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Suizid- Was denkt ihr darüber?

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Welchen Vorteil liefert dir beispielsweise die traurige Situation, in der du nach einem schweren Unfall querschnittsgelähmt und vollkommen handlungsunfähig bis zum Rest deines Lebens nur noch vegetierst und zu keiner eigenen Handlung mehr in der Lage bist?

Dein Schicksal mit der kalten Mutter und dass du 4 Jobs zum durchkommen brauchst, ist sicher heftig und du trägst deinen Packen, jedoch bist du handlungsfähig, stehst allen Anschein nach auf eigenen Beinen und scheinst auch geistig auf der Höhe zu sein. Es gibt aber Lebensgeschichten, die gehen noch viel weiter nach unten...

Da zückle ich mal gleich mein "Schwert".

Vorteil für die aus deiner Sicht "traurige Situation": du wirst von anderen umsorgt (ich geh jetzt mal vom netten, liebevollen umsorgen aus, sonst spalte ich mich hier dumm und dämlich), du nutzt deine Zeit für Meditation, du studierst andere Menschen, um nur mal anzufangen...

Vorteil für das Beispiel "kalte Mutter": die Chance den Unterschied kennenzulernen was kalt und warm bedeutet, eine gewisse Selbständigkeit, Kraft, Entwicklung in die Helferrichtung...

Vorteil für die 4 Jobs: Entwicklung, Reichhaltigkeit, Bewegung, ....

Und ja, es gibt Lebensgeschichten, die noch viel weiter nach unten gehen. Muss man deswegen unweigerlich dort berharren?
 

Einige Körperliche sowie Psychische Erkrankungen sind so gut wie nicht heilbar.




Ein sehr wahrer Satz. Was fehlt, ist die Akzeptanz, dass dies für alle Kranken gilt, nicht nur für die, die sich trotzdem quasi einen Platz in der Gesellschaft (hier oder im RL) erkämpfen konnten.
Denn auch hier werden Unterschiede gemacht - während man den einen doch noch irgendwie unterstützt, mutmachende Worte zuspricht, versucht, ihn aufzufangen, bekommt der andere, weil abgelehnt, noch eins drauf und damit den wirklichen Todesstoß.

Entweder, man akzeptiert, dass es Seelenqualen gibt, die so grausam sind, dass das Weiterleben nicht möglich ist, oder man tut es nicht, aber man sollte es zumindest nicht von Sym- oder Antipathie abhängig machen.
 
Liebe Sunn,
hast Recht, ich bin über die Stränge geschlagen. Entschuldige, wenn ich dich verletzt habe (ehrlich gemeint!). Ich rege mich nur auf, wenn Menschen abgesprochen wird, dass sie an etwas für dich Banalem leiden dürfen.
Du hast scheinbar auch ein schwieriges Leben gehabt - und im Endeffekt bin ich charakterlich eher wie du: Niederlagen fordern mich geradezu heraus und ich kann auch in den beschissensten Zeiten noch was Positives sehen.

Ich habe aber lange Zeit gebraucht zu verstehen, dass das ein großes Glück ist, einen solchen Charakter als Grundlage zu haben. NATÜRLICH kommt dann dazu deine Einstellung und dass du nicht aufgibst, dass du ein schönes Leben willst - was ich super finde, nebenbei bemerkt.
Ich war früher auch im wahrsten Sinne "verständnis-los", ich habe nicht verstanden, warum es Menschen gibt, denen das fehlt. Dieses Aufdrehenkönnen, wieder aufstehen. Menschen, in die das Leben immer nur einzuschlagen scheint wie Blitze, die sich nicht verteidigen können, die nicht mal mehr aufstehen können.

aber: ICH WILL SO NICHT SEIN, ICH WILL DAS LEBEN LIEBEN.
und das ist das EINZIGE, was eine zufriedene person, von einer unzufriedenen unterscheidet. meine grundstimmung ist gut. weil ich es so will. weil ich nicht klagen will, sondern schlechtes versuche zu beheben und gutes schätze.
Dein Charakter hinter dieser Grundstimmung - ohne deine Leistung schmälern zu wollen! - ist ein Geschenk, das leider nicht alle haben.

