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Wissenschaft- herrlicher als Glaube?

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Für weitere Antworten geschlossen.
Ach ja, es kann nur einen geben. Welcher ist denn der Richtige?
Jeder Gläubige auf dieser Welt wird genau das behaupten: Es kann nur einen geben. Nämlich seinen. HAHAHA!

Das die Wissenschaft den Glauben widerlegt ist bekannt und hier auch in vielen Beiträgen dokumentiert. Ich selbst habe früher im Religionsunterricht erfahren das "Gott" im Himmel ist. Na? Beim ersten Raumfahrer war er da aber nicht mehr. Das hatten wir aber alles schon mal. Aber ich verstehe das, wer am Galuben hängt, davon nichts wissen will. Das Weltbild ( Scheibe ) muß erhalten bleiben. Macht aber nichts. denn die Erde nimmt auch die Beschränkten auf.
 
Hallo mikenull!

Ach ja, es kann nur einen geben. Welcher ist denn der Richtige?
Jeder Gläubige auf dieser Welt wird genau das behaupten: Es kann nur einen geben. Nämlich seinen...
Jeder, der vernunftgemäß an Gott glaubt und ein Minimum an Verstand mitbringt, erkennt, dass es nur einen Gott geben kann.

Wenn 30 Schüler ihren Eltern etwas über ihren Lehrer erzählen, dann erzählen sie wahrscheinlich ganz unterschiedlich von ihm und dennoch ist er ein einziger.

...Das die Wissenschaft den Glauben widerlegt ist bekannt und hier auch in vielen Beiträgen dokumentiert...
Die Wissenschaft kann den Glauben an Gott nicht widerlegen, da Glaube und Wissenschaft nichts miteinander zu tun haben. Sie gehören unterschiedlichen Bereichen an. Wissenschaft beschäftigt sich mit den Gegenheiten (den Dingen, wie sie sind). Der Glaube geht auf ideelle Werte, auf Dinge, wie sie sein sollten. Glaube beginnt dort, wo die Wissenschaft verstummen muss. Die Wissenschaft hat eine Grenze, die sie nicht überschreiten kann.

Mir ist übrigens nicht bekannt, dass in diesem Forum der Beweis für die Nichtexistenz Gottes geführt worden wäre. Wäre dies der Fall, so hätte dies sicherlich schon seinen Niederschlag in der entsprechenden Literatur gefunden 🙂.

... Aber ich verstehe das, wer am Galuben hängt, davon nichts wissen will. Das Weltbild ( Scheibe ) muß erhalten bleiben. Macht aber nichts. denn die Erde nimmt auch die Beschränkten auf.
Schade, dass Du Dich an dieser Stelle mal wieder einem eher beleidigenden und polemischen Niveau näherst.
 
Dabei bist der Beleidigende Du - Du merkst es nur nicht.
Man kann nicht ein Drittel der Menschen als "unvernünftig" bezeichnen - wenn es mal nicht mehr sind.....

Zitat:

Glauben und Wissen sind zwei verschiedene Dinge, die nichts miteinander zu tun haben

Diesem Konstrukt sind wir bereits begegnet. Auch hier wird versucht, eine Sphäre zu schaffen, in der man vor Kritik (aus dem Bereich des Wissens) geschützt ist, d. h. man beansprucht einen Sonderstatus für sich. Auch dies ist eine Variante der Immunisierung gegen Kritik (siehe auch hier). Selbstverständlich nimmt man es gerne für sich in Anspruch, dass die Wissenschaft bestimmte Aspekte des Glaubens bestätigt, aber wehe, die Wissenschaft widerspricht dem - dann verbittet man es sich, dass das Wissen auch um die Dinge herum entwickelt wird, mit denen sich der Glauben beschäftigt.

