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Studentin will immer eine Extrawurst

Für mich klingt es schon nach Neid. Und ja auch 35 Leute können neidisch sein. Ich mein... was genau habt ihr davon? Selbst wenn ihr Spiel "auffliegt" werden eure Noten auch nicht besser, desweiteren wird man in Arbeitsleben immer einen Durchmoggler erleben. So was solls? Ihr könnt euch entweder schlechte Laune machen oder es als Ansporn sehen selbst mit eigenen leistungen zu punkten und sie zu übertreffen
 
Gerechtigkeit und eine realistischere Einschätzung beim späteren Arbeitgeber.

Stell dir mal vor du hättest einen Kollegen der im Gegensatz zu dir und 30 anderen Mitarbeitern für das gleiche was er tut nur spezielle Vorteile hat, mehr Geld bekommt, bessere Vorzüge. Da wärst du auch nicht erfreut.

Wir sind es auch nicht.

Zum Glück ist meine Partnerin nicht in meinem Studiengang, aber wenn ich in der Situation wäre als Frau wäre ich auch sehr sauer, wenn jemand ständig andere Vorteile genießt, aber die gleichen Probleme hat.

Es ist für den späteren Arbeitgeber das was hier ein anderer Beitragschreiber schrieb. Der bekommt ein unrealistisches Bild und denkt sie hat das in Regelstudienzeit geschafft. Steht ja nirgendwo mit dem Nachteilsausgleich. Dabei hätte sie unter Normalbedingungen einen deutlich schlechteren Schnitt gehabt.

Ja, dann beschwert Euch über sie und die betreffenden Profs. Wenn Du Dich nur hier dauernd beschwerst, nützt das gar nichts.
 
Ich sehe es durchaus als Problem, wenn eine Studentin immer eine Extrawurst bekommt, während andere, die eigentlich noch benachteiligter sind, keine derart weitreichenden Vergünstigungen bekommen.

Nachteilsausgleiche sind wie der Name schon sagt dazu da, Nachteile anderen Studenten gegenüber auszugleichen, nicht, um einem das gesamte Studium zu erleichtern. Einer Frau mit Kind ist Gruppenarbeit zuzumuten, genauso wie schriftliche Prüfungen. Im Zweifel kann man halt gar keine schriftliche Prüfung schreiben (man kann sich derweil auf andere Fächer konzentrieren, man hat ja eh nicht die Zeit für alle), dafür aber auch entsprechend länger studieren als die anderen. Wird man halt nicht nach 10 Semestern von der Uni geworfen, sondern erst nach 12 oder 15.

Dass Prüfungsleistungen umgewandelt werden, habe ich bisher jedenfalls nur bei einem körperlich Behinderten mitgekriegt, bei dem die Prüfung zu Ende gewesen wäre, ehe auch nur der erste Satz auf dem Bogen wäre. Der durfte die Fragen dann mündlich beantworten. Aber das ist ja kein übermäßiger Vorteil, denn wissen muss er das Zeug immer noch, zur Pflichtveranstaltung muss er auch kommen, daher hat er auch keine Vorteile.

Es ist einfach ungerecht, wenn andere Studenten wegen dem kleinsten Formfehler durchfallen, während einzelne sich alles erlauben dürfen. Im Zweifel würde ein Dozent sich auch keinen Zacken aus der Krone reißen, wenn er ggf. im Kurs diskutiert, wie denn ein fairer Ausgleich aussehen könnte. Normal sind die Kommilitonen ja schon hilfsbereit und drücken ein Auge zu, wenn Nachteil und Ausgleich sich die Waage halten. Wenn man vorher gefragt wird, fühlt man sich meist auch nicht so benachteiligt.
 
Klar ist es ungerecht und nervt .

Gibt es aber später im Leben auch.

Da bekommt auch mal einer eine Gehaltserhöhung, obwohl der andere sich mehr reingehängt hat oder ein anderer wird eingestellt , weil er dem künftigen Chef sympathischer war, obwohl er die schlechteren Voraussetzungen hatte.
 
Ungerechtigkeit hat nichts mit Neid zu tun. Es geht um die Gleichberechtigung, die hier nicht geachtet wird.

