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Verstehst Du die Lösung gesellschaftlicher Probleme aus Sicht des Islam?

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Oh man, wie großherzig von Dir. Merkst Du eigentlich gar nicht wie arrogant Du hier rüberkommst. Der liebe, gottgläubige Nordrheiner verzichtet in seiner grossen Güte auf das Zitieren von Bibelstellen......

tut mir leid, wenn das arrogant rüberkam. War nicht so gemeint. Geschrieben ist nun mal geschrieben. Ich ziehe diesen Teil meines Beitrages zurück.
 
Die 10 Gebote beinhalten die Respektierung und Achtung Gottes, die Du verweigerst.

Das ist wiederum eine weitere Unterstellung Deinerseits.
Lieber Nordrheiner, Du kennst mich nicht und ich Dich nicht.

Beide könnten wir uns irren. Da wir nur ein sehr sehr begrenztes Bild voneinander haben.
Aber ich bitte Dich, nur weil ich nicht auf alle Einzelheiten eingehe, bspw. in den 10 Geboten, mir nicht meine eigene Beziehung zum Schöpfer ab zu sprechen.

Weist Du bspw. das ich/ wir beten? Das wir die Bibel lesen? Das mein Kind und ich uns bemühen u.a. die Bergpredigt bspw. uns zu Herzen zu nehmen und um zu setzen? Weist Du, das wir öfter im Gebet mit Gott sprechen? Das ich Gott um Veränderung bei mir bitte. Um Korrektur wie Du es nennst? Weist Du, das ich Gott sogar oft frage was ich tun soll bevor ich eine Entscheidung treffe? Usw...das wir auch nie vergessen "DANKE" zu Gott zu sagen. Und es gibt viel wofür wir oft danken. Das wir immer gern sogar mal Sabbat feiern?`Das ich öfter freudig dankend in spontanen Lobpreis ausbreche? Das wir vor jedem Essen danken? Und das ich mich auch öfter auf die Knie sinken lasse und Gott um Vergebung bitte und mich entschuldige wenn ich sehe, das ich mal wieder "quer" gelaufen bin. ? und und und...

Nein, all dies wusstest Du nicht. Mehr noch weist Du nicht. So wie ich Deine Beziehung zu Gott auch nicht kenne. Bis auf das, was Du im Bisher mal geschrieben hast.

Und das alles kann ich tun, auch ohne mir ein "Bild von Gott" in Form eines Menschen zu machen. Wie immer ich diesen dann auch aussehen lassen würde in meinem Kopf. Das alles obgleich ich Gott als etwas formloses, als Energie, als Urquelle allen Seins bezeichne und damit unspezifisch bleibe.
Und das alles kann ich tun, obgleich ich die Schrift wie sie mir heute vorliegt prüfe und in Frage stelle. Archäologie, Wissenschaft und Forschung anerkenne, genau wie Geschichtliches.
Und obgleich ich daher auch nicht alles so glaube wie die Verfasser es beschrieben.
Oder auch als Geschichte, Synonym, Symbolik, Beispiel, Erzählung wahr nehme.

Also sage mir bitte nicht, ich würde Gott meine Achtung und meinen Respekt verweigern.
Nur weil ich nicht so glaube wie Du, hast Du noch lange kein Recht dazu, hier so mit mir um zu gehen.

Das muss ich einfach in aller Deutlichkeit äußern dürfen.

Du gibst Dich verständnisvoll und reuig. Lies noch mal Deine Reaktionen auf andere bitte...
mikenull, Burbachers erste Kritik. Bspw.
Da wirken Deine Antworten zynisch, zickig, ja sogar ganz leicht verhöhnend.
Vielleicht bin ich aber wirklich die Einzige die das so fühlt. Aber das glaube ich nicht.

Gleichzeitig werde ich aber daran arbeiten den "Balken aus meinem eigenen Auge zu ziehen".
Warum ich auch einräume, das ich mir über meine Fehlerhaftigkeit bewusst bin. Und das ich weiß das meine Kritik auch nicht immer nett ist.

