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Wissenschaft- herrlicher als Glaube?

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Sori tut mir leid, Du bist irgendwie im Blindflug unterwegs......
Ich haeb lediglich festgestellt dass die Wissenschaft ihre Irrtümer einsieht und die Religion oder der Glaube ( der nicht das gerinsgte mit Deinem persönlichen Glauben zu tun hat - dazu gleich noch ein Satz ) dazu meinetwegen ein paar hundert Jahre brauchen. ( um sich zu ändern ) Selbst Mike - das ist mein Hund - hat sofort bemerkt das mit "Jahrhunderten" kaum Sori gemeint sein kann.... ( oder willst Du solange leben? LESEN! ) Oder willst Du behaupten, das Du Dich oder Dein Glauben in Jahrhunderten so gut wie nicht bewegt????


Und zu Gast: Ich habe Religion eben nicht mit Wissenschaft verglichen. Das machen andere hier und fallen regelmäßig auf die Schnauze. Man kann nicht Tatsachen mit - ich drücks mal vorsichtig aus - "Wunschvorsstellungen" vergleichen. ( ein schlechter Mensch hätte jetzt das Wort "Hirngespinste" verwendet )
Wir kommen gleich wieder in die Riesendiskussion rein. Denn, und das lerne ich hier ja, "Glauben" ist nicht "Glauben. Man könnte es nur an Beispielen herausfinden. Ich habe in meinem Leben einige "Gläubige" kennengelernt. Angefangen vom schlagwütigen Kaplan bis hin zur Ordensschwester im Krankenhaus oder auch an die Zeugen Jehovas die mich hier ab und zu besucht haben. Man kann niemandem unterstellen, nicht an Gott zu glauben. Das eint sie eigentlich alle. Aber was drüberhinaus ist - da sind sie wohl alle verschieden. Einer glaubt an Wiedergeburt, der andere das seine Seele sich im Himmel mit anderen trifft usw. usw. Insofern hat der Glauben also schon was von Selbstbedienungsladen. Eine besondere Stellung nehmen dann noch diejenigen ein, die ich als Heuchler bezeichne: Diese geben eigentlich nru vor zu glauben, vielleicht weil man den Gedanken in einem dunklen Grab zu vermodern, nicht erträgt oder diejenigen die die einfach sicherheitshalber glauben, weil sie Angst vor der "Hölle" haben oder "man lieber was glauben sollte, falls das mit Gott doch wahr ist".
Natürlich widersinnig: Glauben kann man nicht lernen - er ist da oder eben nicht.
Ich weiß nicht ob der Glauben eine Lebenseinstellung ist - ich habe kaum eine andere wie "Gläubige". Vielleicht ist es ein Gefühl der Sicherheit?
Da sollte man Leute fragen, die glauben.
 
ich bin auch gar nicht davon ausgegangen, dass du mich meintest mit den Jahrhunderten.
Hab das schon verstanden 😉 - freut mich aber dass du dich mit deinem Hund über Religion unterhältst 😱
 
Man kann das nicht vergleichen. Es ist aber unbestreitbar das der Glauben vor der Wissenschaft zurückweicht. Ich habe diese Dinge ja schon öfters erklärt. Vor - ich sag mal - 200 Jahren konnte die Kirche locker behaupten das Gott direkt da oben im Himmel über uns sein Dreieck hat. Ich habe das - altersbedingt - noch einigermaßen erlebt. Hihi, nicht dei 200 Jahre natürlich )
Die ersten Satelliten, Gagarin und Shepard ( das war der erste Ami im All )
haben dann diesen Gott da oben "vertrieben" - ein Festhalten an dieser Version war nicht mehr möglich. Wahrscheinlich auch der Zeitpunkt an dem "Gott" zu einem völligen geistigen Wesen werden mußte. Wir erfahren immer mehr! Wir wissen in etwa wie alt das Universum ist - bzw. wie alt es mindestens sein muß. Wir wissen auch das der Mensch erst sehr viel später gekommen ist. Schlecht für all die Amerikaner die immer noch an den 7 Tages Auftritt glauben.
Ich habe es ja hier schon mal erwähnt. Letzte Woche kam ein interessantes Gespräch mit einem deutschen Astronauten im TV. Der sagte sinngemäß: Wenn wir auf dem Mars - etwa 15 Meter unterhalb der Staubschicht - Eis entdecken, ( was sehr wahrscheinlich ist ) dann ist es denkbar das in diesem Eis Leben ( also irgendwelche Moleküle, Viren oder sowas ) abgespeichert ist. Und es wäre sogar denkbar das alles Leben auf der Erde von dorther kommt. ( also irgendwie ein Meteoriteneinschlag )
( ich sehe nochmal nach, habe es auf Video aufgenommen ) Jedenfalls ist das alles hochinteressant. Bleibt halt die Frage, wielange "Gott" diese Fortschritte der Wissenschaft überleben wird....
 
