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Wissenschaft- herrlicher als Glaube?

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Hallo Leser!

... In ein paar hundert Jahren wird niemand mehr über "Gottheiten" nachdenken oder davor gar in die Knie fallen. Und es wird eine friedlichere Zeit sein wie heute.
Ein vernunftbegabter Mensch wird durch dieselbe automatisch auf den Begriff Gottes geführt. Der Gottesbegriff ist eine anthropologische Konstante (soll heißen: ein mit dem Menschsein fest verbundener Begriff). Ab einer bestimmten Entwicklungsstufe ist es dem Menschen nicht mehr möglich, nicht an Gott zu denken.

Gerade der Gottesbegriff beinhalt das Potential zu einem friedlicheren Umgang miteinander. Wo es keinen Gott gibt, herrscht in aller Regel die Natur, der Dschungel, das Recht des Stärkeren etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du meinst damit das etwa ein Drittel der deutschen Bevölkerung nicht "vernúnftbegabt" ist, weil sie dieses Zeug nicht glauben? Und weil diese Zahl steigt?

( Das Wort "Vernunft" begeistert auch mich. Ich wette, Du würdest das Wort auch noch in einer phylosophischen Betrachtung von Mülleimer-Inhalten unterbringen )
 
Hallo mikenull!

Du meinst damit das etwa ein Drittel der deutschen Bevölkerung nicht "vernúnftbegabt" ist, weil sie dieses Zeug nicht glauben? ...
Ich habe den Verdacht, dass viele Erwachsene in Deutschland derzeit keinen ausgereiften und mündigen Gebrauch von ihrer Vernunft machen.
 
Ich ( und vermutlich ein Drittel der Bevölkerung ) glauben dasselbe von Dir. Außerdem ist eben gerade der Nichtglaube an Götter mindestens genauso "vernünftig".
 
Hallo mikenull!

Ich ( und vermutlich ein Drittel der Bevölkerung ) glauben dasselbe von Dir. Außerdem ist eben gerade der Nichtglaube an Götter mindestens genauso "vernünftig".
Die Existenz Gottes kategorisch auszuschließen ist nicht nur unvernünftig sondern auch widersinnig, da sich die Existenz Gottes weder beweisen noch widerlegen läßt. Man sollte zumindest mit der Möglichkeit seiner Existenz rechnen.
 
Tja, mag ja sein. Das sind aber lediglich deine Ansichten dazu. Die Wirklichkeit widerlegt Dich aber - langsam und stetig. Und Du weiß ja, das ich zum Beispiel sowieso nur an Dagobert Duck glaube. Der in der Zwischenwelt unter all den Milliarden Verstorbener immer noch seine Taler zählt. ( und dieser Spruch ist mindestens so ernsthaft wie Deine 😀 )
 
Hallo mikenull!

Tja, mag ja sein. Das sind aber lediglich deine Ansichten dazu...
Ich bemühe mich stets darum, keine subjektiven Privataussagen von mir zu geben. Ich versuche meistens, allgemeingültige Aussagen zu treffen, die jedem vernunftbegabten Menschen möglich sind.

...Die Wirklichkeit widerlegt Dich aber - langsam und stetig...
Von welcher Wirklichkeit sprichst Du eigentlich? Von Deiner subjektiven Meinung oder der einer bestimmten Personengruppe? Die Vernunft zielt auf Aussagen, die intersubjektive allgemeine Gültigkeit für alle denkenden Individuen beinhaltet. Die Vernunft zielt auf Ojektivität. Der Gedanke an Gott ist unsterblich, zumindest wird er solange existieren wie es vernunftbegabte Menschen geben wird.

Zur weiteren Verdeutlichung: Der Verstand beschäftigt sich damit, wie die Dinge sind, die Vernunft damit, wie die Dinge sein sollen. Wo der Verstand nicht mehr weiter weiß, greift die Vernunft. Da der Mensch und seine Vernunft nie vollkommen sein werden, wird es daher immer einen Platz für die Vernunft und damit auch für Gott geben. Der Mensch wird nie vollkommene Erkenntnis besitzen. Es wird auch nie einen Beweis für oder gegen die Existenz Gottes geben. Die Vernunft fragt wahrscheinlich auch, wie man sich angesichts des Fehlens eines Gottesbeweises verhalten soll.

