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Unstimmigkeiten der Bibel

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Zitat:
Zitat von Sigi
Gibt es keinen Gott Claudia, hast du völlig Recht.

Gibt es einen, der seine Offenbarungen durch die Bibel festhalten ließ, ist es tatsächlich so, als wäre jemand verliebt in jemand lehnt aber jeden Schriftverkehr ab, schmeißt die Briefe des Geliebten in den Müll mit dem Argument, er wisse doch selbst wie Liebe ist und brauche dazu nicht das Geschmarre des Anderen.

Wie lange wird ihn der Andere lieben?

Sigi


Sigi, doch, es gibt Gott.
Nur, du wirst ihn NICHT in der Bibel finden.
Wieso denkst du, daß Gott nicht mit der Zeit geht?

Nur die Grundpfeiler der Bibel sind heute noch gültig.
Liebe, Nächstenliebe, Hoffnung, ein gutes Gewissen, wie ich mit diesem meinen Leben umgehe.
So, wie ich mit meinem Leben umgehe, daß ich keine Angst vor dem Leben haben muß,
DAS sind die Antworten auf das, was die Bibel wohl, in einem Satz zusammengefaßt, uns sagen will.

Alles andere ist meiner Meinung nach überflüssig.

Hallo Claudi, o.k. ist deine Meinung. Aber sie macht das von mir Gesagte, was ich noch mal kopierte, deshalb nicht ungültig, das ist halt meine Meinung. O.k.?

Gruß 🙂 Sigi
 
Hallo darf ich bisschen was dazu sagen?

Die Wissenschaft ist mittlerweile in Bereiche vorgedrungen welche die Entstehung des Universums erklären - und zwar mit Logik und logischer Beweisführung.
Lauter kleine und kleinste Bausteinchen werden systematisch zusammengefügt. Jeder Widerspruch wird untersucht.

Ist doch gut, man weiß in Wirklichkeit gar nicht viel. Und das was man weiß, sind Details die in einer Evolution oder in einer Schöpfung genauso Platz finden könnten. Also bitte nicht so hochmütig agrumentieren, drängt sich mir da ein Gefühl auf.

Vor 2000 Jahren hielten die Menschen unseren Globus noch für eine Scheibe, Blitze für den Zorn Gottes - man hatte keine Ahnung von Atomen oder Quarks, keine Erklärung warum ein Stein nach unten fällt, keine Ahnung davon warum die Dinge so sind wie sie eben sind.

Diese Erde ist eben nicht perfekt und der Mensch schon gar nicht - wir sind eine logische Konsequenz der Naturgesetze.
Die Natur hat sich nicht nach dem Menschen gerichtet, sondern der Mensch unterliegt den Naturgesetzen.
Wir sind das, was unter den herrschenden Bedingungen möglich war.

Möglich waren da vor allem ganz andere Dinge, anstatt der Perfektion aus der du oder ich bestehen. Auch das muss man mal zugeben, es hätte xxxx-mal eher so ausgehen können, dass wir nicht entstanden wären, wenn ich das ganze evolutionstechnisch sehe. Auch hier empfinde ich die Antworten hochmütig.

Für mich gibts im Grunde nur noch eine Frage zu klären: gibt es ein Bewusstsein außerhalb der existierenden Materie? Kann sein, kann nicht sein - wer weiß das schon?

Der christliche, islamisch, jüdische Gottesglaube, der Glaube an einen in persone existierenden Gott zu glauben ist meiner Meinung nach etwas für einfache Gemüter, die lieber Dinge hinnehmen und weniger hinterfragen.
Die Bibel ist nichts weiter als ein Halt für die Menschen, denn Haltlosigkeit ist nur schwer auszuhalten.

Diese psychologische Sicht stimmt, aber sie ändert nichts an der unklaren Situation, woher die Natur und deren Gesetze stammen. Auch hier wäre ich nicht so hochmütig.

Aber nicht nur das. Die Bibel besitzt Macht, genau wie der Koran oder die Thora und leider wird das gerne ausgenutzt, was nicht sehr schwer ist, weil es viel zu viele Menschen gibt die glauben, dass diese Bücher die "Wahrheit" enthalten.
Aber da stehen keine Wahrheiten drin, weil nur an der Oberfläche herumgekratzt wird und die Wahrheit dadurch verschleiert wird.

