Nordrheiner
Sehr aktives Mitglied
Als Beispiel, wie ich mir höhere Werte vorstelle, dient die Ethik von Albert Schweitzer:
ETHIK der Liebe
- Ehrfurcht vor dem Leben = Als Wille zum Leben inmitten von Wille erfasst sich der Mensch in jedem Augenblick in dem er über sich selbst und über die Welt um sich herum nachdenkt.
- Lebensbejahung ist die geistige Tat, in der der Mensch aufhört dahinzuleben und anfängt, sich seinem Leben mit Ehrfurcht hinzugeben, um es auf seinen wahren Wert zu bringen. Lebensbejahung ist die Vertiefung, Verinnerlichung und Steigerung des Willens zum Leben.
Der große Fehler aller bisherigen Ethik ist, dass sie es nur mit dem Verhalten des Menschen zum Menschen zu tun zu haben glaubten. In Wirklichkeit aber handelt es sich darum wie er sich zur Welt und allem Leben, das in seinem Bereich tritt, verhält. Ethisch ist er nur, wenn ihm das Leben als solches, das der Pflanze und des Tieres wie das des Menschen, heilig ist und er sich dem Leben, das in Not ist, helfend hingibt.
Nur die universelle Ethik des Erlebens der ins Grenzenlose erweiterten Verantwortung gegen alles was lebt, lässt sich im Denken begründen.
Die Ethik des Verhaltens von Mensch zu Mensch ist nicht etwas für sich, sondern nur ein Besonderes, das sich aus jenem Allgemeinen ergibt. Die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben begreift also alles in sich, was als Liebe, Hingebung, Mitleiden, Mitfreude und Mitstreben bezeichnet werden kann.
Sie geht darauf aus, Werte zu schaffen und Fortschritte zu verwirklichen, die der materiellen, geistigen und ethischen Höherentwicklung des Menschen dienen.
ETHIK der Liebe
- Ehrfurcht vor dem Leben = Als Wille zum Leben inmitten von Wille erfasst sich der Mensch in jedem Augenblick in dem er über sich selbst und über die Welt um sich herum nachdenkt.
- Lebensbejahung ist die geistige Tat, in der der Mensch aufhört dahinzuleben und anfängt, sich seinem Leben mit Ehrfurcht hinzugeben, um es auf seinen wahren Wert zu bringen. Lebensbejahung ist die Vertiefung, Verinnerlichung und Steigerung des Willens zum Leben.
Der große Fehler aller bisherigen Ethik ist, dass sie es nur mit dem Verhalten des Menschen zum Menschen zu tun zu haben glaubten. In Wirklichkeit aber handelt es sich darum wie er sich zur Welt und allem Leben, das in seinem Bereich tritt, verhält. Ethisch ist er nur, wenn ihm das Leben als solches, das der Pflanze und des Tieres wie das des Menschen, heilig ist und er sich dem Leben, das in Not ist, helfend hingibt.
Nur die universelle Ethik des Erlebens der ins Grenzenlose erweiterten Verantwortung gegen alles was lebt, lässt sich im Denken begründen.
Die Ethik des Verhaltens von Mensch zu Mensch ist nicht etwas für sich, sondern nur ein Besonderes, das sich aus jenem Allgemeinen ergibt. Die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben begreift also alles in sich, was als Liebe, Hingebung, Mitleiden, Mitfreude und Mitstreben bezeichnet werden kann.
Sie geht darauf aus, Werte zu schaffen und Fortschritte zu verwirklichen, die der materiellen, geistigen und ethischen Höherentwicklung des Menschen dienen.