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Verstehst Du die Lösung gesellschaftlicher Probleme aus Sicht des Islam?

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Physik finde ich auch total spannend. Besonders hat es mir die Quantenphysik ect. angetan.

Aber diese Thematiken könnten wir in einem anderen Faden besprechen, wenn Lust und Muße dafür da ist.

Ich denke, ganz gleich was wir alle glauben oder nicht glauben. Nordrheiner scheint dieser Faden und seine Erkenntnisse zur Thematik Islam-Christentum-Vergleich wichtig zu sein. Und keiner von uns kann sagen, ob es nicht Leser/innen gibt, die das auch interessiert. Ich denke, der Faden ist voll mit Nebengesprächen, die zwar echt spannend sind und so. Und ich bin nicht unschuldig daran. Aber ich finde, wir könnten Nordrheiner, der sich dennoch alle Mühe gibt, immer wieder zu seinem eigentlichen Faden zurück zu kehren, die Chance geben, diesen auch weiter fort zu führen. -

In diesem Sinne würde ich vorschlagen wollen, der Fairness halber, alle weiteren "Nebengespräche" in ein anderes Thema zu verlegen ab jetzt. Wenn einem eine gute Überschrift einfällt?

-

Nordrheiner,
es tut mir leid, das ich so wahnsinnig viel zu Nebendiskussion bei getragen habe. Obgleich ich es sehr spannend und aufschlussreich fand. Aber das hat dennoch Deinen eigentlichen Faden sehr aus der Form gebracht. Sowas passiert in Fäden zwar häufig, das sich etwas verselbständigt. Aber dennoch finde ich, sollte unter uns allen so viel Respekt noch sein, das "man" irgendwann Ruhe gibt. Wenn noch Fragen oder so sind, die von Deinem Faden abweichen, könnten wir die evtl. unter etwas anderem fassen. Und wenn es ein Extra-Off-Topic-Threat wird, wenn gewünscht.

Eines noch:
Es ist nicht an mir, über Dich Nordrheiner oder sonst wen zu urteilen. Nicht wirklich. Wie Du schon auch schriebst, würden wir ein Bier oder Kaffee trinken gehen und über anderes quatschen, sähe es sicherlich anders aus mit der Verständigung. Wir müssen ja auch nicht in allem einer Meinung sein. (Bin ich auch mit meinem Freund nicht und wir haben uns trotzdem sehr lieb nech? 😀).

Lieben Gruß
 
Neben allen religionstheoretischen Aspekten, den jeweiligen Glaubensinhalten vergessen wir, so jedenfalls, mein Eindruck, das Auftreten und die persönliche Wirkung von Religionsvertretern, wenn ich das mal so pauschalierend sagen darf.
Ob ein Mensch glaubt oder nicht glaubt, er sich in einer religiösen Gemeinschaft zu Hause findet, hängt nicht nur von der jeweiligen Lehre ab, sondern nicht zuletzt und sogar entscheidend, wie er eine religiöse Gemeinschaft erlebt.
So bin ich davon überzeugt, dass der Weg zum Glauben bei vielen Menschen nicht über Inhalte führt, sondern über konkrete Menschen und ihr ebenso konkretes Tun.
Hier wird viel von Authentizität gesprochen, und das ist ja auch nicht falsch. Aber dann muss es auch passen. Erleben Menschen, dass ein Mensch genau das tut, wovon er redet und er sich seiner Überzeugung gemäß verhält, finden sie leichter einen Zugang zu einer religiösen Botschaft.
Erfahren Menschen aber, dass zwischen dem Wort und dem konkreten Sein und Tun Meilen liegen, dann werden sie sich wohlfeilen frommen Worten verschließen.
Ich habe in meinem Leben recht bekannte Repräsentanten christlicher Gruppierungen erlebt, und je näher ich ihnen kam, umso deutlicher wurde auch die Kluft zwischen Sein und Schein.
Daran leidet auch das christliche Bekenntnis, und das werfen uns Nichtchristen immer wieder gerne und leider mit Berechtigung vor.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Neverland,

ich denke, dass das vorhandene "Gottesbild" - sowie das Fehlen jeglicher Gottesvorstellung - entscheidend für das menschliche Verhalten ist. Deswegen gehe ich auf Deine Vorstellung ein und nehme Dich mit Deinen Theorien ernst.

Meine These ist folgende:

Wenn alles letztlich Energie ist, so sind also auch wir letztlich Energie. Verdichtete Energie ergibt unsere Körperlichkeit.....

Soweit bin ich noch bei Dir. Aber nur weil wir Bewusstsein haben, sehe ich darin noch keinen Ursprung in wesenloser Energie. Vielleicht hilft uns der Ausdruck "codierte Energie", ein von Physikern benutzter Begriff, weiter. Aber wer den Code geschrieben hat und wie der Code aussieht, darüber fand ich noch keine Aussage. Aber auch ich gebe gerne zu, nicht alles zu wissen oder zu verstehen.

