Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Unterhalt zahlen bis zum eigenen finanziellen Ruin?

Das heißt aber nicht das auf Teufel komm raus der Lebensstandard des Kindes versucht wird auf altem Niveau zuhalten als die Eltern noch zusammen waren. Kann nicht sein das wenn von Verantwortung die Rede ist nur an den Kostenfaktor gedacht wird.

Das mag in Amerika noch so sein. Hier auf keine Fälle.
Schon gar nicht mit dem neuen Scheidungsrecht.
Weder der betreuende, noch der Umgangselternteil, können den alten Lebensstandard halten.
Zwei Haushalte sind nun mal definitiv teurer als einer.

Mich stört jedoch enorm, dass es dem betreuenden Elternteil vorgeworfen wird an den Kostenfaktor zu denken (der den betreuenden Faktor und auch wenn es nicht gesehen wird, ebenfalls einen erheblichen Kostenfaktor trägt) - dem Umgangselternteil dafür jedoch vollstes Verständnis entgegengebracht wird, wenn er eben das Kind auf den Kostenfaktor reduziert. Und diesen nicht einmal leisten möchte.
 
Mich stört jedoch enorm, dass es dem betreuenden Elternteil vorgeworfen wird an den Kostenfaktor zu denken (der den betreuenden Faktor und auch wenn es nicht gesehen wird, ebenfalls einen erheblichen Kostenfaktor trägt) - dem Umgangselternteil dafür jedoch vollstes Verständnis entgegengebracht wird, wenn er eben das Kind auf den Kostenfaktor reduziert. Und diesen nicht einmal leisten möchte.

UMGANGSelternteil... dass ich mal nicht lache. Bei meinem Partner beschränkt sich der Umgang mit seinem Sohn auf 1 - 2 mal im Jahr - da die Mutter es ja vorgezogen hat, 400 km weit wegzuziehen. 🙄 Zudem steht sie auf dem Standpunkt "wenn der Vater das Kind sehen will, soll er zusehen, wie er das regelt" - soll heissen, dass sie nicht bereit ist, den Sohn herzubringen bzw. sich an den Benzinkosten zu beteiligen.
Im Gegenteil, von ihrer Seite wird - siehe das Beispiel mit Weihnachten, das ich genannt habe - alles getan, um den Umgang möglichst zu torpedieren.
Zum blechen ist ihr der Vater gut genug, ansonsten hat er sich bitte rauszuhalten. :mad:
Meinem Partner blutet das Herz bei dem Gedanken an all die wichtigen Entwicklungsschritte im Leben seines Sohnes, die er als Vater aufgrund der Distanz verpasst... er vermisst den Jungen ohne Ende... aber das juckt die Mutter nicht. 🙁
 
Das heißt aber nicht das auf Teufel komm raus der Lebensstandard des Kindes versucht wird auf altem Niveau zuhalten als die Eltern noch zusammen waren. Kann nicht sein das wenn von Verantwortung die Rede ist nur an den Kostenfaktor gedacht wird.

Macht doch keiner. Nur gehts in diesem Thread um Unterhalt und ob das Kind dieses Geld auch braucht und ob der Unterhalt angemessen ist.

Natürlich liebe ich mein Kind auch und komme meiner Verantwortung in tausend kleinen Dingen nach. Indem ich ihm Essen koche, seine Hausaufgaben kontrolliere, ihn zum Training bringe und dann dort zwei Stunden in der Pampas rumhänge usw. usf.

Trotzdem muss ich das Essen auch bezahlen und die Monatskarte auch. Ob er dann noch Vereinstraining braucht, muss man neben dem Herzen auch mit dem Portemonnaie entscheiden.

Irgendwie hab ich hier das Gefühl, dass ziemlich pauschalisiert wird... :mad:

Betreuungselter:
der GUTE, der sich aufreibt, um das Kind großzuziehen

Unterhaltspflichtiger:
der BÖSE, der sich aus der Verantwortung für das Kind stehlen will, und dafür wenigstens finanziell büßen soll.

Ich kann nicht pauschalisieren, ich berichte hier von meiner Seite. So ist es bei uns. Und ich bin nicht die Gute, die den Bösen für seine Verfehlungen finanziell büßen lässt.

Die Tatsache, dass Kindesunterhalt als finanzielle Büße angesehen wird und nicht als den notwendigen Beitrag zum Großziehen des Kindes, zeigt doch, dass gar kein Wille herrscht, diese Geld dem Kind zugehörig zu betrachten. Schade, aber ein alter Hut.

Auch Trennungsumstände und eheliche finanzielle Vereinbarungen haben mit dem notwendigen Bedarf eines Kindes nichts zu tun. Das ist Paarebene und hat in der Elternebene nichts zu suchen.

Und last but not least: als Next kennt man eh immer nur eine Seite und liest die auch noch mit liebendam Herzen. 😉 Mal nachdenken.
 
Und last but not least: als Next kennt man eh immer nur eine Seite und liest die auch noch mit liebendam Herzen. 😉 Mal nachdenken.

....wenn man nicht gar als Next noch mit dem bösen Vorurteil behaftet ist, Schuld an der Misere gewesen zu sein. 🙄

Glaube mir, ich kenne beide Seiten... übrigens nicht nur vom lesen. Und da verbräme ich auch nix mit liebendem Herzen.

Die Tatsache, dass Kindesunterhalt als finanzielle Büße angesehen wird und nicht als den notwendigen Beitrag zum Großziehen des Kindes, zeigt doch, dass gar kein Wille herrscht, diese Geld dem Kind zugehörig zu betrachten. Schade, aber ein alter Hut.

Was ich für sinnvoll erachten würde, wäre eine Art "Nachweispflicht" des Betreuungselternteils, dass der geleistete Unterhalt auch wirklich zu 100% dem KIND zugute kommt - und eben nicht mal für eine Shopping-Runde, als Kredit-Rate für das neue Auto oder als was-weiss-ich zweckentfremdet wurde.
Wäre es gewährleistet, dass der Unterhalt auch wirklich da landet, wo er hingehört, würde er wahrscheinlich auch nicht mehr als Buße betrachtet.
 
UMGANGSelternteil... dass ich mal nicht lache. Bei meinem Partner beschränkt sich der Umgang mit seinem Sohn auf 1 - 2 mal im Jahr - da die Mutter es ja vorgezogen hat, 400 km weit wegzuziehen. 🙄

Wenn ich mich richtig erinnere hatten wir schon mal eine Diskussion, was dein Partner alles unternehmen könnte um sein Kind zu sehen und seine Ex mit in die Verpflichtung zu nehmen.
Ich frage mich wieso da noch nichts passiert ist und genau das selbe Thema ohne Veränderung wieder auf den Tisch kommt.
 
@Acromantula74

Wisst ihr eigentlich das ihr bzw. Dein LG die Kosten die ihm für den Umgang entstehen, u.U. vom Unterhalt abziehen kann?

Nein, das wussten wir nicht... dankeschön!

Wie wir so vieles anderes nicht wussten, wie eben auch die Zustimmungspflicht des Unterhaltspflichtigen, wenn das Kind mehr als 200 km weit weg zieht.

Leider ist der für meinen Partner zuständige SB beim Jugendamt wohl so ziemlich einer der unkooperativsten Vertreter seiner Art, der in den alten Denkschemata "böser Vater, hat die gute Mutter sitzenlassen" verhaftet ist... 🙁
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben