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Was, wenn sich plötzlich alles ändert? Und sich selber...

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Wenn du mich fragst, liebe Nebelscheinblatt, dann kann das jetzt genau richtig sein, dass du deine Kraft und Energie und deine Recourcen stark einschränkst nur für das Allernötigste, das wären die Kinder.
Frag nicht nach, du hast sicher eine Post-Traumatische-Belastungsstörung, die braucht ihre Zeit, bis diese sich legt.
 
Nach einer großen Enttäuschung braucht es Zeit, bis man sich wieder findet. Es ist nachvollziehbar, dass du dich selbst distanziert und kühl anderen gegenüber verhältst. Du hast selbst genug im Kopf und im Herz zu tun, was du sortiert bekommen musst. Da ist es klar, dass man andere auf Distanz hält und keine Lust auf belangloses blabla mit irgendwelchen Leuten hat. Eine große Enttäuschung muss erst einmal verdaut werden und das Vertrauen ist erstmal im Eimer. Zu der Enttäuschung kommt noch Wut, die sich erstmal wieder legen muss. Die wechselt sich ab mit Selbstzweifeln, die du überwinden wirst. Nach und nach wird sich wieder alles einbalancieren. Gib dir selbst die Zeit dazu und sei nicht zu streng mit allen anderen Menschen und vor allem nicht so streng mit dir selbst.
 
Irgendwie eine entstandene Strategie mit all dem fertig zu werden

Ja genau. Es ging nichts anderes. Also Nebel. Im Nebel verschwindest du nicht ganz, aber du kannst dich verstecken.
Wir entwickeln Strategien, die zu dem Zeitpunkt überlebenswichtig sind, aber die irgendwann vielleicht nicht mehr sinnvoll sind (oder doch?).

dabei weiß ich für mich das nichts wirklich gut ist und ich einfach alles was so kommt runterschlucken,

Ich frage mich, wie lange du das durchhalten kannst. Ich würde irgendwann zusammenbrechen.

Den Kontakt zu mir selber habe ich absolut verloren.

Vielleicht, weil du dich vernebelst. Der Nebel hat(te) einen Sinn.
 
Nach einer großen Enttäuschung braucht es Zeit, bis man sich wieder findet. Es ist nachvollziehbar, dass du dich selbst distanziert und kühl anderen gegenüber verhältst. Du hast selbst genug im Kopf und im Herz zu tun, was du sortiert bekommen musst. Da ist es klar, dass man andere auf Distanz hält und keine Lust auf...
Das glaube ich auch.
Ist das nicht ein gesunder Lebenserhaltungsvorgang? Alles auf Halbmast, Regeneration ist dran, statt Verausgabung.
 
Nach einer großen Enttäuschung braucht es Zeit, bis man sich wieder findet. Es ist nachvollziehbar, dass du dich selbst distanziert und kühl anderen gegenüber verhältst. Du hast selbst genug im Kopf und im Herz zu tun, was du sortiert bekommen musst. Da ist es klar, dass man andere auf Distanz hält und keine Lust auf belangloses blabla mit irgendwelchen Leuten hat. Eine große Enttäuschung muss erst einmal verdaut werden und das Vertrauen ist erstmal im Eimer. Zu der Enttäuschung kommt noch Wut, die sich erstmal wieder legen muss. Die wechselt sich ab mit Selbstzweifeln, die du überwinden wirst. Nach und nach wird sich wieder alles einbalancieren. Gib dir selbst die Zeit dazu und sei nicht zu streng mit allen anderen Menschen und vor allem nicht so streng mit dir selbst.

Danke für diese Worte. Das was ich auch empfinde. Ich bin nicht wirklich streng mit den anderen. Da ist wie du schon geschrieben hast, auch viel Wut.
Mit Worten und Erklärungen hätte ich es viel besser verstanden, abe stattdessen flog mir einfach ein Verhalten um die Ohren das mich schockiert hat. Ich kenn diese Menschen nicht erst ein oder zwei Jahre, sondern viele Jahre. Und meine Erwartung wären einfach nur Worte gewesen... Worte die mir gesagt hätten: "das hat mich verletzt, ich habe mir Sorgen gemacht" als bsp.
Und das verstehe ich nicht. Ich finde das gehört zu solchen Freundschaften doch dazu? Zu sprechen und dem anderen Wissen lassen und auch Chancen einräumen.

