Womit du schon bei richtig und falsch bist.
Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst.
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Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Womit du schon bei richtig und falsch bist.
Hallo TomTurbo,
schau mal hier: Werkzeugkoffer Religion. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Damit triffst du ziemlich das Zentrum, wo ich mit diesem Thread hin will. Wo ziehen wir die Grenze zwischen "Schwachfug", den ich offen kritisieren darf und einer ehrenwerten Religion, die man respektieren soll?
Vor allem: Wie ziehen wir diese Grenze?
Bitte bedenkt, dass das sehr subjektiv ist. Für den Eso Jünger ist das Christentum ein Schwachfug.
In der Praxis bestimmt oft die schiere Anzahl der Menschen, die daran glauben, ob etwas eine Religion ist oder Spinnerei.
Auf einer Esoterik-Messe wären wir alle Spinner, weil wir uns für die "tieferen Wahrheiten" nicht öffnen können. Wir wären eine Minderheit.
Wenn jemand am Petersplatz für "Sola fide" argumentiert, gilt er auch als Spinner.
Aber die Anzahl der Gläubigen kann ja kein vernünftiges Kriterium sein. Welches also dann?
Was denkt ihr von meiner Einteilung?
Man könnte vielleicht auch sagen: eine objektive Wahrheit, die sich aber nicht beweisen läßt.Das ist der Bereich, den ich in meinem ersten Beitrag „Subjektive Wahrheit“ genannt habe.
[...]
Allerdings greift der gesunde Menschenverstand nicht gut in Fragen der Religion. Und die Wissenschaft muss auch bekennen: wir kommen in der Gottesfrage nicht weiter ...
[...]
Dagegen halte ich Widerspruchslosigkeit für ein gutes Kriterium. Religion ist nämlich einheitsstiftend. Einheitsstiftend vor allem im Hinblick auf meine Denke und mein Weltbild. Konsistenz und Stimmigkeit.
Wer sich wirklich um Wahrheit bemüht, kommt meines Erachtens ziemlich weit damit. Wenn wir den Wahrheitsbegriff nicht weiter verfolgen, können wir gleich einpacken.
Dass der gesunde bzw. natürliche Menschenverstand und Religion bzw. Glaube nicht kongruent sind, ist schon klar. Wenn aber der gesunde Menschenverstand dem Glauben widerspricht, oder anders herum, sehe ich da ein nicht gerade geringes Problem. Nehmen wir bspw. einen Professor an einer Universität, der gleichfalls Christ ist. Je nach Ausprägung/Grad der Wissenschaft und des Glaubens, und je nach Disziplin bzw. Fach, kann das ein bisschen schwierig werden. Ich drücke es mal vereinfacht aus: "Wie kann man etwas lehren, aber etwas anderes glauben?" Das wäre aus meiner Sicht... hmm... schizophren?
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