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Unstimmigkeiten der Bibel

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Eule, man muss sich wenigenstens bemühen, so ein Buch vor seinem Hintergrund zu verstehen. Sonst ist es in der Tat schwierig.

Zu Unstimmigkeiten der Bibel kann man doch Romane schreiben. Es geht ja nicht nur darum, dass das, was in der Bibel steht, einen Sinn ergeben muss, sondern dass man das auch mit der Welt verstehen können muss. D.h. in der Bibel steht kein Wort über die Dinosaurier und dabei kann mir keiner erzählen, dass es die nicht gegeben hat. Man müsste mit zugehaltenen Augen daran vorbeigelaufen sein, um sowas abzulehnen. Es geht einfach nicht, weil man es mit eigenen Augen sehen und mit eigenen Händen fühlen kann, dass es die tatsächlich mal gegeben haben muss. Sonst hätte man wohl kaum Skelette gefunden.

Klar, in der Bibel kommen keine Dinosaurier vor. Warum?
Sicher nicht, weil die Bibel verleugnen möchte, dass es welche gab.
Sondern weil die Bibel kein Biologiebuch ist, dass alle Arten auflistet. In der Bibel gehts um Gott, um Jesus und um die Menschen, nicht um eine vollständige Beschreibung der Evolution.
Es gibt sehr, sehr viele Tiere, die in der Bibel nicht erwähnt werden - aus dem einfachen Grund - sie haben keine Bedeutung für die Geschichte, die dort beschrieben wurde.
Dinosaurier haben VOR der Zeit des Menschen gelebt. Dieser Zeit wird in der Bibel aber nur ein Raum von wenigen Versen gegeben. Das kann man kritisieren, aber das ist eben nicht der Schwerpunkt der Bibel. Das heißt aber nicht, dass die Bibel Dinos verleugnet. 🙄

Ebenso ist es bezüglich der Entstehung der Menschen. Laut Bibel stammen wir von Adam und Eva ab. Kann nicht sein, sonst hätte die Wissenschaft nicht beweisen können, dass wir von den Affen abstammen. Und das wurde bewiesen. Man muss wirklich ignorant sein, um sowas zu verdrängen. Also wieder ein Punkt, der FÜR die Unstimmigkeiten der Bibel spricht.

Ich denke, dass beides durchaus zusammenpasst. Das eine ist Wissenschaft, die haargenau bis ins Detail erklären muss und möchte, wie etwas funktioniert. Das andere ist ein Buch, dass darstellen möchte, wie großartig Gott ist. Gott will seinen Kindern keine wissenschaftliche Abhandlung geben, sondern eine kurze Erklärung. Ich erkläre einem Dreijährigen, der mich nach der Herstellung seines Bruders fragt, auch nicht ALLE biologischen Vorgänge, sondern vereinfache das extrem. Manchmal benutzt man beim Erklären sogar "Bilder" als Beispiele (Karius und Baktus). Wenn man das versteht, dann ist einem auch klar, dass Bibel und Wissenschaft nicht im Widerspruch zu einander stehen, sondern sich ergänzen..
 
Hallo Sori!

Den Kernsatz von Eule sehe ich in folgendem Satz:
Doch das, was mich stört ist, dass es Millionen von Menschen gibt, die lieber blind auf ein zusammengeschnibbeltes und verschönertes Buch hören als das wahrzunehmen, was sie vor Augen haben.
Dem kann ich nur zustimmen. Man nennt es auch Aberglaube. Man glaubt sich nicht mehr den Naturgesetzen unterworfen. Man glaubt eher an das, was gegen den eigenen Verstand läuft.
 
Woran machst Du das denn fest, EUfrank???

Dass MILLIONEN Menschen abergläubisch sind?

Ich sehe in meinem Umfeld eigentlich überwiegend Christen, die hinterfragen und trotzdem glauben. Und die besonders hören und hinsehen. Mehr zuhören und hinsehen als manche Nichtchristen.

Ja, klar kenne ich auch Menschen, die blind alles wörtlich nehmen, aber das ist meiner Erfahrung nach die Minderheit.

Die Frage ist nur, wer das genauer beurteilen kann. Diejenigen, die auch in der Gemeinschaft drin sind und sich mit den verschiedenen Leuten unterhalten und sich über ihren Glauben austauschen.
Oder eben die, die eh schon ihre Meinung haben und von außen drauf schauen.

