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Verstehst Du die Lösung gesellschaftlicher Probleme aus Sicht des Islam?

Status
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Meine Tochter bspw. ist in einer kulturell-religiös sehr gemischten Grundschulklasse.
Und die Kinder dort machen es (solang die Eltern nicht intervenieren!) eigentlich total gut und wären uns Großen ein tolles Vorbild.

Meine Lüdde kommt zum Glück mit allen Kindern in ihrer Klasse klar. Sicher es gibt kindliche Differenzen. Aber die gehen auch wieder vorbei. (Meist sind die Kids gar nicht so nachtragend wie die Erwachsenen)

Der Grundsatz, nachdem es bei uns auch meinem Kind am besten funktioniert ist wirklich:

"Du willst gut behandelt werden? So wie du gern auch behandelt werden willst. Behandel auch die Anderen."

Und lass dem einen Seins und der Anderen ihrs. Ihr müsst nicht in allem einer Meinung sein und könnt dennoch Freude zusammen haben! (Und die Kinder bekommen das auch hin!)

Und mit wem du nicht kannst, den behandel dennoch nicht auch schlecht.
Geh dem/der aus dem Weg. Lass sie "links liegen"...
(Hat bisher auch gut funktioniert.)

Und im Notfall ein ehrliches Gespräch von Mensch zu Mensch.

Damit haben wir es dann hin bekommen, das ein Mädchen das vorher nicht zu uns durfte jetzt sogar öfter mal vorbei kommt. Ihre Eltern sind strenger "religiös". Und hatten einfach einige Ängste. Nachdem ich mir ein Herz fasste, mit ihnen zu reden, worum es konkret geht und bereit war auf bestimmtes zu achten, haben wir uns super verstanden. Und das Mädel kann her kommen und mein Mädel kann zu ihnen kommen.
Wir respektieren uns nun gegenseitig und lassen den/die anderen einfach sein und glauben wie sie sind!

Das meine ich damit, das es gehen kann...vielleicht nicht immer und nicht mit jedem. Aber es könnte...man kann es wenigstens versuchen. Und da ist dann gegenseitiges Gespräch, Offenheit, Achtung und Respekt usw. wirklich klärend und förderlich. Ich muss den Anderen auch nicht mal in allen Ansichten verstehen. Aber ich kann diese einfach so sein lassen.

Das war eine sehr gute Übung. Für mein Kind UND mich. Und für die Anderen Eltern und ihr Kind.
Heute verstehen wir uns gut...-
 
Fortsetzung

In Sure 23, V. 99-114 wird Gott von den Sündern in der Stunde des Todes angefleht, er möge ihnen die Gelegenheit verschaffen, ihr verpfuschtes Leben von vorne zu beginnen. Doch leider erweist sich dies als unmöglich, denn es ist eine Sperre errichtet worden, die den Sündern die Rückkehr in das irdische Leben verwehrt. Diese Unwiederholbarkeit des irdischen Lebens ist es, die die Verdammten jetzt als das Verhängnis erkennen, das sie getroffen hat. Es gibt keine Umkehr, es gibt keine Wiederholung, jeder hat nur seine eigene, seine einzige Gelegenheit, das Heil zu erwerben. Hierin liegt die Bedrohlichkeit des Gottesgerichtes.
Gibt es diesen Abschnitt betreffend Fragen oder Anmerkungen?
Der Koran steht damit dem Wiedergeburts- und Karmaglauben im Hinduismus und Buddhismus (die den Arabern über zahlreiche Handelskontakte nach Indien bekannt waren) streng gegenüber. Wiedergeburt bedeutet bekanntlich auch die Chance zur Selbsterlösung von in früheren Leben begangenen Sünden durch gute Taten im nächsten Leben bis hin zur vollkommenen Reinheit und dem Aufgehen im Nirvana. Ohne einen Gott mit drohendem Zeigefinger samt Rasierklingen-Brücke und Feuerpfuhl im Nacken. Kein Wunder, daß die Muslime es trotz aller Versuche und Gelegenheiten nie geschafft haben, ganz Indien zum Islam zu bekehren, welche von den beiden Vorstellungen ist die erfreulichere?
 
