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Ich hatte nun das erste Gespräch mit einer Fachfirma (Isotec) zum Thema Kellerdichtigkeit. Isotec schlug mir eine recht aufwändige und teure Sanierung vor, bei der die Kellerwände mit einem
"Putzwinkel" nach innen isoliert werden.
Ich habe dies mal anbei mal skizziert.
Dazu muss man wissen, dass mein Haus von 1965 keine durchgehende Bodenplatte hat. Die Wand/Mauer steht auf dem Fundament. Das Fundament selber ist wasserfest. Aber Wasser gelangt zur Wand und durchfeuchtet diese. Meine immer noch funktionierende Horizontalsperre aus Teerpappe verhindert das Aufsteigen der Feuchtigkeit, aber unterhalb der Sperre sind Salzausausblühungen zu erkennen. Das Salz schädigt langsam das Mauerwerk.
Isotec schlägt vor den vorhandenen Putz abzunehmen und, wie ich in gestrichelter Linie eingezeichnet habe, eine mehrschichtigen Schutzputz aufzutragen.
Einerseits scheint mir dies sicher für den Innenraum, andererseits danke ich mir: Hinter dem Putz bleibt die Wand doch feucht! Also rottet nicht der Sandstein hinter dem neuen Putz langsam weiter vor sich hin?
Ich werde mir noch mindestens eine weitere Meinung einholen. Relativ oft höre ich auch von Injektionsverfahren, bei dem eine Art Kunstharz in das Mauerwerk gespritzt wird um es innerlich wasserdicht zu machen. Diese Lösung ist günstiger aber als Laie scheint mir das für das Mauerwerk auch besser, weil dieses nicht nur zur Innenwand hin angedichtet wird. Vielmehr wird die Wand selber damit wasserdicht.
Hat jemand von euch damit Erfahrungen oder mal einen Keller abgedichtet?
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