wie eben die Menschen unterschiedlich mit ihren Problemen umgehen. Einer sieht eine Möglichkeit sein Leben in den gewohnten Bahnen mit seiner Familie und allen anderen erarbeiteten und gegebenen Umständen weiterzuführen , wenn er sich einen ( oder immer mal wieder einen) Sexpartner sucht. Wenn man die körperliche Unbefriedigtheit nicht gemeinsam mit dem angetrauten Partner beheben kann, ist das eine Variante für Menschen, die das trennen können: Sex und Liebe.
[Wobei selbstverständlich zwischen den beiden die Sexpartner werden, trotzdem eine gewisse Sympathie vorhanden sein wird, ohne die ginge wohl kein GV gut, würde wohl kaum zum Beheben des unbefriedigt-Seins führen. Das wollen wir jetzt nicht weiter ausführen, was zwischen den Beiden abläuft, die sich da finden. ]

Sex ist nicht nur Kopfsache (in dem Sinne der Fantasie und Leidenschaft), die Kopfsache jetzt ( im Sinne der Ethik: den Partner lieben zu wollen) steht und fällt mit der Technik mit den vorhandenen Organen umzugehen und/oder mit dem Einsatz möglicher Hilfsmittel bzw. Spielzeugs...
Oder anders gesagt:
andere Paare lösen das Problem nicht mit Fremdgehen sondern, z.B. mit anderen Sex-Techniken und/oder Spielzeug.
Ja klar, so gesehen fängt das Fremdgehen im Kopf an, wenn man sich davor verschließt an andere Möglichkeiten zu denken, zu praktizieren, daß man nicht offen miteinander spricht. Das ist ja wohl das wichtigste: miteinander sprechen, sich informieren und neue Wege suchen.

[Bei anderen Paaren ist es eben so: Problem ungelöst, einer ist und bleibt unbefriedigt, dann kommt derjenige damit klar, also: alles in Ordnung.]

Wo, will man denn dann sagen, wo Fremdgehen beginnt: schon der Gedanke ist Verrat??? Son Quatsch! - kommt immer drauf an, was man draus macht.

Gelinda

p.s. ich schreibe prinzipiell in der männlichen Form, wenn ich beide Geschlechter meine.

ja und den Gasstbeitrag vom 8.1.1. den fand ich auch gut. Leider kann man ja kein Danke geben.


2. p.s. Das ist ein alters aufgewärmtes Thema wird wohl alles schon drin stehen??
 
Zuletzt bearbeitet:
Fremd gehen beginnt wenn man einem anderen als seinem Partner gegenüber begehrliche Gedanken zu läßt.
Etwas genauer gesagt, wenn man gegen die Gedanken nicht angeht, sondern zu läßt, das sich die Vögel bildlich gesprochen im Kopf ein Nest bauen.
So lange sie nur den Kopf umkreisen ist das noch kein fremdgehen, in die Versuchung kommt sicher jeder mal, es kommt aber dann darauf an, was man damit macht.


LG
Lena
 
Gasts Beitrag # 131 fand ich ebenfalls gut.

Ich sehe es ähnlich und ein Partner der sich stark für Pornos od.ä interessieren würde würde ebenfalls unattraktiver in meinen Augen.

Es gibt gewisse Grenzen und Grenzwertigkeiten und man kann letztlich keine Allgemeinaussage darüber treffen wo Fremdgehen anfängt.

Oft ist es nur Fantasie, aber wenn die Fantasie dann über eine Brücke läuft und zum Wunsch wird sieht es schon anders aus. Die meisten Fantasien wollen aber gerne nach vorne laufen und realisiert werden...tja und dann kommt es halt auf jeden Einzelnen an wie man damit umgeht.

Bei meinem Partner setze ich das Grundvertrauen voraus, offen über seine Wünsche und Fantasien mit mir zu reden. Klar gibt es ggf Bereiche die jeder gerne privat hält, aber was gemeinsame partnerschaftliche Aktivitäten angeht, wie auch das Sexleben z.B finde ich es unangemessen zu viele Heimlichkeiten rum zu schleppen.