Ich habe noch keinen CHristen kennen gelernt, der die Naturgesetze leugnet oder seinen Verstand ausgeschaltet hat. Es geht beides. Der Glaube an Gott und die Wissenschaften schließen sich nicht aus.
 
Zitat:

Die Frage ist nur, wer das genauer beurteilen kann. Diejenigen, die auch in der Gemeinschaft drin sind und sich mit den verschiedenen Leuten unterhalten und sich über ihren Glauben austauschen.
Oder eben die, die eh schon ihre Meinung haben und von außen drauf schauen.

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Na endlich, sagt´s mal wieder jemand:
Man muß glauben, um das glauben zu können.....
Ganz nach dem Motto: Wir, die das alles glauben, wissen mehr.......
Gefangen in der zirkulären Logik.
 
Hallo Sori!

Woran machst Du das denn fest, EUfrank???

Dass MILLIONEN Menschen abergläubisch sind?

Ich sehe in meinem Umfeld eigentlich überwiegend Christen, die hinterfragen und trotzdem glauben. Und die besonders hören und hinsehen. Mehr zuhören und hinsehen als manche Nichtchristen.

Ja, klar kenne ich auch Menschen, die blind alles wörtlich nehmen, aber das ist meiner Erfahrung nach die Minderheit...
In diesem Forum - um nur ein Beispiel zu nennen - habe ich in den letzten zwölf Monaten von ca. 10 - 20 Christen fundamentalistische Aussagen gehört. Verständlicher ausgedrückt: jede Woche lese ich in diesem Forum von Menschen, die die Bibel wörtlich auslegen und mit allen erdenklichen geistigen Bemühungen die Sätze in der Bibel verteidigen. Die Bibel darf einfach nicht irren scheint ihr Credo zu sein.

Wie oft lese ich hier, dass mit Bibelzitaten herumgeworfen wird? Das zeugt genauso wenig von Gesundem Menschenverstand als würde ich immer mit GoetheZitaten argumentieren.

Mir geht es also nur um die die Bibel wörtlich auslegenden Christen. Und die sind gar nicht mal in so kleiner Zahl vorhanden.

Einen Gottesglauben ohne Bibel halte ich ja für durchaus plausibel. Mit dem Primat der Bibel wird der Glaube aber schnell zum Aberglauben, wenn man die Bibel allzu wörtlich auslegt.

Die Frage ist nur, wer das genauer beurteilen kann. Diejenigen, die auch in der Gemeinschaft drin sind und sich mit den verschiedenen Leuten unterhalten und sich über ihren Glauben austauschen.
Oder eben die, die eh schon ihre Meinung haben und von außen drauf schauen.
A) kann man anhand der Aussagen bibeltreuer Christen schnell erkennen, ob hier Aberglaube vorliegt oder nicht. Wer etwa sagt, dass die Welt in 7 Tagen entstanden ist, der ist einfach abergläubig.
B) habe ich in meinem Leben viele Christen unterschiedlicher Coleur (vom PolitPfarrer bis zum Pietisten) kennengelernt und kenne die Denke dieser Leute zur Genüge.

Ich habe noch keinen CHristen kennen gelernt, der die Naturgesetze leugnet oder seinen Verstand ausgeschaltet hat.
Im Grunde leugnen doch alle Christen die Naturgesetze, die nicht an die Evolution glauben. Und diese Position findet man doch hier im Forum öfters.

Es geht beides. Der Glaube an Gott und die Wissenschaften schließen sich nicht aus.
Das stimmt. Aber eine wörtliche Bibelauslegung läßt sich mit der Wissenschaft nicht vereinen. Da sind ja sogar die theologischen Fakultäten schon weiter.
 
Mikenull, dass habe ich so nicht geschrieben und auch so nicht gemeint.
Wenn Du Dich nicht ernsthaft an der Diskussion beteiligen willst, warum lässt DU es nicht einfach? Hast Du auch Argumente vorzutragen? Sachliche Kritik am Glauben. Das wäre nämlich spannend.
Du hast hier noch keinen Beitrag geleistet, der irgendwie inhaltlich gefüllt wäre - nur Floskeln und Behauptungen.
Du behauptest, die Bibel wäre nicht stimmig und wenn man dann konkret nachfragt, weißt Du nix mehr zu sagen....

