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Wissenschaft- herrlicher als Glaube?

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Vorab: Hier wurden zwhalreiche Beiträge gelöscht, die OT waren. Wenn Euch beim x.ten Thread zu diesem Thema die sachlichen Argumente ausgehen, dann sollte man sich vielleicht einfach raushalten.



Niemand. Und?

Ich hab doch schon seit langer Zeit die richtige Medizin für euch: Das komplette Verwehren zu wissenschaftlichen und technologischen Errungenschaften.

Soll euch Gott bei einer Krankheit helfen und nicht Antibiotika.
Soll euch Gott von A nach B bringen und nicht das Auto.
Soll euch Gott unterhalten und nicht das Fernsehen.
Soll euch Gott die Verbindung zu Verwandten sein und nicht das Telefon.
Soll euch Gott den Weg leiten und nicht das Navi.

Und noch soooooo viel mehr. Die Wissenschaft verbringt täglich Wunder und die meisten bemerken es nicht. Und viele jammern noch nach einem Gott. Lächerlich.

Die Wissenschaft schafft aber auch nicht alles. Sie hat Grenzen. Grenzen, die sie vielleicht überbrücken wird, vielleicht aber auch nicht.
Wie oft gibt es für Krankheiten keine Heilung mehr aus medizinischer Sicht?
Wie viele Menschen mit Behinderungen kommen auf die Welt, ohne dass die Wissenschaft etwas dagegen tun kann (ich meine helfen, nicht töten)
Wie oft streikt das Auto, der Bus, die Bahn, geht das Fahrrad kaputt, bringen technische Defekte Flugzeuge zum Abstürzen?
Wie viel sinnvolles Programm kommt im Fernsehen (und bei mir - wie oft hab ich keinen ordentlichen Empfang?)
Was mach ich mit den toten Verwandten? Was mach ich bei besetzt und wenn dort drüben niemand dran geht? Und vor allem, was mach ich - wenn ich allein und einsam bin und keine Verwandten habe? Wo hilft mir da die Wissenschaft?
Wie oft schickt mich mein Navi im Kreis oder in eine Sackgasse? Welches Navi zeigt mir, welche LEBENS-Weg ich eingehen sollte?

Technik und Wissenschaft ist super und leistet unheimlich viel im Leben und ich bin froh, dass ich viele Anstrengungen des Mittelalters nicht mehr leisten muss, weil ich Hilfsmittel hab. Tecnik ist aber kein Wunder, das ist erklärbar. Wunder sind ja gerade deswegen Wunder, weil sie nicht zu verstehen und zu erklären sind.
Aber Technik ist nicht alles. Manchmal brauch ich auch einfach einen zweiten Menschen neben mir, der mir hilft, der mir Trost spendet.

warum verbindet ihr eigentlich alle immer wissenschaft mit langeweile und kalten fakten?

Wenn Du richtig liest, tun das hier die wenigsten. Die meisten Gläubigen stellen Wissenschaft und Glauben nebeneinander, neutral ohne Wertung. Das eine ist spannend, das andere auch.
Werten seh ich hier meist nur die Nicht-Gläubigen, die die Wissenschaft "göttlich" machen, um Gott nicht zu brauchen
 
wie gesagt:
traue dem der sagt das wissen zu suchen und misstraue dem der sagt das wissen zu kennen!!!


Aber ist das nicht eigentlich ein Grundgedanke der Wissenschaft: Wissen zu suchen und immer wieder neu zu hinterfragen (durch Experimente und Forschungen)?

Und ist es nicht ein Grundgedanke von Religionen, die Glaubensinhalte nicht zu hinterfragen und stattdessen als unvergängliche, ewige Wahrheiten darzustellen?
 
Die Wissenschaft schafft aber auch nicht alles. Sie hat Grenzen. Grenzen, die sie vielleicht überbrücken wird, vielleicht aber auch nicht.
Wie oft gibt es für Krankheiten keine Heilung mehr aus medizinischer Sicht?
Wie viele Menschen mit Behinderungen kommen auf die Welt, ohne dass die Wissenschaft etwas dagegen tun kann (ich meine helfen, nicht töten)
Wie oft streikt das Auto, der Bus, die Bahn, geht das Fahrrad kaputt, bringen technische Defekte Flugzeuge zum Abstürzen?
Wie viel sinnvolles Programm kommt im Fernsehen (und bei mir - wie oft hab ich keinen ordentlichen Empfang?)
Was mach ich mit den toten Verwandten? Was mach ich bei besetzt und wenn dort drüben niemand dran geht? Und vor allem, was mach ich - wenn ich allein und einsam bin und keine Verwandten habe? Wo hilft mir da die Wissenschaft?
Wie oft schickt mich mein Navi im Kreis oder in eine Sackgasse? Welches Navi zeigt mir, welche LEBENS-Weg ich eingehen sollte?