Ich weiß nicht, ob der Islam dieses schreckliche Zeug verlangt - ich glaube nicht, daß dies unmittelbar mit der Religion zu tun hat. Wenn wir diese einzelnen Taten anprangern, so müßten wir auch erwähnen, was die christliche Religion alles anrichtet und angerichtet hat. Das scheint aber nicht zielführend zu sein.
Das wird dann als Schnee von Vorgestern bezeichnet. So zieht man sich aus der Verantwortung. Erklärt sich als Objektiv und moralisch einwandfrei.. 😀

Ich denke Lösungorientiert, das heißt nicht das ich Erkenntnisresitent bin. Hier geht es um die Lösung gesellschaftlicher Problem aus dem islamischen Auge. Folglich wird dem Islam ein gewisse Lösungsbereitschaft "unterstellt". Diese aufzueigen, gelingt dem TE nicht. Jedenfaslls konnte ich nichts finden. Den Koran neu zu interpretieren, dass mag für eine Lösung sein. Aber das allein lößt keine aktuellen gesellschaftlichen Probleme.

Hier ist die Rede von 2 Weltreligionen, die sich seit jeher gegenseitig nichts schenken. Das eben diese Beiden ein gesellschaftliches Problem schon seit ewig verursachen, ist für hier offensichtlich NICHT relevant. Für mich schon.

Wie tiefrgreifend allein die Kath. Kirche in die Sexualtät der Gläubigen/der Menschheit eingegriffen hat und immer noch will, DASS ist mal wieder Schnee von Vorgestern. 🙄
Das ist nur ein Beispiel! Eines das sich im Koran spiegelt.

Welche Religion nun besser oder schlechter sein soll, wer will DAS entscheiden? Das weiß doch wohl jeder selber, dass das nicht geht. Also wozu hier den ganzen Koran mit der Bibel und umgekert vergleichen, als hätte man eine Deutungshoheit beider Religionen inne? Tut mir leid, dass verstehe ich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir scheint, diese Thematik muss an ihrer Vielschichtigkeit scheitern.
Die Fragestellung beinhaltet eine derartige Komplexität, dass alle Antworten zwangsläufig scheitern müssen.
Zudem fehlt es an inhaltlicher Trennschärfe.
Was etwa ist mit der "Lösung gesellschaftlicher Probleme" gemeint?
Welche Gesellschaft wird angesprochen? Die westliche, eher christlich geprägte Gesellschaft? Auch hier allerdings fällt die Gesellschaft ja zunehmend auseinander, dass wir von einem einheitlichen sozialen Gebilde nicht mehr sprechen können.
Ein Mensch, der bei uns zur sogenannten Unterschicht gehört, hat sicher mehr Gemeinsamkeiten mit einem Migranten, der ebenfalls aus der Unterschicht seiner Herkunftsgesellschaft gehört als mit einem Menschen unserer Mittel- oder gar Oberschicht.
Wir wissen zudem, dass es d e n Islam genauso wenig gibt, wie d a s Christentum. Auch in unseren christlichen Kirchen und Bekenntnis-Gemeinschaften unterscheiden sich die jeweiligen gesellschaftspolitischen Modelle wie Feuer und Wasser. So ähneln sich die Lösungen und Problem-Analysen der katholischen Soziallehre und der evangelischen Sozialethik oft bis aufs Wort.
Zudem gibt es christliche Betrachtungsweisen, die sich für die gesellschaftlichen Zustände keinen Deut interessieren und im wesentlichen auf das Heil im Jenseits orientiert sind.
Alles in allem also übernimmt sich diese Thematik und droht zu einem der üblichen Endlos-Threads zu werden, der am Ende, dem berühmten Berg gleichend, eine Maus gebiert.

Burbacher
 
Es heißt auch: Was ich im Anderen sehe, ist nur allzu häufig in mir selbst!

Wenn ich mit mir selbst ganz ehrlich bin (was aua machen kann 😛), dann sehe ich, da mein eigenes Ego.
Mein Ego mag sich gern mitteilen. Wem gefällt es nicht, jemanden zu entdecken, der/die einem selbst ähnlich ist?
Ähnlich denkt/fühlt? Dabei fühlt man sich gleich viel weniger alleine.