Aber wir leben in einer Welt, in einem Universum - deswegen ist es schlechterdings unerfindlich, warum es zwei verschiedenartige "Wahrheiten" geben sollte. Und man kann nicht an Dinge glauben, von denen man weiß, dass sie falsch sind. Insofern steckt das Wissen den Rahmen ab, und ein (metaphysischer) Glauben ist nur außerhalb dieses Rahmens möglich. Da sich der Rahmen des Wissens ständig erweitert, können Glauben und Wissen auch jederzeit miteinander kollidieren - außer, man glaubt nur an Dinge, die man nicht wissen kann, und dann stellt sich die Frage, warum man daran glauben sollte, wenn es dafür keinen ersichtlichen Grund gibt? Abgesehen von dem Wunsch, es sei wahr. Aber Dinge werden nicht dadurch wahr oder unwahr, dass wir uns wünschen, es sei so. Auch der Glauben braucht eine Begründung, damit man überhaupt anfängt zu glauben. Nach einer gewissen Zeit, wenn der Glauben zur Gewohnheit geworden ist, meint der Gläubige, jetzt auf diese Begründung verzichten zu können, vergisst aber, dass er nie damit angefangen hätte, wenn er von Anfang an keinerlei Gründe gehabt hätte.

Wer meint, jemand würde damit anfangen zu glauben, wenn man ihm sagt: "Es gibt keine Gründe, zu glauben, deshalb tue es trotzdem" - der glaubt schon zu lange. Übrigens, mit dieser initialen Begründung trifft das Münchhausentrilemma auch den Glauben selbst in vollem Umfang. Gläubige meinen, wenn sie die Wurzeln ihres Glaubens ignorierten, entkämen sie dem Trilemma. Das ist eine Selbsttäuschung.

"Es ist unmöglich, an zwei verschiedene Fakten zu glauben, die sich gegenseitig widersprechen" (Bucaille). Auch hier sehen wir, wie das Wissen um die Dinge Einfluss auf das hat, was wir glauben oder sogar glauben können. Der Versuch, Glauben und Wissen voneinander abzuschirmen, kommt aus der schlechten Erfahrung der katholischen Kirche. Die Kirche hat eine bestimmte Kosmologie vertreten und wurde in die Rückzugsgefechte um diese Kosmologie verwickelt (Galileo Galilei als Stichwort) und hat in diesem Zuge sehr an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Seitdem achtet man sorgfältig darauf, nicht mit dem Wissen in Konflikt zu kommen (deswegen hat die katholische Kirche 1996 auch die →Evolutionstheorie anerkannt - während sich einige Christen heute mit dem "Kreationismus" gegen die Evolutionstheorie ein ähnliches Rückzugsgefecht liefern). ------------------------------------------------------

Abschließender Satz dazu: Wenn die Wissenschaft nicht Götter widerlegen könnte, müssten wir heute noch an das Vorhandensein von Zeus und Donar glauben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum muß man es so umständlich machen.

Wer wissen will, ob es einen Gott gibt und wer bereit dazu ist Ihm sein Leben an zu vertrauen, der wird das erkennen und erfahren.

Wer es nicht will, der muß es eben lassen.
 
Da würde Tyra aber jetzt sagen: Bei diesem "Erkennen" und "Erfahren" könnte es sich auch um eine ............ ..........handeln.
Gut möglich, was sage ich, sehr wahrscheinlich.
 
Was ist sehr warscheinlich? Das es eine schwere Geisteskrankheit ist oder wenigstens eine Psychose😉 ja ja, Tyra würde sagen, und was Tyra sagt muß ja stimmen🙄
Wenn ich sage, das es für jeden erkennbar oder erfahrbar ist, dann wird wohl nicht jeder, der darum ernsthaft betet, die Wahrheit zu erkennen , welcher Gott nun der richtige ist etc, davon eine Psychose bekommen, oder???????
Hast Du Angst, Du bekämst eine wenn Du das tust😕
kannst ganz beruhigt sein, ich habe auch keine, auch wenn ich behaupte mit Jesus in Verbindung zu stehen😉


???
Da würde Tyra aber jetzt sagen: Bei diesem "Erkennen" und "Erfahren" könnte es sich auch um eine ............ ..........handeln.
Gut möglich, was sage ich, sehr wahrscheinlich.
 
Hallo mikenull!

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Glauben und Wissen sind zwei verschiedene Dinge, die nichts miteinander zu tun haben

Diesem Konstrukt sind wir bereits begegnet. Auch hier wird versucht, eine Sphäre zu schaffen, in der man vor Kritik (aus dem Bereich des Wissens) geschützt ist, d. h. man beansprucht einen Sonderstatus für sich. Auch dies ist eine Variante der Immunisierung gegen Kritik (siehe auch hier). Selbstverständlich nimmt man es gerne für sich in Anspruch, dass die Wissenschaft bestimmte Aspekte des Glaubens bestätigt, aber wehe, die Wissenschaft widerspricht dem - dann verbittet man es sich, dass das Wissen auch um die Dinge herum entwickelt wird, mit denen sich der Glauben beschäftigt.

