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Unstimmigkeiten der Bibel

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Was haben denn deine Beispiel mit der Wissenschaft zu tun? Diese hat vielleicht vieles herausgefunden, aber es einzusetzen/umzusetzen war immer noch die die Entscheidung der Politiker. Und bezüglich der KV kannste dich bei der Ulla bedanken.

Es ist arrogant von den Wissenschaftlern und der Wissenschaft, die ganze Schuld von sich auf andere abzuschieben!
schonmal "Die Physiker" von Dürrenmatt gelesen? Sehr zu empfehlen!
Das gleiche gilt für den Glaubenden, jeder muss die Konsequenzen für sein Wissen oder Glauben tragen und selbst entscheiden, ob es richtig ist, es der Öffentlichkeit auszusetzen...

Gefährliches Wissen oder krankhaftes Glauben kann in den Händen der falschen Leute verherrende Ausmaße haben... diesen Fakt sollte sich auch der Wissenschaftler oder der Prophet nicht entziehen!


Aber natürlich ist es immer so, egal ob beim Wissen oder beim Glauben: Das Gute wird als Flagge hochgezeigt, das Böse als "is nich meine Schuld, versteht man hier ja doch nicht, hat nichts mit dem zu tun, waren andere" usw abgetan!

mfg
Surrender
 
Es erschüttert auch nicht meinen Glauben, dass die Erde möglicherweise nicht in 7 Tagen erschaffen worden sein kann.
Wichtig für mich ist eben, dass Gott sie so erschaffen hat, wie sie ist.
Oder meint Ihr, dass es ein Zufall ist, dass sie so perfekt geworden ist?

Die Wissenschaft ist mittlerweile in Bereiche vorgedrungen welche die Entstehung des Universums erklären - und zwar mit Logik und logischer Beweisführung.
Lauter kleine und kleinste Bausteinchen werden systematisch zusammengefügt. Jeder Widerspruch wird untersucht.

Vor 2000 Jahren hielten die Menschen unseren Globus noch für eine Scheibe, Blitze für den Zorn Gottes - man hatte keine Ahnung von Atomen oder Quarks, keine Erklärung warum ein Stein nach unten fällt, keine Ahnung davon warum die Dinge so sind wie sie eben sind.

Diese Erde ist eben nicht perfekt und der Mensch schon gar nicht - wir sind eine logische Konsequenz der Naturgesetze.
Die Natur hat sich nicht nach dem Menschen gerichtet, sondern der Mensch unterliegt den Naturgesetzen.
Wir sind das, was unter den herrschenden Bedingungen möglich war.

Für mich gibts im Grunde nur noch eine Frage zu klären: gibt es ein Bewusstsein außerhalb der existierenden Materie? Kann sein, kann nicht sein - wer weiß das schon?

Der christliche, islamisch, jüdische Gottesglaube, der Glaube an einen in persone existierenden Gott zu glauben ist meiner Meinung nach etwas für einfache Gemüter, die lieber Dinge hinnehmen und weniger hinterfragen.
Die Bibel ist nichts weiter als ein Halt für die Menschen, denn Haltlosigkeit ist nur schwer auszuhalten.

Aber nicht nur das. Die Bibel besitzt Macht, genau wie der Koran oder die Thora und leider wird das gerne ausgenutzt, was nicht sehr schwer ist, weil es viel zu viele Menschen gibt die glauben, dass diese Bücher die "Wahrheit" enthalten.
Aber da stehen keine Wahrheiten drin, weil nur an der Oberfläche herumgekratzt wird und die Wahrheit dadurch verschleiert wird.

Von mir aus können Menschen gerne an einen Personengott glauben solange sie auch den Glauben Anderer respektieren. Aber das tun sie nicht. Die Meisten machen sich nichtmal die Mühe den eigenen Hirnkasten anzuschalten. Stattdessen werden Bibelzitate als Beweis für Gottes Existens benutzt.
Aber mal ernsthaft, was sind das für Beweise?
Die Bibel wurde von Menschen geschrieben - so viel steht doch fest, oder?