Die Trennung von Glauben und Wissenschaft ist notwendig. Allerdings darf der Glaube der Wissenschaft auch nicht widersprechen - sonst wäre es Aberglaube (den ich ablehne). Glaube und Aberglaube müssen unterschieden werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Behauptung das es vernünftig ist an Gott zu glauben ist schon mal deshalb Unsinn, weil Glaube weder von der Kirche noch von Dir verordnet werden kann. Entweder es glaubt jemand - oder eben nicht. Und die Zahl der Nichtgläubigen ist deshalb im Steigen, weil die Wissenschaft den Glauben immer mehr widerlegt. Das ist Tatsache - da magst Du noch soviele Vernunftbeiträge schreiben.
Etwa ein drittel der Bundesbürger ticken anders wie Du. Da solltest Du einfach zur Kenntnis nehmen. Und zwar ohne Wertung!

Außerdem ist nicht der Gedanke an EINEN Gott unsterblich..... Informiere Dich doch mal wieviele Götter es gegeben hat und zur Zeit gibt. Die Wahrscheinlichkeit das DEINER gerade mal der richtige ist, wäre Zufall.
 
Zuletzt bearbeitet:
mike, Frank sagt ja nur, das es unvernünftig ist, die Existenz Gottes aus zu schließen!
Und da muß ich ihm natürlich recht geben.Denn Du kannst nicht mit Sicherheit sagen, das es keinen Gott gibt.
Natürlich kann Dich auch kein Mensch vom Gegenteil überzeugen - das will auch keiner! Das kann nur Gott selber wenn Du nach der Wahrheit suchst. Das aber nicht zu tun, halte auch ich für mehr als unvernünftig.
Ich habe noch nie gehört, wie die Wissenschaft den Glauben widerlegen will - das kann gar nicht funktionieren.
Tja und wenn man in dem ganzen Götter und Abgötter wirr warr den richtigen nicht finden sollte😉 - ist es wohl der sicherste Weg zu beten, das Gott selber einen die Wahrheit offenbart.Wie er das dann allerdings macht, ist seine Sache. das kann dann auch dadurch sein, das man z.b. mit Christen in kontakt kommt etc......



Die Behauptung das es vernünftig ist an Gott zu glauben ist schon mal deshalb Unsinn, weil Glaube weder von der Kirche noch von Dir verordnet werden kann. Entweder es glaubt jemand - oder eben nicht. Und die Zahl der Nichtgläubigen ist deshalb im Steigen, weil die Wissenschaft den Glauben immer mehr widerlegt. Das ist Tatsache - da magst Du noch soviele Vernunftbeiträge schreiben.
Etwa ein drittel der Bundesbürger ticken anders wie Du. Da solltest Du einfach zur Kenntnis nehmen. Und zwar ohne Wertung!

Außerdem ist nicht der Gedanke an EINEN Gott unsterblich..... Informiere Dich doch mal wieviele Götter es gegeben hat und zur Zeit gibt. Die Wahrscheinlichkeit das DEINER gerade mal der richtige ist, wäre Zufall.
 
Hallo mikenull!

Die Behauptung das es vernünftig ist an Gott zu glauben ist schon mal deshalb Unsinn, weil Glaube weder von der Kirche noch von Dir verordnet werden kann...
Der Glaube an Gott - wie ich ihn in seiner reifen Form verstehe - ist keine Unterwerfung unter irgendeine Autorität. Man kann niemanden dazu zwingen, an Gott zu glauben. Dieser Glaube wäre kein echter Glaube mehr. Der reife Glaube an Gott ist wie die Vernunft selbst ein Akt der Freiheit. Er kommt aus dem innersten Kern der Persönlichkeit. Mit Hilfe der Vernunft erst wird der Mensch zu eigenständigem Handeln ermächtigt. Vernunft und Autonomie stehen damit in einem sehr engen Zusammenhang.

...Außerdem ist nicht der Gedanke an EINEN Gott unsterblich..... Informiere Dich doch mal wieviele Götter es gegeben hat und zur Zeit gibt. Die Wahrscheinlichkeit das DEINER gerade mal der richtige ist, wäre Zufall.
Es kann nur einen geben 🙂. Zwei oder mehr Götter sind ein Widerspruch in sich selbst.
 
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