Probleme beim Sex deuten sehr häufig auch auf Probleme bei der Liebe hin und verstärkte Fantasien am Sex mit anderen Partnern deuten in der Regel auch auf beginnendes Desinteresse am Beziehungspartner hin. Und hier muss man sich halt entscheiden ob man in der Beziehung dran arbeitet oder aber sagt: kein Interesse mehr, wir müssen nach anderen Lösungen suchen.

Das Monogamiekonzept ist halt nicht ideal und an sich ist es biologisch oder evolutionär nicht vorgesehen, dass Menschen einander ein Leben lang lieben müssen..zumal das Sterblichkeitsalter immer weiter rückt, die Leute also älter werden und in einer Massenpopulation mit massig attraktiven weiteren "Angeboten" sinkt die Wahrscheinlichkeitsrate im Grunde ja auch.
Nur eins ist unsterblich: die Liebe selbst allerdings bezogen auf einen Partner muss dass nicht immer zutreffen...in den allermeisten Fällen trifft es auch nicht zu und eine ehemalige Liebesbeziehung wandelt sich oft in eine Zweckbeziehung und dann geht oft das Fremdgehen los. Viele Männer suchen ja nicht nur Sex beim Fremdgehen sondern ggf auch mehr.
Menschen ändern sich im Laufe der Zeit und manchmal ist es eben so, dass man sich auch auseinanderlebt. Und manchmal ist man willig und bereit sich an neue Änderungen an zu passen und manchmal nicht.

Ich denke nicht, das jedes Mal die Möglichkeit besteht den Sex mit Spielzeug oder Technikänderung zu verbessern, weil schlichtweg kaum oder zu wenig Interesse mehr am Beziehungspartner vorhanden ist. Apropos Interesse...das Interesse aneinander ist ja auch geistiger Natur und die Frage ist: was hat man sich generell noch zu sagen? Wenn man sich geistig nah genug ist, ist das alles ja an sich oft gar kein Thema. Geistig nah ist man sich jedoch nur, wenn man viel miteinander redet, auch über intime Wünsche etc. und der Partner weiss was jeweils im Kopf des anderen vor sich geht, also genügend Vertrauen und Nähe da ist.

Mit Konzepten wie Polyamorie reagiert ja an sich die Gesellschaft auf den Umstand dass Liebeskonzepte nicht ewig halten und manchmal ist es auch ggf eine Lösung Sex und Liebe zu trennen. Klingt aber wässrig wenn man Frauen per se unterstellt sie könnten oder sollten Liebe nicht vom Sex trennen...sehr viele Frauen beharren ja auf dieser Klausel dass Sex und Liebe untrennbar verbunden sind für sie...interessanterweise fahren aber diese Frauen dann auch oft eine Art Doppelmoral wenn sie ihrem Partner Fremdgehen verzeihen....achso ich vergaß für Männer gilt diese Klausel ja nicht, daher besteht die Möglichkeit "Schwamm drüber" zu sagen...wie praktisch, damit ist der Bezieungskitt ja durchaus immer noch stabil 😉

Tyra
 
...sehr viele Frauen beharren ja auf dieser Klausel dass Sex und Liebe untrennbar verbunden sind für sie...

Ja Tyra, das sagen viele Frauen. Und ich nehme ihnen sogar ab, dass sie so empfinden. Ich denke aber, diese Frauen verwechseln etwas. Sie halten sexuelle Anziehung für Liebe. Sie kennen gar keine richtige Liebe und meinen, dass sie einen Mann, den sie sexuell erregend finden, lieben würden.

