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Studentin will immer eine Extrawurst

Nur wo?

Bei dem Prof, der sie vermutlich vernascht hat ist das sicher die falsche Adresse.

Wir überlegen auch schon hin und her, was wir machen.
 
Nur wo?

Bei dem Prof, der sie vermutlich vernascht hat ist das sicher die falsche Adresse.

Wir überlegen auch schon hin und her, was wir machen.
Der Prof. hat bestimmt auch einen Chef. Da kann man sich dann auch beschweren. Oder bei der zuständigen Behörde.

Aber wenn es Euch so stinkt , findet ihr das bestimmt raus.
 
Schon allein deswegen, weil ihr euch über eure Kommilitonin echauffiert, nicht jedoch über eure Dozenten. Wenn überhaupt wären die das korrekte Ziel, denn DIE sind diejenigen, die entscheiden.

Das sehe ich auch so. Der Fisch stinkt von oben. Die Professoren sind diejenigen, die Grenzen setzen und Regeln aufstellen müssten. Das Problem ist wahrscheinlich, dass sie unter dem Druck der Gleichberechtigung von Mann und Frau stehen und sich deswegen gar nicht trauen, der Frau mit Kind die Vorteile nicht zu gewähren.

Und warum sollte die beschriebene Frau, die nach den Schilderungen z. T. ungerechtfertigten Vorzüge nicht für sich nutzen, wenn sie die Möglichkeit dazu hat ?

Ist von beiden Seiten falsch, verlangt aber auch viel Charakterstärke von beiden, sich nicht zu viel rauszunehmen/Grenzen zu setzen. Ich würde die Kommilitonin mal direkt konfrontieren, ist vielleicht am schnellsten effektiv. Kannst du sie nicht mal darauf ansprechen ?
 
Das die Dame vielleicht Vorteile hat, mag stimmen. Wichtiger ist für mich das Problem, welche NACHteile haben die anderen dadurch?
 
Ich würde auch mal mit dem Dozenten reden.

Ich kann dich schon verstehen. Sicher, ein gewisser Nachteilsausgleich ist angemessen. Dass es Nachteilsausgleiche gibt, ist aber wie du schon sagst nicht euer Problem, sondern die Spannweite, in der das erfolgt.

Solche Ausgleiche würde ich eher darin sehen, dass sie ihr Baby mit ins Seminar nehmen darf und dann eben für 20 Minuten zum Stillen verschwindet, während die anderen nur raus dürfen, um aufs Klo zu gehen. Bzw. dass die Fristen zur Abgabe von Hausarbeiten für sie verlängert werden, da sie wegen dem Kind weniger Zeit fürs Studium hat. Müssen alle in der Gruppe wegen ihr leiden, könnte man ihr auch anbieten, Einzelarbeiten mit entsprechend geringerem Umfang für den Schein zu machen.

An meiner Hochschule ist es tatsächlich so, dass überwiegend an den Fristen geschraubt wird. Es gibt ja beispielsweise Fristen dafür, bis wann welche Prüfung bestanden sein muss, wann das Grundstudium fertig, wann das gesamte Studium. Da haben Mütter bei uns (auf Antrag) mehr Zeit (auch Väter können sich so etwas Extrazeit "ermogeln"). Dann bekommen Eltern noch ein paar Semester oben drauf. Oder dass bei kleineren Prüfungsordnungsverstößen ein Auge zugedrückt wird. Ein Vater hatte mal vergessen, seine Arbeit fristgerecht abzugeben, weil seine Freundin relativ plötzlich das zweite Kind bekam. Da musste er sich um die Freundin und das bereits vorhandene Kleinkind kümmern. Als er die Arbeit schließlich ins Sekretariat trug, war er ein paar Stunden zu spät dran. Da wurde dann ein Auge zugedrückt (normal wäre er durchgefallen) und natürlich fühlte sich auch keiner von uns anderen Studenten dabei benachteiligt.