Ich persönlich tendiere in Richtung Buddhismus, auch ein Glaube, aber aus Buddha wurde kein Sohn Gottes gemacht. Er bleibt das was er war, nämlich ein ganz normaler Mensch.
An den ganzen Götter-Tamm-Tamm darum herum glaube ich auch nicht, aber es gibt halt diese Menschen die irgendwelche Götter anbeten und anflehen müssen im Glauben, dass es ihnen hilft.

Jeder soll glauben an was er oder sie möchte, aber die Bibel, den Koran und die Thora halte ich für gefährlich. Erst diese Bücher machen es möglich, dass sich Menschen bis aufs Messer bekriegen, weil jeder glaubt, dass SEIN Gott der einzig wahre Gott ist. Das ist nicht nur megatraurig, sondern auch saublöd *sorry*

Eine Frage noch: WO soll denn dieser Gott sein? In dem jetzt bekannten Universum hat man noch keinen gefunden.
 
Es ist arrogant von den Wissenschaftlern und der Wissenschaft, die ganze Schuld von sich auf andere abzuschieben!
schonmal "Die Physiker" von Dürrenmatt gelesen? Sehr zu empfehlen!
Das gleiche gilt für den Glaubenden, jeder muss die Konsequenzen für sein Wissen oder Glauben tragen und selbst entscheiden, ob es richtig ist, es der Öffentlichkeit auszusetzen...

Gefährliches Wissen oder krankhaftes Glauben kann in den Händen der falschen Leute verherrende Ausmaße haben... diesen Fakt sollte sich auch der Wissenschaftler oder der Prophet nicht entziehen!

mfg
Surrender

Und wie ist es in der Religion? Wodurch entstanden denn die Heiligen Kriege? Durch Gläubige! Aber klar, die pösen, pösen Wissenschaftler haben ja herausgefunden, dass man sich durch Waffen verteidigen kann. Also sind sie an den Kriegen Schuld. Vor allem da man sowas schon aus der Antike kennt. Mit Steinschleudern kann man sich gegen die Gegner wehren und sich verteidigen. Das liegt in unserer Evolution.
 
Und wie ist es in der Religion? Wodurch entstanden denn die Heiligen Kriege? Durch Gläubige! Aber klar, die pösen, pösen Wissenschaftler haben ja herausgefunden, dass man sich durch Waffen verteidigen kann. Also sind sie an den Kriegen Schuld. Vor allem da man sowas schon aus der Antike kennt. Mit Steinschleudern kann man sich gegen die Gegner wehren und sich verteidigen. Das liegt in unserer Evolution.

Du hast den Sinn und den Inhalt meines Posts nicht verstanden

gruß
Surrender
 
Was haben denn deine Beispiel mit der Wissenschaft zu tun?
Diese haben sehr viel damit zu tun. Denn es sind alles Errungenschaften dieser Wissenschaft. Und es behagt mir gar nicht, das man in ein paar Jahren anhand eines Hautfetzen mein komplettes Krankheitsprofil wird ablesen können. Ich währe auch lieber so "naiv" die Bibel wortwörtlich nehmen zu können, als zu _wissen_ das alles, was man tut, letztendlich doch sinnlos ist. Denn immerhin sind wir nur die Summe unserer Gene und der Umgebung. Wissen mag spannend sein, in manchen Bereichen hat es für mich jedoch nichts zu suchen.
 
Und es behagt mir gar nicht, das man in ein paar Jahren anhand eines Hautfetzen mein komplettes Krankheitsprofil wird ablesen können.

Ist doch wohl besser, man kann sich von vornherein darauf einstellen und wissen, worauf man achten muss oder eben es frühzeitig erkennt, stattdass man dann am Ende mit einem riesen Tumor schon halb ins Gras gebissen hat. Und wenn es dich stört: Dich verpflichtet keiner dazu, bestimmt nicht. Es geht hier ja nur um deine Gesundheit und wenn du lieber die Möglichkeiten ignorierst und deinem Körper nicht frühzeitig helfen willst, dann stehst du aber mit einem ernsthaften Problem dar, wenn es zu spät ist.

Ich währe auch lieber so "naiv" die Bibel wortwörtlich nehmen zu können, als zu _wissen_ das alles, was man tut, letztendlich doch sinnlos ist.