Das ist dann auch die Ursache für die serielle Monogamie. Spätestens nach ein paar Jahren ist die sexuelle Anziehung so der Normalität gewichen, dass diese Frauen dann den aktuellen Partner nicht mehr "lieben". Sie brauchen jetzt also einen neuen. Da es heute kein Problem mehr ist, eine Beziehung zu lösen, wird also munter zum nächsten Partner gewechselt. Diese Lebensläufe kann man auch hier im HR massig nachlesen.

Ganz extrem habe ich die falsche Gleichsetzung Sex=Liebe mal in einem Buch gelesen. Da wird eine Prostituierte zitiert, die sinngemäß sagt, dass sie ihren jeweiligen Kunden für die halbe oder ganze Stunde, die er bei ihr ist, "liebt". Und wenn er weg ist, ist er weg. Dann kommt der nächste, den sie genauso "liebt". Sie hat das Prinzip der seriellen Monogamie zur Perfektion gebracht.
 
Anmerkung: das Thema ist ursprünglich vom 7.12.2008

In meinem Kopf ist Liebe ein Begriff für eine Beziehung (egal jetzt ob zu Mensch, Tier oder totem Objekt), die sich in einem "etwas längerem" Zeitraum entwickelt, zeigt, bewahrheitet, abläuft.... (gibt ja eine unendliche Palette an Verben dafür).
Beziehen wir die Liebe auf die menschliche Zweisamkeit:
Innerhalb einer halben Stunde kann sich unmöglich die Liebe zu einem anderen aufbauen, entwickeln, bewahrheiten und auslaufen. Dafür sollte man schon einen anderen Begriff wählen.

Worte sind Begriffe für Gegebenheiten, Objekte, Tätigkeiten udgl.. Daran sollte man sich schon halten, ansonsten spricht man eine Fremdsprache, die man erst beherschen muß, um sich verständigen zu können.

an Tyra
Klar kann man nicht jedes Problem mit der gleichen Strategie lösen.
Sind aber alle anderen Fragen passend, kann die Änderung der Technik nützen. Mir hats geholfen. Deshalb sage nie nie (oder wenigstens: selten) und nie: immer.😉

Gelinda
 
Zuletzt bearbeitet:
In meinem Kopf ist Liebe ein Begriff für eine Beziehung (egal jetzt ob zu Mensch, Tier oder totem Objekt), die sich in einem "etwas längerem" Zeitraum entwickelt, zeigt, bewahrheitet, abläuft.... (gibt ja eine unendliche Palette an Verben dafür).
Beziehen wir die Liebe auf die menschliche Zweisamkeit:
Innerhalb einer halben Stunde kann sich unmöglich die Liebe zu einem anderen aufbauen, entwickeln, bewahrheiten und auslaufen. Dafür sollte man schon einen anderen Begriff wählen.

Genauso sehe ich das auch. Aber wohl nicht alle Frauen.
 
es ist ja an sich auch kein Problem dass viele Frauen (und auch Männer) auf der Klausel "nur Sex mit Liebe" (jedenfalls für Frauen geltend) beharren solange sie kein allgemeingültiges Dogma oder ne Standardregel daraus schmieden um diese Kette um jeden Frauenhals zu legen 😉

Schopenhauer zum Thema Liebe und Heirat:

Daher sind laut Schopenhauer über sexuelle Leidenschaft hinausgehende Liebesbeziehungen zwischen Männern und Frauen nicht möglich:

„Alle Verliebtheit, wie ätherisch [fein, geistig] sie sich auch gebärden mag, wurzelt allein im Geschlechtstriebe.“

Das Heiraten verwarf er stets – wohl auch gegründet in den verunsichernden Erfahrungen im Elternhaus:

„Heiraten heißt das Mögliche thun, einander zum Ekel zu werden. […] seine Rechte zu halbieren und seine Pflichten zu verdoppeln. […] Heiraten heißt, mit verbundenen Augen in einen Sack greifen und hoffen, dass man einen Aal aus einem Haufen Schlangen herausfinde.“




hübsch nicht wahr...und dabei sind sowohl Männer als auch Frauen gemeint.

