Ich habe diesen Thread jetzt grob gelesen und frage mich ernsthaft, in welcher Zeit wir eigentlich leben. 2023 oder doch eher 1933? Da wollen manche User hier eine Gruppe von Menschen, von derem Empfinden und Erleben sie nicht die geringste Ahnung haben, angeblich schützen, indem sie ihnen ihren Weg zusätzlich erschweren? Mit welchem Recht? Nur, weil ein paar wenige dieser Gruppe eine Entscheidung getroffen haben, die sie dann bereut haben? Warum gesteht man diesen Menschen nicht zu, für sich selbst entscheiden zu können? Warum ist man der Meinung, besser als sie zu wissen, wie sie empfinden und erleben und was gut für sie ist?
Ich finde solch ein Verhalten in hohem Maße anmaßend und als Versuch, diese Menschen zu entmündigen. Das erinnert doch sehr stark an manche Forderungen aus dem rechten Spektrum (wie z.B. psychisch Erkrankte unter (Zwangs-) Betreuung zu stellen, da sie ja angeblich nicht erkennen können, was gut für sie ist). Da kann man nur hoffen, dass solche Menschen in Deutschland niemals das Sagen bekommen, denn ansonsten haben wir wieder Verhältnisse wie vor 90 Jahren.
Vielleicht sollte man mal darüber reden, ob es nicht besser ist, Menschen, die wieder solche Verhältnisse haben wollen, zu ihrem eigenem Schutz das Wahlrecht zu entziehen. Oder generell das Wahlrecht abzuschaffen. Denn was, wenn man nach der Wahl feststellt, dass es falsch war, Partei XY zu wählen?