Wieso soll alles sinnlos sein? Sehe ich nämlich total anders. Alles hat seinen Sinn und Zweck. Wenn man Kinder bekommt, hat es denn Sinn, dass man seine Gene in die nächste Generation weitergibt. Wenn ich arbeiten gehe hat es den Sinn, dass ich mir von dem hart verdienten Geld etwas leisten kann. Und so weiter.

Denn immerhin sind wir nur die Summe unserer Gene und der Umgebung. Wissen mag spannend sein, in manchen Bereichen hat es für mich jedoch nichts zu suchen.

So siehst du das also. Für mich ist jeder Mensch ein Individuum, jeder ist einzigartig und hat seine eigenen Gaben und Talente. Und die "Summe der Gene" ist genau das, was jeden so unterschiedlich macht. Fast alle haben ganz unterschiedliche Merkmale und jeder macht aus seinem Leben was anderes. Und es ist immer noch besser, man weiß zu viel als zu wenig. So ignorant sollte man dann doch nicht sein.
 
Es geht hier ja nur um deine Gesundheit und wenn du lieber die Möglichkeiten ignorierst und deinem Körper nicht frühzeitig helfen willst, dann stehst du aber mit einem ernsthaften Problem dar, wenn es zu spät ist.
Du betrachtest hier zwar die theoretischen Möglichkeiten, vergisst dabei dann aber die praktische Umsetzung. Darf ich nochmal an mein Knie erinnern? Es mag Behandlungen geben, diese nützen einem jedoch nichts, solange das ausführende System dahinter derartig marode ist. Und sollte mein Krankheitsprofil dem einer Risikogruppe angehören, wäre ich schlicht bei den Krankenkassen unten durch.

...Wenn ich arbeiten gehe hat es den Sinn, dass ich mir von dem hart verdienten Geld etwas leisten kann...
Und die "Summe der Gene" ist genau das, was jeden so unterschiedlich macht. Fast alle haben ganz unterschiedliche Merkmale und jeder macht aus seinem Leben was anderes.
Auch eine Maschine besteht aus zahllosen Einzelteilen und ist immer etwas anders als die anderen- doch bleibt sie letztendlich nur eine solche. Selbst dann wenn sie ihren Aufgaben treu nachgehen wird. Der Glaube gibt Kraft über diesem Status einer Maschine hinaus. Wissenschaft dagegen lehrt einen nur, das wir irgendwann als Dünger enden werden. Inzwischen gesteht sie uns ja nicht einmal mehr einen eigenen Willen ein. Schließlich entscheidet das Gehirn selbsttätig Aktionen, bereits bevor sie unser Bewusstsein erreichen.
 
Mann nehme ein Buch oder eine Theorie ... es gibt immer einer, der sich besser damit auskennt und dieser Mensch kann uns sicher "belegen", dass diese Information wahr ist.
Wir haben zwei Möglichkeiten: glauben oder nicht glauben.
Wie haben die Entscheidung, welche Theorie wir als wahr annehmen, daraus ergibt sich, dass andere Quellen, die anderes behaupten, eben unwahr sind.

Viele hier aufgeführten Beweise gegen die Bibel sind auch nur Theorien! Das sollten wir nicht aus den Augen verlieren.

