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Unstimmigkeiten der Bibel

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Hallo Sori!
Ich fände es ehrlich gesagt etwas unangemessen bis schäbig, wenn ich Dir hinterrücks per PN die Leute "melden" würde, die meines Erachtens (teilweise) ihren Verstand ausgeschaltet haben. Aber ich werde gerne mal eine Umfrage dazu machen.

Nur kurz, damit da kein Missverständnis entsteht.
Mir ging es nicht darum, per PN über User abzulästern. Ich bin davon ausgegangen, dass Du Deine Zahlen (10-20 extrem bibeltreue Christen) aus öffentlichen Threads ableitest. Dann wäre es sicher kein Lästern (und auch nicht schäbig - denn es handelt sich ja um öffentliche Beiträge), wenn Du diese Threads/Beiträge benennst.

Mir ging es da nicht um ein "Melden" der User, sondern ich habe starke Zweifel an der Richtigkeit Deiner Aussage und bat daher um einen Beleg. Denn ich habe diese hohe Anzahl in diesem Forum bisher nicht empfunden.
 
Ich gestehe, dass ich an die Harry-Potter-Bibeln glaube.
Ich glaube an Zauberer, an Hoghwards und an das Gleis .....dreiviertel....oder wie es sich nennt.

Auf Seite 274 Band 3 steht, dass Harry gegen das Böse in Form von "Duweißtschonwer" kämpfen muss um die Welt zu retten.

🙄😉
 
und ich glaube an nichts ,

beneide die Menschen , die Glauben haben , werden diese doch dadurch aufgefangen.......... Ob sie einen geliebten Menschen verlieren ,ob ob ob.
Sie haben meinen Respekt.

Und ich finde den Zynismus , der hier darüber herrscht , reichlich zum Kotzen.
 
Möchte mal was aus meiner Sicht beisteuern.

Genauso ekelig wie Evolutionisten, tatsächlich oft mit Zynismus anderen gegenüber ihren GLAUBEN verteidigen, kann es sein, wenn Religionisten ihren Glauben verteidigen und für einzig wahr hinstellen.

Gleichzeitig sollte jeder das Recht haben, seinen GLAUBEN darzustellen, das finde ich nun wiederum gar nicht ekelig, sondern höchst spannend, ganz egal, ob es meiner oder ein völlig entgegengesetzter ist.

Versteht jemand den Unterschied, obwohl es sich wie ein Widerspruch liest?

Zwischen beiden toben oft GLAUBENSkriege, wo es doch in Wirklichkeit spannende neue Welten zu entdecken gäbe, zu denen man natürlich seine eigene Meinung hat, die aber wenn höflich dargestellt, einfach nur spannend sein könnten, zumal manche auf ihre Welt ihr Vertrauen für ihr Leben setzen, ihren Halt (siehe der Beitrag von Oceanne).

----------------------
Und dann gibt es noch ein Problem. Respekt vor jedermans Glauben, den man ihm im Endeffekt lassen muss. Was mich hier zum Beispiel reizt ist, den Unterschied rauszukehren, zwischen einem kirchlichen, persönlichen oder Bibelglauben. Ich mag es nicht, wenn
jemand einen privaten Glauben oder kirchlichen Glauben als Bibelglauben hinstellt. Ich würde nie seinen persönlichen Glauben angehen, egal, aus welcher Quelle er ihn bezieht, aber man kann doch klären, aus welcher Quelle er nun wirklich ist, Bibel, Koran, irgendeiner Kirchenlehre, wissenschaftlichen Schlussfolgerungen oder eigenen Überlegungen und Gefühlen. Und wenn das klar ist, wäre es unfair, ihn zynisch zerstören zu wollen. Aber z. B. zu sagen, ich stütze mich auf XY und sich in Wirklich auf ZY zu stützen, dass denke ich sollte man dann schon diskutieren dürfen.
Genauso ärgert es mich, wenn Menschen die Bibel noch nie mehrmals gelesen oder studiert haben, über sie ablästern und oft eigentlich über Kirchenlehren lästern oder Gesamturteile abgeben, die sicher anders wären, wenn sie sich wirklich eingehend damit beschäftigt hätten.

