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über den Männerhaß und die Identitätsprobleme der Frauen

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Nur da sind die Malocher sich einig: jeder denkt an sich.
grrrrrrrrrrrrrr

und das in jeder Beziehung.

Wenn man das für sich erkannt hat, dann muss man dieses Spiel ja selbst gar nicht mehr mitmachen. Wenn das zu einem Glaubenssatz verkommt, dass es so sein muss, dann wird sich nichts daran ändern, weil wir uns dann nur noch schmollend zurückziehen und uns gar nichts mehr trauen.

Jede Form von Polarisierung trennt und wiegelt gegeneinander auf. Wer mich auf mein Geschlecht reduziert, ganz egal welches damit auch gemeint ist, der kann mir persönlich gestohlen bleiben. Da mache ich nicht mit. Entweder bin ich ein vollwertiger Mensch und werde so behandelt, oder ich bin es nicht mehr, wenn ich auf eine Rolle reduziert werde.

Wer eine solche Rolle braucht, um sich vom anderen abzuheben, der macht sich meiner Meinung nach nur selbst einsam. Und vor allem, niemand hat etwas davon, wenn sich die Geschlechter gegenseitig an die Gurgel gehen müssen, dabei gibt es nur Verlierer. Die trennenden Einflüsse, die dazu geführt haben, dass es dieses Zerwürfnis der Geschlechter heute gibt, die haben leider eh eine sehr lange Tradition.

In diesem sehr erhellenden Buch ist das z. B. wunderbar aufgearbeitet worden:

Und sie schämeten sich nicht: Amazon.de: Joachim Fernau: Bücher
 
stimmt Traumatisierter hat Recht...das Spiel mit der Polarisierung und Geschlechterdifferenz sollte man nicht mitmachen...ist an sich Haarspalterei.

Man sollte im Hinterkopf behalten worum es bei Geschlechterkriegen an sich geht: um Macht und an sich kommt man am besten voran wenn man sich die Macht friedlich teilt..das zumindest sollte man aus der Geschichte gelernt haben. Oder aus den Ergebnissen der Spieltheorie z.B in Hinsicht auf win-win-Konstellationen wobei natürlich beide Seiten zu Kompromissen bereit sein sollten.

Mag sein dass der eine oder andere aufgrund negativer Vorerfahrungen überstark polarisiert reagiert..nennt sich manchmal bipolar wenn es zu extrem wird, aber das bringt einem letztlich nix.

Ich persönlich habe kein Identitätsprobleme und mag Männer genauso wie Frauen und von jeder Sorte nicht alle, sd. nur die die in Ordnung sind. Männer sind ja auch nur Menschen wie ich und du...und wer was anderes sagt der lügt...und das mit gewissen Hintergedanken um für irgendwelche Vorteilskisten zu spalten oder so.
Klar hat die Evolution unter anderem das Modell der Zweigeschlechtlichkeit erfunden und Sexualität und all so was aber das Theater was da manchmal drum gemacht wird und was da alles rein interpretiert wird etc. ist oft nicht mehr feierlich.

Tyra

ich las kürzlich nen Bericht in der Psychologie heute darüber dass Frauen in Lehrerberufen männliche Schüler mit schlechterer Benotung etc. benachteiligen und damit sozusagen dem eigenen Geschlecht Vorteile einräumen.....tja selbst Schuld wenn die Lehrerjobs zu schlecht bezahlt werden dass nur Frauen den machen wollen und wenn die Regierung pennt und hier nicht für Quotenausgleich sorgt 😉
Grundsätzlich kann glaube ich eine weiterlaufende Stärkung der Frauen der Gesellschaft nicht schaden...Gleichberechtigung ist noch nicht erreicht und grad Mädels brauchen oft Ermutigung (auch durch gute Noten) um sich mal mehr zu zu trauen für die Chefetagen etc.
 
Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Außer vielleicht beim letzten Absatz... Wenn die Frauen heute meinen, dem überkommenen patriarchalischen Lebensideal der Männer folgen zu müssen, wenn für sie Emanzipation bedeutet, demselben Machtanspruch zu folgen wie der Mann, wenn sie sich dann ebenfalls einseitig nur über die Leistung definieren müssen, wie es die Männer in ihren ja lange ebenfalls festgelegten Rollen im Patriarchat tun mussten, dann ist das meiner Meinung nach keine wirklich erfolgreiche Emanzipation, sondern nur ein reiner Rollentausch, der auch weiterhin Entfremdung produzieren wird.

