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Du setzt hier automatisch Religion mit Gläubigen gleich, machst also genau den Fehler, auf den sich die Fanatiker aller Couleur gern berufen, wenn sie sich in ihrer persönlichen Ehre auf den Schlips getreten fühlen, sobald man ihre Religion (berechtigt) kritisiert.

Die Aussage, dass ich Religion mit Gläubigen gleichsetze, kann ich nicht nachvollziehen.
Auch innerhalb einer Religion gibt es viele Variationen, also Gläubige, deren Glaube nicht kongruent ist. Im übrigen darfst Du gerne jede Religion kritisieren. Ich möchte schon fast darum bitten. Lediglich sollte Kritik nicht nur negativ sein. Ein in meinen Augen guter Kritiker findet auch positive Aspekte, die er als positive Kritik einbringt.


Nicht Mohammed war der Psychopath (was der wirklich war, vom Händler bis zum religiös getriebenen Warlord, erzählt Wikipedia und viele Biographien), sondern das geschilderte Gottesbild entspricht einem Psychopathen. Wer seine Götter nicht als Psychopathen bezeichnet sehen will, darf keine Gleichnisse bringen, die auf akute Geistesgestörtheit oder andere Unzulänglichkeiten des Dargestellten schließen lassen. Ein Gott, der "Reue" über eigene Taten empfindet, kann z. B. nicht allwissend sein - denn wenn man vorher genau weiß, wie etwas ausgehen wird und welche Empfindungen man dann haben wird, und es trotzdem tut, wird man hinterher keine Reue empfinden. Simple Logik.

Den Inhalt Deines zweiten Absatz muß ich ablehnen. Psychische Krankheiten stellen auf eine Vorstellung ab, die auf Menschen zutrifft. Inwieweit ein Gott krank ist, entzieht sich jeder menschlichen Beurteilung. Allenfalls liesse sich sagen: "Wenn dieser Gott ein Mensch wäre, dann wäre er krank oder psychisch gestört... was auch immer."

Deiner logischen Schlussfolgerung "ein Gott, der Reue über eigene Taten empfindet, kann nicht allwissend sein" kann ich nicht folgen. Kann es sein, dass Du keine eigenen Kinder hast? Als Vater halte ich es für richtig, Kinder im Falle eines Falles zu bestrafen. Jedoch ich kenne das Gefühl sowie den Gedanken der Reue, der mich dabei begleitet.

Irgendein Poet unserer Tage würde mich gut verstehen, denke ich. Sinngemäß habe ich noch seine Aussage im Kopf: "wenn ich Dich verletze, führt dies zu einer Verwundung in mir, die noch größer ist als Deine Verletzung."

Ähnlich wird es mitfühlenden Ärzten gehen, die eine Operation durchführen und gleichzeitig bedauern, dem Patienten Schmerzen zuzufügen.

LG, Nordrheiner
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo wäre da ein Richtigstellungs-Bedarf? Bei einer Geschichte von einem ausgesetzten Waisenkind, da von einem König adoptiert wurde, die über Jahrtausende so populär war, daß sie immer wieder neu erzählt - und hin und wieder auch auf eine ganz andere Person übertragen wurde, um diese Person im Nachhinein wichtiger und populärer zu machen? Denn das Gilgamesch-Epos, aus dem bekanntlich auch die Originalversion der (viel) späteren biblischen Sintflutsage stammt, gehört zu den frühesten Mythen der Menschheit, und muß im gesamten vorderen Orient der Antike zum Standardrepertoire der Geschichtenerzähler auf den Gassen und Basaren gehört haben. Da trafen sich also nicht Kenner des Mythos mit den Autoren des AT, sondern das waren alles ein und dieselben Personen, die mit derartigen Erzählungen in bunter Mixtur aufgewachsen sind.
 
Deiner logischen Schlussfolgerung "ein Gott, der Reue über eigene Taten empfindet, kann nicht allwissend sein" kann ich nicht folgen. Kann es sein, dass Du keine eigenen Kinder hast? Als Vater halte ich es für richtig, Kinder im Falle eines Falles zu bestrafen. Jedoch ich kenne das Gefühl sowie den Gedanken der Reue, der mich dabei begleitet.