Das ist eine perönliche Anschaung.

Von mir aus können Menschen gerne an einen Personengott glauben solange sie auch den Glauben Anderer respektieren. Aber das tun sie nicht. Die Meisten machen sich nichtmal die Mühe den eigenen Hirnkasten anzuschalten. Stattdessen werden Bibelzitate als Beweis für Gottes Existens benutzt.
Aber mal ernsthaft, was sind das für Beweise?
Die Bibel wurde von Menschen geschrieben - so viel steht doch fest, oder?

Ich persönlich tendiere in Richtung Buddhismus, auch ein Glaube, aber aus Buddha wurde kein Sohn Gottes gemacht. Er bleibt das was er war, nämlich ein ganz normaler Mensch.
An den ganzen Götter-Tamm-Tamm darum herum glaube ich auch nicht, aber es gibt halt diese Menschen die irgendwelche Götter anbeten und anflehen müssen im Glauben, dass es ihnen hilft.

Jeder soll glauben an was er oder sie möchte, aber die Bibel, den Koran und die Thora halte ich für gefährlich. Erst diese Bücher machen es möglich, dass sich Menschen bis aufs Messer bekriegen, weil jeder glaubt, dass SEIN Gott der einzig wahre Gott ist. Das ist nicht nur megatraurig, sondern auch saublöd *sorry*

Genau, das meinte Jesus auch, als er sagte: "daran werdet ihr sie erkennen, dass sie Liebe untereinander haben". 😀 Könnte man jetzt sagen, da hat er sich aber in seinen Nachfolgern getäuscht.
Falsch: Er sagte, dass die Masse seiner Nachfolger auf dem breiten Weg in die Vernichtung gehen würden, weil sie eben keine Liebe untereinander hätten, folglich erübrigt sich das Spotten über die radikalen Religionisten, genau die sind von Jesus vorausgesagt und verworfen worden.

Eine Frage noch: WO soll denn dieser Gott sein? In dem jetzt bekannten Universum hat man noch keinen gefunden.

Wo ist der Uhrmacher? Natürlich in der Uhr. Der erste russiche Kosmonaut sagte, es gibt keinen Gott, er habe von seiner Kapsel aus niemand gesehen. Ich finde sowas lächerlich, tut mir leid.

Sigi

PS: Catherine, bitte nicht auf dich beziehen, was ich schreibe, es geht mir nur um die Sache. Können wir uns so einigen?
 
Na ja, KEIN einziger Astronaut hat jemals "Gott" da oben gesehen. Gagarin hat also lediglich das ausgesprochen, was die anderen auch ( nicht ) sahen.......

Beantwortet übrigens nicht die Frage: WO ist "Gott"?
 
Zitat:
Zitat von Sigi
Gibt es keinen Gott Claudia, hast du völlig Recht.

Gibt es einen, der seine Offenbarungen durch die Bibel festhalten ließ, ist es tatsächlich so, als wäre jemand verliebt in jemand lehnt aber jeden Schriftverkehr ab, schmeißt die Briefe des Geliebten in den Müll mit dem Argument, er wisse doch selbst wie Liebe ist und brauche dazu nicht das Geschmarre des Anderen.

Wie lange wird ihn der Andere lieben?

Sigi






Danke, Sigi. Klarer und eindeutiger hätte man es nicht formulieren können.
Shalom. quasi
 
Hallo darf ich bisschen was dazu sagen?

Ja sicher, aber nur wenn Du aufhörst mich zu beleidigen. Ich bin nämlich alles anderes als "hochmütig".



Zitat:
Zitat von Catherine
Die Wissenschaft ist mittlerweile in Bereiche vorgedrungen welche die Entstehung des Universums erklären - und zwar mit Logik und logischer Beweisführung.
Lauter kleine und kleinste Bausteinchen werden systematisch zusammengefügt. Jeder Widerspruch wird untersucht.

Ist doch gut, man weiß in Wirklichkeit gar nicht viel. Und das was man weiß, sind Details die in einer Evolution oder in einer Schöpfung genauso Platz finden könnten. Also bitte nicht so hochmütig agrumentieren, drängt sich mir da ein Gefühl auf.

