Anzeige(1)
Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Hallo Postman,
schau mal hier: Was heisst es für euch zu leben?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Leben bedeutet für mich "auch" die gedankliche Freiheit zu besitzen, es für mich selber zu definieren,Stelle mir grad die Frage, was es heisst zu leben. Habe hier paar Leute gelesen, die meinten sie könnten vom Bürgergeld nicht leben und frage mich jetzt halt, was es bedeutet zu leben.
Ab wann lebt man denn? Wann ist das Überleben vorbei und wann geht das Leben los? Ab der 10 Euro Pizza oder dem 50k Auto/ 500k Eigenheim?
Läuft es einfach immer nur auf Konsum raus und wenn ich nicht genug konsumiere lebe ich nicht sondern überlebe nur?
Die Diskussion scheint halt meist etwas einseitig zu sein. Ich könnte auch sagen, dass es den meisten Menschen genügt, genügsam zu leben was ihre Freizeit angeht. Das fehlt mir immer ein wenig bei solchen Überlegungen. Es scheint immer darum zu gehen "sich mal was zu leisten". Im Gegenzug scheint das eigene Leben meiner Ansicht nach auf der Strecke zu bleiben. Das mag bei Menschen, die in ihrer Arbeit ihre Erfüllung und ihre Daseinsberechtigung sehen anders sein.Das ist typabhängig.
Manchen reicht ein genügsames Leben, manche wollen zumindest 1 x pro Woche Pizza essen gehen können und für manche muss es jährlich das neueste Handy-Modell und ein teures Auto sein und 4 x Luxusurlaubsreisen im Jahr.
Das entscheidet jeder für sich, welche Ansprüche er hat und mit wie viel oder weniger man zufrieden ist.
Interessanter Gedanke. Wie oft muss diese Situation eintreten, dass ich sagen kann, ich lebe? Wie willst du das bewerten?Ich denke, den Unterschied macht ein Wort.
Genuß.
Was und ab welchem Punkt ein Mensch genießen kann, ist sehr unterschiedlich.
Vielleicht kannst du das mit dem Neues erleben noch etwas weiter ausführen? Grad auch mit dem Zusatz, dass es nichts kosten muss?Mir geht es im Leben nicht um Konsum.
Ich brauche nicht ständig was neues, oder orintiere mich an anderen.
Für mich ist wichtig, dass ich mit meinem Geld über die Runden komme und spare da auch wo es möglich ist.
Die Grundbedürfnisse Wohnung, Essen, und ab und zu auch etwas für die Seele kann ich abdecken.
Leben bedeutet für mich was ganz anderes!
Mit Menschen im Kontakt sein, neues zu erleben, was alles nicht unbedingt etwas kosten muss.
Liebe schenken und geschenkt bekommen!
Das umschließt nicht nur Partnerschaft, sondern auch Freunde usw.!
Versuchen jeden Tag etwas Gutes zu tun, um jemandem eine Freude zu bereiten. Manchmal sind es Kleinigkeiten die mir dann auch ein gutes Gefühl geben.
Wie so oft sieht das Gras auf der anderen Seite grüner aus. Was du so beschreibst wirkt auf mich im ersten Eindruck ganz nett. Kann das Problem da nicht so ganz nachvollziehn. Würde sagen, da ist viel von dem Stress selbstgemacht usw. Was man halt so redet, wenn man nicht selbst in der Situation ist. Ich weiß es nicht wem es besser geht.Leben heisst für mich, Ziele (um) zu setzen.
Manchmal hilft es dabei , einen Blick auf seine Vergangenheit zu werfen, um einen neuen Startpunkt zu finden.
Dazu:
Als ich 18 war, hatte ich ein Fahrrad eigene Kleidung. Selbst die Karl-May-Bücher gehörten mir und meinen Brüdern gemeinschaftlich. Alles andere gehörte meinen Eltern. Auf einmal brauchte ich ein Sparkonto. Und Briefmarken. Und ein Täschchen für die Sparkassenkarte und die Briefmarken.
Und so fing das alles an.
Manchmal hilft es aber auch, einen Blick über den Tellerrand zu werfen.
Dazu hab ich grad gestern noch mit meinem Bruder drüber diskutiert.
Der Nachbar dort ist im Wohnmobil unterwegs. Ein viertel Jahr. Kommt er heim, macht er Handwerkertermine im Haus. Danach ist er wieder weg. Weg übrigens aus seinem eigen Tip top Eigenheim.
Mein Kumpel hat das Problem, dass er sich auf seinem Hof einen wahrlichen Palast geschaffen hat - der ihn zusehends langweilt! Des weiteren hat er mittlerweile eine Woche im Monat nötig, um bei seinen Immobilienpächtern die Mieten ab zu holen, nach zu zählen, beim Finanzamt zu erklären - und und und. Er hat weit über 10 Autos zugelassen - und hat das Problem, dass diese anspringen müssen, wenn er sie -irgendwann - rausholt. Um das zu vermeiden, nutzt er nur einen Wagen.
Weil ihn die routine vom Geld abholen auf die Gesundheit geschlagen ist und er darin den Sinn seines Lebens nicht erkennt, hat er sich ebenfalls ein Wohnmobil geholt.
Mit Frau und Hund sitzt er darin - mit Blick aufs Meer in Spanien, und hat den Kühlschrank still gelegt, weil der ihm die Batterien leer gesaugt hat. Geduscht wird selten, weil er das Wasser tragen müsste.
So -Frage!
Du bist Bürgergeld? Was machst Du in Deiner Zeit?
Geht`s Dir besser als meinem Kumpel, kannst Du duschen, hast Du einen Kühlschrank?
Was passiert, wenn Du "noch mal neu" anfängst mit - nichts - wie damals, als Du 18 warst?
Mir ging es in erster Linie darum wo denn der Unterschied besteht. Also was macht deren Leben lebenswerter als ein "Bürgergeld-Leben" ? Können natürlich viele Sachen sein. Das erste was mir einfällt ist halt das Geld. Aber was weiß ich, daher die Frage.Leben?
Stoffwechsel und Evolution.
Was du meinst, lieber TE, ist eher
"Ab wann führt man ein sorgenfreies, gutes Leben?"
Und da sind die Meinungen sehr unterschiedlich.
Und was heißt das für dich aufs Bürgergeld bezogen? Würdest du dich damit wohlfühlen? Und wenn nicht, wäre es dann kein Leben?Leben heisst für mich sich wohl zu fühlen.
Wie geht es dir denn? Ich hoffe mal gut 🙂 ?WOW, in welchem Zustand bin ich dann???
Anzeige (6)
| Autor | Ähnliche Themen | Forum | Antworten | Datum |
|---|---|---|---|---|
| G | Was macht ihr an Sonntagen? | Sonstiges | 25 | |
| M | Beschwerden bringen doch was | Sonstiges | 41 | |
| M | Was für eine Nacht | Sonstiges | 60 |
Anzeige (6)
Anzeige(8)
Anzeige (2)