Welche Bereiche brauchen denn eine gelungene Emanzipation? Sind es nur die gesellschftlichen Rollen? Und ist dafür nicht sogar eine Bewegung beider Geschlechter aufeinander zu erforderlich? Alles andere ist doch nur das überkommene patriarchalisch autoritäre Machtspiel wie gehabt. Da ist es ganz egal, welches Geschlecht diese Rolle übernimmt, es führt zwangsläufig zu einer Trennung von sich selbst und vom anderen.

Das Kopieren von Rollenmustern ist dann nur derselbe Mist wie früher, nur halt mit umgekehrten Vorzeichen. Ansätze dafür gibt es inzwischen, wenn sich so manche Frauen mangels anderer Ideen sich über die Machtpositionen der Männer und deren angeblichen Traumjobs versuchen zu definieren. Das hat leider Konjunktur. Wo bleibt denn da die Kreativität? Anstelle der Grabenkämpfe um die besten Statussymbole?

Aber das hat meiner Meinung nach die Gräben nur noch tiefer gemacht, als sie es vorher schon waren. Das trennt alles nur noch mehr, weil ohne die Fantasie und ohne die wirkliche eigene Persönlichkeitsentwicklung allein über auferlegte Rollenverhalten gar nicht gelingen kann. Und weil solche Ideale in Form von vorgegebenen Rollen wohl immer zu einer Entfremdung von sich selbst führen müssen. Was bisher wohl eher noch das Los und der Preis für das Patriarchat für die Männer gewesen ist. Es ist gut, dass es Unterschiede gibt, warum nicht auch dazu stehen können und das beste daraus machen?
 
tja so ganz ohne Machtanspruch geht es halt nicht und klar wollen immer alle dasselbe. Ein wenig überkandidelt zu fordern dass Frauen ne neue Kiste erfinden oder etablieren. Frauen und Männer sind beides Menschen die nach exakt gleichen Mechanismen funktionieren....auch in Bezug auf Machtmechanismen und wenn Frauen nun statt an den Schalthebeln der Macht zu stehen sich hinsetzen und stattdessen anfangen Strickmaschienen zu entwerfen bringt das ja nix in Bezug auf die Gesamtgesellschaft, außer ggf das das alte System im A**** ist, Technik futsch und zurück zum Wollpulloverdasein.

Als Frau bleibt einem genausowenig wie Männer oft nix anderes übrig als ins selbe Horn zu blasen...auch machtmäßig...klingt jetzt ein wenig versaut 😉

Die Rollen sind an sich verteilt nur die Rollenbesetzung offen. Und die Frage ist was neue Rollenentwürfe an Fortschritt bringen..sie werden auf jeden Fall auch wieder gewisse Risiken und Nachteile mit sich bringen.

Was die Gräben angeht..die kann man an sich durch mehr Machtausgleich ganz gut ein wenig ausfüllen.

Welche Bereiche mehr Emanzipation brauchen? Politik und Wirtschaft, Haushaltsbereich und alle Pflegeberufe, Angleichung der Löhne..sprich Abschaffung der immer noch bestehenden Minderbezahlung von Frauen in Jobs für die Männer immer noch rd. 10 - 30 % mehr bezahlt kriegen etc. etc..die Liste ist lang
Und an sich fehlt es an Emanzipation in Bereichen ganz oben an der Spitze der Macht und auch unten im reproduktiven Bereich wie haushalt....Frauen sind in der Regel ner Doppelbelastung ausgeliefert wenn sie Familie + Karriere planen hier muss viel mehr Unterstützung von innen (von den Männern in der Beziehung) und auch außen seitens der Politik mit Schaffung von kostenlosen oder zumindest für alle Bürger erschwinglichen GUTEN Kinderunterbringungsmöglichkeiten kommen...siehe Schweden, Finnland, Frankreich etc.

Da gibt es doch z.B dieses herrliche Ding vom Bürgergrundeinkommen von dem DM-Firmengründer...sowas wäre auch ne gute Kiste in Sachen genereller Emanzipation.

Menschen sind halt so dass sie halt alle vom Sahnekuchen was abhaben wollen......klar kann man auch kreativ sein und wie im antiken Griechenland ein Standardeinkommen einführen, dann wird auch ein Haushaltsjob zum Traumjob mit gleichem Prestige und Gehalt.
Solange das jedoch nicht so ist sind halt die Topmanagerjobs oder Politikerjobs oder sonstige gut bezahlte Jobs Traumjobs sowohl für Männer als für Frauen, nicht für alle versteht sich, aber anteilig wünschen sich genausoviele Frauen Jobs in den Chefetagen der Macht wie Männer aber Frauen sind da immer noch benachteiligt an diese Jobs ran zu kommen, was halt politisch weiter geregelt werden muss.
Irgendwer muss halt diesen Job machen und an sich ist es oft zweitrangig ob ein Mann oder eine Frau diesen Job erledigt...zum Grabenkampf kommt es ja nur wenn man es Frauen schwerer macht an diese Jobs ran zu kommen als Männer. Aber mal die neue Generation schulisch besser als Jungs benoteter Mädels abwarten..da tut sich ja dann ggf doch noch ein wenig?

