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Unterhalt zahlen bis zum eigenen finanziellen Ruin?

Jepp. Genauso ist es.

Als meine Tochter zum Vater zog, meldete der sie prompt vom Geigenunterricht ab. Die 70 € im Monat waren ihm zu viel. Obwohl ich vollen Unterhalt zahlte.

Vorher lebte das Kind bei mir und es war trotz Mangelunterhalt möglich.

Als sie dann nach den schon hier diskutierten Ereignissen wieder weg wollte, wollte er nicht zustimmen. Begründung: dann muss er zahlen und dazu ist er nicht bereit.

Fazit: Möglich ist, was man ermöglichen will. Sowohl in Sachen Versorgung als auch in Sachen Unterhalt.
 
Als meine Tochter zum Vater zog, meldete der sie prompt vom Geigenunterricht ab. Die 70 € im Monat waren ihm zu viel. Obwohl ich vollen Unterhalt zahlte.

Wie war das nochmal. Der erziehende Elternteil bestimmt und der Unterhaltspflichtige hat gefälligst nur zu zahlen?😛

Ich find immer wieder amüsant das der Zahler als böse hingestellt wird.

Wenn beide Elternteile auch nach der Trennung keine Feinde sind läufts auch in der Regel für das Kind optimal. Wenn es allerdings nicht der Fall ist, wird jeweils der andere immer als böse hingestellt. Einer zahlt nicht und der/die andere erzieht das Kind falsch.

Und das Argument das ein Kind Geld kostet und es um das Wohl des Kindes geht ist kein Argument was immer gilt. Denn Kinder sind nicht doof und nutzen die Situation gern mal aus um die Elternteile gegeneinander auszuspielen.

Ich frag mich weidebirke warum deine Tochter überhaupt zum Vater gezogen ist und nicht bei dir geblieben ist?
 
Und das Argument das ein Kind Geld kostet und es um das Wohl des Kindes geht ist kein Argument was immer gilt. Denn Kinder sind nicht doof und nutzen die Situation gern mal aus um die Elternteile gegeneinander auszuspielen.

Kannst du das in diesem Zusammenhang bitte näher erläutern?
Wo spielen Kinder die Eltern gegenseitig aus wenn es darum geht, ob der Umgangselternteil den gesetzlich verschlagten Kindesunterhalt zahlt oder nicht?
 
und diese ScheissArgumente - die Ex nimmt das für sich und gibt alles aus - das ist das Niveau der Bildzeitung - es kann nicht klar aufgeteilt werden oder belegt werden, was für ein Kind ist und was nicht - und wenn ich von dem Geld auf meinem Konto einkaufen gehen, sind da Dinge - Nahrung, Kosmetik, etc - für meine Tochter dabei und auch für mich.

Das sind keine Scheißargumente. Was du für richtig und vernünftig hälst muss nicht richtig und vernünftig für den anderen sein.

Dem Zahler wird immer Verantwortungslosigkeit vorgeworfen wenn er sich versucht vor dem Zahlen zu drücken. Dabei gehört zur Verantwortung nicht nur Pflicht, sondern auch Recht. Und komischerweise soll der, der zu zahlen hat am besten nur dessen Teil an Pflichten übernehmen. Wenn es darum geht das der/die Unterhaltspflichtige nicht Zahlen will sieht der-/diejenige der/die diesen Unterhalt erhält das Kind auch nur ausschließlich als Kostenfaktor.
 
Kannst du das in diesem Zusammenhang bitte näher erläutern?
Wo spielen Kinder die Eltern gegenseitig aus wenn es darum geht, ob der Umgangselternteil den gesetzlich verschlagten Kindesunterhalt zahlt oder nicht?

Wenn es darum geht was das Kind möchte und dies als Grund herhält um dem anderen vorzuwerfen dem Wohl des Kindes zuschaden.

Ich warte noch auf die Anwort von weidebirke.
 
Dem Zahler wird immer Verantwortungslosigkeit vorgeworfen wenn er sich versucht vor dem Zahlen zu drücken. Dabei gehört zur Verantwortung nicht nur Pflicht, sondern auch Recht.

Ich denke, dass sich die meisten betreuenden Elternteile darüber freuen, wenn der Umgangselternteil sein "Recht" wahrnimmt und sich während der Umgangszeiten und darüber hinaus liebevoll um das Kind kümmert.
Was hat er abgesehen davon noch für Rechte, die ihm verwehrt werden?

Darf ich deine Argumentation so verstehen, dass jemand, der sein "Recht" der Kinderbetreuung in Anspruch nimmt, als Gegenzug die "Pflicht" hat, finanzielle Unterstützung zu leisten?
Ich würde meinem Mann gerne das "Recht" überlassen sich mehr um unser Kind zu kümmern.
Da er dies jedoch nicht in Anspruch nehmen möchte - sollte ich dann auch Verständnis dafür haben, wenn er nicht zahlen will?

So ganz kann ich deiner Argumentation nicht folgen. Falls ich sie jetzt verdreht habe, ist das keine böse Absicht. Ich werde echt nicht schlau aus ihr.
 
Wenn es darum geht was das Kind möchte und dies als Grund herhält um dem anderen vorzuwerfen dem Wohl des Kindes zuschaden.

Ich warte noch auf die Anwort von weidebirke.

Alsooo... es geht hier nicht um großartige Sonderwünsche wie z.B. ein sündhaft teures Rad oder so...
Hier geht es um die GRUNDsicherung des Kindes.

Wo hier das Kind die Eltern gegeneinander ausspielt, wenn es gegenüber dem betreuenden Elternteil einen Wunsch äußert und dieser den nicht erfüllen kann, ist mir unklar.
Dürfen Kinder geschiedener Eltern keine Wünsche mehr haben?
Ist es berechtigt, dass es dem Umgangselternteil egal ist was sein Kind möchte, nur weil es nicht mehr bei ihm lebt?
 
Wie war das nochmal. Der erziehende Elternteil bestimmt und der Unterhaltspflichtige hat gefälligst nur zu zahlen?😛

Ich verstehe Deine Schadenfreude nicht. Schließlich hast du diese These aufgestellt, nicht ich.

Ich frag mich weidebirke warum deine Tochter überhaupt zum Vater gezogen ist und nicht bei dir geblieben ist?

Und ich frage mich, was diese Sache mit der Diskussion hier zu tun hat.

Ansonsten nachzulesen in meinen Threads, wenns Dich brennend interessiert.
 

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