Aber wir leben in einer Welt, in einem Universum - deswegen ist es schlechterdings unerfindlich, warum es zwei verschiedenartige "Wahrheiten" geben sollte. Und man kann nicht an Dinge glauben, von denen man weiß, dass sie falsch sind. Insofern steckt das Wissen den Rahmen ab, und ein (metaphysischer) Glauben ist nur außerhalb dieses Rahmens möglich. Da sich der Rahmen des Wissens ständig erweitert, können Glauben und Wissen auch jederzeit miteinander kollidieren - außer, man glaubt nur an Dinge, die man nicht wissen kann, und dann stellt sich die Frage, warum man daran glauben sollte, wenn es dafür keinen ersichtlichen Grund gibt? Abgesehen von dem Wunsch, es sei wahr. Aber Dinge werden nicht dadurch wahr oder unwahr, dass wir uns wünschen, es sei so. Auch der Glauben braucht eine Begründung, damit man überhaupt anfängt zu glauben. Nach einer gewissen Zeit, wenn der Glauben zur Gewohnheit geworden ist, meint der Gläubige, jetzt auf diese Begründung verzichten zu können, vergisst aber, dass er nie damit angefangen hätte, wenn er von Anfang an keinerlei Gründe gehabt hätte.

Wer meint, jemand würde damit anfangen zu glauben, wenn man ihm sagt: "Es gibt keine Gründe, zu glauben, deshalb tue es trotzdem" - der glaubt schon zu lange. Übrigens, mit dieser initialen Begründung trifft das Münchhausentrilemma auch den Glauben selbst in vollem Umfang. Gläubige meinen, wenn sie die Wurzeln ihres Glaubens ignorierten, entkämen sie dem Trilemma. Das ist eine Selbsttäuschung.

"Es ist unmöglich, an zwei verschiedene Fakten zu glauben, die sich gegenseitig widersprechen" (Bucaille). Auch hier sehen wir, wie das Wissen um die Dinge Einfluss auf das hat, was wir glauben oder sogar glauben können. Der Versuch, Glauben und Wissen voneinander abzuschirmen, kommt aus der schlechten Erfahrung der katholischen Kirche. Die Kirche hat eine bestimmte Kosmologie vertreten und wurde in die Rückzugsgefechte um diese Kosmologie verwickelt (Galileo Galilei als Stichwort) und hat in diesem Zuge sehr an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Seitdem achtet man sorgfältig darauf, nicht mit dem Wissen in Konflikt zu kommen (deswegen hat die katholische Kirche 1996 auch die →Evolutionstheorie anerkannt - während sich einige Christen heute mit dem "Kreationismus" gegen die Evolutionstheorie ein ähnliches Rückzugsgefecht liefern). ------------------------------------------------------

Abschließender Satz dazu: Wenn die Wissenschaft nicht Götter widerlegen könnte, müssten wir heute noch an das Vorhandensein von Zeus und Donar glauben.
Ich habe nicht die Zeit, auf jede Aussage dieses Textes zu antworten. Aber nach und nach würde ich dies versuchen.

Vorschlag:
Konzentriere Dich zunächst auf maximal drei Aussagen des Textes, die Du frei wählen kannst. Dann werde ich versuchen, meine Stellung dazu zu nehmen.

Ich sehe übrigens an keiner Stelle des Textes ein treffendes Argument gegen den Gottesgedanken.
 
Hallo mikenull!

Dabei bist der Beleidigende Du - Du merkst es nur nicht.
Man kann nicht ein Drittel der Menschen als "unvernünftig" bezeichnen - wenn es mal nicht mehr sind...
Ist es beleidigend, wenn man die derzeit Millionen von bekennenden deutschen Raucher als unvernünftig bezeichnet?

Ist es beleidigend, wenn man die Unvernünftigen als unvernünftig bezeichnet?
 
Der Unglaube ist genau so vernünftig oder unvernünftig wie Dein Glaube. Das sollte man einfach mal so zur Kenntnis nehmen.
 
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