Wiederum hat "uns Jesus" auch klar und deutlich seine Meinung gesagt und ab un an mit Deutlichkeit bei aller Liebe die er hatte auch nicht gespart, wenn er etwas als "unrecht" empfand nicht wahr? Auf Bibelstellennennung verzichte ich mal. Ich denke, wir sind ja unter Leuten, die diese kennen.

So genug gemeckert. ;-)
Ich sehe Dich dennoch, wie auch andere Menschen, als meinen "Bruder im Glauben". Andere aber ebenso als "Brüder und Schwestern". Ob sie nun glauben oder nicht oder anders. Das ist mir gleich.
Lasst uns vielleicht einfach einen "Cut" machen hier, mit gegenseitigem meckern und unterstellen.

Wäre mein Vorschlag-

Wir kennen einander nicht gut genug um uns wahrlich äußern zu können. Geschriebenes Wort, aber auch gesprochenes kann häufig falsch gedeutet werden. Oder auf mehrere Arten verstanden. Kennt Ihr "Das vier Ohrenprinzip" von Schulz von Thun? Die mindestens 4 Arten eine "Botschaft" wahr zu nehmen, bzw. zu verstehen. Sicher spielt das hier mit rein. Bei uns allen.

Von daher möchte ich mir gern Mühe geben, wieder "runter zu kommen". Und hoffe das trifft auf Gegenseitigkeit.
Von daher nehme ich Deine Umarmung virtuell, lieber Nordrheiner gern an.
In "real" könnte man sagen: "Weist du was, gehen wir ein Bier, einen Tee, Kaffee, was auch immer trinken und machen was nettes gemeinsam." Lassen wir das eine Thema ruhen und einander wie wir sind.

Liebe Grüße und allen einen angenehmen Abend!
 
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Ein weiterer Gedanke erschließt sich mir:

Dein Threat Nordrheiner ist tatsächlich auch über die anfängliche Motivation hinaus sehr gut.

Hierdurch komme ich auf den Gedanken, das wir alle gerade wunderbar gespiegelt bekommen, wie wir tatsächlich miteinander um gehen. Wie wir uns dar stellen und wie wir andere sehen und empfinden.
Und das ich bei alledem auch nicht immer eine "gute Figur" mache, trotz all meinem Bemühen.
Nicht, wenn mich etwas "trifft". Dann re-agiere ich dennoch. Oder meine, reagieren zu müssen.
Wir alle haben doch unsere "Baustellen". Vielleicht müssen wir ein mal mehr vor Augen geführt bekommen, was wir da tun?

Vielleicht erhalten wir so auch die Chance uns selbst zu reflektieren und zu überdenken. Und können so an uns arbeiten und uns auch verändern lassen.

Wir glauben alle irgendwo irgendwas zu wissen.
Und doch erscheint mir all unser Wissen wiederum auch wirklich als "Stückwerk".
Wir alle wissen Teile. Wir alle nehmen etwas anders wahr.

Und es gibt diesen schönen Spruch: "Ich weiß, das ich nichts weiß."
Evtl. trifft das sogar gut zu. Denn, was WISSEN wir schon wirklich?
Vielleicht ist all unser Wissen, letztlich nur Illusion? Vielleicht auch nur ein geringer Teil unserer begrenzten Wahrnehmung? Einiges ist Theorie. Und einiges ist Erzählung, der wir glauben können oder nicht.

Einiges kann getestet und bis zu gewissen Graden bestätigt oder verworfen werden. Und doch, bleibt immer offenbar etwas, was nicht immer ganz eindeutig bewiesen werden kann. Und wenn etwas als bewiesen erscheint, dann bedeutet das scheinbar dennoch nie für ALLE einen absoluten Beweis. Andernfalls könnten wir uns doch viel besser einigen. Das ist aber nicht der Fall.

Dieser Threat ist gut. Und ich würde sogar soweit gehen eine weitere "Vermutung" auf zu stellen. Eine These meinetwegen. Was wäre denn, wenn Gott uns alle hier führt? Und uns auch dadurch etwas "vorführt"?
Was wäre, wenn dieser Threat über seine eigentliche Motivation heraus genutzt wird, um uns zu zeigen wie wir sind, was wir tun, was wir empfinden und uns die Chance gibt, etwas besser zu machen als bisher?