Was bitte soll da hochmütig sein? Ich schrieb was über die Wissenschaft und wie sie funktioniert, sonst nichts. Habe ich etwas ausgeschlossen? Nein habe ich nicht. Zwischen den vielen Quarks, der Antimaterie und schwarzen Materie gibts noch Platz. Ist dazwischen was oder nicht?
Ich kann die Wissenschaft nicht einfach ignorieren, aber ich fange an einem Punkt an zu suchen, die sehr viele Andere nicht einmal kennen.
Du verstehen?
Wie könnte ich z.B. einen Gott im Himmel auf einem Thron auf Himmelswolken suchen, wenn ich ganz genau weiß, dass da nix ist?


Vor 2000 Jahren hielten die Menschen unseren Globus noch für eine Scheibe, Blitze für den Zorn Gottes - man hatte keine Ahnung von Atomen oder Quarks, keine Erklärung warum ein Stein nach unten fällt, keine Ahnung davon warum die Dinge so sind wie sie eben sind.

Diese Erde ist eben nicht perfekt und der Mensch schon gar nicht - wir sind eine logische Konsequenz der Naturgesetze.
Die Natur hat sich nicht nach dem Menschen gerichtet, sondern der Mensch unterliegt den Naturgesetzen.
Wir sind das, was unter den herrschenden Bedingungen möglich war.

Möglich waren da vor allem ganz andere Dinge, anstatt der Perfektion aus der du oder ich bestehen. Auch das muss man mal zugeben, es hätte xxxx-mal eher so ausgehen können, dass wir nicht entstanden wären, wenn ich das ganze evolutionstechnisch sehe. Auch hier empfinde ich die Antworten hochmütig.

Schon wieder dieses hochmütig. Du behauptest, dass es eher wahrscheinlich gewesen wäre, dass nichts passiert und sagst damit unterschwellig aus, dass es nur durch einen Gott geschehen konnte. Wie hochmütig ist das denn?
Du willst Sachlichkeit, dann bleib auch bitte bei der Sache. *stinkigbin*


Für mich gibts im Grunde nur noch eine Frage zu klären: gibt es ein Bewusstsein außerhalb der existierenden Materie? Kann sein, kann nicht sein - wer weiß das schon?

Der christliche, islamisch, jüdische Gottesglaube, der Glaube an einen in persone existierenden Gott zu glauben ist meiner Meinung nach etwas für einfache Gemüter, die lieber Dinge hinnehmen und weniger hinterfragen.
Die Bibel ist nichts weiter als ein Halt für die Menschen, denn Haltlosigkeit ist nur schwer auszuhalten.

Diese psychologische Sicht stimmt, aber sie ändert nichts an der unklaren Situation, woher die Natur und deren Gesetze stammen. Auch hier wäre ich nicht so hochmütig.

Mein Gott - hast Du Buchstabensuppe mit dem Wort hochmütig gegessen? Es nervt! *grr*
Es gibt unklare Dinge - na und? Ich lasse sie unklar bleiben, aber räume Möglichkeiten ein. Ich brauche keinen Gott für die Räume zwischen den Dingen. Möglichkeiten, mehr nicht.

Eine Frage an Dich: woher kommt Gott?


Aber nicht nur das. Die Bibel besitzt Macht, genau wie der Koran oder die Thora und leider wird das gerne ausgenutzt, was nicht sehr schwer ist, weil es viel zu viele Menschen gibt die glauben, dass diese Bücher die "Wahrheit" enthalten.
Aber da stehen keine Wahrheiten drin, weil nur an der Oberfläche herumgekratzt wird und die Wahrheit dadurch verschleiert wird.

Das ist eine perönliche Anschaung.

Das ist die Anschauung vieler intelligenter Buddhisten die bemüht sind die menschlichen Schleier hinter sich zu lassen und die Dinge klar zu sehen. Nicht mehr und nicht weniger.


Von mir aus können Menschen gerne an einen Personengott glauben solange sie auch den Glauben Anderer respektieren. Aber das tun sie nicht. Die Meisten machen sich nichtmal die Mühe den eigenen Hirnkasten anzuschalten. Stattdessen werden Bibelzitate als Beweis für Gottes Existens benutzt.
Aber mal ernsthaft, was sind das für Beweise?
Die Bibel wurde von Menschen geschrieben - so viel steht doch fest, oder?