Danke Rose.
Ich bin niemand der anderen nichts gönnen würde. Es wäre ja schlimm wenn es für Studenten mit Kind keine Vorteile gäbe. Aber das macht mich wirklich sauer.

Übrigens haben wir heute Nachmittag erfahren, dass sie vermutlich mit Kind 2 schwanger ist.

Wahrscheinlich bekommt sie dann gleich den Abschluss geschenkt.
Na, ja. Wie dem auch sei.


Wir haben nun beschlossen uns an den Dekan zu wenden.
Auch im Interesse der Studenten, die nach uns kommen, denn wenn sie wirklich erneut schwanger ist, haben unsere Nachfolger noch viel Spaß mit ihr.
 
Da bekommt auch mal einer eine Gehaltserhöhung, obwohl der andere sich mehr reingehängt hat oder ein anderer wird eingestellt , weil er dem künftigen Chef sympathischer war, obwohl er die schlechteren Voraussetzungen hatte
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Das weiß ich selbst. Aber meinst du, weil es anderen auch so geht, macht es das besser? Umso schlimmer, dass es schon beim Studium los geht obwohl ja alle die gleichen Voraussetzungen haben sollten.

Was viele von uns nervt ist nicht nur die Tatsache an sich, sondern die Art wie sie damit umgeht.

Sie protzt und prahlt damit und gibt damit an und verstärkt dadurch die Spaltung im Studiengang.
 
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Das weiß ich selbst. Aber meinst du, weil es anderen auch so geht, macht es das besser? Umso schlimmer, dass es schon beim Studium los geht obwohl ja alle die gleichen Voraussetzungen haben sollten.

Was viele von uns nervt ist nicht nur die Tatsache an sich, sondern die Art wie sie damit umgeht.

Sie protzt und prahlt damit und gibt damit an und verstärkt dadurch die Spaltung im Studiengang.[/COLOR]

Meine Güte, dann ist sie halt ne Narzisten. Geht einfach nicht drauf ein. Wie wärs wenn ihr dieselbe Energie in wichtigere Bereiche steckt.
 
Wenn sie ihre Vorteile nicht offensichtlich ausgenutzt hätte, hätten wir das alles gar nicht mitbekommen.

Wenn ich das gewesen wäre und spezielle Vorteile hätte hätte ich still und leise mein Ding gemacht. Noten bekommt eh niemand mit.

Da muss man nicht allen rum erzählen, dass man Nachteilsausgleiche in Form von Umwandlung der Prüfungsleistung erhält, vorher alle Fragen hatte oder wegen jeder Prüfungsleistung zum Dozenten rennt und die Anwesenheit erspart bekommt.

Es kommt auch auf das wie an.

Dass dann natürlich andere Schwangere, die im 8. Monat Referate halten müssen oder die kleine Kinder haben sauer sind ist zu verstehen. Genauso wie der der seinen Vater verloren hat oder nach der Krebserkrankung zurück ist und Klausuren mitschreiben soll.
 
Wenn sie ihre Vorteile nicht offensichtlich ausgenutzt hätte, hätten wir das alles gar nicht mitbekommen.

Wenn ich das gewesen wäre und spezielle Vorteile hätte hätte ich still und leise mein Ding gemacht. Noten bekommt eh niemand mit.

Da muss man nicht allen rum erzählen, dass man Nachteilsausgleiche in Form von Umwandlung der Prüfungsleistung erhält, vorher alle Fragen hatte oder wegen jeder Prüfungsleistung zum Dozenten rennt und die Anwesenheit erspart bekommt.

Es kommt auch auf das wie an.

Dass dann natürlich andere Schwangere, die im 8. Monat Referate halten müssen oder die kleine Kinder haben sauer sind ist zu verstehen. Genauso wie der der seinen Vater verloren hat oder nach der Krebserkrankung zurück ist und Klausuren mitschreiben soll.

Es spielt keine Rolle wie du, oder anderen es an ihrer Stelle gemacht hätte. Sie hat sich dafür entschieden aben so zu handeln, ihren Charakter der dahintersteht könnt ihr nicht ändern.
 

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