Was wäre, wenn wir daran gingen, unser gegenseitiges "Wissen" so hin zu nehmen. Jedem seine Wahrnehmung so sein ließen. Und uns stattdessen auf unser Verhalten einander gegenüber konzentrieren.

Und einander zu sagen:

"Weist du was? Du bist okay wie Du bist! Und ich bin okay wie ich bin. Du glaubst was Du glaubst und ich was ich glaube. Deines muss für mich nicht stimmig sein und meines für Dich nicht. Und dennoch können wir einander annehmen. Ich kenne Dich nicht und Du kennst mich nicht. Wir könnten dennoch real gut miteinander auskommen. Uns vielleicht sogar sehr mögen. Wer weiß? Wir könnten evtl. auch nicht gut miteinander auskommen und uns dann einfach in Frieden und Achtung unsere Wege gehen lassen."

In diesem Sinne möchte ich verbleiben und allen eine wunderbare, erholsame Gute Nacht wünschen!
 
Ob sie nun glauben oder nicht oder anders. Das ist mir gleich.

Liebe Neverland,

Deine beiden letzten Beiträge sind mir echt sympathisch. Wenn ich auf Kritik oder andere Art der Meinungskundgabe antworte, dann nur deshalb, weil mir Menschen und das was sie glauben eben nicht gleichgültig sind.

Du hast viele gute Gedanken. Und Du hast ein starkes Gefühlsleben. Liegt es daran, dass Du so widersprüchlich wirkst? Was ich z.B. nicht verstehe, sind deine Gebete zu Gott auf der einen Seite und die Annahme, Gott sei Etwas, Energie, also eine unpersönliche Sache. Oder habe ich Dich da falsch verstanden? Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dass Gott eine Sache ist, dann liest Du einerseits die Bibel und betest gleichzeitig eine Sache an. Habe ich Dich darin richtig verstanden?

Und dann wieder stellst Du die Frage: „Was wäre denn, wenn Gott uns alle hier führt?“ Diese Frage lässt wieder die Vermutung zu, Du würdest an einen personalen Gott glauben, der etwas will. Bist Du Dir selbst unsicher, ob Gott ein Wer oder ein Was ist?

Ich denke, dass es zu dieser Frage viele Antworten gibt und dadurch eben ist Unsicherheit gegeben. Es stellt sich für mich nicht die Frage: wer hat Recht? Und auch nicht: Welche Religion ist die Richtige? Jeder sollte für sich herausfinden, wie die Antwort auf die Fragen aller Fragen aussieht. Nach meiner Erfahrung ist das Finden einer Antwort immer ein ganz persönlicher Weg. Und um diesen Weg gehen zu können, bedarf es z.B. unserer Bereitschaft. Wenn wir stehen geblieben sind, werden wir auch nicht zum Ende gelangen und finden.

Das gilt für uns Menschen in Europa sowie für Menschen aus anderen Kulturen. Und ich denke, wir werden im Laufe unseres Fadens Menschen „beobachten“, wie sie mit dieser Frage umgegangen sind und wie der Umgang mit dieser Frage zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beiträgt. Das mag dann für uns eine Hilfe sein, unseren Umgang mit dieser Frage aller Fragen in einem ggf. anderen Licht zu sehen.

Im übrigen bin ich ganz locker und würde mich freuen, wenn wir mal zusammen einen Kaffee oder ein Bierchen trinken könnten und uns über ganz andere Themen unterhalten.

LG, Nordrheiner
 
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Zwischeneinschub: Frühe Kirchengeschichte

Während Jesus Christus ein weltliches Reich ablehnte, war das Reich für den antiken Menschen nicht nur eine diesseitige, politische Größe, sondern auch eine religiöse Idee. Im antiken Rom ließ sich der Kaiser als Soter, als Heiland verehren. Dieser religiöse Charakter der Loyalitätsbezeugung vor dem Kaiserstandbild bot bekanntlich den Anlaß zur ersten großen Christenverfolgung. Mit Diokletian, der den Titel dominus sacratissimus wird auch das orientalische Hofzeremoniell eingeführt. Das römische Reich ist zu einer heidnischen Theokratie mit dem Kaiser als Gottheit an der Spitze. Es wurde unter Konstantin lediglich christianisiert. Der Kaiser ist zwar nicht mehr Gott, wohl aber sichtbarer Stellvertreter des unsichtbaren Gottes. Darum ist es die Loyalität gegenüber dem Kaiser auch des Bürgers religiöse Pflicht. Es hieß: „Ein Glaube, eine Kirche, ein Kaiser“.

