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Tagebuch - Sanierung Haus (Baujahr 1965)

Kommt darauf an in welcher Art und Weise du das wissen möchtest.
Primär möchte ich wissen welche Methodik für meine Kellerabdichtung die bessere ist: Injektionsverfahren oder "Putzwinkel".

Unabhängig vom Preis klingt die Injektionsmethode besser, weil sie den Stein selber schützt, während ein Sanierungsputz darüber zwar die Feuchte ins Haus hinein unterbindet aber der Stein weiterhin nass bleibt.

Mein Ziel ist der dauerhafte Substanzerhalt des Mauerwerkes und dass nicht nur die Salzausblühungen verschwinden sondern das Haus auch noch die nächsten 40 Jahre stehen bleibt.
 
Hinter dem Putz bleibt die Wand doch feucht!
Jepp 🙁
Primär möchte ich wissen welche Methodik für meine Kellerabdichtung die bessere ist: Injektionsverfahren oder "Putzwinkel".
Ich habe dich weiter vorne schon gefragt, in wie weit es möglich ist, den Arbeitsraum um die Kelleraußenwände aufzugraben und die Wände ordentlich, fachlich wieder von Außen abzudichten ?
"Früher" hat man da "gschwind" Bitumenfarbe draufgepinselt, danach mit dem ganzen Bauschutt den Arbeitsraum aufgefüllt und den Schutz gleich wieder zerstört.
(das muß bei dir nicht so gewesen sein)

DAS wäre dann richtig "nachhaltig" 🙂

Wenn, dann würde ich das Injektionsverfahren bevorzugen.
Hier habe ich ein Angebot bei 11x 2,2 Meter bei 9800 €
Die Haltbarkeit wird auf 30 Jahre angesetzt.
(5 Jahre Gewährleistung)

Ich habe mir im DIY verfahren "MEM feuchte Wand" angeschaut.
Primär möchte ich wissen welche Methodik für meine Kellerabdichtung die bessere ist: Injektionsverfahren oder "Putzwinkel".

Unabhängig vom Preis klingt die Injektionsmethode besser, weil sie den Stein selber schützt, während ein Sanierungsputz darüber zwar die Feuchte ins Haus hinein unterbindet aber der Stein weiterhin nass bleibt.

Mein Ziel ist der dauerhafte Substanzerhalt des Mauerwerkes und dass nicht nur die Salzausblühungen verschwinden sondern das Haus auch noch die nächsten 40 Jahre stehen bleibt.
Das ist verständlich.
Wie tief ist der Keller denn im Erdreich drin ?
Dringenden Handlungsbedarf sehe ich, wenn die Feuchtigkeit wirklich unter die Decke aufsteigt.
 
Jepp 🙁

Ich habe dich weiter vorne schon gefragt, in wie weit es möglich ist, den Arbeitsraum um die Kelleraußenwände aufzugraben und die Wände ordentlich, fachlich wieder von Außen abzudichten ?
"Früher" hat man da "gschwind" Bitumenfarbe draufgepinselt, danach mit dem ganzen Bauschutt den Arbeitsraum aufgefüllt und den Schutz gleich wieder zerstört.
(das muß bei dir nicht so gewesen sein)

DAS wäre dann richtig "nachhaltig" 🙂
Die Außenwand meines Hauses ist mit Bitumen gestrichen und laut Baugutachter auch noch in Ordnung. Wasser scheint bei mir ausschließlich im Sockelbereich einzudringen, also nicht von der Seite sondern kapilar von unten. Der Baugutachter sprach von drückendem Grundwasser und auch die Isotec Firma meinte, dies wäre typisch für meine Region. Insofern ist keine Erneuerung der Außenabdichtung notwendig sondern es geht um den Schutz vor unten ^^
Wenn, dann würde ich das Injektionsverfahren bevorzugen.
Hier habe ich ein Angebot bei 11x 2,2 Meter bei 9800 €
Die Haltbarkeit wird auf 30 Jahre angesetzt.
(5 Jahre Gewährleistung)

Ich habe mir im DIY verfahren "MEM feuchte Wand" angeschaut.

Das ist verständlich.
Wie tief ist der Keller denn im Erdreich drin ?
Dringenden Handlungsbedarf sehe ich, wenn die Feuchtigkeit wirklich unter die Decke aufsteigt.
Allzu dringend sehe ich es bei mir nicht, weil die Feuchtigkeit bei mir wie gesagt nur im Sockelbereich vorhanden ist, als so bis 20 cm hoch, ganz vereinzelt auch höher weil sich die Feuchtigkeit über den Putz noch weiter hoch gearbeitet hat. Nur wird der Schaden halt nicht kleiner ^^

Insofern habe auch ich als Laie die Meinung:
  1. Beschädigten Putz entfernen
  2. Mit Injektionsverfahren die Mauer gegen weiter aufsteigende Feuchtigkeit schützen
  3. Und dann mit einem Sanierputz wieder verputzen
 
Der Baugutachter sprach von drückendem Grundwasser und auch die Isotec Firma meinte, dies wäre typisch für meine Region.
Das sind doch mal fachmännische Einschätzungen.
Allzu dringend sehe ich es bei mir nicht, weil die Feuchtigkeit bei mir wie gesagt nur im Sockelbereich vorhanden ist, als so bis 20 cm hoch, ganz vereinzelt auch höher weil sich die Feuchtigkeit über den Putz noch weiter hoch gearbeitet hat. Nur wird der Schaden halt nicht kleiner
Kannst du hier nicht grobe Angaben machen ?
Von welchen Ausmaßen sprechen wir hier:
In einem Raum auf einer länge von 90cm oder an allen Außenwänden auf einer länge von 80% ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sind doch mal fachmännische Einschätzungen.

