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Warum melden sich Bekannte/Freunde fast nie von selber?

@Kurono, genau eigentlich siehst du es richtig....weil ändern kann man es nicht....und andere Leute
fliegen in den wenigsten Fällen einfach so vom Himmel....
So geht es einem einfach besser...

Schwierig ist es für mich nur, Ansprüche an anderer Leute (und auch ans Leben) runterzuschrauben.
Ich hab halt da einfach ein Gefühl, das lässt mich nur wenig los und ich fühle mich schlecht...ich bin
irgendwie jeden Tag angespannt, wegen den anderen Leuten, weiß auch nicht warum und kann es
schlecht beschreiben.

Ich müsste Ruhe in mich rein bringen, das wäre wichtig.

Aber wie? Weiß jemand was?

Es müsste sich bei mir was ändern, weil das Außen kann ich nicht ändern.😒
 
Wie es geht , wie das Leben Glücklicher wird, was es für Möglichkeiten gibt steht in Abertausend Bücher zum Thema.
Aber es tun, wer muß das?
Studien haben gezeigt das Langeweile, vor allem die indifferente Langeweile, primär in der Freizeit auftritt und die negativen Langeweile formen vermehrt wirklich in Leistungssituationen.
Also zum Beispiel in der Schule, bei der Arbeit oder im Studium.
Gibt es vielleicht doch Alternativen zu der Formel: „Langeweile ist gleich: Negatives Gefühl?
Was unterscheide Langeweile von Apathie, wo ist dieser Antrieb verloren gegangen.
Langeweile „lebt“ sozusagen von einem inneren Gegensatz: von der Spannung zwischen Wollen und Nicht-Können.
Die Frage ist, wie man darauf reagiert und manche Menschen sind da vielleicht besser drin als andere.
 
Hierzu muss ich noch was schreiben:

Und wenn ich dann erkenne, dass soziale Kontakte mich glücklicher machen, selbst wenn diese Kontakte vielleicht nicht den gleichen Wert auf mich legen wie sie auf mich und ich dann bedürftig wirke, dann darüber zu stehen und sich nicht darum zu scheren was andere denken - das ist für mich echter Stolz.

Früher habe ich auch so gedacht. Ich hatte mehrere Personen in meinem Umfeld, bei denen es mir absolut nichts ausgemacht hatte, dass meistens ich die treibende Kraft bei der Kontaktpflege war. Mir war es wichtig, diese Menschen zu sehen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Ob der erste Schritt von mir oder von ihnen kam, war mir lange völlig egal.

Irgendwann wurde der Kontakt trotz meiner Aktivität immer weniger. Es kam immer öfter vor, dass ich anrief oder schrieb, nach einem Treffen fragte und solche Antworten bekam: "Du Zauberfee, sorry, ich bin gerade tierisch im Stress... kann ich mich in ein paar Wochen bei dir melden? Wir können gerne etwas ausmachen, sobald der Stress bei mir vorbei ist." Ich reagierte natürlich verständnisvoll, weil ich meinen Freunden keinen Druck machen und gerne die Zeit geben wollte, um sich vom Stress zu erholen. Aber dann verging Woche für Woche, ohne dass sich jemand bei mir meldete. In manchen Fällen vergingen sogar Monate ohne ein Lebenszeichen. Wenn ich mich dann wieder meldete, kam wieder das Gefasel vom niemals endenden Dauerstress und ähnlicher Bullshit. Und irgendwann musste ich mir anhören, dass ich viel zu hohe Erwartungen hatte, meine Freunde angeblich öfters mal zu Treffen "zwingen" würde und wir uns sicher nicht so oft gesehen hätten, wenn ich mich nicht immer wieder gemeldet und Vorschläge wegen Treffen gemacht hätte.

So ähnlich ging es mir auch mit Leuten, mit denen ich eine Weile öfters telefoniert und/oder gechattet habe, wenn der erste Schritt fast immer von mir kam. Irgendwann kamen Vorwürfe, dass ich den Leuten die langen Telefonate und Chatgespräche aufgezwungen hätte, obwohl sie das niemals wollten.

