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Lebensdeserteurin
Gast
Darum ist Mohammed als Person eigentlich nicht wesentlich, sondern nur die von ihm verkündete Offenbarung (= der Koran).
"Wahrlich, ihr habt an dem Gesandten Allahs ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allah und den Letzten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt." (33:21)
"Und was euch der Gesandte gibt, das nehmt an; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch" (59:7)
"Sprich: „Gehorcht Allah und dem Gesandten!" (3:32)
"Wer dem Gesandten gehorcht, der gehorcht Allah" (4:80)
u.a.m.
Deshalb gibt es die Sunna (Handlungsweise des Propheten) und die Ahadith (seine Aussagen und Handlungen) welche (außer für einige religiöse Minderheiten - Abspaltungen vom Islam) ebenso wesentlich für Muslime sind wie der Koran.
Zu Deinem Beitrag fällt mir die Stelle in Matthäus 19, 17 ein: "Jesus antwortete: Warum fragst Du mich, was gut ist? Es gibt nur Einen, der gut ist. Wenn Du bei Ihm leben willst, dann befolge Seine Gebote."
Das finde ich ja sehr interessant.
Als hinderlich des koranischen Glaubens sehe ich das aus meiner Sicht dort vermittelte "Übermaß an Angst vor Strafe". Angst halte ich als Motivationsfaktor für positive Veränderungen für wenig geeignet.
Ist Gottesfurcht denn in der Bibel mitunter kein großes Thema?
Viel zu oft sehe ich in der Geschichte, was z.B. Menschen aus dem an sich friedfertigen christlichen Glauben machen. Es ging vielen Menschen, die sich auch noch Christen nannten, um Macht- und Besitzerweiterung.
Unter anderem darauf basierend sind viele Verse des Koran entstanden.
Auf Grund der Ehe mit Khadidja soll Mohammed zu einem wohlhabenden Mann geworden sein. Gegen Ende seines vierten Lebensjahrzehnts soll er von einer tiefen Lebenskrise befallen worden sein. Man geht davon aus, dass sein Reichtum nicht vermochte, ihn zu befriedigen. Er begann nach etwas Besserem zu suchen
Ist das alles, was dir dazu einfällt?
Der Koran wurde bekanntlich passend zu bestimmten Ereignissen offenbart.
Also, wie haben die Menschen, Juden und Christen, (in Arabien) damals wohl gelebt und gehandelt...?
Darüber wüsste ich gerne mehr (von dir).
Bis zum Auftreten Mohammeds hatten die Araber kein heiliges Buch. Insofern ist zumindest für mich verständlich, wenn sich Mohammed berufen fühlte, auch ihnen ein Buch der göttlichen Offenbarung zu geben. Im Koran bzw. im Islam gilt Mohammed als der Prophet der Araber, wie Mose derjenigen der Juden und Jesus derjenige der Christen ist.
Und hierüber auch.
(Sie hatten kein heiliges Buch? Prophet der Araber?)