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Studentin will immer eine Extrawurst

Anonym

Registrierter Nutzer, anonym
Wir sind ein sehr kleiner Studiengang, deshalb ist das vermutlich auch aufgefallen.

Wir haben eine Studentin in unseren Reihen, die mit einem Kleinkind trotzdem studiert. Anfangs hatten alle auch noch ein Einsehen, denn mit Kind ist das ja nicht einfach, aber mittlerweile bestätigt sich das Gefühl, dass sie ihre Situation extrem ausnutzt und das bei allen Dozenten auskostet.

Am Anfang musste sie wenn irgendetwas wichtiges war (Referat, Gruppenvertieidigung, Anwesenheit) immer ihr Kind stillen. Obwohl Anwesenheitspflicht galt, hat sie es immer geschafft sich raus zu reden und obwohl sie nie da war hat sie immer ihre Leistungsnachweise gehabt und überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Sie ist bei jeder (bei jeder!) Prüfung vorab zum Prof gerannt und hat gefragt, ob sie wegen ihrem Kind da irgendwas mit Nachteilsausgleich raus reißen kann.
Bei Gruppenarbeiten hat sie behauptet, die anderen wären nicht teamfähig und würden keine Rücksicht auf sie und ihren kleinen Sohn nehmen. Daraufhin wurde ihre Leistung immer umgewandelt und sie durfte andere Leistungsnachweise erbringen.
Gerüchte verdichten sich, dass sie zur aktuellen Klausur sogar die Fragen schon vorher hatte.

Sie schafft es sich immer durchzuboxen und auf ihrer Situation herum zu reiten.

Man hat ja nun wirklich Verständnis und ich wäre der Letzte, der bei einem kleinen Kind keine Rücksicht nimmt, aber sie nutzt das extrem aus.
Eine andere Kommilitonin ist auch schwanger, eine weitere hat eine 2 Jährige Tochter und niemand der Kommiltininnen nutzt das so extrem aus wie sie.

Sie ist deshalb auch im gesamten Stuiengang unbeliebt und steht ohne viel eigenes Zutun überdurchschnittlich gut.

Ich finde das so extrem unfair und wir überlegen alle schon ob wir das nicht direkt ansprechen können beim Dekan?

Sie schafft es immer wieder sich durchzumogeln und es unscheinbar aussehen zu lassen.
Es ist einfach unfair.
 
Sie nutzt also die völlig legalen Angebote, die die Uni ihr macht, und ihr wollt deswegen... ja, was?
Wenn Eltern einen Nachteilsausgleich bekommen können, wäre es doch völlig idiotisch, den nicht zu nutzen. Wenn die beiden anderen Mütter den nicht nutzen (wollen), ist das doch deren Problem.

Und solang sie Leistungsnacherweise erbringt, ist doch alles in Ordnung. Du sagst ja nicht, dass ihr das erlassen wird, nur, dass sie aufgrund einer anderen Lebenssituation und eines deutlich strikteren Terminplans keine Gruppenarbeiten machen muss.
Ganz ehrlich, wenn ich mich an unsere Gruppenarbeiten erinnere, wüsste ich beim besten Willen nicht, wie ich da noch die Betreuung eines Kleinkindes unterbringen sollte. Da waren 6-stündige Treffen in Bibliotheken oder Labors bis 2 Uhr nachts keine Seltenheit. Oder auch mal ein spontanes "Nach der Uni schnell noch besprechen"? Wie soll das mit einem Stillkind bitte gehen?

[...] und steht ohne viel eigenes Zutun überdurchschnittlich gut.
Woher wisst ihr denn bitte, dass das ohne eigenes Zutun ist? Lest ihr ihre Leistungsnachweise Korrektur?

Und zur Anwesenheitspflicht sag ich mal gar nichts. "Mimimi, die sitzt ihre Zeit nicht ab, verbietet ihr doch bitte, die Prüfung zu schreiben." An etlichen Unis haben Eltern generell keine Anwesenheitspflicht, selbst wenn sie für die anderen gilt. Ist einfach so.