Ich persönlich tendiere in Richtung Buddhismus, auch ein Glaube, aber aus Buddha wurde kein Sohn Gottes gemacht. Er bleibt das was er war, nämlich ein ganz normaler Mensch.
An den ganzen Götter-Tamm-Tamm darum herum glaube ich auch nicht, aber es gibt halt diese Menschen die irgendwelche Götter anbeten und anflehen müssen im Glauben, dass es ihnen hilft.

Jeder soll glauben an was er oder sie möchte, aber die Bibel, den Koran und die Thora halte ich für gefährlich. Erst diese Bücher machen es möglich, dass sich Menschen bis aufs Messer bekriegen, weil jeder glaubt, dass SEIN Gott der einzig wahre Gott ist. Das ist nicht nur megatraurig, sondern auch saublöd *sorry*

Genau, das meinte Jesus auch, als er sagte: "daran werdet ihr sie erkennen, dass sie Liebe untereinander haben". 😀 Könnte man jetzt sagen, da hat er sich aber in seinen Nachfolgern getäuscht.
Falsch: Er sagte, dass die Masse seiner Nachfolger auf dem breiten Weg in die Vernichtung gehen würden, weil sie eben keine Liebe untereinander hätten, folglich erübrigt sich das Spotten über die radikalen Religionisten, genau die sind von Jesus vorausgesagt und verworfen worden.

Jesus, wenn er existierte -warum auch nicht- war ein ganz normaler Mensch der schlaue oder weniger schlaue Dinge sagte.
Soll ich auch ein paar Dinge voraussagen? Das ist nicht schwierig, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht.
Worte aus der Bibel sind für mich keine Beweise für einen Gott. Sie ist und bleibt Menschenwerk. Das müssen sogar Gläubige zugeben, oder hat Gott selbst die Bibel geschrieben?


Eine Frage noch: WO soll denn dieser Gott sein? In dem jetzt bekannten Universum hat man noch keinen gefunden.

Wo ist der Uhrmacher? Natürlich in der Uhr. Der erste russiche Kosmonaut sagte, es gibt keinen Gott, er habe von seiner Kapsel aus niemand gesehen. Ich finde sowas lächerlich, tut mir leid.

Was Du beschreibst ist die Buddhanatur.
Das Beispiel mit der Uhr finde ich lächerlich.



PS: Catherine, bitte nicht auf dich beziehen, was ich schreibe, es geht mir nur um die Sache. Können wir uns so einigen?

Das ist schwierig, wenn einem ständig das Wort Hochmut um die Ohren geschleudert wird.
Können wir uns darauf einigen, dass Du ne andere Buchstabensuppe futterst? Vielleicht mit dem Wort "Toleranz", oder "Liebe deinen Nächsten, wie Dich selbst"?
 
Letztlich ist KEIN Buch gefährlich, nur die Menschen, die es missbrauchen für ihr ureigenen Zwecke und Machtbegierden.
 
Es ist schwer, diese übereinander geschriebenen Beiträge noch zu überschauen,
aber hängen geblieben ist bei mir, daß der Glaube etwas für "einfach gestrickte Gemüter" ist..
Das empfinde ich als tatsächliche Beleidigung und kommt etwas so rüber, als würde der "intelligente Mensch" nicht glauben, das ist nur was für die Dummen, Hilflosen.
Was für ein Riesen Blödsinn!!
Genauso wie diese Fragen "warum läßt Gott soviel schlimmes zu?"..

Natürlich leben wir Menschen unser Leben selbstbestimmt!!!

Und die Menschen, die Kriege und Verbrechen begehen, sind mit Sicherheit weit weg von Gott. Eingeschlossen die, die "im Namen Gottes" so vieles verdammen..

Gott, eine höhere Macht, die auch unser Gewissen ist, gibt uns lediglich einen Leitfaden, dieses Leben im Sinne von "gut" zu führen.
Und wo bitte sonst, kann ich mich bedanken dafür, daß ich immer wieder die Kraft zum Weiterleben bekomme, die ich eigentlich NICHT habe?!
Woher kommt die Stimme, die mir immer wieder sagt "gib nicht auf, du bist nicht alleine mit deinen Ängsten", die mir sagt, was gut oder schlecht ist...
Alles Einbildung, weil ich minderbemittelt bin??!