Irgendein Poet unserer Tage würde mich gut verstehen, denke ich. Sinngemäß habe ich noch seine Aussage im Kopf: "wenn ich Dich verletze, führt dies zu einer Verwundung in mir, die noch größer ist als Deine Verletzung."

Ähnlich wird es mitfühlenden Ärzten gehen, die eine Operation durchführen und gleichzeitig bedauern, dem Patienten Schmerzen zuzufügen.

LG, Nordrheiner
Wenn es Dich reut, warum tust Du es dann überhaupt? Darin liegt der Widersinn, die Antwort lautet vermutlich, weil Du keinen anderen Weg siehst. Der Arzt operiert auch nur und fügt Schmerzen zu, weil er keinen besseren Weg kennt als das. Aber wer zwingt einen Gott, irgendwas so zu tun wie ein Mensch mit beschränkten Möglichkeiten? Als ob ein "allmächtiger" Gott keine besseren Wege hätte, einen Sinneswandel durchzuführen, als durch Strafe? Braucht ja bloß ein paar Verkabelungen im Gehirn der Menschen ändern, und schon gibt es das Problem nicht mehr. Wieder ein Beweis, daß Gott/Götter eben doch nur Erfindungen der Menschen sind, weil sie alle Fehler und Unzulänglichkeiten der Menschen imitieren und widerspiegeln.
 
Wo wäre da ein Richtigstellungs-Bedarf? Bei einer Geschichte von einem ausgesetzten Waisenkind, da von einem König adoptiert wurde, die über Jahrtausende so populär war, daß sie immer wieder neu erzählt - und hin und wieder auch auf eine ganz andere Person übertragen wurde, um diese Person im Nachhinein wichtiger und populärer zu machen? Denn das Gilgamesch-Epos, aus dem bekanntlich auch die Originalversion der (viel) späteren biblischen Sintflutsage stammt, gehört zu den frühesten Mythen der Menschheit, und muß im gesamten vorderen Orient der Antike zum Standardrepertoire der Geschichtenerzähler auf den Gassen und Basaren gehört haben. Da trafen sich also nicht Kenner des Mythos mit den Autoren des AT, sondern das waren alles ein und dieselben Personen, die mit derartigen Erzählungen in bunter Mixtur aufgewachsen sind.

Wir wissen nicht, wir können nicht überprüfen, ob und inwieweit eine Erzählung, die vor 3.000 Jahren gehandelt wurde, richtig ist. Richtig ist, dass die Behauptung "es sei ein Mythos" in sich selbst mythisch ist. Dazu würde ich auch Deine Behauptung "bekanntlich" zählen, denn bei Deiner Behauptung wissen wir, dass es sich nicht um Wissen handelt. Oder?

LG, Nordrheiner
 
Rein zufällig wurden Abschriften des Epos in Keilschrift gefunden. Die Story wurde also nicht nur mündlich weitergegeben, sondern zuweilen auch schriftlich festgehalten, und datierbare Texte in Ton sind kein Mythos, sondern archäologische Fakten. Datierbar nach Schriftstil, Fundort und weiterer Altersbestimmung, wenn nötig. Lies doch mal den Wikipedia-Eintrag, "Das vorhandene Schriftmaterial erlaubt die Rückdatierung"... --> https://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch-Epos Dagegen kann die Bibel (älteste Teile geschätzt 1000 v. Chr. entstanden) nicht anspucken.
 
Sorry, wenn ich manchmal hart klinge. Verletzen will ich keinen. Wenn ich das tat, dann tut es mir leid.

Was ich schade finde lieber Nordrheiner ist, das Du mir so rüber kommst, das Du ganz andere Absichten hast, als die bessere Verständigung. (Natürlich nur eine Vermutung, unbewiesen....nur ein Gefühl. ;-) )

Auch finde ich es schade und es ärgert mich schon irgendwie, das Du offenbar keine andere Meinung zulässt. Keine andere Sicht. Nicht einen Beweis und sei er noch so logisch. Nein, dann sind das angeblich alles auch nur Behauptungen.