Was ich damit sagen möchte: Viele Menschen, die sich wenig bis gar nicht von sich aus melden und sich trotzdem auf irgendwelche Vorschläge einlassen, machen das nicht immer, weil sie große Lust darauf haben. Sie machen das oftmals, weil sie die andere Person nicht enttäuschen möchten und Angst vor Streit haben, wenn sie "Nein" sagen. Sie sagen "Ja", um Ärger zu vermeiden und tun so, als ob sie dasselbe wollen wie die aktive Person. Wenn sich eines Tages "was Besseres" bietet (in den meisten Fällen ein fester Partner), dann wird die aktive Person mit Ausreden wie Stress in die Warteschleife gepackt und fällt dann aus allen Wolken, wenn sie erfährt, wie es im Inneren der passiven Person wirklich aussieht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

@zauberfee....mh, da ist natürlich auch eine Sichtweise die ich schon mal bedacht habe..ich will die Leute auch nicht nerven....aber wie soll ich es richtig machen? Und ganz ehrlich, das ist mir dann auch egal,
wie es in denen aussieht...interessiert es die ob ich einsam bin und es mir schlecht geht?

Auch nicht oder...also..ausserdem, wenn das so ist, werden die bald gar nichts mehr schreiben drauf und dann
hatte ich wenigstens noch ein bisschen soziale Kontakte, bevor das ganz einschläft, weil wenn ich
mich nicht melde, ist das sowieso gelaufen...also von dem her bin ich egoistisch....
Weil denkt jemand an mich? Nein oder!

Ich kann es halt nur nicht verstehen....ich meine auch wenn ich Stress habe, dann bin ich doch trotzdem
um einen Kontakt oder um eine Freundschaft froh oder....so geht es halt mir...
Ich melde mich ja nicht jeden Tag und nerve ständig das ich was machen will. Ich bin da schon etwas
zurückhaltend....

Ich denke ich werde es einfach nicht verstehen....da kann ich es drehen und wenden wie ich will...
manchmal frage ich mich schon ob ich irgendwas verpasst habe im Umgang mit Menschen...
aber naja...

@
Alböguhl

Irgendwie kann ich dir nicht so ganz folgen, was willst du damit sagen?
 
Was ich damit sagen möchte: Viele Menschen, die sich wenig bis gar nicht von sich aus melden und sich trotzdem auf irgendwelche Vorschläge einlassen, machen das nicht immer, weil sie große Lust darauf haben. Sie machen das oftmals, weil sie die andere Person nicht enttäuschen möchten und Angst vor Streit haben, wenn sie "Nein" sagen. Sie sagen "Ja", um Ärger zu vermeiden und tun so, als ob sie dasselbe wollen wie die aktive Person. Wenn sich eines Tages "was Besseres" bietet (in den meisten Fällen ein fester Partner), dann wird die aktive Person mit Ausreden wie Stress in die Warteschleife gepackt und fällt dann aus allen Wolken, wenn sie erfährt, wie es im Inneren der passiven Person wirklich aussieht.

Genau! Viele Menschen sind einfach zu feige, offen zu sagen, dass sie nicht wirklich interessiert sind und gehen, um des lieben Friedens willen, auf die eine oder andere Kontaktgesuche ein. Verläuft das Ganze nicht im Sande, weil die andere Seite aktiv dranbleibt, kommt eben die alte, olle Nummer mit dem Stress.

Und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich selber auch schon so verhalten habe. Ich glaube, die meisten von uns haben das schon so gemacht oder machen es so. Einen Kontakt von Anfang an konsequent abzublocken ist eben nicht einfach. Man will nicht abweisend und unhöflich erscheinen und hofft insgeheim, dass die ganze Geschichte bald im Sande verlaufen möge. Auf die Weise werden auch gerne Einladungen ausgesprochen, die nicht ernst gemeint sind. Man will aufgeschlossen und interessiert rüberkommen und geht davon aus, dass die andere Person sich sowieso nicht melden wird.
 
Ok und was schlagt ihr vor, wie kann ich das raus finden wenn sich der andere nicht meldet?
Dann hab ich noch eine ganze Bekannte...mehr nicht...super.