Die Frage lautet da für mich aber: Tut das denn Gott oder der Glaube?

Wenn die Wissenschaft keine Heilung mehr hat, kommt dann Gott?
Wenn ein Flugzeug abstürzt, wird es dann von Gott aufgefangen?
Wenn im Fernsehen nichts anständiges läuft, kommt dann Gott um euch zu unterhalten?
Wenn euch das Navi in einer Sackgasse geführt hat, kommt dann Gott mit einem himmlischen Straßenplan?

Ich vertseh einfach nicht, wie man an so einer Idee hängen kann, die von einem Wesen erzählt, dass - objektiv nachweisbar - nichts für uns getan hat. Noch nie.

@ *.*Gast*.* 😀 Das Ur-Internat ist zwar aus einer militärischen Anwendung entsprungen - Arpanet - aber mal ehrlich, welcher technologische Fortschritt kam denn nicht aus dem Militär?

"Der Krieg ist der Vater aller Dinge....."

Der Punkt ist, man hat etwas erschaffen das kaum bis gar nicht zu kontrollieren ist. Das ist nicht im Sinne der Industrie und zeigt auch, dass das Internet selbst heute noch anarchistisch ist.

Selbst China schafft es nicht mit seiner "großen Firewall" alles zu zensieren.
Auch würd ich nicht zustimmen, dass durch das Internet die zwischenmenschliche Kommunikation zu kurz kommt.

Die Kommunikation verlagert sich m.E. ein Stück - aber bei weitem nicht komplett. Die Frage lautet: Ist das schlimm?

Das Internet bringt die Mensch global zusammen. Ich denke, dass baut auch Vorurteile ab. Ich arbeite z.B. grad an einer Social Community und weißt du, woher das Script kommt, dass ich dafür benutze? Aus Kirgisistan.

Das hat mein Bild von Kirgisistan ein wenig gewandelt. 😉

Oder ich diskutiere z.B. seit Tagen mit Amerikanern über die Vergabe eines Tanker-Auftrage an Airbus statt an Boing - und das von der Airforce.

Das ist doch eine großartige Entwicklung. Menschen kommen zusammen, Menschen teilen ihre Hobbys, ihre Musik, ihre Fotos, ihre Vidoes, ihre Sorgen, ihr Glück usw. mit Millionen anderer Menschen. Ein globales Dorf.

Natürlich kann man mit Open Source Software auch Geld verdienen. Da wo man damit Geld verdient sind es hauptsächlich Lösungen für Unternehmen und Support.

Für den Privatanwender bleibt das wirklich meistens kostenlos. Der Trend geht auch generell dahin. Google bietet seine Anwendungen für Privatanwender alle kostenlos über Werbung finanziert an. Microsoft will viele seiner Schnittstellen offen legen und z.B. auch Teile des nächsten Office kostenlos als Web-Anwendung anbieten. DRM wurde bei Musik de facto abgeschafft, die Wikipedia gewinnt immer wieder gegen kostenpflichtige Enzyklopädien.

Die Menschen kommen zusammen.

Und wo ich eben schon bei Google war: Google ist ein gutes Beispiel, wie man die Fülle von Informationen aufbereiten kann. Also die Spreu vom Weizen zu trennen. Ich denke wenn wir dann beim semantischen Web angelangt sind, wird das Internet sich auch von den unnützen Informationen und den ganzen Spam-Seiten, trennen.

Außerdem investiert Google Millionen in die KI Forschung und das hat ja auch einen Sinn: Eine intelligentere Suchmaschine, die das Web auch inhaltlich verstehen kann.

Schau dir mal das Interview mit Google VP Marissa Mayer an: YouTube - Elektrischer Reporter 18: Marissa Mayer

Ab 8.50 Min. wird es dann Interessant bezüglich KI. Vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass die Gründer ebenfalls Transhumanisten sind.
 
Die Wissenschaft hat und kennt keine Grenzen - es sind nur unserer Grenzen, die es gilt Stück für Stück zu überschreiten
 
Aber ist das nicht eigentlich ein Grundgedanke der Wissenschaft: Wissen zu suchen und immer wieder neu zu hinterfragen (durch Experimente und Forschungen)?