Biologisch gesehen sind alle Menschen also Männer und Frauen in funktionaler Hinsicht an sich gleich gestaltet bis auf die körperlichen Unterschiede der primären Geschlechtsorgane und das menschliche Verhalten ist auch nicht über die Geschlechtsorgane genormt. Sexualverhalten gilt an sich eher kulturabhängig.
Ich habe mit meinen Beiträgen schlaglichtartig einige Aspekte sozialer Funktion ausgeleuchtet.

Wenn man das für sich erkannt hat, dann muss man dieses Spiel ja selbst gar nicht mehr mitmachen. Wenn das zu einem Glaubenssatz verkommt, dass es so sein muss, dann wird sich nichts daran ändern, weil wir uns dann nur noch schmollend zurückziehen und uns gar nichts mehr trauen.

das fand ich in einem anderen thread bezogen auf Geschlechterrollenspiel. Ich finde das passt auch zu meiner oberen Eingangsäußerung dass man vermeiden sollte Glaubenssätze zu drechseln die einen auf gewisse Verhaltensweisen festnageln. Sowas ist mir zu inflexibel, unkreativ und undynamisch. Das Leben selbst ist sehr dynamisch und manchmal kommt es auch bei Frauen vor dass man einfach mit jemandem geilen Sex haben möchte ohne ihn gleich lieben zu müssen. Die weiblichen sexuellen Bedürfnisse sind da an sich gleich gestrickt, die Traditionalistinnen legen ggf eher wert auf liebesgebundenheit und die jüngere Generation sieht es da oft lockerer bis sie dann teilweise tradionell umschwenkt..was ja durchaus auch Sinn macht.

Kann auch sein dass auf 100 Frauen denen es wichtig ist Liebe und Sex im Gesamtpaket zu haben eine Frau kommt die es anders sieht? Auch das wird Sinn machen....Diversität hat sich evolutionär gesehen ja immer vorteilhaft ausgewirkt. Monokultur im Denken und Bewerten ist an sich weniger vorteilhaft...und auch zu starke Konfirmitätszwänge etc führen ja eher zu sozialem Unfrieden, Ausgrenzung und Diskriminierung.
Frauen oder Männer die sehr engstirnig denken nenne ich oft Angstschranzen und nenne es Hühnerhofeffekt wenn alle braunen Hühner die auf ein weisses Huhn einhacken. Solche Verhaltensweisen sollte es unter vernunftbegabten Menschen mit einigermaßem entwickelten EQ (emotionalen Intelligenzquotienten) an sich nicht geben...gibt es aber häufiger als man denkt....leider.

Daher würde ich erneut festhalten dass es keine Allgemeinregel dazu gibt ob Frauen Sex mit oder ohne Liebe praktizieren können oder dürfen oder sollen. Die Geschichte zeigt ja deutlich dass sie auch ohne Liebe können.....gerade die Frauenschaft der Nachkriegsgeneration wird ein Liedchen davon singen und auch die Vorgenerationen bei denen Frauen nix zu lachen hatte und einfach verheiratet wurden an Männer die nicht sie sondern in der Regel ihre Väter für sie bestimmt haben. Das ist ja in weiten Teilen der Welt auch noch heute so...in Afrika teilweise auch krass verbunden mit Beschneidung und vernähen der weiblichen Genitalien um Fremdgehen der Frauen zu unterbinden..wozu all der Aufwand? Bestimmt nicht weil Frauen nicht auch gerne mal fremdgehen würden, also aus rein sexuellem Interesse einen anderen Mann haben würden, oder?