Und zu Gast: Ich habe Religion eben nicht mit Wissenschaft verglichen. Das machen andere hier und fallen regelmäßig auf die Schnauze. Man kann nicht Tatsachen mit - ich drücks mal vorsichtig aus - "Wunschvorsstellungen" vergleichen.
Da sind wir ja schon bei einem Vergleich und auch einer Aussage: „Wunschvorstellung“ (dafür lassen sich bestimmt andere Worte finden, bei mir ist es dieses Gefühl eben) und Tatsachen, Erkenntnisse. Wissenschaft und Glaube finden also nicht auf ein und derselben „Ebene“ statt.
Das ist vollkommen okay und ich gebe Dir Recht.


Glauben ist nicht Glauben, wie Du schreibst. Stimmt auch. Es gibt eben nicht nur schwarz/weiß, sondern ganz viele Graustufen.
Davon abgesehen, ich mag es eigentlich allgemein, dass es viele Graustufen gibt, denn ich selbst lande ab und an in einer Schublade, die ich mir nicht selbst gebastelt habe.*g*

Es gibt einen Gott (oder vielleicht mehrere Götter). Stimmt auch.

Ich weiß es auch nicht, ob der Glaube eine Lebenseinstellung im weitesten Sinne ist. Ich weiß auch nicht, ob der Glaube Sicherheit gibt. Aber darauf bekommen wir bestimmt eine Antwort. Ein einfaches Ja oder Nein würde mir schon genügen.

Jetzt kann ich fragen, ob der Glaube im weitesten Sinne ein „übergeordnetes“ Ziel hat. Ich selbst weiß es nicht, könnte keines nennen, weil ich eben nicht glaube. Aber auch darauf bekomme ich sicher eine Antwort.

Was die Wissenschaft als übergeordnetes Ziel hat, lässt sich irgendwie benennen, für mich schneller zu benennen als das Ziel des Glaubens, weil ich es dort eben nicht weiß. Das Ziel der Wissenschaft hat irgendetwas mit der Entdeckung neuer Erkenntnisse zu tun, ganz weit gefasst. Formuliert es um, bringt Gedanken dazu.

Okay, das Universum, was ja unendlich ist… da gibt es also viel Platz für viele Dinge.

LG,
*.*Gast*.*
 
Hab gerade erst gelesen, was ihr so alles zusammengeschrieben habt zu meinem Thema. Und irgendwie gefällt mir dir richtung nicht wirklich. Atheisten werden wieder als kühl bezeichnet und es dreht sich wieder um fakten. Das folgende Zitat ist das beste Beispiel dafür wie die Diskussion in die nicht von mir erhofft Richtung geht.

Ich wäre froh, wenn man mehr am sittlich-moralischen Fortschritt des Menschen arbeiten würde. Die Technik ist nur zweirangig. Erstrangig ist der vernunftgemäße Gebrauch der Erkenntnisvermögen des Menschen.
Sittlich-moralisch verdorbene Menschen mit einer SuperTechnik sind wertlos.

Wissenschaft ist nicht gleich Technik. Unser Strafsystem besipielsweise beruht auf Verhaltensforschung (wissenschaft). Das wir Straftäter nicht mehr mit Steinen beschmeißen oder grillen ist eine tolle Folge dessen. Die Wissenschaft hat unendlich viele Versuche zum Erkenntnisvermögen des Menschen gemacht. Und wertvolle Dinge herausgefunden. So können psychisch Kranke heute geheilt werden, anstatt ihnen den Teufel auszutreiben. Ist das nicht super??? ich finde schon. Das sind ethische Fortschritte, die wir allein der Technik zu verdanken haben und niemandem sonst. Die Wissenschaft verbindet unsere Welt wie nie zuvor und schafft so Möglichkeiten unser Miteinander zu stärken.

Der Titel meines Themas war bewusst provozierend, um die Diskussion anzuregen. Und ist nicht ernsthaft abwertend gemeint.
 