Und ist es nicht ein Grundgedanke von Religionen, die Glaubensinhalte nicht zu hinterfragen und stattdessen als unvergängliche, ewige Wahrheiten darzustellen?


Hmm... ich sehe hier nur wenige Christen, die ihren Glauben NICHT hinterfragen und beispielsweise die Bibel als ewige Wahrheit darstellen. Die meisten gehen doch durchaus kritisch mit ihrem Glauben um, weswegen sie ja auch gerne mal von Mike als Heuchler bezeichnet werden.

Und außerdem gibt die Wissenschaft Irrtümer zu - der Glaube nie oder erst nach ein paar hundert Jahren.

stimmt, die Wissenschaft ist immer schnell dabei, alles zuzugeben 😱
Wie war das mit Grünethal und Contergan?
Wie ist das grad mit der KLimakatastrophe - da sind sich alle einig, auch wenn sich jeder widerspricht, ne? 😉

Außerdem verwechselt du gerade Glaube mal wieder mit Kirche. Die ist in der Tat erschreckend lahm und weltfremd - vor allem die mit dem Papst.


Die Frage lautet da für mich aber: Tut das denn Gott oder der Glaube?

Wenn die Wissenschaft keine Heilung mehr hat, kommt dann Gott?
Wenn ein Flugzeug abstürzt, wird es dann von Gott aufgefangen?
Wenn im Fernsehen nichts anständiges läuft, kommt dann Gott um euch zu unterhalten?
Wenn euch das Navi in einer Sackgasse geführt hat, kommt dann Gott mit einem himmlischen Straßenplan?

Ich hab nicht gesagt, dass Gott dann kommt, ich wollte nur klarstellen, dass Technik eben nicht alles kann.
Zu den ersten beiden Fragen kann ich dir zumindest sagen, dass solche Wunder ja geschehen. Menschen, die trotzdem geheilt werden, auch wenn aus medizinischer Sicht keine Chance mehr bestand. Und natürlich auch Menschen, die bei UNglücken unbeschadet überlebten, obwohl dies eigentlich nicht hätte sein können (für dich sicher Zufall, der irgendwann erklärt werden kann)


Ich vertseh einfach nicht, wie man an so einer Idee hängen kann, die von einem Wesen erzählt, dass - objektiv nachweisbar - nichts für uns getan hat. Noch nie.

Obejektiv vielleicht nicht. Subjektiv hat Gott für mich eindeutig was getan. Und für andere offensichtlich auch. Der Grund, warum ich an dieser "idee" hänge, weil ich eben WEIß, dass es ihn gibt.
 
die gleichen fronten, der gleiche schlagabtausch - ein wahrer grabenkrieg....

nur vergesst nicht, werte atheisten-fraktion, dass auch die wissenschaft oft instrumentalisiert wurde und wird - bis heute!
ein wissenschaftler muss all zu oft versuche, zu den ergebnissen zu kommen, die sein auftraggeber verlangt - nach dem motto "wessen brot ich ess', dessen lied ich sing'." ein wunderbares beispiel dazu ist die sportwissenschaft neben der ganzen fitness- und nahrungszusatz-industrie....

und was den "klimawandel" betrifft, so werden auch gewisse politische ränkespiele vermutet.....

und dass der glaube instrumentalisiert wurde und wird, brauche ich hier nicht extra an einem beispiel zu erläutern - das kam schon oft genug hier im forum auf....

menschen glauben nicht aus selbstzweck, und sie betreiben keine wissenschaft aus selbstzweck - nein, sie verfolgen ziele damit.
wenn aber die ziele zweier parteien unterschiedlich sind, dann wird gerne 'der glauben' oder 'die wissenschaft' vor den karren gespannt!
und unter anderem DESWEGEN nimmt auch dieser schlagabtausch hier kein ende.....

glaube wie wissenschaft sind beides nur zwei werkzeuge des menschen - was uns von den tieren unterscheidet....
werkzeuge, mit denen wir auch nur ganz profane ziele verfolgen wollen.....

vielleicht ziehe ich mir nun den zorn beider parteien zu - aber vielleicht nimmt mein beitrag auch ein bisschen die schärfe aus der diskussion, mal schauen.....
 
