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Warum werde ich immer falsch verstanden?

kaffeeundkuchen1

Neues Mitglied
Guten Tag,

Ich bin Mitglied in einem Turnverein und mache nebenbei noch viel ehrenamtliche Arbeit für die Kindergruppen (8-14 Jahre), hauptsächlich bürokratische Sachen.
Wir planen für kommenden Sonntag einen gemeinsamen Ausflug zum Bowling mit anschließendem Abendessen. Es sind ca. 20 Kinder und 6 Begleitpersonen, mich eingeschlossen. Ich habe alles im Vorfeld organisiert und bin sozusagen für die Eltern der Ansprechpartner.
Mich hat gestern eine Mutter angerufen und gefragt ob ihr Partner auch mitkommen kann, damit er auch im Auto einige Kinder fahren könnte. Ich habe ihr gesagt er kann gerne mitkommen wenn er will. Vor einer halben Stunde hat sie mich erneut angerufen und gefragt warum ich keine klare Antwort gegeben habe und hat nochmal gefragt soll er mitkommen ja oder nein? Ich habe ihr nochmals gesagt es ist seine Entscheidung. Hinterher habe ich er fahren das sie auch noch andere Elternteile angerufen hat und gefragt hat ob ihr Mann mitfahren soll.
Am Anfang wären wir mit 6 Begleitpersonen schon genug gewesen, da jeder von uns mit dem Auto fährt und wir alle Kidner Platz haben.
Eine andere Mutter fragte mich ebenfalls ob sie noch zusätzlich einspringen könnte wenn gebraucht wird. Ich habe ihr ebenfalls gesagt sie kann gerne mitkommen. Auch sie hat meine Antwort falsch interpretiert und nochmals nachgefragt mit ja oder nein.
Mir ist lieber das zum Treffpunkt lieber einer zuviel mit dem Auto kommt und er notfalls bei jemand mit fahren kann, als wenn spontan jemand ausfällt und wir ein Auto weniger haben.

Was meint ihr? Habe ich schlecht kommuniziert? Von Anfang an waren wir 6 Betreuer mit jeweils 6 Autos und jeder hat Platz.
Sollte ich etwas fasch gemacht haben schreibt es bitte.
 
Mich hat gestern eine Mutter angerufen und gefragt ob ihr Partner auch mitkommen kann, damit er auch im Auto einige Kinder fahren könnte
Hier möchte jemand mitkommen und hat Unterstützung mit den Kindern angeboten.
Da ist ja irgendwie auf beides einzugehen, finde ich => Mitkommen gerne, Unterstützung wird aber nicht bzw. nur im Notfall (bei Ausfall) benötigt, da sind grundsätzlich aktuell genug Fahrer dabei.
Beim zweiten Beispiel genauso, etwas klarer und aufschlussreicher hättest du mE kommunizieren können.
 
Zuletzt bearbeitet:
offtopic1 BEGINN
Treffen sich zwei Freunde:
Du, ich fühle mich immer so unverstanden!“
Hm, verstehe ich nicht…!“

offtopic1 ENDE

Hallo kaffeeundkuchen1

offtopic2 BEGINN
Ich habe vor einiger Zeit die fünfzig Lenze überschritten und kann also mit Fug und Recht ein halbes Jahrhundert an Erfahrung vorweisen. (Die Betonung liegt auf "vorweisen", nicht auf dem, vielleicht irrigen, Anspruch, dass ich nun / damit Recht habe!) Mein mitunter interessantester Berufsabschnitt war der des Soldaten für viele Jahre. Habe ich schon durch Heime und Internate viele Menschen kennengelernt, so war gerade die Bundeswehrzeit ein schieres Komprimat an Mengen von wirklich unterschiedlichsten Individuen. Sie alle haben so auf diese Weise, so hoffe ich doch, aber sicher kann ich es nur für mich selbst verbuchen, gelernt auf die Schnelle mit den unterschiedlichsten Typen, aber auch Situationen klarzukommen, bzw. umzugehen.
Kommunikation ist daher unabdingbar im Umgang mit Menschen und Meinungen.
Ich habe gelernt, situationsbedingt, Leute da „abzuholen“, wo sie gerade sind…