Tyra
 
Nicht, dass ich Gleichberechtigung im Job nicht wichtig fände, das sollte für mich eh ganz selbstverständlich sein. Mir ist das ganze typische Gehabe um die Macht aber genau die Krankheit des alten patriarchalischen und autoritär aufgebauten Systems. In diesem System ist jedes Geschlecht ein Gefangener seiner ihm auferlegten Rolle. Denn Macht ist etwas, was für mich trennt. Eben sogar das Gegenteil von Liebe und von Zuwendung. Ich konnte damit noch nie etwas anfangen und ich fühle mich auch nicht gut, wenn ich mich über Macht oder über eine berufliche Position definieren muss. Gleichfalls finde ich Menschen im übertragenen Sinne auch sehr häßlich, die in dem Glauben an Anerkennung dadurch machtbewusst sind, und das ganz unabhängig vom Geschlecht. Von daher bin ich für solche Fragestellungen um einen Platz in einer Gesellschaft nach diesen Kriterien wohl auch kein guter Gesprächspartner, weil ich sie aus tiefsten Herzen für mich ablehne.

Ich bin auch der Meinung, dass wir heute im Vergleich zu den antiken Griechen eher zu Babaren mutiert sind. Allenfalls fähig zu niederen destruktiven Gefühlen, die eher der Kompensation der fehlenden wirklichen menschlichen Anerkennung dienen. Da kann auch die Forschrittsgläubigkeit und der materielle Wohlstand mich nicht darüber hinweg täuschen. Das beste Beispiel dafür ist das Höhlengleichnis von Platon, das z. B. sehr gut aufgezeigt hat, dass eben nicht der Mensch sich selbst gefangen nimmt, sondern dass es das System ist, aus dem er nicht mehr heraus kommt, weil er die Dunkelheit halt für völlig "normal" hält und weil er Angst vor dem Licht bekommt. Weil es eben auch ein manipulatives System ist, das er aber kaum mehr durchschauen kann. Und so wird auch das Gegeneinander natürlich kultiviert, auf allen Ebenen.
 
Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Außer vielleicht beim letzten Absatz... Wenn die Frauen heute meinen, dem überkommenen patriarchalischen Lebensideal der Männer folgen zu müssen, wenn für sie Emanzipation bedeutet, demselben Machtanspruch zu folgen wie der Mann, wenn sie sich dann ebenfalls einseitig nur über die Leistung definieren müssen, wie es die Männer in ihren ja lange ebenfalls festgelegten Rollen im Patriarchat tun mussten, dann ist das meiner Meinung nach keine wirklich erfolgreiche Emanzipation, sondern nur ein reiner Rollentausch, der auch weiterhin Entfremdung produzieren wird.

Welche Bereiche brauchen denn eine gelungene Emanzipation? Sind es nur die gesellschftlichen Rollen? Und ist dafür nicht sogar eine Bewegung beider Geschlechter aufeinander zu erforderlich? Alles andere ist doch nur das überkommene patriarchalisch autoritäre Machtspiel wie gehabt. Da ist es ganz egal, welches Geschlecht diese Rolle übernimmt, es führt zwangsläufig zu einer Trennung von sich selbst und vom anderen.

Das Kopieren von Rollenmustern ist dann nur derselbe Mist wie früher, ..... Anstelle der Grabenkämpfe um die besten Statussymbole?

Aber das hat meiner Meinung nach die Gräben nur noch tiefer gemacht, als sie es vorher schon waren. .... Es ist gut, dass es Unterschiede gibt, warum nicht auch dazu stehen können und das beste daraus machen?
Doppelt Danke!

Die Frauen, die in die Chefetagen steigen, stützen nicht die Frauen.
Das sind nur "Männer" (teilweise auch mal) im Rock.

FG Gelinda

Frage: Was bringt es Mädel besser zu bewerten, als sie sind? Dass sie studieren und dort oder danach im Beruf versagen?
 
Frage: Was bringt es Mädel besser zu bewerten, als sie sind? Dass sie studieren und dort oder danach im Beruf versagen?

