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WAS ist GOTT?

Südwind

Mitglied
Unter dem was Gott ist sehe ich etwas ganz anderes, wie so gerne gesagt wird das Gott ist. Gott ist für mich kein Wesen das irgendwo thront, oder abgetrennt ist von dieser Welt. Auch nichts das strafend oder belohnend in das Geschehen der Menschen eingreift. Für mich ist Gott das was sich in jedem Menschen offenbart, jedoch von den wenigsten Menschen in sich Selbst erkannt wird, da sich in dieser Wellt der Begehren und Verlockungen verloren haben, durch das einstehen des Egos in dieser Welt. Das Ego ist das genaue Gegenteil von dem was als Gott bezeichnet wird und dennoch über Gott entstanden ist als Gegenpol zu Gott.
Ich selbst Bezeichne Gott lieber als Bewusstes SEIN, das universell ist und aus dem alles entsteht und in das alles wieder geht. Nichts ist Getrennt von diesem Bewusstsein da es alles durchströmt. Der Mensch hat dieses Gottesbewusstsein in sich und durch den Aufenthalt auf der Erde hat er die Möglichkeit sich als das Gottesbewusstsein zu Erkennen das er wirklich ist.Diese Möglichkeit ist nicht auf Einzelne Menschen beschränkt die sich dann als Propheten Gottes darstellen. Diese Möglichkeit hat jeder Mensch wenn er sich auf sich Selbst besinnt und aufhört den Verlockungen und dem Begehren in dieser Welt zu unterliegen. damit öffnet er sich den Zugang zu sich Selbst um sich Selbst zu Erkennen.
Das ist meine Sicht die ich alleine durch mich erkannt habe.
Wie sieht es bei euch aus? Welche Sicht habt ihr alleine durch euch, ohne irgendwelche Lehren oder Bücher, gewonnen?

Alles Liebe Südwind
 

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Ü

überm

Gast
Liebe Südwind, danke dafür. ich sehe das so ähnlich und bin auch ohne Bücher dahingelangt zu Erkennen was das ist was Gott genannt wird. Es entspricht dem in keinsterweise was überall gepredigt wird. Gott entspricht viel mehr dem Leben an sich das sich in allem erleben will und Erfahren will was es ist. Es dient der Selbsterkenntnis um zu dem zu werden was es ist und immer sein wird. Leben in der Vollendung als Liebe, Friede und Glückseligkeit.
 
S

Soyo

Gast
(...) wenn er sich auf sich Selbst besinnt und aufhört den Verlockungen und dem Begehren in dieser Welt zu unterliegen.(...)

Alles Liebe Südwind
Hallo Südwind :)

Genau so sehe ich es im Prinzip auch... auch ich bin meinen Weg zu meinen Erkenntnissen alleine gegangen und das schätze ich an jedem anderen auch. Den Weg zu "Gott" findet man letztendlich nur durch sich, in sich.

Ich sehe nur diesen Part, den ich im Zitat von dir habe, ein wenig anders, weil ich ihn anders erfahren habe. "Gott" hat sich in erster Linie in mir offenbart, als ich wahrhaftig nach ihm fragte [suchte]. Ich öffnete mein Herz der Wahrheit... obwohl ich anfangs Verlockungen und Begierden unterlag... und erfuhr ich, was ich wissen musste. Aber es ist ein Prozess, wie ich immer wieder feststelle, der einem nicht immer nur Freude bereitet. Es gibt Momente, da fühlt man sich dem Wahnsinn nahe, und es gibt Momente, in denen man vor Glückseligkeit die Welt umarmen möchte, ja und vieles mehr.

Aber ich finde es schön, dass es noch solche Menschen gibt, die sich selbst bemühen, die Wahrheit in sich zu finden, ohne abzuheben und die "Zeichen" falsch zu deuten.