Ich würde eher das Gegenteil behaupten.
Es ist EUER Unvermögen, euch das nicht "Greifbare" vorzustellen.

Und ich halte mich aus diesen Threads lieber wieder raus, bringt nichts.
Soll jeder nach seiner Facon leben..
Claudia
 
Der Wert dieser Diskussion fördert das Verständnis der Bibel.
Vielen Dank allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. 🙂
 
Hallo Catherine, bitte lese doch auf dem ursprünglichen Beitrag mein PS, dann erübrigt sich deine Verteidigung deiner Person nämlich von Anfang an.
Was ich dazu schrieb ist meine Meinung zu manchem oft gebrauchten Gedankengut, was mir hochmütig erscheint. Ob es der Mensch dahinter ist, steht überhaupt nicht in meiner Macht, das zu sagen, daher auch das PS.

Sigi

Zur Sache:

Ich meinte, das betrifft deinen ersten Einwand, dass die Wissenschaft evtl. Teile von Vorgängen entdeckt, bei denen nach wie vor nicht geklärt ist, wer den Anschub dazu leistete und auch nicht wie es wirklich war. Zu sagen, die Wissenschaft macht da den Glauben überflüssig wirkt hochmütig.

Dein zweites Gegenargument ist wohl eher daher gekommen, dass du leicht "stingig" warst, soll vorkommen, kenn ich auch 🙂, ich wollte indess nur sagen, dass es nicht sie Selbstverständlichkeit ist, dass wir folgerichtig aus dem vorhandenen kommen müssen. Genauso gut und noch viel eher, hätte nichts oder Schlechteres daraus hervorkommen können. Ach mir fehlen jetzt auch die Worte, lese einfach mal den ursprgl. Kommentar ohne "stingig", vielleicht fühlst du dich dann nicht so persönlich davon berührt.

Nein, liebe Catherine ich habe keine Buchstabensuppe gegessen, aber ich empöre mich über diese angebliche Überlegenheit heutiger Argumente genauso intensiv, wie sich hier drin schon andere über angebliche selbstverständliche Gottesbeweise von gewissen Teilnehmern empört haben. Das hat nichts mit dir zu tun, dein Text hat nur den Teil des Gehirns bei mir aufgeweckt. Tut mir leid 😱

Zu dem Teil mit den Buddhisten: Dann ist es eben deren persönliche Anschauung.

Liebe Chatherine mit dem Absatz über Jesus ging es mir nicht darum, seine Göttlichkeit zu beweisen, sondern es ging mir darum, auf dein davorliegendes Argument einzugehen und ich finde es nachwievor interessant, was er zu deinem Argument sagte.

Zum weiteren Verlauf deiner Antworten:

Es wird, als wenn sich zwei kleine Kinder anböffen. Klingt nicht gut, so weiterzu machen. Ich sagte meine Wörter bezogen sich nicht auf dich (dabei sollte es von anfang an bleiben) und sie sind nur das Echo der Buchstabensuppe von denen, die den Glauben an Gott genauso angreifen, nämlich mit Hochmut, wie du dich jetzt angegriffen fühlst.

Wir können uns darauf einigen, dass es unüberwindbare tief im Gefühl verankerte Gefühlsunterschiede von manchen Gottesleugnern zu Menschen gibt, die immer noch Gott anbeten wollen, statt die Wissenschaft, die die Wissenschaft immer noch für ein Werkzeug halten, was zu erhellen sucht, aber nicht zum Gott machen, der alles besser weiß. Und wenn der eine selbstsicher daherkommt, kontert der andere ebenso. So ist das.

Gut wäre es, wenn man bei solchen Gesprächen als Suchender herangeht und sich gegenseitig auch so sieht. Aber das funktioniert nicht immer, weil der Gläubige sich ja oft als jemand sieht, der bereits gefunden hat, während manche Wissenschaftsgläubige sich oft als "Jünger" einer göttlichen Wissenschaft hinstellen, die den doofen Gläubigen mal ordenltich den Allerwertesten versohlen will.
Kommt alles aus Gefühlen, die sich nicht einfach abstellen lassen, bei beiden Seiten. Das ist so, weil jede Seite, wäre eine wirklich bewiesen, natürlich umfangreiche Konsequenzen nach sich ziehen würde. Was willste da machen? Mir bleibt nur, hart zu diskutieren, den Menschen aber da raus zu nehmen, ihn nach der Diskussion genaus gern zu einem Glas Wein einzuladen, wie vorher. Und so sind meine Beiträge gemeint und ich bin sicher, auch manche von denen, die kontern 🙂

Sigi









Hallo darf ich bisschen was dazu sagen?