Im Gegensatz dazu hatten sich innerhalb des römischen Reiches und auch außerhalb dessen auf Grund von z.B. Wanderpredigern, reisenden Kaufleuten neue christliche Gemeinden gebildet. Ich lese, dass um 200 in Armenien die erste Volkskirche entstand. Um 220 soll es in Persien viele christliche Gemeinden gegeben haben. Um 240 gab es in Bostra, am Rande der arabischen Wüste, schon einen christlichen Bischofssitz. Christliche Kirchen werden in den Städten längs der arabischen Handelsstraße erwähnt, in denen das Arabische Kirchensprache war. Um 180 drang Pantäus von Alexandrien bis nach Indien, in das heutige Südarabien vor. Nach 300 begründeten die Brüder Frumentius und Aedesius eine christliche Kirche in Abessinien.

Waren schon die Beziehungen zur Mutterkirche im römischen Reich locker gewesen, so wurden sie noch schwieriger, als das Christentum zur Staatsreligion des römischen Reiches erhoben wurde. Es kam zu ernsten Konflikten zwischen Staatskirche und den „freien“ christlichen Gemeinden und Kirchen. Die Freien sahen sich genötigt, die geistliche Verbindung mit der Reichskirche abzubrechen und sich selbst zu organisieren (Armenien um 350, Persien um 410). Die Entfremdung wurde noch stärker, als noch dogmatische Verschiedenheiten hinzukamen. Die alte Streitfrage nach dem Verhältnis Christus zu Gott wurde auf dem vom Kaiser einberufenen und geleiteten Konzil von Nicäa 325 zugunsten von Wesensgleichheit von Vater und Sohn entschieden. Das Konzil von Konstantinopel 381 erklärte, dass auch der Heilige Geist als wesensgleich mit dem Vater und dem Sohn zu verehren sei. Dieser Definition der christlichen Trinitätslehre stimmten zwar die östlichen Randkirchen noch zu, jedoch schuf sie einen schroffen Gegensatz zu dem philosophischen, jüdischen und erst recht zu dem späteren islamischen Monotheismus. Der nun folgende Streit um das Verhältnis der Naturen in Christus führte jedoch zum endgültigen Bruch mit der orthodoxen, griechischen Reichskirche. Das Konzil von Chalcedon lehrte (451), dass es in dem einen Christus zwei Naturen unvermischt und ungetrennt vorhanden sind, die göttliche sowie die menschliche. Die Ostkirche dagegen ließen nur eine, nämlich die göttliche Natur, in Christus gelten. Zu dieser monophysitischen Lehre bekannten sich mit der persischen, der armenischen und der abessinischen Nationalkirche auch die ägyptische (koptische) und die syrische (jakobitische) Kirche. Hinzu kam u.a. die Opposition gegen den byzantinischen Zentralismus.

Dieser „Senf“ ist wichtig zu wissen, um zu verstehen, dass die einheimischen Christen im östlichen Reichsgebiet die islamischen Eroberer als Helfer gegen den Einfluß von Byzanz und deren kirchliches Joch begrüßten.

So ganz konfliktfrei war das Aufeinandertreffen mit dem Islam nicht, denn der Monophysitismus der Ostkirchen muß den Muslimen als Zwei-Gott-Glauben erschienen sein. Besonders anstößig war, dass Maria von den Ostkirchen als Gottesgebärerin bezeichnet wurde. Hinzu kamen die besonders in Ägypten weltflüchtigen Form des Mönchstums sowie die Bilderverehrung und die damit verbundene Kultmystik. Die heilige Liturgie war der Sinn des Gottesdienstes. Dies waren alles Dinge, die dem diesseitsfreudigen Araber fremd waren. (Dies ist heute nicht viel anders, wobei syrische Muslime den Umgang mit Christen (Kopten) gewohnt sind.)