Ich finde es schade und es ärgert mich irgendwie, das Du Leute die anders oder gar nicht glauben, hier auch nicht gerade mit "Verständnis" behandelst. Sie dafür eher wie (mikenull) eher leicht sarkastisch oder zynisch verhöhnst. Und allen die nicht so glauben wie Du, in einer "Du hast recht alle anderen sehen es nicht, kennen sich nicht aus, stellen ja nur Behauptungen auf...ect.pp" - Art begegnest. Zu belehren suchst in einer Art, die sich zumindest für mich doch eher etwas "überheblich" von oben herab liest.

Aber wer weiß, vielleicht bin ich auch nur zu empfindlich. Das räume ich ein.
Ich möchte Dich hier gar nicht beschimpfen. Es tut mir ehrlich leid. Doch kann ich leider auch nicht immer meine "Klappe halten" wenn mich was nervt. Und da muss ich Dir leider sagen, das ich nicht finde, das Du Dich selbst irgendwie besser verhieltest. Aber sei`s drum. Wir sind alle fehlbar.

Dem Dagoda sagst Du aber auch das Selbe wie mir. Deiner Ansicht nach, sind unsere Aussagen alle Falsch und nur Vermutung.

Aber Deine sind alle richtig? DU weist es natürlich? DU wirst ja auch wegen Deines großen Wissens für andere Religionen geworben. DU kannst zur Verständigung beitragen....? Seh ich hier irgendwie nicht.

Aber DU sagst, wir dürften nicht vergessen, das alles was die Israeliten taten im oder gegen den Willen Gottes gewesen sei.

Weist Du wie sich das liest? Das liest sich so, als seien grausame Taten ja manchmal in Ordnung, weil sie "ANGEBLICH" ja im Willen Gottes begangen wurden....
Entschuldige bitte....das kann jeder behaupten. Das ist genau wie mit dem angeblich "heiligen Krieg".
Im Namen Gottes wurde schon viel Mist gebaut.

So fühlt sich Deine Art auf mich bezogen an:

Aber jemand wie mich, die an einen Gott als Energieform glaubt, an ein Formloses SEIN, (sorry wenn dich stört das ich mich dem hellenistischen Heldenmythos und noch davor der Vorstellung nicht anschließe, wo man sich Götter in menschlicher persönlicher Form vorstellte. In anderen Kulturen nicht nur menschlich.)

Also jemand wie mich, die an sowas glaubt, und an den durchaus guten Kern von einem rechtschaffenden, liebevollen, mitfühlenden Leben. Die dennoch versucht das zu leben. Auch wenn ich es nicht immer schaffe, aber gebe mir immerhin Mühe...Also jemand wie mich, die sich den guten Kern nimmt und sich zu Herzen nimmt und tatsächlich das Gute zu leben versucht....so jemand wie ich reicht Dir in sofern nicht, weil ich in Deinen Augen die "Gesammtbotschaft" der Bibel verkenne....?

Alles klar...
Ich bleibe dennoch beim Lebbaren. Bei guten Werten. Ich liebe dennoch die Botschaft der Bergpredigt. Oder weise Sprüche Salomos. Die 10 Gebote. Und bleibe dennoch bei dem was ich glaube.
Auch wenn meine Art und Weise so ziemlich GANZ anders ist, als die der Christen, Juden, Muslime....wie Du schon fest gestellt hast. Na und? Was ist daran so schlimm? Bin ich darum in Deinen Augen weniger Wert?
Muss alle Welt in Deinen Augen zu der Lehre des Christentumes wie sie heute gelehrt wird konvertieren?
Sind wir in Deinen Augen sonst alle blind? Unerlöst? Gehen in die Hölle? (Die im Übrigen eine Erfindung der Kirche ist. Im Original steht Gehinnom und das ist ein Tal in Jerusalem....aber davon fange ich am Besten gar nicht an...ist ja auch alles obgleich die Wahrheit, in Deinen Augen wahrscheinlich auch nur "Vermutung", weil es Deiner Sicht widerspricht oder?)

