Mh, also was mir an mir selber aufgefallen ist, ich brauche fast immer Action oder andere Leute.
Ich wäre auch gern mal so das ich das nicht immer brauche....
Auch das wäre keine Garantie, damit sich etwas zum Positiven verändert.
Ich muss nicht jede Woche und schon gar nicht mehrmals in der Woche unbedingt Leute treffen.
Ich habe mehrere Interessen, die ich bewusst und gerne alleine ausübe.
Ich lese viele Bücher.
Ich koche supergerne und genieße es, in meiner kleinen Küche neue Rezepte auszuprobieren (auch für mich selbst, wenn gerade kein Besuch angekündigt ist).
Beim Schwimmen bin ich am liebsten alleine, weil ich mich dann wirklich viel bewege und meine Zeit nicht hauptsächlich mit Quatschen verbringe.
Bei trockenem Wetter zieht es mich oft in die Natur, um einen Spaziergang oder eine leichte Wanderung zu machen und zu fotografieren.
Vor Corona und vor meiner Beziehung bin ich ab und zu mal am Wochenende in irgendwelche Städte gefahren und habe dort vieles fotografiert (ich interessiere mich für Architektur).
Ich kann durchaus alleine in ein Museum oder in eine Ausstellung gehen und habe Freude daran.
Ich war schon öfters alleine im Urlaub und hatte vor allem an den Individualreisen großen Spaß.
Wie du siehst, kann ich mich durchaus gut alleine beschäftigen und bin nicht auf andere angewiesen, wenn ich etwas unternehmen möchte. Wenn ich Lust auf eine Aktivität habe, dann zieh´ ich das durch - und wenn sich niemand anschließt, dann mache ich das alleine. Trotzdem fanden meine Mitmenschen mich deswegen nicht interessanter und haben sich nicht öfter bei mir gemeldet, um ein Treffen auszumachen. Trotzdem war ich jahrelang die meiste Zeit alleine und wurde nur alle paar Monate mal kontaktiert. Es lag ebenso wenig an mir, so wie es jetzt an dir liegt. Die Menschen sind halt so.