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Sorge um Sohn - seine neue Freundin ist so viel älter als er

Sorry, so kann ich das nicht stehen lassen.
@Kompliziert, Du hast hier nach unserer Meinung zu Deinem Problem gefragt.
Es ist in diesem Fall legitim diese auch kund zu tun, vorausgesetzt es geschieht höflich.
Niemand kann Dir absprechen, Dich um Deinen Sohn zu sorgen.
Allerdings empfinde ich es auch als richtig, Dir zu sagen, dass Du Deinen 38-jährigen Sohn sein eigenes Leben leben lassen musst.
Deine Sorgen mitzuteilen ist in Ordnung, solange Du ihn damit nicht überforderst.
Etwas anderes hatte ich in meinen Beiträgen übrigens auch gar nicht gesagt. 😊
 
@Kompliziert Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber könnte es sein, dass du eher "Angst" hast, keine Enkel mehr zu bekommen?
Wenn er ganz klar für sich weiß, dass er kein Vater werden möchte, passt seine Freundin perfekt zu ihm. Denn dass ist relativ ausgeschlossen, dass das mit ihr nochmal passiere wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich ist es richtig, dass mein Sohn volljährig ist und auch ein erwachsener Mann.

Solltest du ihn dann nicht auch so behandeln?

Bis zu welchem Alter fandest du selbst Einmischungen deiner Mutter, Kommentare zu deiner Lebensweise, zu Entscheidungen, gut?

Er ist aber auch ein sehr gefühlvoller und sensibler Mensch

Weshalb "aber"?
Warum nicht: und?

Er ist ein erwachsener, verantwortungsbewusster, eigenverantwortlicher, gefühlvoller und sensibler Mann, der sein Leben auf seine Weise leben muss, um die Erfahrungen machen zu dürfen, an denen er wachsen kann, damit er sich zu einem noch tolleren Menschen entwickelt.

Aus deinen Bedürfnissen heraus möchtest du ihm die Möglichkeit dazu nehmen. Kann das gut und richtig sein?

der sich gerne voller Euphorie in etwas Neues stürzt

Wunderbar, er hat es irgendwie geschafft, seine Begeisterungsfähigkeit ins Erwachsenenalter mitzunehmen und sich lange zu bewahren! Er ist ja inzwischen kein junger Mann mehr, da ist das in vieler Augen eine sehr positive Eigenschaft.

aber mit Verlust nur sehr schwer umgehen kann.

So ist das bei vielen gefühlvollen Menschen und du hast ihn sicher nicht zu einem derart schwachen Menschen herangezogen, dass er weniger bewältigen kann als diese anderen Menschen.
Wir wachsen nicht an den leichten und schönen Dingen des Lebens.
Wir brauchen die Möglichkeit, durch solche Erfahrungen zu gehen.
Und Menschen um uns, die Vertrauen in uns und unsere Fähigkeiten setzen und uns nicht durch Zweifel schwächen.
Vertraue daauf, dass du deinem Kind genug mitgegeben hast, um als inzwischen nicht mehr junger Mann das Leben mit seinen Höhen und nötigen Tiefen bewältigen zu können.

er dann möglicherweise wieder so leidet wie beim letzten Mal.

Als liebende Mutter möchtest du ihm Schmerz ersparen. Damit würdest du ihm aber etwas wegnehmen, ihn berauben. Möchtest du das? Wäre das gut?

Zumal das mit den beiden einfach viel zu schnell dafür geht.

Das ist deine Wertung, dein Empfinden.
Mehr nicht.
Es ist jedoch sein Leben.
Das er auf seine Weise leben (dürfen) sollte.
Liebe sperrt nicht ein.
Liebe lässt frei.

Ich habe recht ähnliche Erfahrungen gemacht wie du.

Was sagte deine Mutter dazu?
Wie wären negative, warnende Worte DAMALS für dich gewesen? Hättest du sie dankbar angenommen, dich gefreut, dein Leben deshalb anders, also nicht wie von dir gewünscht, sondern von deiner Mutter gewollt gelebt?