Wenn man die antichristliche Einstellung des Islam sachlich beurteilen will, sollte man sich vor Augen halten, daß Mohammed das Christentum in seiner östlichen, vorwiegend monophysitischen Form vor Augen hatte.

Dies wieder ist wichtig zu wissen, um spezielle Suren, die sich gegen christliche Vorstellungen stellen, zu verstehen. (Zu denen werden wir noch im Laufe dieses Fadens kommen).

Gibt es hierzu Fragen oder Beiträge?
 
Huii...das wird jetzt wieder sehr "fremdartig" für Dich Nordrheiner.

(Texteinstellungen gehen gerade nicht so gut...egal.)

Wobei ich meine Glaubensart auch nicht "verrückter" finde als andere. 😀

Geh mal davon aus, das alles Energie ist.
Dahingehend bin ich unter anderem mit ihm hier einer Meinung:

"Der berühme Physiker und Erfinder Nikola Tesla war überzeugt: „Alles im Universum ist Energie und Schwingung.“ Er ging davon aus, dass sich die Energie mit ihren unterschiedlichen Schwingungswellen auf alle lebenden Zellen auswirkt."
-
Aber das Thema "Alles ist Energie, Teilchen, Schwingung ect." ist ein weiteres WEITES Thema. Wenn auch sehr interessant wie ich finde.
-
Aber gut, gehen wir davon aus, das letztlich alles eine "Form" von Energie ist. Und die Wissenschaft ist so weit, das sie erforscht hat, das Materie einfach nur verdichtete Energie ist. Und aus Energie Materie werden kann und umgekehrt.
Doch im All hätte bspw. nichts wirklich "fest und stehend" werden können, wenn nicht das so genannte Higgs-Feld wäre, das bewirkt das Teilchen ihre Masse bekommen.

Hierzu folgende Kurzinfo:

In Cern konnte folgendes geklärt werden:

Das Standardmodell der Teilchenphysik beschreibt die Welt der kleinsten Teilchen und die Kräfte, die zwischen ihnen wirken. Es reduziert die Zahl der Bausteine der Welt auf lediglich 12 elementare Materieteilchen. Das Wirken von Kräften beschreibt es mit dem Austausch von Kraftteilchen.

Das Standardmodell der Teilchenphysik wurde in vielen Experimenten überprüft und ist immer wieder hervorragend bestätigt worden. Nur einen entscheidenden Teil, nämlich den, der erklärt, wie Teilchen ihre Masse bekommen, konnten die Wissenschaftler lange nicht im Experiment bestätigen. Bis 2012 das Higgs-Teilchen mehr als 40 Jahre nach seiner theoretischen Vorhersage entdeckt wurde.

Sie führten ein neues Feld ein, das Higgs-Feld, das das gesamte Universum durchdringt und den Teilchen ihre Masse verleiht, indem diese mit ihm wechselwirken. Je stärker die Wechselwirkung zwischen Higgs-Feld und Elementarteilchen, je stärker also das Higgs-Feld das Teilchen bremst, desto größer die Masse des Teilchens. Auf diese Weise könnte das Higgs-Feld nicht nur die Masse der Kraftteilchen, sondern auch die der Materieteilchen erklären.

Peter Higgs erkannte 1964, dass mit diesem Feld auch ein neues Teilchen verbunden ist – daher trägt das Teilchen auch seinen Namen. Das Higgs-Teilchen entsteht, wenn sich schwere Teilchen wie Top-Quarks, W- oder Z-Teilchen mit hoher Energie durch das Higgs-Feld bewegen und es stark anregen. Es lässt sich also bei den hochenergetischen Kollisionen im LHC produzieren. Mit der Entdeckung des Higgs-Teilchens haben die Wissenschaftler gezeigt, dass es auch das Higgs-Feld gibt.
http://www.weltmaschine.de/physik/hintergrundinformationen_das_higgs_teilchen/

(Erste Seite bei der ich die Erklärung gerade wieder fand. Sah neulich Nacht als ich wegen meiner Grippesymptome nicht schlafen konnte und auch noch Tochterkinds Fieber überwacht habe gerade im Spät-TV wieder eine tolle Doku dazu. Ja, ich liebe Dokus! Ja nicht allem überall glauben. Aber Wissenschaftlern und ihren Belegen zu Experimenten glaube ich in der Regel schon zum Großteil.)
-

Das waren nur ganz geringe Randinformationen zu Themen die mich noch interessieren.