Ja sicher, aber nur wenn Du aufhörst mich zu beleidigen. Ich bin nämlich alles anderes als "hochmütig".


Zitat:
Zitat von Catherine
Die Wissenschaft ist mittlerweile in Bereiche vorgedrungen welche die Entstehung des Universums erklären - und zwar mit Logik und logischer Beweisführung.
Lauter kleine und kleinste Bausteinchen werden systematisch zusammengefügt. Jeder Widerspruch wird untersucht.

Ist doch gut, man weiß in Wirklichkeit gar nicht viel. Und das was man weiß, sind Details die in einer Evolution oder in einer Schöpfung genauso Platz finden könnten. Also bitte nicht so hochmütig agrumentieren, drängt sich mir da ein Gefühl auf.

Was bitte soll da hochmütig sein? Ich schrieb was über die Wissenschaft und wie sie funktioniert, sonst nichts. Habe ich etwas ausgeschlossen? Nein habe ich nicht. Zwischen den vielen Quarks, der Antimaterie und schwarzen Materie gibts noch Platz. Ist dazwischen was oder nicht?
Ich kann die Wissenschaft nicht einfach ignorieren, aber ich fange an einem Punkt an zu suchen, die sehr viele Andere nicht einmal kennen.
Du verstehen?
Wie könnte ich z.B. einen Gott im Himmel auf einem Thron auf Himmelswolken suchen, wenn ich ganz genau weiß, dass da nix ist?


Vor 2000 Jahren hielten die Menschen unseren Globus noch für eine Scheibe, Blitze für den Zorn Gottes - man hatte keine Ahnung von Atomen oder Quarks, keine Erklärung warum ein Stein nach unten fällt, keine Ahnung davon warum die Dinge so sind wie sie eben sind.

Diese Erde ist eben nicht perfekt und der Mensch schon gar nicht - wir sind eine logische Konsequenz der Naturgesetze.
Die Natur hat sich nicht nach dem Menschen gerichtet, sondern der Mensch unterliegt den Naturgesetzen.
Wir sind das, was unter den herrschenden Bedingungen möglich war.

Möglich waren da vor allem ganz andere Dinge, anstatt der Perfektion aus der du oder ich bestehen. Auch das muss man mal zugeben, es hätte xxxx-mal eher so ausgehen können, dass wir nicht entstanden wären, wenn ich das ganze evolutionstechnisch sehe. Auch hier empfinde ich die Antworten hochmütig.

Schon wieder dieses hochmütig. Du behauptest, dass es eher wahrscheinlich gewesen wäre, dass nichts passiert und sagst damit unterschwellig aus, dass es nur durch einen Gott geschehen konnte. Wie hochmütig ist das denn?
Du willst Sachlichkeit, dann bleib auch bitte bei der Sache. *stinkigbin*


Für mich gibts im Grunde nur noch eine Frage zu klären: gibt es ein Bewusstsein außerhalb der existierenden Materie? Kann sein, kann nicht sein - wer weiß das schon?

Der christliche, islamisch, jüdische Gottesglaube, der Glaube an einen in persone existierenden Gott zu glauben ist meiner Meinung nach etwas für einfache Gemüter, die lieber Dinge hinnehmen und weniger hinterfragen.
Die Bibel ist nichts weiter als ein Halt für die Menschen, denn Haltlosigkeit ist nur schwer auszuhalten.

Diese psychologische Sicht stimmt, aber sie ändert nichts an der unklaren Situation, woher die Natur und deren Gesetze stammen. Auch hier wäre ich nicht so hochmütig.

Mein Gott - hast Du Buchstabensuppe mit dem Wort hochmütig gegessen? Es nervt! *grr*
Es gibt unklare Dinge - na und? Ich lasse sie unklar bleiben, aber räume Möglichkeiten ein. Ich brauche keinen Gott für die Räume zwischen den Dingen. Möglichkeiten, mehr nicht.

Eine Frage an Dich: woher kommt Gott?