Also nochmal: Es ist ein Unterschied, ob ich jemand kritisiere, der sagt 50 und 50 ist 300. Das steht mir im Glaubensbereich (auch dem Evolution) nicht zu! Aber wenn jemand sagt, dass 50 und 50 300 ist steht in einem Werk von Adam Riese, dann darf ich schon heftig darüber diskutieren, dass das evtl. falsch ist. Oder?

Sigi
 
Eule, man muss sich wenigenstens bemühen, so ein Buch vor seinem Hintergrund zu verstehen. Sonst ist es in der Tat schwierig.

Du kannst mir ruhig glauben, dass ich mich mit sowas schon sehr lange auseinandersetze. Ich fasel hier nicht irgendwas vor mich hin, sondern ich mache mir schon meine Gedanken darüber. Ich habe über 5 Jahre eine christliche Privatschule besucht, jeden Tag ne halbe Stunde Andacht. Dazu später mehr.

Klar, in der Bibel kommen keine Dinosaurier vor. Warum?
Sicher nicht, weil die Bibel verleugnen möchte, dass es welche gab.
Sondern weil die Bibel kein Biologiebuch ist, dass alle Arten auflistet. In der Bibel gehts um Gott, um Jesus und um die Menschen, nicht um eine vollständige Beschreibung der Evolution.
Es gibt sehr, sehr viele Tiere, die in der Bibel nicht erwähnt werden - aus dem einfachen Grund - sie haben keine Bedeutung für die Geschichte, die dort beschrieben wurde.
Dinosaurier haben VOR der Zeit des Menschen gelebt. Dieser Zeit wird in der Bibel aber nur ein Raum von wenigen Versen gegeben. Das kann man kritisieren, aber das ist eben nicht der Schwerpunkt der Bibel. Das heißt aber nicht, dass die Bibel Dinos verleugnet. 🙄

Ich finde es nicht tragisch, dass einige Tierarten nicht erwähnt werden. Sondern das, was einfach falsch ist, ist die Erklärung der Weltentstehung. Gott hat laut Bibel die Welt in 7 Tagen geschaffen. Deshalb kann es gar nicht sein, dass es nur daran liegt, dass die Tiere keine Bedeutung dafür haben. Denn wenn es vorher Dinosaurier gab, können die Menschen nicht die ersten Lebewesen gewesen sein. Und noch was. Die Bibel ist vor 2000 Jahren entstanden. Damals gabs noch keinen Darwin, die wussten überhaupt nichts über unsere Evolution. Und ich bin der festen Überzeugung, dass man damals wie heute nach einer möglichst simplen und plausiblen "Erklärung" suchte. Deshalb hat man sich auf eine höhere Macht eingelassen, auf die man alles und jenes zurückschieben kann. An einen Gott zu glauben, hat auch etwas an Naivität wie ich finde. Einfach an etwas glauben, was man weder sehen noch fühlen kann und dann noch sagen, "das" hätte uns alle gemacht, finde ich schon eine gewagte These. Denn am Ende sind wir von alleine entstanden, wir haben uns gekreuzt, unsere DNA weitergegeben und so weiter und so fort. Ein riesen Kreislauf, den man nicht mit einem Satz wie "Gott schuf die Welt" erklären kann.

Ich denke, dass beides durchaus zusammenpasst. Das eine ist Wissenschaft, die haargenau bis ins Detail erklären muss und möchte, wie etwas funktioniert. Das andere ist ein Buch, dass darstellen möchte, wie großartig Gott ist. Gott will seinen Kindern keine wissenschaftliche Abhandlung geben, sondern eine kurze Erklärung. Ich erkläre einem Dreijährigen, der mich nach der Herstellung seines Bruders fragt, auch nicht ALLE biologischen Vorgänge, sondern vereinfache das extrem. Manchmal benutzt man beim Erklären sogar "Bilder" als Beispiele (Karius und Baktus). Wenn man das versteht, dann ist einem auch klar, dass Bibel und Wissenschaft nicht im Widerspruch zu einander stehen, sondern sich ergänzen..

