Andreas900
Sehr aktives Mitglied
Danke für den Tip. Diesbezüglich habe ich keine Sorge bei mir. Der erste Bausachverständige, der vor Ort war hat die Luft auf Schadstoffe geprüft und nichts gefunden. Zudem plane ich langfristig mit dezentralen Entlüftungsanlagen.Oh genau das gleiche wie bei uns.
Da ist die Bodnplatte eben auch nicht durchgängig...
Wir haben auch die Probleme mit der Feuchtigkeit.
Uns hat der Bausachverständige allerdings gesagt, das würde sich nicht lohnen da was zu sanieren, bzw wäre das auch nicht wirklich möglich. Insofern bin ich sehr dankbar für deine Ausführungen.
Bin gespannt, ob Du zu einer zielführenderen Lösung kommst als wir, denn ein Haus einfach so vor sich hin rotten zu lassen ist halt auch keine Lösung.
Bevor Du was im Keller machst, solltest Du unbedingt ein paar Radonmessungen machen. Man kann da ein Gerät kaufen oder leihen (wobei es nicht so teuer ist) und dann sollte man zu verschiedenen Wetterlagen Messungen machen. WENN Du ein Radonproblem hast, dann solltest Du das bei der Kellersanierung unbedingt mit berücksichtigen.
Die Gefahr durch Radon wird extrem unterschätzt!
Spannend finde ich, wie breit das Spektrum der Erfahrungen/Empfehlungen ist. Manche sagen mir "kein Problem, wir hatten Jahrzehnte Wasser im Keller", andere raten dringend zur Sanierung.
Ich warte jetzt das Angebot für die Injektionslöung ab. Das scheint mir vom Kosten/Nutzen Faktor das beste zu sein, da mein Schadensbild überschaubar ist und es mir primär darum geht die Steine zu schützen und den Schaden erst garnicht größer werden zu lassen.
Das "Putzwinkel" Angebot von Isotec wird mir nach eigener Recherche aber auch Rücksprache mit einem Baugutachter immer suspekter. Wie ich erfahren habe ist Isotec ein Franchise Unternehmen und ich empfang das gesamte Gespräch zwar professionell aber auch mit einem gewissen Verkaufsdruck. Das Isotec Team bei mir vor Ort trägt durchweg sehr exotische polnische/arabische Namen. Während mir die zweite Firma mehrere Lösungen erklärte, kam Isotec sofort und nur auf die teuerste Lösung.
Was mich noch mehr stört: Isotec meinte meine 60 Jahre alte Horizontalsperre in Form der Teerpappe wäre noch gut. Ich sehe aber mit bloßen Auge, dass sie Risse hat und die Feuchtigkeit stellenweise weiter nach oben steigt. Wenn ich jetzt nur den Isotec Putzwinkel davorsetze aber die vorhandene Horizontalsperre aufgibt, dann wandert die Feuchtigkeit einfach nur weiter nach oben in der Wand.
Natürlich habe ich Isotec auch auf die Injektionslösung angesprochen aber die Mitarbeiterin windete sich für mich sichtlich in der Argumentation und kam am Ende nur dem dem Totschlagargument, dass sie das Injektionsverfahren bei meinem "erheblichen Schaden" nicht durch die interne Prüfung kriegen würde.