dieser satz sagt nichts über dein leben, sondern über negative bewertungsmuster, die du positiven vorziehst. es ist nicht meine schuld, dass das ein faktum ist. die einen kommen ins gefängnis und machen nur scheiße, andere nutzen ihre zeit dort und promovieren. gibt es alles.
Nee, über mein Leben sagt der sowieso nichts, sondern ich wollte verdeutlichen, dass es Menschen gibt, die an einer Begebenheit ihres Lebens leiden, die sich gestraft fühlen und dass du sie meines Erachtens nicht ernst nimmst, wenn du ihnen sagst: "Sieh her! Du musst doch nur glücklich sein!"

Ich kann das vor dem Hintergrund verstehen, dass du dein Leben knallhart gemeistert hast und nun auf andere guckst und aus deiner Sicht das, woran die leiden, aussieht wie eine Lappalie. Letztlich hast du bei deinem Leben auch alles Recht zu sagen: "Ich hätte auch schon dreimal Alki, Junkie usw sein können, ich hätte aufgeben können, aber ich habe das trotzdem hingekriegt!"

Leid und Schmerz ist aber immer subjektiv. Ich rede hier nicht von "echten" Jammerlappen, die aus Mücken Elefanten machen. Ich spreche von Menschen, die Ereignisse einfach unterschiedlich verarbeiten. Dieses Verarbeiten-Können ist leider unabhängig vom Wollen, das kommt erst später, wenn man die Grundanlagen dazu hat.

nein, undankbare menschen nehmen sich selbst und ihr leid zu ernst, so muss es heißen.
Ist mir auch ein bisschen zu parolenhaft der Spruch und das Wort "undankbar" mag ich eh nicht 🙂

insofern liegt die lösung da, dem anderen zu raten, sich gedanken zu machen, die ihm besser tun, dinge mit humor zu sehen und nicht so verbissen durchs leben zu gehen, sondern es als ein wunderbares geschenk zu sehen.
Dass du das kannst, ist dein Glück und dein Segen. Aber du kannst nicht an alle den gleichen Maßstab anlegen. Wäre das nur eine Willenssache, würde ich dir recht geben. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass es das bei vielen nicht ist.

ich weiß nicht, wer enke ist, aber wenn er nicht darauf schaut, was er nicht hat, sondern darauf, was er hat, wär er zufriedener.
Enke war ein schwer depressiver Nationaltürhüter, der sich 2009 das Leben genommen hat...

ich verstehe deinen ärger nicht. ich sehe dinge anders aber bin zufrieden. warum soll ich anderen dann nicht empfehlen: machts doch so wie ich?
Ich versuchs nochmal zu erklären, denn mir ist es wichtig, dass du verstehen kannst, warum ich mich so aufgeregt habe. Mir geht es um folgendes: Andere können es nicht so machen wie du, denn es fehlt ihnen dein Charakter. Und du hast nicht deine Erfahrungen geteilt, du hast geschrieben:
ich finde es unverständlich, dass du nicht zu schätzen weißt, dass du lebst.
Das klingt schon nach dem ersten Stein des Anstoßes, weil "unverständlich" ein Wort ist, dass man leicht falsch interpretieren kann, wenn man es nur liest.
wieso freust du dich nicht? all die schönen dinge, die es gibt
Das ist ein Vorwurf: Wieso freust du dich nicht? Und dann rekurrierst du auf all die schönen Dinge - welche denn? Werden die subjektiv auch so empfunden?

Versteh ich dich richtig, dass deine Idee war, "Konfrontationstherapie" zu machen und die Leute damit anzustoßen?

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen verständlicher machen, was mich aufgeregt hat.

Liebe Grüße,
Joey
 
Zuletzt bearbeitet:
Leute, an alle:
Wir haben uns hier ein bisschen auf der Ebene verfangen, dass wir nun Lebensanforderungen und Schicksale vergleichen und bilanzieren, wer aufgrund dessen wie viel leiden darf!