Das eine ist, ich kann das alles verstehen, aber das Verhalten absolut nicht. Das war mir so sehr fremd. Jedes Wort wäre besser gewesen als mich Wochen spüren zu lassen wie doof sie.das fanden. Ziehe ich ein Vergleich, wird der mit einem Verstummen beantwortet. Ich bin auch nicht sonderlich nachtragend, ich bin einfach nur unglaublich verletzt, weil es die letzten Menschen gewesen wären, von denen ich das gedacht hätte.

Ich habe seit dem das Gefühl, Ballast für meine ganze Umwelt zu sein. Ein Störfaktor, jemand der nicht ist wie man ihn will. Nicht richtig zu sein. Ich denke dann an meine Kindheit und denke darüber nach, dass ich auch da schon immer der Störfaktor war. Es reichte, nur da zu sein und schon zu stören. Nichts anderes ist es doch heute auch? Ich bin da und störe und vermutlich ist selbst mein Sauerstoffverbrauch schon zu viel Raum den ich einnehme und wenn ich Ausatme nehme ich vermutlich so viel Raum ein, als würde man damit ein Vakuum zum platzen bringen.
Ich wäre gerne nicht mehr Sichtbar, fühlbar. Dann kann ich nicht stören, keinen Raum Wege-nehmen.

Im Nebel verschwinden.
 
Ich verstehe dich sehr gut. Habe eine ähnlich schwere Enttäuschung hinter mir. Es hat mich verändert. Etwas in mir ist dadurch unwiederbringlich kaputt gegangen. Das ist der Preis den man zahlt, wenn man andere zu sehr in das eigene Leben lässt.
 
Ich habe seit dem das Gefühl, Ballast für meine ganze Umwelt zu sein. Ein Störfaktor, jemand der nicht ist wie man ihn will. Nicht richtig zu sein. Ich denke dann an meine Kindheit und denke darüber nach, dass ich auch da schon immer der Störfaktor war. Es reichte, nur da zu sein und schon zu stören. Nichts anderes ist es doch heute auch? Ich bin da und störe und vermutlich ist selbst mein Sauerstoffverbrauch schon zu viel Raum den ich einnehme und wenn ich Ausatme nehme ich vermutlich so viel Raum ein, als würde man damit ein Vakuum zum platzen bringen.
Es ist normal das man in Krisensituationen sich auf negatives fokussiert und alte Erinnerungen hochkommen. Und das alles macht man dann zum Gesamtbild seines Lebens. Wenn man einmal im Krisenmodus ist, dann richtig. Jede Kleinigkeit die nicht läuft wie gedacht trifft dich und wird manchmal größer wahrgenommen als es tatsächlich ist. Ein falsches Wort, ein Nein oder eine falsche Reaktion, bestätigen dann natürlich das negative Bild das man hat. Das ist die Phase, in der du dir Zeit geben musst, um dich neu zu sortieren.
 
Ich habe seit dem das Gefühl, Ballast für meine ganze Umwelt zu sein. Ein Störfaktor, jemand der nicht ist wie man ihn will. Nicht richtig zu sein. Ich denke dann an meine Kindheit und denke darüber nach, dass ich auch da schon immer der Störfaktor war. Es reichte, nur da zu sein und schon zu stören. Nichts anderes ist es doch heute auch? Ich bin da und störe und vermutlich ist selbst mein Sauerstoffverbrauch schon zu viel Raum den ich einnehme und wenn ich Ausatme nehme ich vermutlich so viel Raum ein, als würde man damit ein Vakuum zum platzen bringen.
Ich wäre gerne nicht mehr Sichtbar, fühlbar. Dann kann ich nicht stören, keinen Raum Wege-nehmen.

Im Nebel verschwinden.
Das ist dieser Zustand, da schaut man so hin und da hat man solche Gedanken und solche Redensarten und auch solche Emotionen. Hör dir diese "Schallplatte" an und mach trotzdem dein Ding. Es ist, wie wenn man etwas riecht und auf einmal fühlt man sich in die Kindheit versetzt. Schocks, Krisen etc. sind Auslöser, die versetzen uns regelrecht- das bist nicht du. Oder sagen wir, das bist du, wenn du diesen Standort gerade einnimmst. Dann sagst du diese Phasen, dann bewegst du dich dementsprechend und dir gehts dann so, wie es dir gerade geht. Du befindest dich in einem Triggerloch. Nun schau dich hier um und spür nach, was du hier spürst. Dann steh auf und geh deiner vorigen Beschäftigung nach, erde dich wieder, steige da wieder heraus. Knuddle eines deiner Kinder, geh Blumen zupfen, koch euch was Gutes etc.- das lenkt dich wieder zurück ins JETZT.
 

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