Aber mein Ego kann noch vieeel mehr! Es mag auch gern sich selbst "dar stellen". Rollen spielen. Und sich selbst dafür bewundern.

Mein Ego mag gern bestätigt werden. Ganz egal, ob es um meine Thesen geht, um mein Wissen, um etwas worüber ich mich beklage oder etwas worüber ich mich ärgere oder freue.

Jede Bestätigung macht mein Ego froh und nährt es.

Und kommt Angriff oder Kritik, kann mein Ego geradezu "Rumpelstilzchen" spielen und aufbrausen. Aber auch das nimmt mein Ego gern. Denn dann ist dort ein Grund, das Ego-lein ackern kann. Um zu beweisen und zu belegen. Ob es nun von Belang ist oder nicht. Ob es stimmt oder nicht. Darum geht es meinem Ego nicht.
Aber es kann jemanden ins Unrecht setzen und sich selbst ins Recht! Es bläht sich künstlich auf und erhebt sich. Will aber jenes Verhalten bei sich selbst gar nicht sehen. In anderen, sehe ich es aber viel leichter und um so mehr!

Was mich beim anderen aufregt, ist vielleicht manchmal gar nicht sein/ihr Thema. Sondern das Verhalten des Ego des Anderen/der Anderen, das ich im Anderen erkenne. Ob bewusst oder unbewusst. Und es ist dieses Verhalten, was ich dann anprangere. Vielleicht auch zu recht! Aber, auf der anderen Seite, bin ich häufig gar nicht so viel anders als der/die Andere. Und tue ebenso dieses oder jenes um in Wahrheit mein Ego zu füttern.

Wenn ich ran gehe das in mir zu beobachten und dann meine eigenen Kommentare lese...dann rolle ich all zu oft über mich selbst die Augen. Weil ich dann auf ein Mal sehe, wo ICH das auch tue...
Und dann ärgere ich mich ab und an über mich selbst.
Andererseits denke ich dann auch...

"Naja, ein Forum" (vom Helfen mal abgesehen, was schon wichtig ist), lebt aber dennoch genau von diesem unserem Ego-Verhalten!
 
Zuletzt bearbeitet:
Möchte Burbacher Recht geben:

A)
Den Islam gibt es nicht. Worüber soll man also hier reden?

B)
Der Threadtitel steht meines Erachtens in keinem Zusammenhang zum Eingangsbeitrag,
ist vollkommen unverständlich
und wurde mir trotz früher Nachfrage vom TE bis jetzt nicht erklärt.
 
Aber was solls, es ist wie es ist. Nur... wie weit uns dogmatische Schriften bringen können, siehe aktuelles Tagesgeschehen, sieht man doch sehr deutlich.

Das Problem ist doch der Mensch. Vor allem dann, wenn er eine andere Glaubensrichtung in Frage stellt, anstatt miteinander und nebeneinander gemeinsam besser zu verstehen. Wäre doch besser wenn sich eine Religion aus der Politik hält. Denn um was geht es denn einer Religion? Doch nur um Macht und Weltherschaft im Namen einen Gottes.

Sorry, was willst Du von mir. Hast Du ein Problem mit Kritik? Deine immer gleichen Fragen sind lästig. Sie sind allein dafür da, zu diskretitieren bzw. um dich zu erheben. Du bist aber nicht mein Oberlehrer. 😛

Meine Sachinformation war doch eindeutig (der Mensch ist das Problem). Kann doch ich nichts dafür, wenn du oder wer auch immer dies nicht erkennt oder nicht gefällt. Noch einfacher erklären gelingt mir nicht.
Alledings fühle ich mich nicht für eine Bergpredigt zuständig. Du schon.

Hallo, Abendtau,

es gibt Aussagen, wie „Nur... wie weit uns dogmatische Schriften bringen können, siehe aktuelles Tagesgeschehen, sieht man doch sehr deutlich.“ Solche Aussagen werden (von Dir) nicht belegt. Genau einen solchen Diskussionsstil halte ich für negativ. Mein Vorschlag ist: Behaupte was Dir wichtig und richtig erscheint – aber gib doch die sachliche Begründung dafür an. Damit vermeidest Du den Vorwurf der Stimmungsmache.