Aber nicht nur das. Die Bibel besitzt Macht, genau wie der Koran oder die Thora und leider wird das gerne ausgenutzt, was nicht sehr schwer ist, weil es viel zu viele Menschen gibt die glauben, dass diese Bücher die "Wahrheit" enthalten.
Aber da stehen keine Wahrheiten drin, weil nur an der Oberfläche herumgekratzt wird und die Wahrheit dadurch verschleiert wird.

Das ist eine perönliche Anschaung.

Das ist die Anschauung vieler intelligenter Buddhisten die bemüht sind die menschlichen Schleier hinter sich zu lassen und die Dinge klar zu sehen. Nicht mehr und nicht weniger.


Von mir aus können Menschen gerne an einen Personengott glauben solange sie auch den Glauben Anderer respektieren. Aber das tun sie nicht. Die Meisten machen sich nichtmal die Mühe den eigenen Hirnkasten anzuschalten. Stattdessen werden Bibelzitate als Beweis für Gottes Existens benutzt.
Aber mal ernsthaft, was sind das für Beweise?
Die Bibel wurde von Menschen geschrieben - so viel steht doch fest, oder?

Ich persönlich tendiere in Richtung Buddhismus, auch ein Glaube, aber aus Buddha wurde kein Sohn Gottes gemacht. Er bleibt das was er war, nämlich ein ganz normaler Mensch.
An den ganzen Götter-Tamm-Tamm darum herum glaube ich auch nicht, aber es gibt halt diese Menschen die irgendwelche Götter anbeten und anflehen müssen im Glauben, dass es ihnen hilft.

Jeder soll glauben an was er oder sie möchte, aber die Bibel, den Koran und die Thora halte ich für gefährlich. Erst diese Bücher machen es möglich, dass sich Menschen bis aufs Messer bekriegen, weil jeder glaubt, dass SEIN Gott der einzig wahre Gott ist. Das ist nicht nur megatraurig, sondern auch saublöd *sorry*

Genau, das meinte Jesus auch, als er sagte: "daran werdet ihr sie erkennen, dass sie Liebe untereinander haben". 😀 Könnte man jetzt sagen, da hat er sich aber in seinen Nachfolgern getäuscht.
Falsch: Er sagte, dass die Masse seiner Nachfolger auf dem breiten Weg in die Vernichtung gehen würden, weil sie eben keine Liebe untereinander hätten, folglich erübrigt sich das Spotten über die radikalen Religionisten, genau die sind von Jesus vorausgesagt und verworfen worden.

Jesus, wenn er existierte -warum auch nicht- war ein ganz normaler Mensch der schlaue oder weniger schlaue Dinge sagte.
Soll ich auch ein paar Dinge voraussagen? Das ist nicht schwierig, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht.
Worte aus der Bibel sind für mich keine Beweise für einen Gott. Sie ist und bleibt Menschenwerk. Das müssen sogar Gläubige zugeben, oder hat Gott selbst die Bibel geschrieben?


Eine Frage noch: WO soll denn dieser Gott sein? In dem jetzt bekannten Universum hat man noch keinen gefunden.

Wo ist der Uhrmacher? Natürlich in der Uhr. Der erste russiche Kosmonaut sagte, es gibt keinen Gott, er habe von seiner Kapsel aus niemand gesehen. Ich finde sowas lächerlich, tut mir leid.

Was Du beschreibst ist die Buddhanatur.
Das Beispiel mit der Uhr finde ich lächerlich.



PS: Catherine, bitte nicht auf dich beziehen, was ich schreibe, es geht mir nur um die Sache. Können wir uns so einigen?

Das ist schwierig, wenn einem ständig das Wort Hochmut um die Ohren geschleudert wird.
Können wir uns darauf einigen, dass Du ne andere Buchstabensuppe futterst? Vielleicht mit dem Wort "Toleranz", oder "Liebe deinen Nächsten, wie Dich selbst"?
 
Zuletzt bearbeitet:
Niemand greift "den Glauben" mit Hochmut an. Wenn aber jemand behauptet das die Bibel die Wahrheit wäre ( und dazu eben aus dieser Bibel "Beweise" liefert ) dann darf er sich eben auch nicht drüber wundern, das Leser genau das Gegenteil behaupten.
 
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