Das heißt aber nicht das auf Teufel komm raus der Lebensstandard des Kindes versucht wird auf altem Niveau zuhalten als die Eltern noch zusammen waren. Kann nicht sein das wenn von Verantwortung die Rede ist nur an den Kostenfaktor gedacht wird.
Macht doch keiner. Nur gehts in diesem Thread um Unterhalt und ob das Kind dieses Geld auch braucht und ob der Unterhalt angemessen ist.
Natürlich liebe ich mein Kind auch und komme meiner Verantwortung in tausend kleinen Dingen nach. Indem ich ihm Essen koche, seine Hausaufgaben kontrolliere, ihn zum Training bringe und dann dort zwei Stunden in der Pampas rumhänge usw. usf.
Trotzdem muss ich das Essen auch bezahlen und die Monatskarte auch. Ob er dann noch Vereinstraining braucht, muss man neben dem Herzen auch mit dem Portemonnaie entscheiden.
Irgendwie hab ich hier das Gefühl, dass ziemlich pauschalisiert wird... :mad:
Betreuungselter:
der GUTE, der sich aufreibt, um das Kind großzuziehen
Unterhaltspflichtiger:
der BÖSE, der sich aus der Verantwortung für das Kind stehlen will, und dafür wenigstens finanziell büßen soll.
Ich kann nicht pauschalisieren, ich berichte hier von meiner Seite. So ist es bei uns. Und ich bin nicht die Gute, die den Bösen für seine Verfehlungen finanziell büßen lässt.
Die Tatsache, dass Kindesunterhalt als finanzielle Büße angesehen wird und nicht als den notwendigen Beitrag zum Großziehen des Kindes, zeigt doch, dass gar kein Wille herrscht, diese Geld dem Kind zugehörig zu betrachten. Schade, aber ein alter Hut.
Auch Trennungsumstände und eheliche finanzielle Vereinbarungen haben mit dem notwendigen Bedarf eines Kindes nichts zu tun. Das ist Paarebene und hat in der Elternebene nichts zu suchen.
Und last but not least: als Next kennt man eh immer nur eine Seite und liest die auch noch mit liebendam Herzen.
😉 Mal nachdenken.