Ist Christenglaube denn nur was für Kinder, die die Wissenschaft noch nicht verstehen KÖNNEN? Wohl eher nicht. Und inwiefern ergänzen sich denn die Wissenschaft und die Bibel?! Sehe ich nicht so. Man kann keine komplexen Vorgänge in der Evolution mit 2 Sätzen erklären, funktioniert nicht. Man kann es vielleicht vereinfachen, wo es geht, aber indem man Dinge hinzufügt oder komplett weglässt, ist das sicher keine Alternative.
Und dank der Wissenschaft stehen wir heute da, wo wir jetzt sind. Nur dank der Wissenschaft können wir Krankheiten besiegen und dagegen ankämpfen. Nur dank der Wissenschaft wissen wir überhaupt, wieso wir unseren Eltern so ähnlich sehen. Nur dank der Wissenschaft wissen wir, wie die Erde entstanden ist.
Was ich mich manchmal auch frage, ist, wenn Christen die Wissenschaft vollkommen ablehnen, aber beim Fall einer schweren Krankheit jede mögliche Hilfe in Anspruch nehmen. Um den Hintern zu retten, ist sie wohl noch gut genug, aber um sich damit auseinander zu setzen und darüber nachzudenken, was die Wissenschaft überhaupt aussagt und was es für eine Bedeutung hat, das ist natürlich wieder zu viel verlangt.

Und nun zur Schule. Wir waren etwa 26 Schüler in der Klasse und fast ALLE kamen aus strenggläubigen Familien. Jeden morgen gab es eine Andacht, jeden Freitag einen "Teenieabend" (sprich: Man hat sich wie einer Jugendgemeinde zusammengehockt, Bibellieder gedrällert, 10x gebetet und eine nicht zuende gehen wollende Rede anhören müssen), jeden Sonntag der ganz gewöhnliche Gemeindetag (gehörte auch noch zur Schule, war allerdings keine Pflicht) usw. Ich war 5 Jahre mit den Leuten durchgehend zusammen und habe auch oft genug mit ihnen darüber geredet. Wenn ich sie auf die Dinosaurier angesprochen habe, hat das JEDER abgelehnt, ohne mir eine plausible Erklärung nennen zu können. Sie haben es einfach ignoriert und fanden es gar nicht notwendig, sich das mal anzuschauen und nachzudenken, ob das überhaupt einen Sinn macht, an etwas vor tausenden Jahren Geschriebenes zu glauben, wenn man vor seinen Augen etwas deutlich sieht, was dagegen spricht. Die haben alle daran geglaubt, dass wir von Adam und Eva abstammen. ALLE! Überleg dir das mal. Da habe ich mich irgendwann auch gefragt, ob die noch alle Tassen im Schrank haben, denn wie kann man so einen Unfug glauben?!

Deshalb habe ich mich nun auch gegen den Glauben entschieden. Ich gebe mich nicht mit einem kurzen Kapitel zufrieden, weil es mir einfach nicht ausreicht. Ich will mehr darüber wissen und das, was man darin liest, ergibt für mich keinen Sinn.

Man hat ja immer noch die Wahl, ob man die Bibel wörtlich oder symbolisch versteht. Aber diejenigen, die wirklich jedes Wort für die pure Wahrheit halten, müssen als Kind wirklich min. 5x auf den Boden gefallen sein.
 
Was mich immer wieder den Kopf schütteln läßt..,

man kann doch gläubig sein, OHNE Bibel, OHNE Kirche.

Ich habe den Glauben wiedergefunden ganz allein durch mein Gefühl.

Ich glaube nicht, daß Gott es wollte, daß Kriege um den Glauben geführt werden, Homosexuelle, Spieler, Diebe, Süchtige, alle sind gottbehütet,

Das, was für mich durch Gott kommt, steht etwas verworren ausgedrückt auch in der Bibel, (zwischen viel unverständlichem xmal verändertem Blabla), aber die braucht man meiner Meinung nach nicht dazu, um in seinem Sinne zu leben.

Den Glauben lernt man mit der Bibel nicht!
Man kann ihn aber im alltäglichen Leben spüren lernen.

GOTT ist das Gewissen in mir,
die Hoffnung,
die Zuversicht,
das Gute, das ich auch anderen tue, mitfühlen können,
meine Einstellung zum Leben. Ob ich nur alles Schlechte sehe, das mir widerfährt, oder mich über Kleinigkeiten freuen kann..