Meiner Meinung nach ist der Preis dafür ein Leben voller verdrängter Ängste und Aktionismus. Umso höher man steigt, umso tiefer kann man letztendlich ja auch wieder fallen. Und umso unmöglicher wird das eigene Versagen, weil es außer der Macht dann gar nichts mehr gibt, was einen wirklich absichern kann im Leben.

Das war sicherlich auch das Schicksal vieler harter und cooler Männer in diesem brutalen System, denen außer dem Größenwahn nichts mehr viel von ihren Gefühlen geblieben ist. Die dann oftmals noch nicht mal in Ruhe sterben konnten, weil sie sich selbst dann noch für unersetzlich gehalten haben. Der Druck der Macht kann ungeheuer hart sein, denn Macht ist von Natur aus niemals beständig und immer unsicher.

Was aber bleibt wirklich von dem Gefühl der Macht übrig? Ich behaupte, dass jeder Mensch völlig ersetzbar ist. So sehr er sich auch anstrengt, möglichst einmalig zu sein, einmaliges zu schaffen, er wird dennoch in der Geschichte irgendwann vergehen und vergessen. Macht berührt nicht wirklich, sie bringt allerhöchstens kurzzeitigen Respekt, aber eben auch viel Neid und negatives Feedback. Erhalten blieben uns in der Geschichte nur sehr wenige Menschen, und diese haben es dann in der Regel auch geschafft, andere Menschen wirklich vom Herzen her zu berühren.
 
Was die Gräben angeht..die kann man an sich durch mehr Machtausgleich ganz gut ein wenig ausfüllen.

Das ist Gleichmacherei und das kann nicht erzwungen werden. Das liegt einfach in der Natur der Sache.

Welche Bereiche mehr Emanzipation brauchen? Politik und Wirtschaft, Haushaltsbereich und alle Pflegeberufe, Angleichung der Löhne..sprich Abschaffung der immer noch bestehenden Minderbezahlung von Frauen in Jobs für die Männer immer noch rd. 10 - 30 % mehr bezahlt kriegen etc. etc.

Was will man da abschaffen? Da gibts nichts abzuschaffen.Da gilt es für Frauen selbstbewusster zu sein wenn es darum geht ihre Fähigkeiten anzupreisen um bei Gehaltsverhandlungen gut abschneiden zukönnen.

Und an sich fehlt es an Emanzipation in Bereichen ganz oben an der Spitze der Macht

Ich würde noch anfügen das auch das Interesse für solche Positionen bestehen muss. Da reicht nicht bloße Emanzipation.

und auch unten im reproduktiven Bereich wie haushalt....Frauen sind in der Regel ner Doppelbelastung ausgeliefert wenn sie Familie + Karriere planen hier muss viel mehr Unterstützung von innen (von den Männern in der Beziehung) und auch außen seitens der Politik mit Schaffung von kostenlosen oder zumindest für alle Bürger erschwinglichen GUTEN Kinderunterbringungsmöglichkeiten kommen...siehe Schweden, Finnland, Frankreich etc.

Dieses Unwort Doppelbelastung ist schrecklich und wurde gerade durch fehlgeleitete Emanzipation hervorgebracht. Frauen die lieber Zuhause bleiben und Kinder erziehen sind mittlerweile negatives Sinnbild von Frauenunterdrückung. Sein Leben den Kindern widmen gehört heutzutage nicht mehr zur Selbstverwirklichung, ist weniger wert als berufliche Karrieren und wird größtenteils nur noch als zusätzliche Belastung und Kostenfaktor gesehen.

aber anteilig wünschen sich genausoviele Frauen Jobs in den Chefetagen der Macht wie Männer aber Frauen sind da immer noch benachteiligt an diese Jobs ran zu kommen, was halt politisch weiter geregelt werden muss.

Das ist völliger Schwachsinn. Erstens woher nimmst du die Weisheit das genauso viel Frauen wie Männer in die Chefetagen wollen und zweitens wäre eine politische Regelung ein Symbol dafür das Frauen schwächer sind und gesonderte Unterstützung brauchen. Das wäre eine Schlag ins Gesicht der Gleichberechtigung.

...zum Grabenkampf kommt es ja nur wenn man es Frauen schwerer macht an diese Jobs ran zu kommen als Männer. Aber mal die neue Generation schulisch besser als Jungs benoteter Mädels abwarten..da tut sich ja dann ggf doch noch ein wenig?

Frauen macht man👎 es nicht schwerer. Sie müssen nur selbstbewusster werden und nicht die Opfer spielen. Das ist ja genau das was Emanzipation ausmacht.
 
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