Und Dagoda: Gilgamensch-Epos. Stimmt. Sintflut ja. Die gab es tatsächlich. Lässt sich sogar auch nachweisen. Nur das es sich um einen überfluteten Teil handelte, die Geschichte mit dem Mann, seiner Familie und Tieren die er mit auf ein Boot nahm stimmt. Es war nur eben nicht die gesammte Erde. Die Sintflut nicht so, wie sie heute in der Bibel steht....aber von alledem wollen einige "Aufklärer" ja nichts wissen....-

Wie auch immer, was auch immer Gott ist, Er/Sie/ Es kennt dann auch mein Herz mein lieber Nordrheiner.
Und Dir (und auch mir/ da ich zugebe das ich mich hier etwas auslasse, weil es mich echt ärgert) lege ich folgendes Gleichnis ans Herz:

[h=3]Vom Pharisäer und Zöllner[/h]Ein Pharisäer und ein Zöllner gehen in den Tempel zu Jerusalem, um zu beten. Der Pharisäer dankt Gott in seinem Gebet dafür, dass er Pharisäer ist und hebt hervor, dass er sich (in seinen Augen) vorbildlich verhält – und nicht so wie etwa Räuber, Ehebrecher oder eben der Zöllner neben ihm. Er lobt seine Leistungen beim Fasten und beim Geben des Zehntenund sieht keinen Anlass, sich vor dem Höchsten als Sünder zu bekennen. Der Zöllner hingegen schlägt sich gegen seine Brust, wagt dabei nicht aufzusehen und bittet Gott darum, ihm, dem Sünder, gnädig zu sein. Im Gegensatz zum Pharisäer ist er sich seiner Sündhaftigkeit bewusst und voller Demut. Das Gleichnis wird abgeschlossen von den Worten Jesu, der erklärt, dass der Zöllner im Gegensatz zum Pharisäer gerechtfertigt nach Hause ginge, denn jeder, der sich selbst erhöhe, werde erniedrigt werden, wer sich aber selbst erniedrige, werde erhöht werden.
-

Liebevolle Grüße
Neverland
 
Der Zöllner in der Story ist mir auch sympathischer als der hochnäsige Pharisäer. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. 🙂
Und Dagoda: Gilgamensch-Epos. Stimmt. Sintflut ja. Die gab es tatsächlich. Lässt sich sogar auch nachweisen. Nur das es sich um einen überfluteten Teil handelte, die Geschichte mit dem Mann, seiner Familie und Tieren die er mit auf ein Boot nahm stimmt. Es war nur eben nicht die gesammte Erde. Die Sintflut nicht so, wie sie heute in der Bibel steht....aber von alledem wollen einige "Aufklärer" ja nichts wissen....-
Liebevolle Grüße
Neverland[/FONT][/COLOR]
Sintfluten, die den jeweiligen wenigen Überlebenden wie die Rache der Götter und das Ende der ganzen Welt vorkamen, gab es rund um die Erde immer wieder, zu unterschiedlichen Zeiten und aus unterschiedlichen Gründen. Durch klassische Erdbeben- oder Seebeben-Tsunamis (z. B. Griechenland, Alaska), Überschwemmungen am Ende der letzten Eiszeit, wenn natürliche Dämme brachen (Nordamerika, Schwarzes Meer) oder der Meeresspiegel stieg (Überschwemmung des "Garten Eden", eines langgezogenen Flußtales dort, wo sich heute der Persische Golf erstreckt), und angeblich sogar nach dem einen oder anderen kosmischen Impakt in irgendeinem Ozean. Es wäre also verwunderlich, wenn ausgerechnet dieses Thema in den Menschheitsmythen ausgeklammert worden wäre.
 
Rein zufällig wurden Abschriften des Epos in Keilschrift gefunden. Die Story wurde also nicht nur mündlich weitergegeben, sondern zuweilen auch schriftlich festgehalten, und datierbare Texte in Ton sind kein Mythos, sondern archäologische Fakten. Datierbar nach Schriftstil, Fundort und weiterer Altersbestimmung, wenn nötig. Lies doch mal den Wikipedia-Eintrag, "Das vorhandene Schriftmaterial erlaubt die Rückdatierung"... --> https://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch-Epos Dagegen kann die Bibel (älteste Teile geschätzt 1000 v. Chr. entstanden) nicht anspucken.

