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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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Kannst Du die Zahl differenzieren und bitte Belegen! Oder sitzen 4 Mio Christen pro Land im Gefängnis? Belege!

Ach halt, Du antwortest ja bei mir nicht. Aber .... taui gibt die Hoffnung nicht auf. Lesen tuste eh.

Nee, an die Zahl kann ich mich erinnern, die setzt sich zusammen aus nicht-"regierungstreuen" und deshalb verfolgten Christen z. B. in China, unerlaubten "Fremdreligionen" in Nordkorea, ständig in Bedrohung lebenden Christen in muslimischen Ländern (Attentate auf Kopten in Ägypten, Verfolgung aramäischer Christen im Irak und so weiter), bekehrten Dalits (Unberührbaren), die von Hindus angefeindet werden, in Indien, da kommen schon Zahlen zusammen.
 
Wow😱!
Hier weiß ich echt nicht, was ich sagen soll!
Du hast neulich mal drum gebeten, dass man Dir mitteilen möge, wenn Du mit einem Beitrag mal daneben greifst: Der Punkt ist hier definitiv erreicht- aber sowas von: Sorry, aber was sagst Du da eigentlich? Wie bist Du denn grad drauf?
Erstens mal ist das mehr als falsch und kurzsichtig gedacht, aber auf der anderen Seite: Was spricht denn da aus Dir für eine Weltanschauung? Ja was spricht da für ein Menschenbild heraus?
Also wirkich Nordreiner. So ein Beitrag ist zum Fremdschämen. Vor allem Dein kindisches: "Dann bleib eben Moslem"

Ich habe mit Kritik kein Problem. Dann aber bitte Fakten.

Deine als kindisch empfundene Bemerkung meinerseits spielt auf die Absicht von Daoga an, wie Muslime zu denken und zu argumentieren. Ganz nach dem Motto: "Wenn Muslime das tun, will ich es auch tun." Was ist das denn für eine Argumentation?
 
Der Jenseitsglaube der Religionen mit allen Wunschträumen, die damit einhergehen, ist imho eine billige Ersatzbefriedigung für all das, was man im Diesseits nicht bekommen kann, weil irgendwas entgegensteht. Daß Religionen selber jede Menge Leid verursachen, indem sie mit ihren Dogmen und Machtansprüchen den Menschen im Weg stehen, an Auseinandersetzungen und systematischer Unterdrückung Andersdenkender schuld sind, widerspricht dem von Dir postulierten Sinn des Glaubens. Leid ist Verschwendung von Zeit und Ressourcen, von Lebenszeit und Lebensglück, und deswegen niemals wünschenswert. Für Ungläubige noch weniger als für Gläubige, da die meisten von ihnen nicht an ein Leben nach dem Tod oder an sowas wie Wiedergeburt glauben.

Weil das System hier auf erden von Menschen gemacht ist wird es sehr wenige geben, die hier alles bekommen was sie gerne wollen. Sprich: keine gerechtigkeit. Angesichts dessen an ein besseres jenseits zu glauben ist doch allemal vernünftiger, als sich dann eben hier und jetzt alles einfach zu nehmen was man will und dadurch leid zu verursachen. Nennt sich duldsamkeit. Schadet niemandem. Im Gegenteil.
 
Du hast also jetzt verstanden, was meine Intention war?

Also, noch einmal: es geht darum, dass Menschen in vielen Ländern dieser Erde Verfolgung und Tötung zu befürchten haben, weil sie nicht mit der offiziellen Religion oder Ideologie übereinstimmen.

Es geht nicht um Nicht-Übereinstimmung, sondern um klare Zugehörigkeit zu einer anderen Gruppe.

Und wenn Du Dich informierst, dann wirst Du erfahren, dass Christen die am stärkste verfolgte Gruppe weltweit ist.
Jede Verfolgung ist schlimm. Aber darum geht es mir nicht. Deine Beiträge zu diesem Thema lesen sich als Verharmlosung. Wenn seit vielen Jahren die Christen mit Abstand die am meisten verfolgten Menschen sind, dann sollte dies auch Dir etwas sagen.
 
Wo ist eine Verharmlosung, wenn Atheisten in Ägypten, Saudi-Arabien, Afghanistan mit sofortiger Ermordung durch "Rechtgläubige" rechnen müssen?
So wie Du das bringst, klingt es, als wäre jeder ermordete Christ ein Weltuntergang, aber bei einem ermordeten Atheisten ist es nur ein "selber schuld".
Ist ein für seine Überzeugung verfolgter und ermordeter Atheist weniger "wert" (als Mensch) als ein Christ?

Nein, jeder wegen seiner Religion bzw. Weltanschauung ermordete Mensch ist zuviel.

Aber wenn wir über verfolgte Menschen reden, dann ist es für mich schon auffällig, dass die Christen weltweit seit Jahren eine Spitzenposition einnehmen.
 