Wer nicht glauben kann, oder will, aber so lebt, macht auch alles richtig, und lebt in Gottes Sinne und in seiner Obhut.
Sorry, aber davon bin ich nun mal überzeugt🙂

Aber wozu bitte, brauche ich dafür die Bibel??!
 
Gibt es keinen Gott Claudia, hast du völlig Recht.

Gibt es einen, der seine Offenbarungen durch die Bibel festhalten ließ, ist es tatsächlich so, als wäre jemand verliebt in jemand lehnt aber jeden Schriftverkehr ab, schmeißt die Briefe des Geliebten in den Müll mit dem Argument, er wisse doch selbst wie Liebe ist und brauche dazu nicht das Geschmarre des Anderen.

Wie lange wird ihn der Andere lieben?

Sigi
 
Gibt es keinen Gott Claudia, hast du völlig Recht.

Gibt es einen, der seine Offenbarungen durch die Bibel festhalten ließ, ist es tatsächlich so, als wäre jemand verliebt in jemand lehnt aber jeden Schriftverkehr ab, schmeißt die Briefe des Geliebten in den Müll mit dem Argument, er wisse doch selbst wie Liebe ist und brauche dazu nicht das Geschmarre des Anderen.

Wie lange wird ihn der Andere lieben?

Sigi

Sigi, doch, es gibt Gott.
Nur, du wirst ihn NICHT in der Bibel finden.
Wieso denkst du, daß Gott nicht mit der Zeit geht?

Nur die Grundpfeiler der Bibel sind heute noch gültig.
Liebe, Nächstenliebe, Hoffnung, ein gutes Gewissen, wie ich mit diesem meinen Leben umgehe.
So, wie ich mit meinem Leben umgehe, daß ich keine Angst vor dem Leben haben muß,
DAS sind die Antworten auf das, was die Bibel wohl, in einem Satz zusammengefaßt, uns sagen will.

Alles andere ist meiner Meinung nach überflüssig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und dank der Wissenschaft stehen wir heute da, wo wir jetzt sind. Nur dank der Wissenschaft können wir Krankheiten besiegen und dagegen ankämpfen. Nur dank der Wissenschaft wissen wir überhaupt, wieso wir unseren Eltern so ähnlich sehen. Nur dank der Wissenschaft wissen wir, wie die Erde entstanden ist.
Und dank der Wissenschaft sind unsere Bunker voll von Kernwaffen, dank der Wissenschaft sind wir klug genug zu wissen, das unser "Ich" nur eine Abfolge von neuralen Prozessen ist. Und dank der Wissenschaft wird es bald Gentests geben, durch die man Personen mit erhöhtem Alzheimerrisiko von vornherein von jeder KV ausschließen kann. Aber selbst wenn, was bringen die tollsten Behandlungen und Medikamente, wenn mein Orthopäde sie mir verweigert, weil mein kaputtes Knie nicht akut sei?

Naiv mag es sein, die Bibel wörtlich zu nehmen. Nicht minder naiv ist es auch, dieser geldzerfressenen Organisation irgendwelchen positiven Veränderungen zu unterstellen.
 
Und dank der Wissenschaft sind unsere Bunker voll von Kernwaffen, dank der Wissenschaft sind wir klug genug zu wissen, das unser "Ich" nur eine Abfolge von neuralen Prozessen ist. Und dank der Wissenschaft wird es bald Gentests geben, durch die man Personen mit erhöhtem Alzheimerrisiko von vornherein von jeder KV ausschließen kann. Aber selbst wenn, was bringen die tollsten Behandlungen und Medikamente, wenn mein Orthopäde sie mir verweigert, weil mein kaputtes Knie nicht akut sei?

Naiv mag es sein, die Bibel wörtlich zu nehmen. Nicht minder naiv ist es auch, dieser geldzerfressenen Organisation irgendwelchen positiven Veränderungen zu unterstellen.

Was haben denn deine Beispiel mit der Wissenschaft zu tun? Diese hat vielleicht vieles herausgefunden, aber es einzusetzen/umzusetzen war immer noch die die Entscheidung der Politiker. Und bezüglich der KV kannste dich bei der Ulla bedanken.
 
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