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Sorge um Sohn - seine neue Freundin ist so viel älter als er

Ich danke euch erstmal für die vielen Antworten und Ansichten. Bitte glaubt mir, dass ich mir alles in Ruhe durchgelesen und darüber nachgedacht habe, auch wenn ich jetzt nicht auf jede einzelne Antwort eingehen kann.

Natürlich ist es richtig, dass mein Sohn volljährig ist und auch ein erwachsener Mann. Er ist aber auch ein sehr gefühlvoller und sensibler Mensch, der sich gerne voller Euphorie in etwas Neues stürzt, aber mit Verlust nur sehr schwer umgehen kann. Mit seiner letzten Partnerin hatte er ebenfalls eine gemeinsame Wohnung gehabt. Die beiden waren lange zusammen und wollten heiraten, doch dann kam alles anders und sie verließ ihn für einen anderen Mann. Mein Sohn musste raus aus der Wohnung und zog wieder wohl oder übel wieder bei uns ein. Es war dann eine sehr schwere Zeit für ihn. Er litt unter Depressionen und konnte monatelang nicht arbeiten. Nun stürzt er sich plötzlich in eine Beziehung mit einer sehr viel älteren Frau und meine Sorge ist eben, dass es nicht lange hält und er dann möglicherweise wieder so leidet wie beim letzten Mal. Natürlich kann jede Beziehung auseinandergehen, aber ein großer Altersunterschied macht das eben noch wahrscheinlicher. Zumal das mit den beiden einfach viel zu schnell dafür geht.

Ich war mal in einer Beziehung mit 25 Jahren Alterunterschied - ich war die Jüngere. Die Beziehung hat einige Jahre gehalten, dann habe ich mich getrennt, weil ich noch eine eigene Familie gründen wollte. Dennoch waren das sehr schöne Jahre, die wir miteinander hatten. Ich denke mit ganz viel Herzenswärme an diese Zeit zurück - wir haben sie beide sehr genossen. Tatsächlich habe ich meine Wohnung die ganze Zeit behalten. Irgendwie wusste ich immer, dass es nicht von Dauer sein würde. Meine Eltern haben mir damals die Hölle heiß gemacht; damit haben sie allerdings genau das Gegenteil bewirkt. Sie wollten ihn auch nie kennenlernen. Das hat mich traurig gemacht, ich habe es dann aber hingenommen.

Liebe Pfefferminzdrops, ich finde deinen Text sehr gut. Auch ich hatte in jungen Jahren mal einen sehr viel älteren Freund und war damals unter meinen Freundinnen auch nicht die einzige, die sowas hatte. Allerdings hat keine dieser Verbindungen länger gehalten.
Ich habe recht ähnliche Erfahrungen gemacht wie du. Es war eine sehr schöne Zeit, aber auch mir war damals bewusst, dass es nicht von Dauer sein würde. Mittlerweile ist er bereits seit beinahe 20 Jahren verstorben.
Eine Beziehung mit großem Altersunterschied ist sehr herausfordernd und gerade aus diesem Grunde ist es nunmal doch etwas anderes wenn er von zusammenziehen oder heiraten spricht. Das fände ich allerdings auch bei einer gleichaltrigen Freundin nach kurzer Zeit problematisch.

So oder so: Dein Sohn möchte offenbar so leben und dann täte es eurem Mutter-Sohn-Verhältnis gut, wenn du das akzeptierst. Ich hätte mir damals die unabdingbare Unterstützung durch meine Eltern gewünscht. Daher finde ich es schon super und einen ersten Schritt, dass du sie kennengelernt hast. Behalte das bei, versuche nicht gegen sie zu reden. Auch wenn es nicht ganz leicht fällt.