Lieber Daoga,

wir kommen also zur Preisverleihung der Religion, die über die ältesten Schriften verfügen.
Platz 1: Sonstige Religionen Platz 2: Judentum Platz 3: Christentum Platz 4: Islam
Auch wenn ich gerne den Oscar verleihe, spucken möchte ich nicht.

Ich bin schon an kritischen Beiträgen von Dir, Neverland und anderen Usern interessiert und insofern dankbar, weil auch kritische Beiträge, wie Du und Neverland sie schreiben, unsere Sicht auf Gesichtspunkte lenken, die mir besonders wichtig erscheinen, weil sie vermutlich einer überwiegenden Mehrheit der Menschen wichtig sind.

Dabei denke ich an Frieden, Gerechtigkeit, Liebe, Hoffnung, menschenwürdige Zukunft, Gesundheit und alle diese Punkte ohne Rangordnung oder Reihenfolge. Ich hoffe, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass es auf die Qualität der o.g. Begriffe ankommt, inwiefern diese von möglichst vielen Menschen gelebt werden und gelebt werden können. Auch gehört dazu das Gottesbild, welches Menschen haben. Das Gottesbild ist ein wichtiger Hinweis darauf, ob eine Religion und wenn - inwiefern - zu Frieden, Liebe, Hoffnung, menschenwürdige Zukunft und Gesundheit beitragen kann. Ich möchte sagen, dass das jeweilige Gottesbild die Richtung angibt, in die die Anhänger der jeweiligen Religion gehen. Und dazu zählen auch alle atheistische Wege, auf denen Menschen in die von ihnen gewählte Richtung gehen.

Ich denke, dass eine Religion oder eine (atheistische) Philosophie bzw. atheistische Ideologie nicht deshalb gut ist, weil sie existiert, sondern nur so gut, wie sie möglichst vielen Menschen hilft/helfen kann, im Sinne der o.g. Faktoren glücklich zu leben. Und die dafür evt. gewünschte Preisverleihung sollten wir noch offen halten.

LG, Nordrheiner
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, wenn ich manchmal hart klinge. Verletzen will ich keinen. Wenn ich das tat, dann tut es mir leid.

Was ich schade finde lieber Nordrheiner ist, das Du mir so rüber kommst, das Du ganz andere Absichten hast, als die bessere Verständigung. (Natürlich nur eine Vermutung, unbewiesen....nur ein Gefühl. ;-) )

Ja, Dein Gefühl....

Auch finde ich es schade und es ärgert mich schon irgendwie, das Du offenbar keine andere Meinung zulässt. Keine andere Sicht. Nicht einen Beweis und sei er noch so logisch. Nein, dann sind das angeblich alles auch nur Behauptungen.

So eine Sicht ist verständlich, wenn du den Augen Deiner Gefühle liest...

Ich finde es schade und es ärgert mich irgendwie, das Du Leute die anders oder gar nicht glauben, hier auch nicht gerade mit "Verständnis" behandelst. Sie dafür eher wie (mikenull) eher leicht sarkastisch oder zynisch verhöhnst.

Kannst Du das belegen? Dem würde ich gerne nachgehen... denn auch wenn sich jemand nicht verstanden fühlt, bedeutet das nicht, dass ich Anderen mit Verständnis nicht begegne.

Und allen die nicht so glauben wie Du, in einer "Du hast recht alle anderen sehen es nicht, kennen sich nicht aus, stellen ja nur Behauptungen auf...ect.pp" - Art begegnest. Zu belehren suchst in einer Art, die sich zumindest für mich doch eher etwas "überheblich" von oben herab liest.

Das ist eine pauschale Äusserung, die vermutlich auch wieder Deinen Gefühlen geschuldet ist.

Aber wer weiß, vielleicht bin ich auch nur zu empfindlich. Das räume ich ein.
Es liegt mir fern, einen sehr an seinen Gefühlen orientierten Menschen verletzen zu wollen.