Ganz ehrlich, für mich klingt ihr einfach nur neidisch. Schon allein deswegen, weil ihr euch über eure Kommilitonin echauffiert, nicht jedoch über eure Dozenten. Wenn überhaupt wären die das korrekte Ziel, denn DIE sind diejenigen, die entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und solang sie Leistungsnacherweise erbringt, ist doch alles in Ordnung.

Da ist nichts in Ordnung und mit Neid hat das nichts mehr zu tun. Schon komisch, wenn 35 Leute neidisch sein sollten. Ich bin da nicht der Einzige. Allen anderen geht es auch so.

Es heißt offiziell (und so steht es auch im Modulhandbuch), das Prüfungsleistungen nicht abgewandelt werden dürfen. Das heißt, sie kann nicht plötzlich eine Hausarbeit schreiben dürfen, wenn alle anderen eine Klausur schreiben.
Wir haben das eindeutig nachgelesen und das war auch die Angabe der Dozenten, dass es eben nicht geht.

Link ist auch, wenn der Dozent ihr die Prüfungsaufgaben heraus gibt, nur weil sie ihm schöne Augen macht. Ich würde es nicht behaupten, wenn sie es einer Kommilitonin nicht erzählt hätte! Sowas kann nicht sein.
Und zur Anwesenheitspflicht sag ich mal gar nichts.


Fair ist es trotzdem nicht. Es kann nicht sein, dass 34 Leute ihren Schein nur kriegen, wenn sie anwesend sind und die Lady mit den braunen langen Haaren macht den Profs schöne Augen, klimpert mit den Wimpern und bekommt die Anwesenheit und den Schein so. Der eine hat ein Kind, der nächste muss arbeiten und ein anderer hat eine Mutter mit Krebs. Entweder alle haben die gleichen Rechte oder eben nicht. Als meine Kommilitonin mit 2 jährigem Kind im Seminar gesagt hat, dass ihr Kind krank wäre, hat sie das Verständnis vom Dozenten nicht bekommen.

Du sagst ja nicht, dass ihr das erlassen wird, nur, dass sie aufgrund einer anderen Lebenssituation und eines deutlich strikteren Terminplans keine Gruppenarbeiten machen muss.


Natürlich haben wir Verständnis, aber das was sie macht ist schon dreist. Man merkt doch, ob jemand sein Kind als Ausrede nutzt oder ob es wirklich wahr ist.

Schon merkwürdig, dass ein kranker Kommilitone, der vom Arzt kam, sie zu der Zeit, in der sie im Seminar sitzen müsste in Richtung Einkaufszentrum zum H und M gegangen ist. Sagt mir jetzt bitte nicht, dass es gerechtfertigt ist, weil sie ein paar neue Still BHs brauchte.

Verständnis hin oder her, aber da hört das Verständnis auf. Wenn man ein Baby hat und nie da ist, kann man eben nicht studieren. Ein Vollzeitstudium heißt deshalb so, weil es ein Vollzeitjob ist.
Dann soll sie zu Hause bleiben, bis sie in der Lage ist, sich um ihr Studium zu kümmern und nicht ihren Sohn als Grund für Sonderbehandlungen angeben.

Nachteilsausgleiche sind sicher wichtig und auch gerechtfertigt, damit benachteiligte Studenten die gleichen Chancen haben, aber ich finde es link, wenn sie ausgenutzt werden. Das ist auch ein Nachteil für die, die den Nachteilsaugleich wirklich brauchen.
 
Sie nutzt also die völlig legalen Angebote, die die Uni ihr macht,

Es geht nicht um legale Wege, sondern um Sonderbehandlungen, die nicht rechtens sind und die die Uni hier gemacht hat.

Leistungsnachweise wurden umgewandelt, obwohl sie die nicht umwandeln dürfen.

Dozenten haben auf Anwesenheitspflicht verzichtet, obwohl sie das nicht dürfen und Klausurfragen heraus gegeben. Unter Nachteilsaugleich steht in unserem Handbuch etwas Anderes und so kennen wir es auch von anderen Studiengängen nicht.

Ich verstehe auch echt, wenn jemand allein erziehend ist und niemanden hat und ein kleines Kind und völlig überfordert ist und trotzdem studieren will und deshalb Vorteile bekommt. Alles eine andere Nummer.

