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Warum soll ich optimistisch sein?

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Warum sollte man pessimistisch sein? Um sich das Leben selbst zu vermiesen? Und wieso muss man zum optimistisch sein unbedingt erwerbsfähig sein? Ich bin auch nicht erwerbsfähig und lebe von einer kleinen EM-Rente, die ich mit Grundsicherung aufstocke, na und? Ich bin trotzdem optimistisch. Und das es nie besser wird, kann man nicht wissen. Es kann immer besser werden.

Ich muss alles dafür tun wieder erwerbsfähig zu werden. Alles.
 
Aha, das ändert nix daran, dass man ohne vernünftige Arbeit als Untermensch gilt in dieser Gesellschaft, und dass, ohne Geld nix los ist.
Ich kenne einige Bezieher von Bürgergeld und anderen Sozialleistungen.
Nicht einer davon sieht sich als "Untermensch" oder fühlt sich als solcher behandelt.
Du bist es, der diese Etiketten verteilt.
Es ist deine Haltung, deine Destruktivität.
Daran kann man arbeiten oder eben auch nicht.
Du kannst ungebremst pessimistisch sein, niemand verbietet es dir.
Du kannst dein Leben aber auch aufhübschen und dir realisierbare Ziele setzen.
Dein Leben, deine Entscheidungen.
 
@DerPessimist aka @ManchmalMussManAufgeben aka @FluchtNachVorn aka @Karashar33 und wie auch immer all deine anderen Namen hier lauten mögen: Wie oft willst du dich hier eigentlich noch im Kreis drehen? Dir kann laut deiner Aussage sowieso niemand helfen und am Ende stellst du sowieso immer nur fest, dass du unbedingt irgendwie arbeiten musst, weil dein Leben sonst vorbei ist. Ratschläge unsererseits, wie du deine Situation verbessern könntest, werden von dir völlig ignoriert. Was genau ist also dein Anliegen?
 
Ich muss alles dafür tun wieder erwerbsfähig zu werden. Alles.
Dann entspanne Dich und lerne erstmal die kleinen Dinge im Leben zu schätzen:

Warme Dusche
Essen, was ich gerne mag
Warme Schlafstelle
Kultur
Natur, Tiere, Menschen

Es fühlt sich erstmal verkehrt an, trotzdem, wenn Du wieder im Lot sein möchtest: fange mit Danken. Wenn Du Duschen gehst: Danke für das Wasser. Schuhe: Danke für den Schutz, danke für das Telefonat usw.

Gestern erst Gespräch gehabt darüber, wieviel Leid in dieser Welt ist: Flipflops im Winter tragen usw.....ok, Leid gegeneinander ausspielen ist nicht gemeint, sondern;

Mir geht es nicht bestens, aber ich habe grundlegende Dinge im Leben, aus denen ich was basteln kann.

Chronische Schmerzen sind natürlich grob zur Psyche. Es ist anstrengend. Aber Du hast die Möglichkeit, Dich auszuruhen. Das ist alles keine Selbstverständlichkeit

Du bist arbeitsfähig wenn Du gesund bist. Das erreichst Du nicht mit Gewalt

Es gibt auch gute Meditationen auf YT. Die tun gut.

Such Dir was aus, was Dir gut tut.

Ein perfektes Leben gibt es seltens. Unter der Knute eines Chefs zu stehen, sich mit den Anforderungen des Berufsleben stellen, birgt ebenfalls Probleme. Egal welche Lebebssituation: Wir kommen hier und da an unseren Grenzen.

Probleme gibt es überall aber ein Ding hat immer 2 Seiten. Ich arbeite sehr viel und mein Wunsch ist es manchmal, nicht mehr übermüdet zu sein. Einfach mal Mittagsschlaf zu machen. Geht nicht mit Vollzeitarbeit.

Egal, was man tut: es gibt Vor- und Nachteile und bei allem ist es die Kunst, das zu sehen, was man an der Situation für sich selbst gewinnt!

Das ist Optimismus: ich weiß es wird gut weil es überall, was Gutes gibt, neben dem Schlechten. Aber es ist niemals ALLES schlecht oder ALLES gut. Ich habe aber Augen ( Danke für die Sehkraft). Die kann ich in die eine und andere Richtung bewegen: so hab ich immer einen guten Überblick von der einen und der anderen Seite.

Das schaffst Du auch. Aber Vorsicht! Optimismus heißt auch mutig mit einem gewissen Vertrauensvorschluss nach vorne zu gehen, mit Fehlern und Verantwortung übernehmen.

Alles Gute

Kolya
 
Lieber @DerPessimist,

ich verstehe dich sehr gut und sehe es (leider) ähnlich wie du. Ich bin die letzten Jahre auch zur Pessimistin geworden. Ich finde zwar die ganzen Worte, wie man mit all dem negativen, was man zu ertragen hat, besser umgehen sollte richtig und denke, genau so sollte es sein, bin aber selbst ein Mensch, der nach einigen Schicksalsschlägen sich nur noch die Decke über den Kopf ziehen möchte. Bei mir tragen eine Angststörung und wiederkehrende depressive Episoden noch zusätzlich dazu bei, dass ich auch immer wieder an den Punkt komme, wo ich denke, das lohnt sich doch alles nicht mehr, das bleibt jetzt bis zum Lebensende so und es wird nichts besseres mehr kommen, weil schon die letzten Jahre nur schlechtes kam. Bei mir ist das tatsächlich die letzten vier Jahre so und gerade passiert wieder Sch**** und das Jahr hat gerade mal erst angefangen.

Irgendwie fühlt man sich auch als Versager, wenn man hört, dass die meisten anderen Menschen alles viel einfacher schaffen als man selbst.
Trotzdem ist man aber noch etwas wert, das Problem ist womöglich aber, dass wir selbst - wir Pessimisten - uns nicht genug wert sind. Du zählst auch nur die für dich negativen Punkte an dir auf, deine Erkrankung. Deine Erwerbsunfähigkeit, deine angeblich daraus resultierende Wertlosigkeit.
Aber du hast mit Sicherheit auch etwas positives und nicht alle teilen die negative Einstellung, die du von dir selbst hast. Erlebst du gar keine schönen Momente mehr? Und wenn es nur ein schöner Film ist, den man sich ansieht oder Musik, die man liebt? Hast du ein Haustier?

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