Ich möchte Dich hier gar nicht beschimpfen. Es tut mir ehrlich leid. Doch kann ich leider auch nicht immer meine "Klappe halten" wenn mich was nervt. Und da muss ich Dir leider sagen, das ich nicht finde, das Du Dich selbst irgendwie besser verhieltest. Aber sei`s drum. Wir sind alle fehlbar.
Auch wenn wir alle fehlbar sind, so beschimpfe ich niemanden, auch Dich nicht, wenn Du mich beschimpfst. Ich möchte mich auf keine unnütze Diskussion einlassen, wer jetzt der Bessere ist. Nur beschimpfen und beleidigen halt, oder auf jemanden herabschauen, das möchte ich nicht. Vielleicht bist Du das so gewohnt von anders denkenden Menschen, aber bitte stopfe mich nicht in die gleiche Schublade.

Dem Dagoda sagst Du aber auch das Selbe wie mir. Deiner Ansicht nach, sind unsere Aussagen alle Falsch und nur Vermutung.
Das empfindest Du so. Richtig ist, dass ich sowohl bei Dir als auch bei Daoga Fakten als Fakten anerkenne. Aber Interpretationen trenne ich von Fakten. Ich habe den Eindruck, Daoga kann damit gut umgehen und fühlt sich auch nicht beleidigt, wenn ich seinen Interpretationen nicht folge.

Aber Deine sind alle richtig? DU weist es natürlich? DU wirst ja auch wegen Deines großen Wissens für andere Religionen geworben. DU kannst zur Verständigung beitragen....? Seh ich hier irgendwie nicht.
Ich denke nicht, dass ich alles weiss. Nicht nur ist mein Wissen lückenhaft, sondern es unterlaufen mir auch Fehler. Wenn Du einen findest, mache mich darauf aufmerksam. Mir ist lediglich ideologisch/religiös neutrale Richtigkeit wichtig. Es ist sehr schwer, neutral zu argumentieren. Ich hoffe, dass ich nicht zu schlecht abschneide.

Aber DU sagst, wir dürften nicht vergessen, das alles was die Israeliten taten im oder gegen den Willen Gottes gewesen sei.

Weist Du wie sich das liest? Das liest sich so, als seien grausame Taten ja manchmal in Ordnung, weil sie "ANGEBLICH" ja im Willen Gottes begangen wurden....
Entschuldige bitte....das kann jeder behaupten. Das ist genau wie mit dem angeblich "heiligen Krieg".
Im Namen Gottes wurde schon viel Mist gebaut.
Das ist ein interessantes Thema. Ich persönlich vertrete die Auffassung, dass man dem Bösen manchmal nur mit Gewalt gegenübertreten kann. Das impliziert Grausamkeit. Noch schlimmer - denke ich - ist es, die Menschen dem Bösen zu überlassen. Das würde bedeuten, Grausamkeit zu verurteilen, sie aber zuzulassen. Das Letzte scheint Deine Haltung zu sein.

So fühlt sich Deine Art auf mich bezogen an:

Aber jemand wie mich, die an einen Gott als Energieform glaubt, an ein Formloses SEIN, (sorry wenn dich stört das ich mich dem hellenistischen Heldenmythos und noch davor der Vorstellung nicht anschließe, wo man sich Götter in menschlicher persönlicher Form vorstellte. In anderen Kulturen nicht nur menschlich.)

Also jemand wie mich, die an sowas glaubt, und an den durchaus guten Kern von einem rechtschaffenden, liebevollen, mitfühlenden Leben. Die dennoch versucht das zu leben. Auch wenn ich es nicht immer schaffe, aber gebe mir immerhin Mühe...Also jemand wie mich, die sich den guten Kern nimmt und sich zu Herzen nimmt und tatsächlich das Gute zu leben versucht....so jemand wie ich reicht Dir in sofern nicht, weil ich in Deinen Augen die "Gesammtbotschaft" der Bibel verkenne....?