Bsp (nix gegen dich, Schnatti)
Und ja, es gibt Lebensgeschichten, die noch viel weiter nach unten gehen. Muss man deswegen unweigerlich dort berharren?

Die Wahrnehmung und der Umgang damit ist was Subjektives. Es gibt Leute, die können nach einem jahrelangen Missbrauch ein normales Leben führen. Und es gibt Leute, die zerbrechen an einer "einzigen" Vergewaltigung.

Ist das nun unser Maßstab? Weil einer das kann, müssen andere das auch können?

Wenn wir einem an den Kopf klatschen, dass es eine Lappalie sei, was er empfindet, nehmen wir seine Gefühle nicht ernst. Und in ihm mag sich die eine Vergewaltigung anfühlen wie hundert Jahre Missbrauch.
 
Da zückle ich mal gleich mein "Schwert".


Dein Zwiebelmesserchen kannst du gleich wieder einstecken.

Vorteil für die aus deiner Sicht "traurige Situation": du wirst von anderen umsorgt (ich geh jetzt mal vom netten, liebevollen umsorgen aus, sonst spalte ich mich hier dumm und dämlich), du nutzt deine Zeit für Meditation, du studierst andere Menschen, um nur mal anzufangen...

Finde erst mal Leute die dich nett und fürsorglich umsorgen und die nicht Reissaus nehmen weil du in so einer Situation vielleicht als Ballast empfunden wirst, nicht mehr geben, sondern nur noch nehmen kannst...meditieren zu können ist ein "schwacher Trost" wenn man ansonsten vollkommen handlungsunfähig ist.

Vorteil für das Beispiel "kalte Mutter": die Chance den Unterschied kennenzulernen was kalt und warm bedeutet, eine gewisse Selbständigkeit, Kraft, Entwicklung in die Helferrichtung...

Ich bin der Letzte dem du das erklären musst; meine Mutter hat nach meiner Geburt versucht mich zu ersäufen, gesehen hab ich die "Frau" bis heute nicht. Und solche Geschichten sind nur die Spitze des Eisbergs...aber...

Vorteil für die 4 Jobs: Entwicklung, Reichhaltigkeit, Bewegung, ....
Und ja, es gibt Lebensgeschichten, die noch viel weiter nach unten gehen. Muss man deswegen unweigerlich dort berharren?

...dennoch solltest du wenigstens mal den Versuch unternehmen, meine Beiträge zu verstehen. Ich spreche mich sicher nicht dagegen aus, sich zu bemühen auch noch der größten Scheiße zu widerstehen und trotzig für sich zu kämpfen; ich spreche mich dagegen aus dass dies von jedem Menschen verlangt und erwartet wird, als hätte jeder Mensch die gleiche Kraft und die gleichen Fähigkeiten.

Die Fähigkeit, resilient zu sein ist nun mal unterschiedlich ausgeprägt.

Wo ich was von "beharren" geschrieben habe, musst du mir also mal zeigen.
 
ôO Ich bin ein wenig sprachlos, Schattenglanz, darum fussel ich deine Aussagen mal ein wenig auseinander.

Das stimmt nicht. Es gibt Untersuchungen, die belegen, dass 15% der Leute, die einen erfolgreichen Suizidversuch unternehmen, es bereits einmal versucht haben - vielleicht beim nächsten Mal dann mit mehr Knowhow. Den meisten Suizidversuchen gehen Ankündigungen voraus.


"Nervig"? Ich bin ein bisschen baff, weiß auch nicht, was du erlebt hast. Aber ich finds krass, so eine Sichtweise zu hören. Alles, was dir einfällt, wenn ein Mensch aus lauter Verzweiflung an sich selbst herumschnibbelt - und wenn es "nur" ist, um Aufmerksamkeit zu bekommen - ist, dass du es "nervig" findest und dass du es ihm neidest, dass er am nächsten Tag bis Mittag schläft.
Alter! In was für einer Welt lebst du?! 😵


Was für eine kaltschnäuzige Aussage! Mir fehlt von dir noch der Satz "Nur die Harten komm' in Garten!"
Du verallgemeinerst und forderst hier ganz schön viel von Menschen, die völlig verzweifelt sind. Schön, dass du das nie erlebt hast, aber maß dir nicht an, anderen etwas vorzuschreiben. Selbstmitleid ist nichts für Schwache - es bedeutet, dass man noch Mitleid, noch Mitgefühl mit sich selbst hat. Und das ist wenigstens noch ein positives Gefühl für sich selbst!