Mir ging es nicht darum, Glaubende als was Besseres darzustellen.
Sondern nur um die Behauptungen von Eule und EuFrank:

Doch das, was mich stört ist, dass es Millionen von Menschen gibt, die lieber blind auf ein zusammengeschnibbeltes und verschönertes Buch hören als das wahrzunehmen, was sie vor Augen haben.
Dem kann ich nur zustimmen. Man nennt es auch Aberglaube. Man glaubt sich nicht mehr den Naturgesetzen unterworfen. Man glaubt eher an das, was gegen den eigenen Verstand läuft.

Dem habe ich entgegen gebracht, dass die meisten Gläubigen, die ICH kenne, weder BLIND auf ein Buch hören noch an etwas glauben, was gegen ihren Verstand geht. Geschweige denn, dass sie nichts mehr wahrnehmen, was vor ihren Augen passiert oder Naturgesetze verleugnen.
Für die Gläubigen, die Ich kenne (und das sind schon einige) schließen sich Schöpfungsgeschichte und Evolution eben nicht aus. Es sind nur unterschiedliche Betrachtungsweisen. Das widerspricht aber dem da oben, dass wir nur BLIND einem Buch vertrauen. SO ist es eben nicht.

Und ich stellte die Frage, wie er auf die Zahl der Millionen Abergläubigen kommt.
 
Hallo Sori!


In diesem Forum - um nur ein Beispiel zu nennen - habe ich in den letzten zwölf Monaten von ca. 10 - 20 Christen fundamentalistische Aussagen gehört. Verständlicher ausgedrückt: jede Woche lese ich in diesem Forum von Menschen, die die Bibel wörtlich auslegen und mit allen erdenklichen geistigen Bemühungen die Sätze in der Bibel verteidigen. Die Bibel darf einfach nicht irren scheint ihr Credo zu sein.

Das man über User ja nicht diskutieren darf, finde ich an diesem Punkt schade. Denn mich würde schon interessieren, welche 10-20 fundamentalistische Christen du hier gefunden hast.
Mein Eindruck war bisher, dass es hier insgesamt circa 10-20 Christen gibt, die aktiv über ihren Glauben sprechen. Davon sind vielleicht 2 oder 3 extrem bibeltreu.
Vielleicht magst Du mal per PN Deine Zahlen belegen.

Wie oft lese ich hier, dass mit Bibelzitaten herumgeworfen wird? Das zeugt genauso wenig von Gesundem Menschenverstand als würde ich immer mit GoetheZitaten argumentieren.

Ich finde, dass es in der Bibel sehr viele gute Zitate gibt. Genauso wie es gute Zitate von anderen Menschen gibt. Warum sollte ich also etwas nicht mit einem Zitat belegen und da finde ich es erstmal unerheblich, ob das Zitat aus der Bibel, von Bonhoeffer, Murphy oder Goethe stammt. Mit einem Zitat will man ja in der Regel etwas verdeutlichen.

Mir geht es also nur um die die Bibel wörtlich auslegenden Christen. Und die sind gar nicht mal in so kleiner Zahl vorhanden.

Und eben dafür hätte ich gerne eine Quelle. Denn Du sprichst hier von Millionen. Ich habe eher der Eindruck, dass der Trupp der extrem Bibeltreuen in der Gruppe aller Christen doch eher klein ist.

Einen Gottesglauben ohne Bibel halte ich ja für durchaus plausibel. Mit dem Primat der Bibel wird der Glaube aber schnell zum Aberglauben, wenn man die Bibel allzu wörtlich auslegt.

Es gibt ja auch noch ein Zwischending. Hast Du die Bibel eigentlich mal bewusst gelesen? (das frage ich nur aus Interesse). Ich denke, es kommt auch immer darauf an, welche Teile man wörtlich auslegt...


A) kann man anhand der Aussagen bibeltreuer Christen schnell erkennen, ob hier Aberglaube vorliegt oder nicht. Wer etwa sagt, dass die Welt in 7 Tagen entstanden ist, der ist einfach abergläubig.