Meine These ist folgende:


Wenn alles letztlich Energie ist, so sind also auch wir letztlich Energie. Verdichtete Energie ergibt unsere Körperlichkeit. Ohne Higgsfeld könnten wir gar nicht bestehen. Und Energie ist das, was bleibt wenn mein Körper sich auflöst. Dann wandelt sich Materie wieder in Energie um. (Das sind meine Thesen dazu).

Ergo, wenn alles Energie ist auch ich. Dann ist es auch möglich, das Energie eine Art Bewusstsein hat, das denken und Fühlen kann. Somit ist meine Gott-Theorie sowas wie "Schrödingers Katze". Sowohl persönlich als auch unpersönlich. Du weist es erst, wenn Du nachsiehst...😉 Das wird aber noch dauern. Sicher wissen wir es erst, wenn wir nicht mehr hier weilen.

Meine Theorie ist weiterhin jene: Da absolut alles sogar die Entstehung des Alls alles genau präzise abgestimmt ist, so das es alles funktioniert, ist meiner Meinung nach Gott der Schöpfer (sagen wir mal "der") Derjenige, der hinter dieser Präzision steckt. Das alles hervor bringt. Somit ist Gott das Nichts aus dem Alles hervor geht.

Gleichzeitig das Nichts und die Fülle. Gleichzeitig männlich und weiblich und auch keines von beidem. Denn vorher, vor der "Teilung" und Entstehung von allem, auch von Geschlechtern gab es demzufolge keine Geschlechtlichkeit. Diese basiert wie alles hier auf Dualismus. Auf Gegensätzen. Und in Gott ist für mich der Ursprung allem. Und alles Eins.

Gott ist weiterhin in meiner These/ in meinem Glauben eine Intelligenz. Die Intelligenz hinter alledem.
Ergo:_ Gott ist gleichzeitig Nichts, Alles, Intelligenz, Bewusstsein mit Gefühl und Verstand, könnte sich sicherlich materialisieren, jedoch hat Gott das in gewisser Weise ja auch. Wenn aus Gott alles hervor ging ist auch alles irgendwo ein Teilchen von Gott. Wie auch immer es sich danach entwickelt hat. Das ist wieder eine andere Sache.
Und Gott ist für mich somit die Urenergie. Warum muss Energie eine Sache sein? Wir sind letztlich auch aus Energie. Sind wir eine Sache? Sache und Person sind beie aus Energie. Nur hat die eine Energie (Mensch) ein so genanntes Bewusstsein und die andere Energie (Sache/Tisch) hat keines. Vielleicht könnte man kreativ gesehen sagen, das es das ist was meint, wenn gesagt wird: "Wir sind nach seinem Ebenbild geschaffen." Darin das wir Bewusstsein haben. Alles andere ist nur materielles, verdichtetes das uns unsere Körperlichkeit gibt.
Da Menschen sehr unterschiedlich aussehen, wer könnte da sagen, wie Gott denn aussieht? Wenn wir nach seinem Bild geschaffen sind, muss es eine andere Gemeinsamkeit geben. Meiner Meinung nach die, die wir alle teilen, ist unser Bewusstsein. Wir haben Verstand. Wir können denken, fühlen...

Warum also sollte Gott, unmanifestiert, formloses Energie-Bewusstsein, Urintelligenz, unverkörpert nicht auch fühlen und denken können?

Natürlich kann ich das nicht beweisen. Aber es ist eben meine eigene auch nicht verrücktere Theorie, als die der anderern Religionen.