Wünsche dir in Einigkeit alles Gute :)

Soyo
 
T

tisento

Gast
Gott binde ich in keine Glaubensrichtung ein . Ich ordne ihn nicht zu . Gott ist jede Situation in der ich mich befinde . Meine Umwelt meine Emotionen , meine Gedanken .

Wenn ich ihn zuordnen müßte dann würde ich viel negatives in ihm sehen . zb, warum läßt er es zu das dies oder jenes geschehen kann .

Ich habe meine Moralgrundlagen und meine Gewissensbildung in der Kindheit geformt und versuche nun einfach als soziales Wesen mich in meiner Welt zu bewegen .

Gott ist mir begengnet als ich als Kind in einem katholischen Heim war und Sünde und Hölle mir gelehrt wurde .......ich hatte Angst vor Gott .

So soll Gott ein neutrales von.. es gibt ihn.. sein für mich . Aber ich beginne ihn nicht bewußt zu suchen .
 
S

scalary

Gast
In dem Fall kann also göttliches Bewusstsein nur in hirntoten Menschen entstehen, weil jeder Mensch, der denken kann, sich seines Ichs bewusst ist. Kein sehr beeindruckender Gott, finde ich.
So ist das nicht.Das Gehirn ist nicht das was denkt. Das kommt dir nur so vor da es von dem eingegeben wird das in der Psychologie Unterbewusstsein oder Unbewusstes genannt wird, jedoch über den Egofilter eben nicht alles ankommt. Dieser Egofilter sagt dir auch das du ein eigenständiges Ich bist. Das göttliche Bewusstsein dringt dadurch nicht in die Wahrnehmung. Jemehr sich jetzt vom Ego gelöst wird umso mehr kommt das göttliche Bewusstsein zum tragen und das was negativ genannt wird tritt immer mehr in den Hintergrund bzw. wird aufgelöst oder auch erlöst.
 

Darklands

Aktives Mitglied
So ist das nicht.Das Gehirn ist nicht das was denkt. Das kommt dir nur so vor da es von dem eingegeben wird das in der Psychologie Unterbewusstsein oder Unbewusstes genannt wird, jedoch über den Egofilter eben nicht alles ankommt. Dieser Egofilter sagt dir auch das du ein eigenständiges Ich bist. Das göttliche Bewusstsein dringt dadurch nicht in die Wahrnehmung. Jemehr sich jetzt vom Ego gelöst wird umso mehr kommt das göttliche Bewusstsein zum tragen und das was negativ genannt wird tritt immer mehr in den Hintergrund bzw. wird aufgelöst oder auch erlöst.
Ich habe dich schon mehrfach auf Widersprüche in deinen "Gedanken" hingewiesen und du hast es gekonnt überlesen, von daher brauche ich darauf wohl nicht mehr zu antworten.

Allerdings, je mehr ich hier lese, desto eher muss ich dir (oder - wie spricht man eigentlich jemanden an, der kein Ego mehr hat?) zugestehen, dass es wohl durchaus Menschen gibt, bei denen nicht das Gehirn, sondern vielleicht eher weniger komplexe Körperteile für das Denken zuständig sind. Oder vielleicht haben es diese Menschen auch geschafft, alle Gedanken abzuschalten und lassen sich nur noch von ihrer Intuition leiten. Anders kann ich mir so manches nicht erklären.
 

mikenull

Urgestein
Ich wundere mich immer zutiefst über solche Definitionen von "Gott".
Gott ist in mir, Gott ist außer mir, ich bin Gott, wir alle sind Gott, Gott ist die Natur.......
Und ich frage mich weiter: Wo ist die Motivation, solche Dinge anzunehmen? Denn all dies widerspricht dem, was über Gott in der Bibel gesagt wird, und was die Kirchen lehren.
Geschieht das aus Bequemlichkeit, weil einem der normale Glaube zu kompliziert ist? Geschieht es aus reiner Dummheit? Darf sich jeder seinen "Gott" einfach selbst so backen, wie er am bequemsten damit zurecht kommt?
 

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