Da gebe ich Dir Recht. Ich kenne allerdings bisher keinen einzigen, der da SO sagt.

B) habe ich in meinem Leben viele Christen unterschiedlicher Coleur (vom PolitPfarrer bis zum Pietisten) kennengelernt und kenne die Denke dieser Leute zur Genüge.

aha


Im Grunde leugnen doch alle Christen die Naturgesetze, die nicht an die Evolution glauben. Und diese Position findet man doch hier im Forum öfters.

Vielleicht auch dafür ein paar Belege per PN?

edit: das wars übrigens von meiner Seite erstmal wieder. Ich habe keine Lust auf Diskussionen, die sich totlaufen.
 
Was ist denn eine "sachliche" Kritik am Glauben? Mit Gläubigen kann man nicht sachlich diskutieren, weil sie voreingenommen sind.
Genauso wie Du meinetwegen behauptetst, die Bibel wäre stimmig, kann ich das Gegenteil behaupten. Und Du hast keinerlei Anrecht auf einen Beweis von mir - weil ich diesen von Dir für die Echtheit der Bibel ja auch nicht verlange - was ja auch wirklich Blödsinn wäre. Denn Du kannst gar nichts beweisen. Nur vorgestanzte Meinungen zu der Bibel widergeben. Deine persönliche Ansicht zu einem Buch.

Für mich ist die Bibel ein Märchenbüchlein, das Menschen geschrieben haben, die keinesfalls Zeitzeugen waren.
 
Hallo Sori!

Mein Eindruck war bisher, dass es hier insgesamt circa 10-20 Christen gibt, die aktiv über ihren Glauben sprechen. Davon sind vielleicht 2 oder 3 extrem bibeltreu.
Vielleicht magst Du mal per PN Deine Zahlen belegen.
Ich fände es ehrlich gesagt etwas unangemessen bis schäbig, wenn ich Dir hinterrücks per PN die Leute "melden" würde, die meines Erachtens (teilweise) ihren Verstand ausgeschaltet haben. Aber ich werde gerne mal eine Umfrage dazu machen.

Ich finde, dass es in der Bibel sehr viele gute Zitate gibt. Genauso wie es gute Zitate von anderen Menschen gibt. Warum sollte ich also etwas nicht mit einem Zitat belegen und da finde ich es erstmal unerheblich, ob das Zitat aus der Bibel, von Bonhoeffer, Murphy oder Goethe stammt. Mit einem Zitat will man ja in der Regel etwas verdeutlichen.
Wenn ich einen sinnvollen Gedanken durch ein Bibelzitat untermaure, ist es gut. Wenn ich Blödsinn (abergläubische Ansichten) durch Bibelzitate untermaure, ist es Aberglaube. Fundamentalistische Christen wählen den zweiten Weg.

Noch eine persönliche Anmerkung:
Ich möchte hier ein friedliches Miteinander zwischen Christen und NichtChristen im Forum. Ich stehe wahrscheinlich irgendwo in der Mitte zwischen beiden Gruppen. Oft habe ich die Christen aufgrund allzu plumper Angriffe von Atheisten verteidigt. Andererseits muss man einfach gegen Aberglauben vorgehen.
 
Hallo zusammen,

ich neige nicht dazu, mich in solche Diskussionen einzumischen, weil ich sie für sinnlos halte, aber ich kann es mir nicht verkneifen, doch noch ein Kommentar abzugeben.

Mann nehme ein Buch oder eine Theorie ... es gibt immer einer, der sich besser damit auskennt und dieser Mensch kann uns sicher "belegen", dass diese Information wahr ist.
Wir haben zwei Möglichkeiten: glauben oder nicht glauben.
Wie haben die Entscheidung, welche Theorie wir als wahr annehmen, daraus ergibt sich, dass andere Quellen, die anderes behaupten, eben unwahr sind.

Viele hier aufgeführten Beweise gegen die Bibel sind auch nur Theorien! Das sollten wir nicht aus den Augen verlieren.

Es erschüttert auch nicht meinen Glauben, dass die Erde möglicherweise nicht in 7 Tagen erschaffen worden sein kann.
Wichtig für mich ist eben, dass Gott sie so erschaffen hat, wie sie ist.
Oder meint Ihr, dass es ein Zufall ist, dass sie so perfekt geworden ist?
 
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