In bestimmten Physikkreisen ist es möglich das "etwas sowohl das eine als auch das andere gleichzeitig ist."
Ein Beispiel:


Der Welle-Teilchen-Dualismus ist ein Prinzip der Quantenphysik, wonach den Objekten der Quantenphysik gleichermaßen die Eigenschaften von klassischenWellen wie die von klassischen Teilchen zugeschrieben werden müssen. Beide Eigenschaften scheinen sich gegenseitig auszuschließen. Trotzdem wurde in mehreren Schlüsselexperimenten für verschiedene Quantenobjekte belegt, dass beide Eigenschaften vorliegen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Welle-Teilchen-Dualismus
Bspw. (jaja ich weiß, wiki soll man auch nicht alles glauben. Steht ja auch nicht nur da. Ist nur gerade die einfachste Quelle.)
-
Weiterhin sagt man doch: "Gott ist größer und mehr als wir uns je vorstellen könnten."
Von daher, warum sollte dann meine These eine sein, die ausgerechnet nicht stimmt?
Vielleicht stimmen ja beide Thesen. Gott ist sowohl das Persönliche als auch das Unpersönliche?
-
Es heisst auch, ich soll mir kein Bild von Gott machen. Was auch beinhaltet, das ich keine Person oder ein Ding anbeten soll. Gut. Wenn Gott für mich Energie ist (Energie ist genaugenommen noch kein Ding. Keine Sache. Es ist Teilchen und Schwingung von mir aus. Es könnte zu etwas werden. Aber im beginn ist es einfach nur Energie.) Und wenn Gott für mich Energie ist. Die Grundenergie und Intelligenz mit Bewusstsein in allem, dann mache ich mir kein Bild, bete keine bestimmte Person an, und auch kein Ding, keine Sache. Was auch unlogisch wäre. Da alles was ich sehe, etwas ist, das von Gott ausging. Also Schöpfung und nicht Schöpfer. Halte ich es aber unspezifisch und sage bspw. alles was ich sehe und so weiter ist "Objekt im Raum". Dann habe ich ein Objektbewusstsein. Und ein Raumbewusstsein. Ohne den Raum, kein Objekt im Raum. Ist Gott dann nun der Raum? Vielleicht eher das was noch "hinter diesem Raum ist". Urintelligenz...
-
Von daher kannst Du nicht wirklich sagen, ich bete eine "Sache an". Aber auch nicht, das ich eine Person anbete.
Gott ist für mich Energie, Intelligienz, Bewusstsein mit Verstand, denken und fühlen, Nichts und Alles. Und die treibende Urkraft hinter allem. Gott kann persönlich sein. Und gleichzeitig unspezifisch bleiben. Gott ist größer und weiter als wir wohl je ahnen werden. Und auch meine These ist nur eine Sicht. Wer könnte Gott wahrlich erfassen? Wir können alle nur "Teile und Sichten" von Gott haben. Alle könnten sie Eins sein. Alle gelichwohl wahr und unwahr. All unsere Wahrheiten könnten nur Halbwahrheiten sein. Weil wir das Ganze nicht erfassen können.
-
7. Prinzip der Polarität und der Geschlechtlichkeit

Alles besitzt Pole. Alles besitzt ein Paar von Gegensätzen. Gleich und Ungleich sind dasselbe.

  • Gegensätze sind ihrem Wesen nach identisch, sie tragen nur entgegengesetzte Vorzeichen, haben unterschiedliche Schwingungsfrequenzen. Alle Wahrheiten sind halbe Wahrheiten - außer der Wahrheit Gottes, die eins ist. Jedes Paradoxon soll in Einklang gebracht werden - in die Mitte.
  • Geschlechtlichkeit ist in allem. Alle Geschlechtlichkeit ist gleichzeitig Einheit.
    • Geschlechtlichkeit manifestiert sich auf allen Ebenen. Alles besitzt männliche und weibliche Elemente. Alles ist männlich und weiblich zugleich. Geschlechtlichkeit drängt zur Einheit - Geschlechtlichkeit ist Einheit, denn Einheit enthält das männliche und das weibliche Prinzip.-
  • Liebe Grüße Neverland (die leider immer Romane schreibt...hehehe)