Allen außer den schwer Depressiven rufst du also zu: Hey, änder einfach dein Leben! Ja, genau, weil das immer so einfach ist! Mit Kindern, mit Haus, mit festem Job,...

Ich bin sonst selbst ein großer Freund des "Alles ist möglich", aber sowas in einem Suizidthread zu posten, ist echt einfach nur HOHN in die Gesichter derer, die es selbst schon versucht haben oder darüber nachdenken -_-

Hey Joey, das Thema ist doch wie wir es empfinden. Vielleicht liege ich ja mit meiner Sicht falsch. Doch ich kann es nur so wiedergeben wie ich es empfunden habe.

Ich schreibe je das ich wirklich Depressive da nicht mit einbeziehe.
Aber ich habe mein Leben in kreisen verbracht in denen ich viel mit diesem Thema zusammen gekommen bin. Leider kann ich da nur von mir sprechen. Die Erfahrung waren, in meinem Leben, Zwei Bekannte die sich umgebracht haben. Diese waren wirklich Depressiv. Man hat diese Androhung auch ernst genommen und alles getan. Doch es konnte nicht verhindert werden.

Bei vielen andern die ich kenne...aufgezählt waren es 4 Personen die es als Druckmittel benutze haben.
Sobald sich die Liebste abwenden wollte oder die gewüsnchte Aufmerksamkeit nicht erhaltne haben.

Bei 3 andern Personen war es ein Hilferuf. Sie haben sich verletzt, doch bei einem war es echte Verzweiflung. Bei der andern nur um an Drogen zu kommen.

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Doch glaub mir, auch ich war schon am Tiefsten Punkt..dort wo man keinen Ausweg mehr findet. Klar zuerst will man den Menschen zeigen, wie verletzt man ist und schneidet sich. Vielleicht in dem Gedanken, wenn mich einer Mag dann würde er mich retten.
Dann gab es auch schon Punkte in denen nichts mehr war. Man wollte nur noch sterben. Der Punkt der völligen Resignation. Doch in diesem Punkt, da will man nicht mehr reden.
Man will sterben und hoffen niemand kommt dazwischen. Zum Glück ist diese Phase schon ein halbes Leben her, doch ich denke daran was mich gerettet hat und das war nicht das betütel meiner Mitmenschen.

Vielleicht habe ich da ein schlechtes Bild...doch es ging ja hier um die eingene Sicht. Ich hffe mit meiner Aufführung konnte ich dir den Groll etwas von mir nehmen und mich verständlicher machen.
 
Hey Joey, das Thema ist doch wie wir es empfinden. Vielleicht liege ich ja mit meiner Sicht falsch. Doch ich kann es nur so wiedergeben wie ich es empfunden habe.

Ich schreibe je das ich wirklich Depressive da nicht mit einbeziehe.
Aber ich habe mein Leben in kreisen verbracht in denen ich viel mit diesem Thema zusammen gekommen bin. Leider kann ich da nur von mir sprechen. Die Erfahrung waren, in meinem Leben, Zwei Bekannte die sich umgebracht haben. Diese waren wirklich Depressiv. Man hat diese Androhung auch ernst genommen und alles getan. Doch es konnte nicht verhindert werden.

Bei vielen andern die ich kenne...aufgezählt waren es 4 Personen die es als Druckmittel benutze haben.
Sobald sich die Liebste abwenden wollte oder die gewüsnchte Aufmerksamkeit nicht erhaltne haben.

Bei 3 andern Personen war es ein Hilferuf. Sie haben sich verletzt, doch bei einem war es echte Verzweiflung. Bei der andern nur um an Drogen zu kommen.