Wenn es für Dich reicht, dann respektiere ich das. Keine Frage.
Alles klar...
Ich bleibe dennoch beim Lebbaren. Bei guten Werten. Ich liebe dennoch die Botschaft der Bergpredigt. Oder weise Sprüche Salomos. Die 10 Gebote. Und bleibe dennoch bei dem was ich glaube.
Das ist ein bilderbuchmäßiges Beispiel wie Du Dich selbst täuschst. Die 10 Gebote beinhalten die Respektierung und Achtung Gottes, die Du verweigerst. Bei Deiner gefühlsmäßigen Betrachtung übersiehst Du wesentliche Details. Und das fällt mir bei Dir immer wieder auf. Das ist für mich nicht schlimm. Aber Du bist mir so wichtig, dass ich offensichtliche Unrichtigkeiten nicht stehen lasse. Sieh' es als Bereicherung, Ergänzung, nicht als Vorwurf, ja?

Auch wenn meine Art und Weise so ziemlich GANZ anders ist, als die der Christen, Juden, Muslime....wie Du schon fest gestellt hast. Na und? Was ist daran so schlimm? Bin ich darum in Deinen Augen weniger Wert?
Auf keinen Fall bewerte ich Dich oder einen anderen Menschen.

Muss alle Welt in Deinen Augen zu der Lehre des Christentumes wie sie heute gelehrt wird konvertieren?
Sind wir in Deinen Augen sonst alle blind? Unerlöst? Gehen in die Hölle?
(Die im Übrigen eine Erfindung der Kirche ist. Im Original steht Gehinnom und das ist ein Tal in Jerusalem....aber davon fange ich am Besten gar nicht an...ist ja auch alles obgleich die Wahrheit, in Deinen Augen wahrscheinlich auch nur "Vermutung", weil es Deiner Sicht widerspricht oder?)

Auf keinen Fall vertrete ich die Meinung, dass jeder zum Christentum konvertieren muss. Es wäre auch zunächst zu klären, was damit gemeint ist. Die mir bekannte Auffassung der Kirche vertrete ich nicht. Die Hölle ist auch keine Erfindung der Kirche. Der von der Kirche eingeführte Begriff ist lediglich umstritten. Vielleicht wäre "Feuerpfuhl" oder "Feuer der Gehenna" der bessere. Welchen Begriff man auch immer für den Besseren hält, es ist damit ein Ort gemeint, an den ich niemals gelangen möchte.

Wie auch immer, was auch immer Gott ist, Er/Sie/ Es kennt dann auch mein Herz mein lieber Nordrheiner.
Und Dir (und auch mir/ da ich zugebe das ich mich hier etwas auslasse, weil es mich echt ärgert) lege ich folgendes Gleichnis ans Herz: ......
Liebevolle Grüße
Neverland[/FONT][/COLOR]

Liebe Neverland,

leider ist ein Konflikt zwischen Sachlichkeit und Gefühlsorientierung unvermeidlich, wenn Meinungen auseinandergehen. Ich muss mir dann eben Deine gefühlvollen Angriffe anhören bzw. durchlesen. Diese nehme ich Dir aber nicht übel.

Ich denke schon, dass Gott Dein Herz kennt und auch das Meinige. Und ich denke, dass Er auch Seinen Korrekturbedarf "anmeldet", ob es uns passt oder nicht. Ich denke, Gott kennt nicht nur unser Herz, Er liebt uns auch. Andernfalls wären wir Ihm egal und Er würde uns in unseren Irrtümern belassen.

Und weil ich mich über Deinen Beitrag nicht ärgere, verzichte ich auch gerne darauf, die von Dir zitierte Bibelstelle mit einem Gleichnis oder einer anderen Bibelstelle zu beantworten.

Fühl' Dich virtuell in den Arm genommen.

LG, Nordrheiner
 
Liebe Neverland,
Und weil ich mich über Deinen Beitrag nicht ärgere, verzichte ich auch gerne darauf, die von Dir zitierte Bibelstelle mit einem Gleichnis oder einer anderen Bibelstelle zu beantworten.
r

Oh man, wie großherzig von Dir. Merkst Du eigentlich gar nicht wie arrogant Du hier rüberkommst. Der liebe, gottgläubige Nordrheiner verzichtet in seiner grossen Güte auf das Zitieren von Bibelstellen......
 
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