Meiner Meinung kann man das nur so machen...und ausserdem, was hab ich zu verlieren?
Ausser einen Kontakt den ich sowieso verliere wenn ich mich nicht melde...
Und wie gesagt. wenn die Leute zu feige sind oder genervt sind, ist mir das ehrlich gesagt egal...
mir gehts auch nicht gut wenn ich einsam bin...und mich fragt auch keiner...bzw. ist es ihnen auch egal

Sorry ist egoistisch...aber ich bin nicht für das Wohle aller zuständig..
.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok und was schlagt ihr vor, wie kann ich das raus finden wenn sich der andere nicht meldet?
Dann hab ich noch eine ganze Bekannte...mehr nicht...super.

Meiner Meinung kann man das nur so machen...und ausserdem, was hab ich zu verlieren?
Ausser einen Kontakt den ich sowieso verliere wenn ich mich nicht melde...
Und wie gesagt. wenn die Leute zu feige sind oder genervt sind, ist mir das ehrlich gesagt egal...
mir gehts auch nicht gut wenn ich einsam bin...und mich fragt auch keiner...bzw. ist es ihnen auch egal

Sorry ist egoistisch...aber ich bin nicht für das Wohle aller zuständig..
.

Ich würde auch einmal genau darauf achten, ob die andere Seite Interesse an dem zeigt, was ich so erzählt habe. Geht jemand auf nichts ein und redet nur von sich, würde ich gleich innerlich ein Stück auf Distanz gehen.

Das wahre Glück wird man weder bei Freunden, noch sonstwo finden, das gibt es auf Erden nicht.

Wenn man Kontakte pflegt, hängt da wohl immer ein gewisses Maß an Frustration und Enttäuschung mit dran. Ich denke heute, dass man da einfach mit leben muss. Man muss für sich selber entscheiden, ob man die Ärgernisse, die an einem Kontakt unausweichlich dranhängen, lieber erträgt um den den Kontakt zu halten oder ob man doch lieber ohne ihn bleibt. Beide Perspektiven haben ihr Für und Wider. So richtig glücklich wird man nie werden, so ist das Leben eben.

Auf keinen Fall darf man zu emotionalen Erpressungen greifen, was ja oft verführerisch ist. "Ich bin ja sooo traurig, weil du dich so selten meldest..." An sowas geht früher oder später jede Beziehung kaputt. Es macht auch krank, es vergiftet.

Am besten kommt man meiner Erfahrung nach zurecht, wenn man lernt, mit der Realität und ihrem oft so unschönen Gesicht zu leben.
 
Ich sehe es eigentlich wie Crazybabe. Man hat nicht wirklich etwas zu verlieren. Selbst wenn mein Freund mir 5x erzählt, dass er keine Zeit und zu viel Stress hat, dann frage ich halt ein sechstes mal nach. Wenn er mir nicht ordentlich sagen kann, dass er den Kontakt nicht möchte, dann ist das sein Fehler. In einer (vertrauensvollen) Freundschaft ist es meine Aufgabe ihm zu glauben, wenn er sagt, dass es nur am Stress liegt und da ich gern eine vertrauensvolle Freundschaft hätte, tue ich das auch. Trotzdem kann man die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es ihm einfach nur schwer fällt mich abzuweisen und das Thema mal vorsichtig ansprechen. Aber so lange keine klare Ablehnung kommt und ich merke, dass ich mit dem Kontakt glücklicher bin als ohne ihn, wäre er mir zu viel wert um ihn lediglich aufgrund von Indikatoren oder Vermutungen aufzugeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja eben und wenn ich mich jedesmal solche Gedanken machen muss, dann muss ich ja schon fast
Psychologe sein.. 🙄
Das ist anstrengend...aber gut, Leute sind anstrengend....leider.

Es ist wichtig das es mir gut geht und ich mich von dem (oftmals dummen Verhalten) und äußeren Umständen mich nicht fertig machen lasse und an mir zweifle.

Aber was mich mal auch noch interessieren würde, was denkt ihr, sind die Leute eigentlich glücklich,
mit dem ganzen Meiden von Kontakten und dem Einigeln?
I
 
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