Eine Beziehung mit großem Altersunterschied ist sehr herausfordernd

Ist es das? Immer, in jedem Fall?
Das kann ich nicht beurteilen.
Und deinem Sohn ist Herausforderung nicht zuzutrauen?
Wieso, wie kommt das?

finde ich sie durchaus sehr, sehr nett. Allerdings ist sie eben auch ziemlich unkonventionell und sieht mir das alles viel zu locker.

Aber, allerdings...
Versuch es mal mit und.

Du empfindest sie als zu locker. Das ist wieder nur deine Wertung, aus deinem Standpunkt heraus. Das kann auf andere, auf deinen Sohn, völlig anders wirken.
Und er ist derjenige, der mit ihr in einer Beziehung leben will, nicht du. Also zählt sein Empfinden.

Zumal sie ja leider objektiv betrachtet auch eine Frau mit einem ordentlichen „Verschleiß an Männern“ ist

Ist das ojektiv?
Ab welcher Anzahl beginnt objektiv gesehen Männerverschleiß?
Ist das nicht ein sehr individuelles Empfinden?
3, 4, 5 Männer sind nach meinem Empfinden überhaupt nicht viel. Schon gar nicht beieiner Frau dieses Alters.
Manche Menschen haben 3, 4 kurze Beziehungen innerhalb von 1, 2 Jahren.

Ich finde, die beiden könnten es doch zumindest ruhiger angehen lassen und brauchen ja nicht gleich zusammenziehen. Das ist auch ein Punkt in dem ich sie nicht verstehen kann. Sie ist 3-fach geschieden und scheint meinen Sohn weder in Sachen zusammenziehen, noch in Sachen Heiratsgedanken zu bremsen.

Du bist aber nicht Teil dieser Beziehung. Das ist Sache dieser beiden Menschen, da ist kein Raum für die Wünsche einer Dritten.
Diese beiden müssen das in ihrem Tempo leben, nicht im Tempo eines (auch nicht eines nahestehenden) Außenstehenden, was jeder ist, der nicht Teil dieser Beziehung ist.

Vielleicht sollte ich mir dennoch mehr Zeit nehmen sie kennenzulernen und erfahren, wie sie die ganze Beziehung auf Dauer überhaupt sieht.

Du bist nicht Teil dieser Beziehung.
 
Ich kann schon verstehen, dass Du Dir Sorgen machst. Insebesondere auch, weil, er schon mal seine Wohnung für eine Beziehung aufgegeben hat. Und sollte er nach einem erneuten Beziehungsabbruch wieder bei Dir einziehen wollen oder müssen, wäre das für Dich natürlich auch mit Herausforderungen und Mühen verbunden. Das ist schon klar. Wie sieht es denn aus? Hat er keine Rücklagen oder sonstiges soziales Netz (Arbeit? Freunde?), welches ihm in dem Fall helfen könnte?

Ich bin im Übrigen nur wenige Jahre älter als Dein Sohn (43). Wenn meine Mutter sich da einmischen würde, dann würde ich den Kontakt zu ihr allerdings sehr auf den Prüfstand stellen. Ich hatte den Kontakt allerdings auch schon mehrmals abgebrochen, da wir schon einige Konflikte hatten. Deswegen war meine Frage auch gewesen wie Dein Kontakt zu Deinem Sohn sonst so ist. Eines der Probleme bei meiner Mutter war auch immer gewesen, dass sie sich (übermäßig) Sorgen gemacht hat. Dass hat mich sehr verunsichert und auch in mir vermehrt Ängste hervorgerufen, denen ich eben mit dem Kontaktabbruch begegnet bin. Ich weiß nicht, ob Dein Sohn da ähnlich empfindet. Aber das wollte ich Dir mal mitgeben wie es in Deinem Sohn aussehen könnte, wenn Du Dich da jetzt einmischt.
 

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