Du schreibst: „Das Problem ist doch der Mensch. Vor allem dann, wenn er eine andere Glaubensrichtung in Frage stellt, anstatt miteinander und nebeneinander gemeinsam besser zu verstehen.“

Ich halte es nicht für verkehrt, andere Meinungen zu hinterfragen. Aber sollten wir uns nicht erstmal Sachinformationen besorgen, damit Meinungen verständlich werden? Ganz sicher habe ich kein Problem mit Kritik, vor allem dann nicht, wenn der Fragesteller verstehen möchte. Wenn jedoch jemand anscheinend nur Kritik übt, um die Stimmung ein bißchen in Schwung zu bringen, finde ich das destruktiv.

Ja, ich weiß, mein altes „Problem“. Ich stelle Fragen. Dies jedoch nicht, weil jemanden bloßstellen will. Ich versuche nur sachlich auf Dich einzugehen und kann von vorneherein nicht wissen, dass Du Deine Behauptung oder Deine Vermutung nicht näher begründen kannst. Meine Fragen sind i.d.R. für jeden lästig, der Behauptungen ohne Sachbegründung in den Raum stellt. Ich sehe es nicht als Problem, mal etwas nicht zu wissen oder nicht zu können. Ich empfinde Fragen und Antworten als mit die besten Mittel, sich gegenseitig immer besser zu verstehen. Um mehr geht es nicht. Also beruhige Dich mal.

Nordrheiner
 
Der Koran steht damit dem Wiedergeburts- und Karmaglauben im Hinduismus und Buddhismus (die den Arabern über zahlreiche Handelskontakte nach Indien bekannt waren) streng gegenüber. Wiedergeburt bedeutet bekanntlich auch die Chance zur Selbsterlösung von in früheren Leben begangenen Sünden durch gute Taten im nächsten Leben bis hin zur vollkommenen Reinheit und dem Aufgehen im Nirvana. Ohne einen Gott mit drohendem Zeigefinger samt Rasierklingen-Brücke und Feuerpfuhl im Nacken. Kein Wunder, daß die Muslime es trotz aller Versuche und Gelegenheiten nie geschafft haben, ganz Indien zum Islam zu bekehren, welche von den beiden Vorstellungen ist die erfreulichere?

Große Klasse, dieser Beitrag, weil er neben Sachinformationen den zentralen Begriff der Selbsterlösung in diesen Faden einführt. An einer Diskussion dieses Gedankens nehme ich noch nicht teil, weil ich die islamische Darstellung noch nicht beendet habe. Aber ich möchte darauf zurückkommen!

LG, Nordrheiner
 
Meine Basis ist die Bibel und an der messe ich mein Denken und Handeln und aus der Perspektive sehe ich auch, was andere denken und tun.

Damit bist Du doch zu einer ergebnisoffenen Diskussion gar nicht in der Lage. Denn sollten sich Ergebnisse ergeben, die der Bibel widersprechen, kommst Du gleich mit tausenden von Bibelsprüchen, die das Gegenteil "beweisen".
 
[...]Also beruhige Dich mal.

Nordrheiner
Siehste, Du nimmst an ich hätte mich aufgeregt. Das ist das was Du gerne sehen möchtest oder kannst. Tatsächliche war und bin ich ganz entspannt. nur weil mich etwas nervt, muss ich nicht aufgeregt sein.

So lange Du nicht sagst worum es geht, kann ich keine sachlichen Belege liefern. Sie @Burbahcher Zeilen. Da kannste den ganz Koran hoch und runter rattern. Wenn keiner weiß worum es geht, bringt das nun mal nix.

Von welchen gesellschaftlicher Problemen redest Du also? DAS wurde schon mehrmals gefragt, es kam bisher keine konkrete Antwort. Fragen mit Gegenfragen zu beantworten, das ist Dein Job! Damit verwässerst du alles. Doch das ist leider auch der Tot für jeden Dialog!
Komm Du doch erstmal zu Sache und beende Deinen Monolog, bevor Du mich und meine Motivation in frage stellst!

Ich komme dann morgen wieder. 😉 oder auch nicht. :unschuldig:
 
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