Zuletzt bearbeitet:
@Dr. House
Okay, das Internet ist in weiten Teilen nicht zu kontrollieren. Das stimmt. Dann kann ich es als Chance sehen oder als Risiko und ich streite Dir nicht ab, dass Du eher die Chance siehst und Du bist sicher nicht allein damit. Das Risiko ist jedoch nicht ganz außer Acht zu lassen. Das ist bei neuen Technologien immer so. Es kommt ganz auf die Intentionen der Menschen an, wie sie die neue Technologie nutzen wollen. Heute gehen wir zum Arzt und werden geröntgt, ohne dass etwas passiert. In den ersten Entwicklungsjahren von Röntgenapparaten sind viele Ärzte um’s Leben gekommen, weil damals keiner wusste, wie gefährlich diese Strahlung ist. Es gibt immer ein unkalkulierbares Restrisiko.

Ich bin auch nicht der Meinung, dass man es schaffen wird, der Fülle an Information irgendwie Herr zu werden – semantisches Netz hin oder her. Dort greift eine Baumstruktur in die Nächste, sicher auch logisch. Aber bei Semantik brauche ich Kriterien, die eine Übereinkunft über alle Wörter zulassen. Hier kommt der User ins Spiel, der ganz bestimmte Begriffe für seine Suchanfrage eingibt. Die maschinelle Interpretation der Suchanfrage ist auch wieder etwas Vorgedachtes, Aufgesetztes, weil jeder Algorithmus auf Nullen und Eines zurückgeführt werden kann. Die Suche nach Information im Web wird sich verändern, doch wer misst, ob sie auch effektiver wird? Kann man das überhaupt beurteilen? Wer entscheidet darüber, ob eine Information unnütz ist oder nicht? Die Logik eines Programms, was vielleicht auch dazu „lernt“, im Zusammenspiel mit den Übereinkünften aus der Semantik.

Die Kommunikation verlagert sich m.E. ein Stück - aber bei weitem nicht komplett. Die Frage lautet: Ist das schlimm?
Im privaten Bereich sicher nicht ganz so, denn dort habe ich selbst die Wahl. Im beruflichen Alltag sieht’s schon wieder anders aus, denn dort gibt’s eine Firmenphilosophie, die mir sagt, so und so wird kommuniziert. Es wäre manchmal schon hilfreich, von vornherein zu wissen, welche Mails ich löschen kann. Damit meine ich nicht den Spam.

Das ist doch eine großartige Entwicklung. Menschen kommen zusammen, Menschen teilen ihre Hobbys, ihre Musik, ihre Fotos, ihre Vidoes, ihre Sorgen, ihr Glück usw. mit Millionen anderer Menschen. Ein globales Dorf.
Aus der Absicht heraus: Ja. Es gibt aber auch andere Absichten.


Wikipedia. Mir gefällt’s auch, um schell mal nen Überblick zu bekommen. Nur leider ist es nicht wissenschaftlich und so sollte ich es in Arbeiten an der Uni auch nicht verwenden, sonst gibt’s Ärger mit den Wissenschaftlern. *g* Sicher auch so ein Grenzfall.

Office als Web-Anwendung kostenlos? Irgendwo ist bestimmt ein Haken bei der Sache. Muss ich mich registrieren, um es nutzen zu können?

So, nun schreib mir dazu noch einen Beitrag oder auch nicht. Ich belasse es jetzt dabei, weil das zu weit weg führt vom eigentlichem Thema.

@mr l
nur vergesst nicht, ihr ach-so-kühlen atheisten,
Ich fühle mich nicht als Atheist.
 
ich gebe dir fast Recht, Mr.El

mit einer Einschränkung:

menschen glauben nicht aus selbstzweck, und sie betreiben keine wissenschaft aus selbstzweck - nein, sie verfolgen ziele damit.

Ich denke, dass es nur ein kleiner Teil ist, der mit Glauben oder Wissenschaft Ziele verfolgt. Die meisten sind privat und leben nur ihr Leben. Sie glauben an Gott, gehen vielleicht zur Kirche, beten und gut ist. Nutzen die technischen Fortschritte und schauen Galileo und das wars.

Die Ziele, die dann aber teilweise verfolgt werden, sind nicht immer besonders toll - und gerade das negative wird dann rausgezogen und dem gesamten Glauben oder der gesamten Wissenschaft übergestülpt...
 
Eigentlich bin ich total verwundert, dass es nicht geht zu sagen: Ein bisschen Wahrheit liegt wohl überall.😕
 
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natasternchen Leben als Tradwife Gesellschaft 100

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