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Doch glaub mir, auch ich war schon am Tiefsten Punkt..dort wo man keinen Ausweg mehr findet. Klar zuerst will man den Menschen zeigen, wie verletzt man ist und schneidet sich. Vielleicht in dem Gedanken, wenn mich einer Mag dann würde er mich retten.
Dann gab es auch schon Punkte in denen nichts mehr war. Man wollte nur noch sterben. Der Punkt der völligen Resignation. Doch in diesem Punkt, da will man nicht mehr reden.
Man will sterben und hoffen niemand kommt dazwischen. Zum Glück ist diese Phase schon ein halbes Leben her, doch ich denke daran was mich gerettet hat und das war nicht das betütel meiner Mitmenschen.

Vielleicht habe ich da ein schlechtes Bild...doch es ging ja hier um die eingene Sicht. Ich hffe mit meiner Aufführung konnte ich dir den Groll etwas von mir nehmen und mich verständlicher machen.

Hey, ja 🙂
Sehr eindrücklich und nachdenklichmachend, was du beschreibst.
Sorry, wenn ich den Eindruck habe, dass Leute angegriffen werden, die sich nicht (mehr) wehren können, fahre ich (auch viel zu vorschnell -_-) die Krallen aus... ich arbeite daran!
 
Hey, ja 🙂
Sehr eindrücklich und nachdenklichmachend, was du beschreibst.
Sorry, wenn ich den Eindruck habe, dass Leute angegriffen werden, die sich nicht (mehr) wehren können, fahre ich (auch viel zu vorschnell -_-) die Krallen aus... ich arbeite daran!

Nein, arbeite nicht daran. Ich fand es sehr gut von Dir, das du es so korrekt angesprochen hast.
 
Suizid - was denke ich "dar-über"?
...
ja, das Leben ist eine nicht endend wollende und andauernde Prüfung
ja, es erwischt einen - und manchmal gnadenlos und hart
ja, es mag - subjektiv - den Anderen Spaß bereiten
ja, es ist immer wieder auf´s neue ungerecht - warum straft es ausgerechnet mich - warum belohnt es Andere
ja, man mag darüber nachsinnen ob es einem Sinn-voll erscheint
...
dennoch ist es womöglich das einzige Leben das wir zu leben vermögen

an all´ die lernbegeisterten,
feinfühligen,
empathischen...
und dennoch lediglich marginal weiterentwickelten Primaten

...such life... cést la vie... kismet...
was auch immer - zieht es durch - es wird keine zweite Chance kommen...

lebt
lernt
lehrt
selbst wenn es euch in euren Augen unbeliebt und sinn-los zu machen scheint
bringt Euch ein
macht
seit präsent
bringt euch - und die Milliarden der Anderen - nicht um diese Chance
Euch zu fühlen
Euch wahrzunehmen
Euch trotz womöglicher Abneigung kennen lernen zu... müssen...

seit unbequem
denkt abseits
fühlt anders
seit anders!

lebt ein Leben -
lebt Euer Leben...
und seit Teil von dem was stattfindet...

ich BITTE euch darum...
...aufrichtig und inständig!

das Leben wäre so viel ärmer
ohne die Zweifelnden
die Konträren
die zum nachdenken Anregenden
die "anders" Fühlenden

und, an Stelle eine "angenehmen Abends"... macht kein Scheiß
 
Beruflich bedingt habe ich leider immer wieder mit Suizid Versuchen
oder vollendetem Suizid zu tun. Es sind Einzelschicksale, die man
nicht kennt. Das bedeutet aber auch: Man stellt sich ab und zu die
Frage: Warum wirft Er/Sie das Leben einfach weg? Aber es ist eine
tiefe Verzweiflung, die man als nicht Betroffener nicht nachempfinden
kann.

Es gibt aber 2 Sorten angehender Selbstmörder: Jene die es eigentlich
nicht wollen sondern mit ihrer Aktion letztendlich nur HILFE rufen. Die
anderen haben sich entschlossen es zu tun und setzen es dann auch
irgendwann konsequent um.

Selbstmord ist ein Teil der Menschseins. Dies gab es zu praktisch jeder
Zeit und in praktisch jeder Gesellschaft.

Grüße
Marcus
 
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