Kannst du hier nicht grobe Angaben machen ?
Von welchen Ausmaßen sprechen wir hier:
In einem Raum auf einer länge von 90cm oder an allen Außenwänden auf einer länge von 80% ?
Die Salzkristallbildung und Abplatzungen am Putz gibt es an allen Kellerwänden, sowohl Außenwände als auch Innenwände. Anbei ein Beispielbild.
Feuchtigkeitsschaden Waschküche.JPG
Wir gehen davon aus, dass der Schaden auch an den Teilen ist, die noch durch Holzvertäfelung oder Kacheln verdeckt sind. Also wirklich ÜBERALL.

Eben weil es auch an Innenwänden ist, sieht die Fachfirma hier klar einen kapilaren Grundwasserdruck und meint es läge nicht an an der Kellerabdichtung zur Außenseite.
Mit meinem einfachen Worte gesagt: Das Wasser kommt von unten, kommt die Wände hoch, das Salz im Wasser kristallisiert aus und der Putz platzt ab.

Meist bleibt es auf der Höhe entsprechen des Bildes, weil darüber noch eine intakte Horizontalsperre liegt, aber teilweise beginnt es auch schon sich über den Putz weiter nach oben zu arbeiten. Die Feuchtigkeit im Sockelbereich ist entsprechend sehr hoch.
 
Ja, es ist wohl wirklich aufsteigende Feuchtigkeit.
Ist der Keller bewohnt ?
Was macht du in den Kellerräumen ?
Hast du eine (Bastel)Werkstatt ?

Sofern es nicht sehr viel schlimmer wird,
würde ich es so lassen ggf. mit einem atmenden Putz verputzen.

Du kannst ja mal die Wände "abklopfen" wo der Putz hohl klingt.

Du schreibst es sind Sandsteinwände. Ist das gesichert oder sind es Hohlblocksteine ?
 
Ja, es ist wohl wirklich aufsteigende Feuchtigkeit.
Ist der Keller bewohnt ?
Was macht du in den Kellerräumen ?
Hast du eine (Bastel)Werkstatt ?

Sofern es nicht sehr viel schlimmer wird,
würde ich es so lassen ggf. mit einem atmenden Putz verputzen.

Du kannst ja mal die Wände "abklopfen" wo der Putz hohl klingt.

Du schreibst es sind Sandsteinwände. Ist das gesichert oder sind es Hohlblocksteine ?
Der Keller ist zu Wohnzwecken ausgebaut aber nicht aktiv bewohnt (und soll auch nicht in Zukunft bewohnt werden). Außer einmal die Woche Wäsche waschen, mache ich nichts im Keller.

Zu den Steinen habe ich nochmal in die Bauunterlagen geschaut.
Außenwände des Kellergeschosses: Schwerbeton Hohlblocksteine
Außenwände des Wohngeschosses: Bimshohlblocksteine
Zwischenwände: Kalksandstein

In meinen Augen absolut solide gebaut aber ich habe keine Ahnung wie feuchtigkeitsresistent das ist.

Ich habe heute auch nochmal mit Isotec gesprochen. Insbesondere habe ich meine Bedenken geäußert, ob bei einem "Putzwinkel" die Feuchtigkeit nicht nur im Stein eingeschlossen würde und ob eine Injektionslösung nicht auch möglich sei.
Isotec meinte, dass die eingeschlossene Feuchtigkeit im Stein kein Problem sei, weil erst durch den Kontakt mit Sauerstoff das Salz kristallisiert und das Mauerwerk schädigt. Eine Injektionslösung würde nur wie eine Horizontalsperre wirken und wäre nicht das richtige für mich.

Ich habe ja jetzt durch meine PV Anlage viel Erfahrung mit Unternehmen gemacht und Isotec wirkt zwar professionell aber auch sehr "verkaufsorientiert". Insofern bin ich schon jetzt gespannt was mir die zweite Firma (die diese Woche zu mir kommt) dazu erzählt und was diese mir vorschlägt.
 
Hab gerade auch nochmal KI zu dem Thema befragt:

Hohlblocksteine haben, wie der Name sagt, Luftkammern im Inneren. Wenn du einen Putzwinkel davor setzt, sperrst du das Wasser nicht nur im Steinmaterial ein, sondern potenziell auch in den Hohlkammern. In den Hohlräumen kann sich stehendes Wasser sammeln. Das führt zu einer extremen Luftfeuchtigkeit innerhalb der Wand. Die Aussage "das Wasser reagiert nicht mit Sauerstoff" ist hier noch fragwürdiger, da in den Hohlkammern immer ein Luftdepot vorhanden ist.

Schleichende Zersetzung: Schwerbeton ist zwar robust, aber die Stege zwischen den Hohlkammern sind oft relativ dünn. Wenn diese permanent im Wasser stehen, leidet die Stabilität über Jahre deutlich stärker als bei einem massiven Stein.

Isotec hat recht, dass eine einfache Injektion bei Hohlblocksteinen oft fehlschlägt, weil das Harz einfach in die Hohlräume abfließt, anstatt den Stein zu durchdringen. Aber die Lösung: Fachfirmen nutzen hier oft ein zweistufiges Verfahren. Zuerst werden die Hohlräume mit einem günstigen Füllmörtel (Sperrmörtel) verfüllt, und erst danach wird die eigentliche Druckinjektion gesetzt.
 

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