Manche Leute phantasieren zwar die dollsten Dinge über sich selbst und ihren vermeintlichen Stand in der (ihrigen) Welt, sind aber nicht in der Lage adhoc Entscheidungen zu fällen, bzw. konstruktiv Situationen zu begegnen…[*]
Sie spüren aber – ob man das Instinkt, „aus dem Bauch heraus“ oder sonstwie nennt, ist mir dabei schnuppe, dass sie einen Wink oder eben eine Entscheidung brauchen um „weiterzuleben“…
Diese Personen schaffen es selber nicht und sind daher angewiesen darauf, dass Andere diese Entscheidung für sie fällen.

Nebenbei bemerkt: Das ist, insgesamt betrachtet, weder peinlich, noch sonstwie bedenklich, sofern es einen gewissen Grad nicht überschreitet, sondern diese Systematik ist eigentlich, philosophisch betrachtet, die Grundlage und auch Begründung einer Gesellschaft…
… und ist gleichzeitig aus genau diesen Gründen aber auch das Komplizierte daran!
[*] … und ist aus exakt diesem Grund / diesen Gründen das Fundament dieses Forums!
Offtopic2 ENDE


Im Klartext:
Du schriebst: "… und bin sozusagen für die Eltern der Ansprechpartner."
Ein „Vorgesetzter" hat klare Vorgaben zu machen
Ich war in Deiner „Geschichte“ nicht dabei, kann aber für mich festhalten: Wäre ich es gewesen, also dabei (-gewesen), wäre sicherlich ein striktes „Ja“ und „Nein“ zielführender gewesen.
Natürlich trägt man dann das Risiko, dass „… Sie(!) das ja gesagt haben!“. Diese Gruppen, die auf diese Weise Entscheidungen (ein)fordern, sind erfahrungsgemäß auch die Ersten, die sich so von Verantwortung „freikaufen“ wollen…

Wie immer gilt:
„Niemand hat gesagt, dass die Welt gut sei!“
Korrekterweise muss es so lauten: „…, dass die Menschen gut seien!“

Aber das hatte/n wir / ich heute ja schonmal…

Ich weiss, ich weiss…
…zuviel geschrieben! …zuviel „offtopic“!
Färbt mich einfach rot…

Und trotzdem hoffe ich, Dir auf diese Weise zumindest einen Richtungsanstoss, bzw. Bestätigung gegeben zu haben…

Ich wünsche Dir, kaffeeundkuchen1, noch eine gute Nacht…


tannoy

edit00: RAW! // edit01: typ // edit02: add/del/log/typ // edit03: fin!
 
Ich hatte im früheren Leben eine ähnliche Situation. Ein klares ja führte nach meiner Statistik dazu, dass unserem Unternehmen inkompetenz vorgeworfen wurde. (=sie telefonierte überall rum).. dieses ja hätte sich auch fehlleitend verbreiten können. Ein klares nein war mir halt zu "dumm". Was Du TE gesagt hättest wäre am kompetentesten aber allein das Wort nur im Notfall/bei Ausfall bekam ich auf den Deckel vom Chef. Deswegen denke ich Deine Antwort war sehr professionell.
 
Du hast die Fragen nicht beantwortet, deshalb die Nachfrage nach einem klaren ja oder nein.
Mich hat gestern eine Mutter angerufen und gefragt ob ihr Partner auch mitkommen kann, damit er auch im Auto einige Kinder fahren könnte. Ich habe ihr gesagt er kann gerne mitkommen wenn er will.
Ihr Partner hat angeboten mit seinem Auto einige Kinder zu fahren, falls nötig. Da musst du nicht sagen, er kann mitkommen wenn er will. Klar will er, er hat ja das Angebot gemacht. Eine klare Antwort wäre: "Nein danke, wir haben schon genug Autos."
Hinterher habe ich er fahren das sie auch noch andere Elternteile angerufen hat und gefragt hat ob ihr Mann mitfahren soll.
Deine Antwort war nicht klar, also hat sie woanders gefragt. Wenn jemand nach ja oder nein fragt, dann sag doch auch "ja gerne" oder "nein danke". Dann musst du nicht sagen "wenn er will". Am Schluss stehen womöglich mehr Autos als Kinder da.
Eine andere Mutter fragte mich ebenfalls ob sie noch zusätzlich einspringen könnte wenn gebraucht wird. Ich habe ihr ebenfalls gesagt sie kann gerne mitkommen.
Dito.

