Traumatisierter
Aktives Mitglied
Nur da sind die Malocher sich einig: jeder denkt an sich.
grrrrrrrrrrrrrr
und das in jeder Beziehung.
Wenn man das für sich erkannt hat, dann muss man dieses Spiel ja selbst gar nicht mehr mitmachen. Wenn das zu einem Glaubenssatz verkommt, dass es so sein muss, dann wird sich nichts daran ändern, weil wir uns dann nur noch schmollend zurückziehen und uns gar nichts mehr trauen.
Jede Form von Polarisierung trennt und wiegelt gegeneinander auf. Wer mich auf mein Geschlecht reduziert, ganz egal welches damit auch gemeint ist, der kann mir persönlich gestohlen bleiben. Da mache ich nicht mit. Entweder bin ich ein vollwertiger Mensch und werde so behandelt, oder ich bin es nicht mehr, wenn ich auf eine Rolle reduziert werde.
Wer eine solche Rolle braucht, um sich vom anderen abzuheben, der macht sich meiner Meinung nach nur selbst einsam. Und vor allem, niemand hat etwas davon, wenn sich die Geschlechter gegenseitig an die Gurgel gehen müssen, dabei gibt es nur Verlierer. Die trennenden Einflüsse, die dazu geführt haben, dass es dieses Zerwürfnis der Geschlechter heute gibt, die haben leider eh eine sehr lange Tradition.
In diesem sehr erhellenden Buch ist das z. B. wunderbar aufgearbeitet worden:
Und sie schämeten sich nicht: Amazon.de: Joachim Fernau: Bücher