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Wer leidet auch weil er/sie arbeiten muss?

Du musst dir einfach Gedanken machen, was du möchtest.
Schreibe dir eine Liste mit Pro/ Contra, was willst du beruflich.
Setz dich hin und überlege es dir in Ruhe.

Das man halt arbeiten muss ist einfach so, also mach das Beste draus.

Ich werde beruflich psychisch und körperlich so hart gefordert, dass es Tage gibt, an denen ich mich frage, warum ich dies eigentlich tue und dann komme ich wieder auf den Sinn, dass ich es nicht missen möchte.
Ich werde gefordert und weiß warum ich nachts gut schlafen kann.
Weil ich ausgelastet bin.
In meiner Freizeit mache ich Dinge, die ich liebe.
Puzzeln, Lesen, Freunde treffen.

Ich wünsche dir, dass du etwas findest, im dem du gefordert wirst und was dir Freude bereitet.
 
Ich lese, daß Du unglücklich bist und in Passivität verharrst. Das klingt nach Unfreiheit. Du sagst selbst, etwas lähmt Dich im Leben. Du arbeitest und machst vielleicht auch anderes nicht aus eigenem Antrieb, sondern weil es von Dir erwartet wird und fühlst Dich fremdbestimmt. Gleichzeitig hast Du aber auch Angst vor Abhängigkeit. Du hast selbst schon die Vermutung geäußert, hinter dem Unglück könnte etwas anderes stecken als nur Unzufriedenheit mit Deiner Arbeitsstelle. Auch daß Du nur schlecht regenerieren kannst und viel weinst, deutet darauf hin.

Als ich mit meiner damaligen Therapie angefangen habe, hatte ich gedacht, es ginge vor allem um meine Schwierigkeiten auf der Arbeit. Tatsächlich haben wir vielleicht 2 oder 3 Stunden am Anfang darüber gesprochen und dann wurde klar, daß die Arbeit eigentlich nur ein Spiegel für Themen war, die auf einer ganz anderen Ebene lagen.

Mein Therapeut meinte damals zu mir, "Ich kann nicht ihre Probleme lösen, aber ich kann Ihnen helfen, mehr in der Freude zu leben". Das ist auch gelungen, nachdem viele Hemmnisse, Selbstsabotagen und ihre Ursachen aufgedeckt und beseitigt wurden.

Vielleicht lohnt es sich zu schauen, ob Dein Leidensdruck und Deine Lähmung eigentlich einen anderen Hintergrund haben und sich nur in Bezug auf die Arbeit deutlich zeigen. Es schadet ja nicht, da mal mit einem Profi drüber zu sprechen, wenn man schon so viel deswegen weinen muß.
 
nein, das brauche ich nicht.
Ich fühle mich belastet immer leisten zu müssen.
Nur 5 Wochen im Jahr frei, es macht mich unglücklich.

Warst du schon mal arbeitslos?
Ich bin wahrlich kein Karrieretyp, arbeite seit jeher Teilzeit und würde nie im Urlaub meine Mails checken. Aber nachdem ich drei Wochen rumlungerte, viel las und das nichtstun genossen hatte, wurde es auch langweilig. Ich habe mir dann ein Ehrenamt gesucht.

Du würdest wsl länger durchhalten, bis du dich langweilst, aber deine Lebensunzufriedenheit würde doch auch dann einholen. Die scheint mir bei dir chronisch und fast schon Teil deiner Person. Sonst würdest du daran arbeiten, zufrieden zu werden.
Wenn dein jetziger Grund zu leiden und lamentieren wegfiele, würdest du einen neuen finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warst du schon mal arbeitslos?
Ich bin wahrlich kein Karrieretyp, arbeite seit jeher Teilzeit und würde nie im Urlaub meine Mails checken. Aber nachdem ich drei Wochen rumlungerte, viel las und das nichtstun genossen hatte, wurde es auch langweilig. Ich habe mir dann ein Ehrenamt gesucht.

Du würdest wsl länger durchhalten, bis du dich langweilst, aber deine Lebensunzufriedenheit würde doch auch dann einholen. Die scheint mir bei dir chronisch und fast schon Teil deiner Person. Sonst würdest du daran arbeiten, zufrieden zu werden.
Wenn dein jetziger Grund zu leiden und lamentieren wegfiele, würdest du einen neuen finden.
Vielleicht gibt es ja was dazwischen, erst mal raus aus dem Hamsterrad, 3 Wochen Krankschreibung wäre ja schon mal ein Anfang. ggf auch länger, vielleicht wäre ja tatsächlich eine Reha möglich.
Später vielleicht Stunden reduzieren und auf Teilzeit gehen, dann eine sinnvolle Freizeitaktivität zum Ausgleich suchen.
Alles besser als im Hamsterrad zu bleiben, bis nichts mehr geht.
 
Vielleicht gibt es ja was dazwischen, erst mal raus aus dem Hamsterrad, 3 Wochen Krankschreibung wäre ja schon mal ein Anfang. ggf auch länger, vielleicht wäre ja tatsächlich eine Reha möglich.
Später vielleicht Stunden reduzieren und auf Teilzeit gehen, dann eine sinnvolle Freizeitaktivität zum Ausgleich suchen.
Alles besser als im Hamsterrad zu bleiben, bis nichts mehr geht.
Die TE hat schon auf 30-Std / Woche reduziert.
 
[Bezug entfernt]
Die Arbeitswelt an sich gibt es ja so nicht, sondern gute und schlechte Arbeitsstellen.
Wenn es so gar nicht gefällt, kann man sich ja eine andere Arbeitsstelle suchen.
Manchmal kann es auch hilfreich sein, sich fortzubilden, damit man nicht mehr die monotonen Arbeiten abbekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meinte nur, wenn man sich nicht ändern möchte oder sich entscheidet in der Situation zu bleiben, dann ist es okay, aber es bleibt eben offen oder unwahrscheinlich, dass sich etwas ändert.
Ja natürlich aber vielleicht ist man halt dann noch nicht so weit, dass man sich ändern möchte. Aber ist ja dann schon gut, dass man alle Tipps zusammengetragen hat und weiß wo man nochmal nachlesen kann.
Mühsam finde ich dann eher die ständigen Ausreden. Das geht nicht weil, dies geht auch nicht weil,... Das sind dann ja keine echten Gründe sondern eben nur Ausreden. Irgendwann werden nämlich genug diese Tipps einem helfen. Und sei es nur ein unbeteiligter, der bei der Suche im Internet dann auf genau diesen Thread stößt.
 
Finde ich ganz interessant zum Thema.
Die Doku ist beidesmal dieselbe. Aber man kann aus beiden Berichten schon einiges zum Thema entnehmen.
„In einem modernen Büro auf Mobiliar sitzend, erzählen Menschen mit Jobs in der IT, der Rechtswissenschaft oder dem Baugewerbe in dem Film, wie sie –ohne es zu bemerken – mehr und mehr in die Erschöpfung glitten. Eine Juristin konnte morgens nicht aufstehen, ohne zu weinen. Sie bekam Angstzustände auf dem Weg ins Büro. Eine Informatikerin erinnert sich zurück, dass sie nicht einmal einfachen Konversationen mit Freunden folgen konnte und kleine Erledigungen für sie zu viel wurden. Sie alle hatten mindestens einige Symptome eines Burnouts.“
 

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