Seriöse Wissenschaftler beanspruchen keinen Vollkommenheitsanspruch an sich oder an ihre Wissenschaft. Die Neugier treibt die Wissenschaft an, teils lässt sich Wissenschaft mit Fakten belegen, doch andererseits ist es der "Glaube", dass sich gewisse Fakten noch verbessert belegen lassen der die Wissenschaft immer weiter antreibt. Den bewiesenen Fakten noch neue hinzufügen. Das Puzzleteil kann mit einem noch besseren oder anderen Puzzleteil ersetzt werden, verbessert werden, geteilt und noch etwas angefügt werden. Das ist Wissenschaft für mich, das Streben nach Wahrheit und sich gleichzeitig bewusst sein, dass es nicht die vollkommene Wahrheit ist.

Glaube alleine orientiert sich an nicht nachgewiesenen Sachen die man gutgläubigerweise, faulerweise, hoffnungsvollerweise (mir würden noch mehr Attribute einfallen) irgendwann verteidigt (verteidigen muss) als wären es Fakten. Sind es jedoch nicht...

Wissenschaft ohne Glaube würde stagnieren.
Glaube ohne Wissenschaft ist bereits stagniert.
 
Hallo *.*Gast*.*!

...ich such mir dann einen Glauben an etwas Anderes und selbst das Andere kann wechseln...
Gegen Wechsel bin ich allergisch, vor allem wenn es um Glaubensfragen geht. Es entsteht eine Art Relativismus und Beliebigkeit, wenn man ständig die Objekte seiner Verehrung wechselt. Das kann es nicht sein! Der bleibende Wert läßt sich nur in einer Art Guten Willen finden. Alles kann wechseln, aber mit einer guten Gesinnung kann man immer mit Wert und Würde durchs Leben gehen.

...Mich würde interessieren, ob es auch Veränderungen im Glauben gibt oder gab, ob sich der Glauben an Gott auch wandeln kann, in welcher Form auch immer.
Empirisch gesehen hat es sicher Veränderungen des Glaubens gegeben. Ich denke allerdings, dass es bei einem Gottesglauben, wie er mir vorschwebt, keinen allzu großen Spielraum bezüglich seiner Inhalte gibt. Man kann nicht viel über Gott sagen. Mögliche Attribute, die mir spontan einfallen, sind heilig, gütig, gerecht, allwissend und allmächtig. Viel mehr dürfte mir nicht mehr einfallen. Ich habe den Verdacht, dass derjenige, der seine Glaubensinhalte an Gott oft ändert, ein falsches Gottesbild hat.
 
Hallo FreshDumbledore!

...
Wissenschaft ist nicht gleich Technik...
Meines Erachtens geht es der Wissenschaft in erster Linie um ein tieferes Verständnis der Welt. Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten sollen erkannt werden. Diese Absicht habe ich dem Verstand zugeordnet.

Die Vernunft fragt dagegen, was der Mensch tun soll. Die edlere und primäre Aufgabe hat damit die Vernunft. Es kommt nicht in erster Linie darauf an, die Welt besser zu verstehen, sondern sich als selbstdenkender Mensch ethisch fair und angemessen zu verhalten. Während unsere Gesellschaft ihren Rücken vor der Wissenschaft krümmt, verachtet sie die Ethik. Das ist eine Verkehrung der Werte.
 
Hallo FreshDumbledore!


Meines Erachtens geht es der Wissenschaft in erster Linie um ein tieferes Verständnis der Welt. Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten sollen erkannt werden. Diese Absicht habe ich dem Verstand zugeordnet.

Die Vernunft fragt dagegen, was der Mensch tun soll. Die edlere und primäre Aufgabe hat damit die Vernunft. Es kommt nicht in erster Linie darauf an, die Welt besser zu verstehen, sondern sich als selbstdenkender Mensch ethisch fair und angemessen zu verhalten. Während unsere Gesellschaft ihren Rücken vor der Wissenschaft krümmt, verachtet sie die Ethik. Das ist eine Verkehrung der Werte.

Ich denke ich verstehe was du meinst. Aber worauf fußt unsere vernünftiges Handeln denn? Auf dem was wir durch unseren Verstand erfassen. Und was bzw wie erfassen wir? Auf der Grundlage von durch den Verstand geprägten Werten. Ich kann zwischen Verstand und Vernunft nicht richtig trennen. Da gibt es für mich zu viele Überschneidungen.

Kann man vernünftig handeln ohne etwas durch den Verstand erfasst zu haben? Wäre es nicht vernünfig erst denn Verstand zu gebrauchen?

Außerdem, wenn wir bei deiner Unterscheidung bleiben: Würdest du die Vernunft eher der Wissenschaft oder dem Glaube zuschreiben?
 
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