Wir bewerten die Richtigkeit einer Theorie nach deren Zuverlässigkeit und das diese sich nicht mit anderen zuverlässigen Theorien widersprechen. 100%ige-Wahrheit erfordert Allwissenheit. Selbst die Wissenschaftsphilosophie, die Grundlage für die Naturwissenschaft ist, lässt die Möglichkeit offen das ein Stein der zum 1.000.000.000. mal in die Luft geworfen wurde und auch genauso zum 1.000.000.000. mal wieder runter fiel, beim 1.000.000.001. Wurf ein anderes Verhalten aufweisen kann. Die Mehrheit der Gläubigen und Nichtgläubigen debattieren immer über absolute Wahrheit, einer unumstößlichen Wahrheit. Der Begriff absolut in diesem Zusammenhang ist auch richtig um den Zweifel in seinem Glauben aus dem Weg zuräumen. Nur das Missverständnis tritt bei dem Begriff Wahrheit auf. Der geläufige Begriff Wahrheit den wir üblicherweise verwenden hat nichts mit der religiösen Wahrheit zutun die in den Religionen verwendet wird. Religiöse Wahrheit beschreibt das subjektive Empfinden basierend auf Erfahrungen und Gefühlen. Beispielsweise das Gefühl das eine geliebte Person eine Bedeutung für einen hat brauch man sich selber nicht erst zu beweisen, man weiß es einfach. Das ist religiöse Wahrheit. Hier noch die Bedeutung von Religiösität. Kurz gesagt, die Wahrheit der Bibel beruht auf dem Gefühl das man beim Lesen der Verse empfindet und nicht auf der Richtigkeit dessen Inhalts. Es gibt ein Zitat, ich weiß nicht mehr wer das sagte, das geht ungefähr so:

"Nur weil man heraus gefunden hat wie Liebe funktioniert, bedeutet das nicht, dass sich das Gefühl und Empfinden der Liebe ändert. Es verliert vielleicht nur etwas an Zauber."

Dieses Zitat beschreibt vielleicht am besten die Vereinbarkeit von Religion und Naturwissenschaft. Ob Jesus nun ein fiktiver Charakter oder eine tatsächlich reale Person war oder ob er wirklich der Sohn Gottes ist oder nur eine herausragende Persönlichkeit seiner Zeit war der den Mumm hatte neue moralische Maßstäbe zu etablieren nach denen sich die Menschen sehnten, spielt doch eigentlich garkeine Rolle. Genauso unwesentlich ist es doch auch ob Sokrates existierte, was oder wer er war oder ob er nun Sokrates hieß. Es geht doch darum was der Menschheit als Botschaft bzw. Erkenntnis hinterlassen wurde.

Oder meint Ihr, dass es ein Zufall ist, dass sie so perfekt geworden ist?

Auf so einen Satz hab ich gewartet.
Bitte definiere mal den Begriff Zufall ohne in der Definition Wörter zu verwenden die ebenfalls eine Zufälligkeit ausdrücken.

Zum Thema "perfekt für uns" sag ich nur: Schmeiß mal ein Stapel Karten in die Luft und stell dir vor die Anzahl der Karten übersteigt die Anzahl aller Sandkörner der Strände die es auf der Erde gibt. Desweiteren stell dir vor das jede Karte einen Planeten repräsentiert.
Bevor du die Karten wirfst markierst du nur wenige Stellen auf dem Boden die bewohnbare Lebensbedingungen für intelligentes Leben repräsentieren. Dann stell dir vor du lebst auf dem Rand einer der Karten die mit genau diesem Rand auf so eine Markierung gefallen ist, denn die Erde ist ja nun mal zum größten Teil nicht ganz perfekt für uns, und du kannst nur 8 andere Karten direkt erkennen die nicht auf so einer Markierung liegen. Über alle andere Karten weißt du fast nichts. Vielleicht stellst du ja noch fest, dass auf den lebensfeindlichen Planeten niemand wohnt der sich über die fehlende Perfektion beschweren könnte.
 
Ich würde gerne mal wissen, wie sich Christen die Unstimmigkeiten in der Bibel erklären, beispielsweise historische Fehler...
🙂
Die Bibel ist kein Geschichtsbuch und man sollte sie auch nicht zu ernst nehmen. Sie gibt manchmal ganz gute ratschläge wie man sich als mensch verhalten sollte, aber auch wirklich nur manchmal. ich bin Atheist, ich kümmere mich leber umd as richtige Leben, als mich mit nem Angelverein zu beschäftigen der fast 2000 Jahre alt ist. (Das war nicht wirklich ernst gemeint, bevor noch einer was sagt ;-) ) Aber was darin falsch ist oder wahr ist doch völlig egal. Wenn jemand glaubt, was in der Bibel steht, dann soll er doch! Ich glaube es nicht. Ich glaube an keinen Gott und keinen Himmel und keine Hölle. Aber deswegen nehm ich doch nicht die Bibel und such mir da Fehler raus...
 
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