Von daher kannst Du nicht wirklich sagen, ich bete eine "Sache an". Aber auch nicht, das ich eine Person anbete.

Ja, verstehe. Du betest weder nichts noch jemanden an. Ich habe nur nicht verstanden, was Dir dann Gebete bedeuten. Sind dann Gebete eine Form der Meditation, sozusagen als Selbstberuhigungsübung an das eigene Ich gerichtet? Und was erwartest du von Gebeten?

LG, Nordrheiner
 
Liebe Neverland,

ich denke, dass das vorhandene "Gottesbild" - sowie das Fehlen jeglicher Gottesvorstellung - entscheidend für das menschliche Verhalten ist. Deswegen gehe ich auf Deine Vorstellung ein und nehme Dich mit Deinen Theorien ernst.
LG, Nordrheiner

Das solltest Du einfach mal machen. Die Gedanken und den Glauben anderer Menschen ernst nehmen. Und nicht mit irgendwelchen seltsamen Hinterfragungen zu kommen. Was bringt Dir das?
Nichts.....oder.....
 
Bis zum Auftreten Mohammeds hatten die Araber kein heiliges Buch. Insofern ist zumindest für mich verständlich, wenn sich Mohammed berufen fühlte, auch ihnen ein Buch der göttlichen Offenbarung zu geben. Im Koran bzw. im Islam gilt Mohammed als der Prophet der Araber, wie Mose derjenigen der Juden und Jesus derjenige der Christen ist.

Es gibt im christlichen Bereich verschiedene Strömungen und Auslegungen, wie das NT zu verstehen und auszuleben ist. Diese hängen vom jeweiligen „Gottesbild“ ab. Das „Gottesbild“ in der Bibel kennt den liebenden Gott mit Anlehnung an die Vater- oder Muttervorstellung, den richtenden Gott und den einen Schöpfergott.

Wie aber sieht das Gottesbild im Koran aus?
Der Koran kennt den gütigen Gott, den richtenden Gott und legt darüber hinaus Wert auf den einen Gott.

In der Fortsetzung möchte ich diese drei Hauptthemen des Korans näher darstellen, so gut ich kann.

Bestehen hierzu Fragen oder Bemerkungen?
 
Das solltest Du einfach mal machen. Die Gedanken und den Glauben anderer Menschen ernst nehmen. Und nicht mit irgendwelchen seltsamen Hinterfragungen zu kommen. Was bringt Dir das?
Nichts.....oder.....

Verständnis. Ich interessiere mich schon seit vielen Jahren für die Frage: Warum tun Menschen was sie tun?
So würde ich an Dich, Biddi, fragen: Steckt in Deiner Frage Kritik oder möchtest Du mich verstehen?
 
Sind dann Gebete eine Form der Meditation, sozusagen als Selbstberuhigungsübung an das eigene Ich gerichtet? Und was erwartest du von Gebeten?

Ich will mich raus halten und Deinen Threat nicht stören....Du, stellst Fragen...
Okay Du hast es so gewollt! Hehehe...
Oder auch, Du hälst mich ganz geschickt im Thema...wer weiß...lach.-

-

Doch, ich bete schon zu Gott. Was für mich Gott ist, und das ich dem göttlichen dennoch "Gefühl und Verstand" zuordne, auch wenn ich das Göttliche Sein als Energie betrachte erklärte ich bereits.
Im Grunde bete ich nicht viel anders als Du es wohl tun wirst. Nur das ich Gott anders "sehe" (wie beschrieben). Und das ich die Erzählungen der Bibel anders sehe. Dazu sagte ich ja auch schon einiges.

Was ich erwarte, baut sich auf meinem Verständnis/ meiner These auf, das ich glaube, das das göttliche Sein, die Hermetischen Gesetze als Ordnung eingesetzt hat. Wie ich das verstehe und begreife, in Zusammenhang bringe, habe ich gerade in meinem Tagebuch beschrieben. Somit verweise ich nun darauf. Damit dieser Faden nicht durch meine Ausführungen weiter vom eigentlichen Thema weg führt.

Liebe Grüße
Neverland
 
Liebe Neverland,

danke für Deine Geduld mit meinen Fragen. Deine Antworten helfen mir, Dein "Gottesbild" in einen Vergleich anderer vorhandener "Gottesbilder" zu bringen. Aber dazu ist erst mal eine Darstellung des "Gottesbildes" im Koran erforderlich, damit wir einen gleichen Informationsstand haben. Daher fahre ich zunächst mit meiner Darstellung des Koran fort.

LG, Nordrheiner
 
Nordrheiner, nach welchen Kriterien vergleichst Du "Gottesbilder"? Vergleichen impliziert immer auch eine Wertung.
 
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