Tyra

und auch in Beziehungen dürfte nicht jeder Sexakt Liebesakt sein....oder sehen Frauen das so wenn ein schlechter Liebhaber mal schnell drüberruckelt? Auweia....zur Qualitätskontrolle sollte man hier doch ein wenig mehr unterscheiden finde ich.
Wenn man es jedoch so sieht, dass die Frau zur sexuellen Bedürfnisbefriedigung des Mannes jeden Geschlechtsakt und auch einen für sie (ggf bekanntermaßen da Standardmäßig vorkommend) unzufriedenstellend ausfallenden Sexakt als Liebesakt bewertet, dann gibt es ja dann ein wenig Schieflage, oder? Es sei denn er zeigt ebenfalls Bereitschaft das auf irgend eine Weise aus zu gleichen....
 
Zuletzt bearbeitet:
stimmt Gelinda können kann man vieles aber ob man das auch jeweils WILL ist die Frage. Möglich ist so einiges, aber die Wahrscheinlichkeiten der Realisierung können oft sehr unterschiedlich ausfallen. Kommt dann immer auf den Einzelfall an.

Ich sehe es ähnlich wie du mit der Liebe dass dabei Zeit eine Rolle spielt eine gewisse Zeit näherer Beziehung in der sich Liebe entwickelt und zwar auch über den Zeitraum der Verliebtheitsphase hinaus. Erst danach kann man erst von Liebe sprechen.

Das beweist ja dann aber auch an sich dass Frauen oft bevor sie jemanden lieben Sex mit ihm haben, unter anderem auch um zu erkennen ob er sich ihrer Liebe würdig erweist 😉 Das ist an sich typisch für die weibliche Sexualität, sie gilt als Selektionsprinzip...hier wird neben der körperlichen Fitness auch die Sozialpotenz des Partners abgecheckt.
Das macht die Liebe keineswegs unromantischer...das sind einfach die Hintergründe, die ich persönlich interessant finde.

Apropos die romantische Liebe die ja immer schon und auch heute noch vielbeschworendes Ideal ist...wieso eigentlich? Weil sie Selbstverständllichkeit in unserem Alltag ist oder eher nicht? Ich denke eher letzteres...die ewige Sehnsucht nach der romantischen Liebe, die ewig dauert bleibt aber in unserer sehr oberflächlichen, schnelllebigen Zeit in einer Konsumgesellschaft bleibt die genauso oft auf der Strecke wie damals in alten Zeiten in denen andere ungünstige Bedingungen herrschten.
Lob auf die, die es hinbekommen ihre Liebe zu achten, zu wahren und zu fördern!

Tyra
 
Ich glaube auch nicht daran, daß die Mehrzahl der Frauen erst auf die Liebe wartet, bevor sie GV machen. Da wird Verliebtheit oder gar "nur" Verlangen nach dem Mann sein. Ich finde das auch nicht schlimm.
Wir sollten doch aber alle bei der Wahrheit bleiben.

Immerhin ist es natürlich schön, wenn sich die Verleibtheit tatsächlich in Liebe verwandelt und so weiter und so weiter...

Aber hier geht es ja darum wann oder wo das Fremdgehen anfängt.

Fremdgehen: eine Form der Untreue entweder körperlich oder geistig. Wie schon geschrieben, kann geistige Untreue (wenn man trotzdem loyal zu dem anderen steht) das Liebesleben ebenso anregen, wie tasächliche körperliche Untreue. Es kommt immer drauf an, was man daraus macht.

Wenn man sich abspricht, daß man es also "darf", dann ok, ansonsten sollte man sich nicht erwischen lassen oder gar beichten. Wie hier mancher schon geschreiben aht: wir wolen uns alles sagen.

Also das ist wohl sehr unrealistisch.

FG Gelinda
 
Sobald man andere Absichten (Sex) im Kopf hat ist das für mich Fremdgehen, d.h. wenn ich mit einer Kollegin ein Kaffee trinken gehe, aber da schon denke/hoffe mit ihr mal zu schlafen/ küssen etc., dann ist dieses Kaffee trinken schon fremdgehen.
Gehe ich ohne jegliche Absichten mit einer Kollgegin Kaffee trinken, dann ist es kein Fremdgehen.
Eigentlich logisch, oder?
 
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