Aber die Besagte hat ein großes soziales Netz, gibt ihr Kind die meiste Zeit zu ihren Eltern in der sie vorgibt nicht in die Uni zu können und ist in der Zeit, in der sie wegen dem Kind zu Hause ist, bei einer Bekleidungskette und geht shoppen und schlängelt sich durch.

Sie ist nicht umsonst im Studiengang unbeliebt.

Es gibt einen oder zwei Dozenten, die extrem gutmütig sind und das wurde hier extrem ausgenutzt. Das ist nicht okay.
 
Du bist neidisch und willst ihr jetzt eins reinwürgen, damit sie schlechtere Noten bekommt.

Ganz egal wie sie das nun macht, sie hat mit Sicherheit nicht die Aufgaben der Prüfung bekommen.
Und wenn, dann wäre es auch nur so dass du nur sagen könntest dass sie diese Erkenntnis nicht mit euch geteilt hat.

Sie hätte diese Erkenntnis aber vielleicht mit euch geteilt wenn sie nicht so verhasst wäre. (ist ja möglich)

Klar kannst du einen anderen Studenten anschwärzen dass er abgeschrieben hat oder irgend welche Tricks genutzt hat, aber dann wärst du eben auch einfach nur ein Kameradenschwein. ;-)

Also lass sie machen, du würdest für eine bessere Note bestimmt das Selbe machen.
 
An welcher Uni bist du denn? Ich hätte gerne eine Quelle für "nicht rechtens", und auf den Rest gehe ich erst ein, wenn ich mir entsprechende Schriftstücke angucken kann, weil sich mir ehrlich gesagt bei deinen Argumenten die Fußnägel hochrollen, so unlogisch, voreingenommen, neidisch und voller Vorurteile sind sie.
 
An welcher Uni bist du denn?

Denkst du, ich bin bescheuert und stelle das hier rein? Wir sind nur eine überschaubare Anzahl im Studiengang.


Du bist neidisch und willst ihr jetzt eins reinwürgen, damit sie schlechtere Noten bekommt.

Ich bin nich neidisch. Ich stehe aber auf Gerechtigkeit. Es kann nicht sein, dass unterschiedliche Regeln gelten. Ich hätte kein Problem wenn für die zwei Anderen mit Kind das Gleiche gelten würde, aber da wird keine Ausnahme gemacht und das kann nicht sein, nur weil die anderen zwei keine langen braunen Haare haben und nicht gut flirten können. Bei meinem Kumpel (gleicher Studiengang) ist der Vater gestorben. Er hat um Fristverlängerung gebeten. Er bekam als Nachricht zurück, dass das nicht ginge und er sich eine 5,0 eintragen lassen soll und den Zweitversuch starten muss.
Die Kommilitonin mit der 2 Jährigen durfte nicht zu Hause bleiben, als das Kind krank war. Bei der Anderen war die Kita zu und es wurde gesagt, dann muss sie sich anderwertig kümmern.
Auch merkwürdig wenn über 35 Studenten neidisch sein sollen. Das Problem ist doch, dass die Dozenten offenbar nicht für alle die gleichen Regeln einhalten, weil sie den Profs schöne Augen macht und das ist daneben.
Es ist bei ihr schon auffallend.


sie hat mit Sicherheit nicht die Aufgaben der Prüfung bekommen.

Und warum erzählt sie es dann ihrer engsten Vertrauten und hatte erstaunlich viel Zeit, während alle anderen geschrieben haben als ginge es ums überleben? Ich hätte das wenn ich Vorteile habe wenigstens nicht überall rum erzählt.


wenn ich mir entsprechende Schriftstücke angucken kann


Unfug.
 
Ist ja klar das ihr das besser wisst. Ihr könnt es ja einschätzen.

🙄

Klausur hin oder her. An den anderen Tatsachen gibt es nichts zu rütteln und das ist unfair.

Das spaltet die Studentenschaft.

Entweder alle mit Nachteilsausgleich haben die gleichen Rechte oder eben nicht.

Genau das regt uns Studenten und insbesondere die, die auch ein Kind haben oder einen Vater verloren auf.

Übrigens ist das nicht der erste Fall. Unser vorheriger Jahrgang hatte das auch.

Ich würde schon sagen, der Prof vernascht die ein oder andere Studentin und lässt sich von Gesichtern lenken.
 

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