Nee, an die Zahl kann ich mich erinnern, die setzt sich zusammen aus nicht-"regierungstreuen" und deshalb verfolgten Christen z. B. in China, unerlaubten "Fremdreligionen" in Nordkorea, ständig in Bedrohung lebenden Christen in muslimischen Ländern (Attentate auf Kopten in Ägypten, Verfolgung aramäischer Christen im Irak und so weiter), bekehrten Dalits (Unberührbaren), die von Hindus angefeindet werden, in Indien, da kommen schon Zahlen zusammen.

In 50 Ländern solle das so sein. 😕 Mir ist schon klar das sich das sehr unterschiedlich aufteilt.
Was auch immere ich jetzt noch sagen würde, damit bin ich wie Schamatt gesetz.
Nur erklärt das noch lange nicht, die steigende Intoleranz. Die findet nun mal im hier und jetzt statt.
Ich finde das ziemlich Unfair mit solchen Zahlen zu "argumentieren". Ein einziger ist zu viel.
 
"Welches ist eigentlich Ihre Religion?"
"Ich bin ungläubig. Und wie ist es bei Ihnen?"
"Ich bin Katholik. Freut mich, Sie kennenzulernen."

Und dann könnte man sich interessiert über die unterschiedlichen Sichtweisen unterhalten, ohne sich gegenseitig überzeugen zu wollen.


Im Prinzip und in der Praxis dürfte es sogar für die Allermeisten entweder so auch sein, oder gewiss noch viel häufiger, gar nicht von Interesse sein, was der andere für eine Religion oder >wie< er eben keine hat. Denn, wenn man selbst überzeugt ist, warum sollte man dann etwas von einer anderen Religion oder eben der Keinen erfahren wollen? Höchtens aus reiner Neugier an der Person, allgemein jedoch kann man nat. auch (zumindest für uns heutzutage und wahrsch. in aller Zukunft) googeln, was aus der verallgemeinerten Perspektive solche Interessen mehr denn je relativiert...

Und dieses frei gedachte "ohne sich gegenseitig überzeugen zu wollen", denkt man an z.B. vielen Posts hier oder woanders, trifft das "überzeugen wollen" auf alle Seiten zu, da können sich nicht nur manche Atheisten genauso wenig davon ausklammern, wie manche Religionsverfechter!

Überhaupt ist das >überzeugen wollen< ein klarer Bestandteil nicht nur in unserer Gesellschaft, seis in der Politik, der Wirtschaft, der Kunst, etc...

...was ja auch nicht verwunderlich ist, denn eine Bestätigung der Überzeugung/Ansicht, welche durch das "überzeugen wollen" oder in welcher Bestrebung auch immer, sichert einem in seiner Anschauung, seinem Tuen - eben auch in seinem Erfolg, seinem Ansehen, etc., wenn man an Wirtschaft, Kunst und Politik denkt. Es vermittelt Sicherheit und Akzeptanz und löst einem auch von (Selbst-)Zweifeln, etc., worin dieses "überzeugen wollen" allgemein nat. wichtig ist, neben der kommunikativen Mittelungs- und Lehrfunktion. Es führt den Menschen zum Beispiel zu Einigkeit, welche zwingend für ein pos. und damit auch friedfertiges Miteinander im Zusammenleben dienen soll, nicht nur nach aussen und innerhalb des zustimmenden "Kreises", sondern - und das in erster Linie, viel wichtiger, nach Innen in das eigene Selbst.

Grüße,
peace
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Jenseitsglaube der Religionen mit allen Wunschträumen, die damit einhergehen, ist imho eine billige Ersatzbefriedigung für all das, was man im Diesseits nicht bekommen kann, weil irgendwas entgegensteht.

Wenn ich ergänzen darf: Der christliche Glaube ist nun mal ein Diesseits-Glaube, der jedoch auch Jenseits-Aspekte und eine Jenseitshoffnung beinhält. Eine mögliche Alleinsicht auf das Jenseits wäre n.m.M. nicht mit der Lehre Jesu vereinbar.


Daß Religionen selber jede Menge Leid verursachen, indem sie mit ihren Dogmen und Machtansprüchen den Menschen im Weg stehen, an Auseinandersetzungen und systematischer Unterdrückung Andersdenkender schuld sind, widerspricht dem von Dir postulierten Sinn des Glaubens. Leid ist Verschwendung von Zeit und Ressourcen, von Lebenszeit und Lebensglück, und deswegen niemals wünschenswert. Für Ungläubige noch weniger als für Gläubige, da die meisten von ihnen nicht an ein Leben nach dem Tod oder an sowas wie Wiedergeburt glauben.

Das Problem liegt aus meiner Sicht darin, daß es innerhalb einer großen Religion viele Strömungen gibt. Mit pauschalen Aussagen lassen sich Ursachen von Leid nicht identifizieren.
 
Als die Wüstenlandschaft Dank muslimischer Passivität noch Wüste war, war sie den Muslimen nicht wichtig. Als die Juden daraus eine fruchtbare Landschaft und einen modernen Staat machten, kam Neid auf, gefördert von den Briten, die beiden Seiten Versprechungen machten, aber nicht einhielten.

Dann bleib eben Moslem.

Lieber Nordrheiner,

ich bin mir nicht sicher, wie ich diesen Beitrag verstehen soll, passt er doch sehr zum Stichwort "wachsende Intoleranz"
 
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