Aber die Leistung muss man noch erbringen, da gibt es keine Diskussion. Denn der Abschluss ist ja die Bestätigung, dass man die Grundlagen des Fachbereichs kann. Hat man sich nur durchgemogelt und kann diese gar nicht vorweisen, sind auch alle anderen Studenten mit Abschluss dieser Uni blamiert, wenn die Schummelei den Arbeitgebern auffällt (weil sie nix kann).

Ich würde daher auch mal mit den Profs und dem Dekan darüber sprechen. Weil Nachteilsausgleich schön und gut, aber nicht in solchen extremen.
 
Die Welt ist nicht fair. Manche sind hübsch, manche sind schlau und manche wissen wie man Nachteile in Vorteile umwandelt. Ärger dich nicht sondern lerne fürs Leben. Irgendwann wirst du auch in Situationen kommen in denen du Nachteile hast und dich arrangieren musst.

Solange sie euch nicht schadet würde ich das einfach ignorieren. Was habt ihr denn davon wenn ihr da jetzt Energie reininvestiert, ihr zu schaden?
 
Und warum sollte die beschriebene Frau, die nach den Schilderungen z. T. ungerechtfertigten Vorzüge nicht für sich nutzen, wenn sie die Möglichkeit dazu hat ?

Weil sie immer auf armes Opfer macht und darum geht es. Man muss zum stillen nicht nach Hause. Man kann auch abpumpen.

Abgesehen davon müssen dann alle mit Nachteilsausgleich die gleichen Vorteile haben- Da darf es keine Unterschiede geben.


Es kann nicht sein, dass eine Studentin nicht fehlen darf wenn ihr 2 jähriges Kind mit 40 Fieber zu Hause liegt und die Kommilitonin rennt ständig nach Hause und stillt ihr Kind. So sieht keine Gleichberechtigung aus. Dann bitte bei allen.

Das erinnert mich an eine Situation, die ich früher im Sportunterricht erlebt habe. Da war ein Mitschüler, der fürs Turnen befreit war. Nur fürs Turnen. Der saß dann aber bei jeder Übung, auch bei der die nichts mit turnen zu tun hatte auf der Bank und so ist es auch bei der Kommilitonin. Sie will bei jeder Sache einen Nachteilsausgleich. Bei jeder. Auch jetzt wo das Kind größer ist.

Als sie noch nicht schwanger war, ist das auch schon so gewesen.

Mal musste sie arbeiten, dann war ihr Auto kaputt.
Nur hatte sie den Nachteilsausgleich eben noch nicht, aber sie hatte ständig Ausreden.
 
Nachteile hast und dich arrangieren musst.

Mein bester Freund, der mit mir davor in einer WG lebte hat seinen Vater verloren. Der hat eine 5 kassiert. Das zu Nachteilen in Vorteile.
Solange sie euch nicht schadet würde ich das einfach ignorieren. Was habt ihr denn davon wenn ihr da jetzt Energie reininvestiert, ihr zu schaden?

Ihr Verhalten schadet dem Studiengang und spaltet ihn. Was wir haben? Gerechtigkeit und ich finde auch darum geht es im Studium.
 
Ist eine blöde Sache, aber ich glaube kaum, dass ihr da groß was machen könnt.

Sie hat eben ein Kind und darf von bestimmten Rechten Gebrauch machen,
ob sie das jetzt total ausnutzt oder unsympathisch ist oder unbeliebt oder was weiß ich, spielt keine Rolle.
Sie darf es, weil sie in diese Zielgruppe fällt und fertig.

Sie mag ja unbeliebt und unsympathisch sein, aber das ist dann ihre Sache.
Ich glaube auch nicht, dass sie irgendwelche Profs auf sie stehen und ihr deswegen gute Noten geben,
vielleicht ist sie einfach zufällig intelligent oder gibt sich trotzdem Mühe?

Ihr müsst ja nicht mit ihr reden oder so,
lasst sie doch einfach machen - irgendwann ist der Vorteil ja auch weg.
 

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