Vielleicht ist meine These noch ziemlich ungewöhnlich, einzigartig. Aber ich gebe zu bedenken, das auch andere Leute in unserer Welt einzigartige Gedanken und Thesen hatten, für die sie verlacht wurden. Und später....
Wurde nicht mehr über sie gelacht. Ganz im Gegenteil....
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was hast Du davon, wenn Du jetzt glaubst, daß "Gott" Energie ist? Willst Du in Zukunft ein Stück Kohle anbeten?
Und was hat das mit dem Thema zu tun?
Die Frage oben läßt sich doch mit einem einfachen Satz beantworten: Der Islam will wie jede Religion die Weltherrschaft. ( der schwachsinnige Gedanke dahinter ist, daß es - wenn alle an den selben Unsinn glauben - keine Kriege oder Feindseligkeiten mehr gibt )
 
@mikenull,
ja ich gebe ja zu, das ich immer wieder vom Thema abweiche. Nicht nur ich. Aber ich bekomme ja auch konkrete Fragen gestellt von Nordrheiner. Und die beantworte ich.

Das eine Religion gern hätte wenn alle an die Selbe glaubten, das denke ich auch.
Es wird wohl aber nie dazu kommen. Zumindest nicht friedlich und freiwillig.
-

ich wollte mich ja schon aus dem Thema raus halten, aber dann bekomme ich immer wieder hier im Thema Fragen, die ich dann auch beantworte.

Was ich davon habe zu glauben das Gott Energie ist: Es ist mein Glaube und mein Standpunkt mit dem ich im Frieden bin. Nicht mehr nicht weniger. Das ich kein Stück Kohle anbete, ergibt sich aus meiner Erklärung dazu.

🙄

Alles Liebe..-
 
Das mußt Du doch aber merken: Ein User hier - dessen Name mir grad entfallen ist - hat die Mission zu erklären, warum sein Glaube richtig und besser ist, als jeder andere. Dazu wird irgendwelches altes Zeug aus alten Büchern wiederholt, von dem niemand weiß, ob es wahr ist oder über die Jahrhunderte von kreativen Schreiberlingen so "verbessert" wurde, damit es jeder glauben kann.
Als ich an den schönen Sonntagen immer Besuch von einem örtlichen "Zeugen" bekam, habe ich ihn mal nach einen einzigen Beweis für seinen "Gott" gefragt. Ernsthaft! Da hat er durchs Fenster hinaus auf meine Autos, den Rasen und den Himmel gedeutet: Das ist der Beweis, hat er gesagt.
 
Ups...danke Spoony! Immer gern.

Darf ich meine Unaufmerksamkeit auf die Grippe schieben, mit der Tochterkind und ich gerade "flach liegen"? 🙄

Gerade meinen Text verbessert. Mit zugehörigen Links. Sorry bitte für meine Unachtsamkeit und danke für`s aufpassen und mit-denken!

<3

@mikenull: Da kann ich Dich schon verstehen. Das wäre auch keine zufrieden stellende Antwort für mich. Ich finde auch, das Du genauso das Recht hast, das Ganze für "absoluten Quatsch" und unnötig zu sehen. WENN Du es denn so siehst/sehen würdest. Wobei es doch eigentlich egal ist, wer was wie sieht. Ich wiederhole mich zwar, aber ich fände es immer noch schön, wenn wir den Konsens finden zu sagen: Jeder darf seine These dar legen. Und seine These behalten. Ob man seine dar legen möchte, oder nicht sei auch jedem sein "Ding".
Ich glaube nicht das irgendeiner von uns andere überzeugen kann/könnte. Oder wirklich etwas beweisen oder gegen beweisen könnte. Und nötig finde ich das auch nicht. Wozu?

(Und jetzt bitte keine Himmel-Hölle-Seelenretten-Verantwortungs-Disskusion! Das würde auch zu nicht viel führen.)

Meiner Erfahrung nach, kann man sowieso keinen mit seiner These überzeugen. Jeder müsste schon seine "eigene Erfahrung" machen um an etwas glauben zu können.
 
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