Man kann auch überorganisieren. Falls doch unerwartet ein Auto ausfallen sollte, verteilt man die Kinder halt auf die anderen Autos oder ruft kurzfristig jemanden an. Irgendeiner hat schon Zeit.
 
Am Schluss stehen womöglich mehr Autos als Kinder da.
Und wo wäre das Problem dabei?

@kaffeeundkuchen1
Da Du offenbar von zwei Leuten nicht gut verstanden wurdest, muss man wohl davon ausgehen, dass Du nicht klar geantwortet hast. Nun war aber niemand von uns dabei.

Ich zum Beispiel brauche sehr klare Antworten. Wenn jemand zu höflich rumschwurbelt und zu viele Konjunktive unterbringt, verstehe ich ganz oft auch nicht, was jetzt gewünscht wird.

Die Anfrage der Mutter verstehe ich so, dass sie eigentlich gefragt hat, ob noch Personen gebraucht werden, die die Kinder fahren. Vielleicht war die Frage schon unklar gestellt.
 
Mich hat gestern eine Mutter angerufen und gefragt ob ihr Partner auch mitkommen kann, damit er auch im Auto einige Kinder fahren könnte. Ich habe ihr gesagt er kann gerne mitkommen wenn er will. Vor einer halben Stunde hat sie mich erneut angerufen und gefragt warum ich keine klare Antwort gegeben habe und hat nochmal gefragt soll er mitkommen ja oder nein?
Guten Morgen ☺️
Der Dame ging es wohl eher um den Transport der Kinder. Deine Antwort war aber nicht darauf bezogen.
LG
 
Also meiner Meinung nach hast du sehr klar und freundlich geantwortet!
Die Frage war: Kann er mitkommen? Deine Antwort war: Ja, gerne
Was soll daran unklar sein? Ein eindeutiges 'Ja'.

Offenbar war es ihr aber unklar (was meiner Meinung nach bedeutet, dass sie ihre ursprüngliche Frage falsch formuliert hatte)
Die weitere Nachfrage ihrerseits - Soll er mitkommen? - hättest du dann vielleicht ausführlicher begründen können.. Einerseits, weil schon klar war, dass sie unsicher ist und auch, um auf das 'soll' näher einzugehen, so wie du uns das hier erklärt hast: es ist nicht nötig, aber es könnte im Notfall von Vorteil sein.
Also, wenn sich herausstellt, dass Menschen mit deiner Antwort unsicher sind (warum auch immer), dann könntest du vielleicht ausführlichere Antworten geben, nicht nur ein knappes 'seine Entscheidung' (auch, wenn das natürlich korrekt ist)

Du hättest natürlich im Vorfeld auch schon auf den Teil der Frage (..damit Kinder mitfahren können) eingehen können (nicht nötig, aber im Notfall sinnvoll)

Also mein Fazit wäre: vielleicht brauchen diese Eltern ausführlichere Antworten deinerseits, damit sie sich auskennen.
Nicht nur logische Antworten, denn ihre Fragen scheinen nicht immer nur logisch gestellt zu sein..
 
Also dein Beispiel, was du hier erwähnst....
Ich verstehe nicht, was daran schlimm sein soll?
Was hat es denn für Auswirkungen, wenn da wirklich ein Auto zuviel kommt?
Also wenn ich der Organisator wäre, du weisst doch, wieviele sich schon gemeldet haben, da hätte ich gesagt, wir haben schon genug. Und nicht, wenn er möchte, kann er mitkommen.
Warum fragst du, ich werde IMMER falsch verstanden?
Dann nenne mal ein besseres Beispiel.
 
Ich kann dich mehr als gut verstehen. Zeit meines beschi***** Daseins bin ich nur missverstanden und deswegen angeklagt worden. Entrinnen? Bei mir nullkommanichts....
Ich wünsche dir da echt mehr Glück.
 

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