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Gelöscht 29616
Gast
Im Suizid springen die Menschen in ihre Hoffnung, ja in ihre Erlösung. Es war zu hart für sie, sie wollten nicht länger kämpfen und aufstehen, ihre Schmerzen ertragen, sie wollten ein Zeichen setzen, einen lauten Schrei, den alle hören müssen aufschreien.
Doch sie haben nicht erkannt wozu sie da sind, was sie bewirken können. Sie konnten die Schönheit nicht erkennen, welche in den kleinen Dingen steckt. Die Härte der Menschen hat ihnen das Licht vergrämt, das Licht der Welt unschön erscheinen lassen.
Peaceberg
Ja, mein Gedanke ist oft auch das die Menschen nicht wirklich zuhören und nicht wirklich nachdenken drüber, weil es ihnen unangenehm ist (das bisschen) und das sie es dann wenn ich tot bin tun weil das Gewissen sie dazu zwingt. Und das sie sehen wie ersnt und echt mein Schmerz ist und das sie es vllt begreifen.
Ich habe auch die Hoffnung das mich dann vllt zum ersten mal jemand wirklich versteht. Das man dann nichts mehr ändern kann und ich tot bin zahle ich auf gut Glück, aber das ist okay. Irgendwas vermisst man immer und ein teil Angst bleibt, wenn man es nicht vergräbt.
Doch, sie können. Je mehr ich das kann desto größér wird der Schmerz. Irgendwann fängst du an nicht mehr hinzusehen, und du gehst blind durch die Welt. Aber der Schmerz nimmt ab. Es sit das was mich entfernt hat vom Suizid. Aber es fühlt sich leer an. Du weißt das du weniger hast als jemals zuvor aber du kannst nicht dürber weinen.
Wenn du mal in meinen Blog siehst, meine Gedichte. Manche Einträge - ich sehe sehr wohl die Schönheit in den kleinen Dingen. Weißt du wie ich es hasse (gehasst habe, und heute blockiere) wenn jemand sagt: Guck mal, die schöne Blume oder die warme Sonne! ? Denn dann geht mit das Herz auf, weil ich in meiner Kindheit (ach ja, meine Oma) solche schönen Dinge gezeigt bekommen habe - aber es ist auch wie ein Stich in Herz, weil ich auch spüre wie allein ich bin, im Herzen, und das ich die Liebe zu Welt die daraus erwächst nicht teilen kann. Es ist wie gangen in einem Glas, und draussen zieht all da schöne vorbei, im kleinen wie im großen. Und gerde das kleine, schmerzt unbeschreiblich. Und zu spüren das es mir keine Freude mehr entlockt sondern Trauer.
Wie viel Schmerz bereitet der Gedanke an ein Lächeln, wenn du geliebt hat und der Mensch unwiederuflich verschwand? Auch aus eigener Schuld? Du kannst nur Freude ohne Schmerz empfinden wenn du den Wert den es hat nicht verstanden hast, wenn du dein eigenes Tun (was du getan hast) nicht siehst, wenn du nicht begreifst das es SO nie wieder kehrt.
Jeder Tropfen Glück wird bitter - ja, aber mehr als je zuvor wenn du die Schönheit erkennst.
Das einzige was noch wirklich ein Gefühl bereitet sind die beiden Menschen von denen ich spach. Und somit Schmerzen. Wenn es mich nicht ausfüllt tut es sonst nichts. Da ist nichts, es ist alles leer.
Die Freude die hier manchmal entsteht oder wonaders - Das ist wie schwer verletzt daliegen, und jemand pustet ein bisschen gegen den Schmerz. Gut tut nur die Geste. Helfen tut es nicht.
Ih glaube nicht das man jede Seele heilen kann. Auch dem Arzt am OP Tisch stirbt mal ein Patient. Das ist so. Teil vom Leben.
Aber den Zustand den man erreicht wenn man es dann tut/versucht ist wie so eine Art Trance oder Schock. Weil du nichts mehr fühlst. Es ist so - es ist alles was du tun kannst weil dir sonst nicht bleibt. Das das kein Zwang in dem Sinne ist versteht keiner (jeder kann nur nach seinen Möglichkeiten handeln). Es ist egal wo man sich befindet und egal was passiert. Und vllt gehst du vorher noch ein Caffee trinken mit jemand oder lachst mit jemand am Telefon. Aber es ist eine Fassade. Ohne Gefühle dahinter. Ohne Gedanken. Es ist egal was um dich geschieht. Die Seele ist abgelöst.
Es ist als wärst du in dir drin schon nicht mehr da.