Natürlich habe ich sie kennengelernt und wie ich bereits sagte, finde ich sie durchaus sehr, sehr nett. Allerdings ist sie eben auch ziemlich unkonventionell und sieht mir das alles viel zu locker. Zumal sie ja leider objektiv betrachtet auch eine Frau mit einem ordentlichen „Verschleiß an Männern“ ist, wie du so schön über das Beispiel Heidi Klum sagtest.
Ich finde, die beiden könnten es doch zumindest ruhiger angehen lassen und brauchen ja nicht gleich zusammenziehen. Das ist auch ein Punkt in dem ich sie nicht verstehen kann. Sie ist 3-fach geschieden und scheint meinen Sohn weder in Sachen zusammenziehen, noch in Sachen Heiratsgedanken zu bremsen.
Vielleicht sollte ich mir dennoch mehr Zeit nehmen sie kennenzulernen und erfahren, wie sie die ganze Beziehung auf Dauer überhaupt sieht. Ich tue mich allerdings zugegebenermaßen schwer damit, dass sie in etwa in meinem Alter ist. Das ist ein sehr komisches Gefühl.
 
Es ist mir unbegreiflich, wie User hier meinen entscheiden zu müssen, wie sich der Sohn zu verhalten hat.
Er ist ein erwachsener Mann!
Das die Mutter in Bemuttern will, kann ich teilweise nachvollziehen.
Ich glaube, man ist da als Mutter sehr zerrissen, vor allem, wenn es in der Vergangenheit schon so eine böse Bauchlandung gegeben hat und man sein Kind hat leiden sehen.
Da ist es schon nachvollziehbar, dass man ihn am liebsten von ihr wegzerren und beschützen würde.
Ich denke aber, dass er sich das eh nicht gefallen lassen wird.

Ich finde auch nachvollziehbar, ihm zumindest ein paar Denkanstöße mitzugeben - womöglich ist er schwer hormongesteuert unterwegs und da denkt "Mann" dann nicht mehr mit dem Kopf.
Ich gehe sogar so weit, dass ich das von einer Mutter erwarten würde - ganz egal, wie alt das Kind ist. Als Mutter hat man ja per se mehr Lebenserfahrung und bleibt eben auch ein Lebenlang Mutter.

Ansonsten kannst du wirklich nur für ihn da sein, falls es in die Hose geht. Auch dann würde das Leben weitergehen und ja, noch so einen Tiefschlag ist ihm nicht zu wünschen, die Wahrscheinlichkeit hingegen schon vorhanden. 3 gescheiterte Ehen sind da nicht gerade die besten Vorzeichen.
 
Ich glaube, man ist da als Mutter sehr zerrissen, vor allem, wenn es in der Vergangenheit schon so eine böse Bauchlandung gegeben hat und man sein Kind hat leiden sehen.
Da ist es schon nachvollziehbar, dass man ihn am liebsten von ihr wegzerren und beschützen würde.
Ich denke aber, dass er sich das eh nicht gefallen lassen wird.

Ich bin auch Mutter und würde meinen Sohn seine eigene Erfahrung machen lassen, auch wenn es nicht unbedingt in mein Weltbild passen würde. Das KIND ist ein erwachsener Mann.
 
Ich bin auch Mutter und würde meinen Sohn seine eigene Erfahrung machen lassen, auch wenn es nicht unbedingt in mein Weltbild passen würde. Das KIND ist ein erwachsener Mann.
Ich würde meiner Tochter von meinen Erfahrungen und Bedenken erzählen, natürlich dann aber ihre Entscheidung respektieren. Jetzt steht es schon 2 zu 1 😉, und was sagt uns das? Es gibt solche und solche Mütter. Wenn Mütter hier größere Sorgen haben und dazu etwas sagen, sollte auch das völlig okay sein. Ich finde es eher anmaßend, der TE hier untersagen zu wollen, sich um ihren Sohn zu sorgen und das zum Ausdruck zu bringen.

Auch ein erwachsener Sohn bleibt noch immer das eigene Kind.
 
Magst du mal erklären warum du denkst, dass gerade der Altersunterschied ein Grund für eine baldige Trennung sein könnte?

Wie du selbst geschrieben hast, hat er eine Trennung hinter sich.
Er ist sensibel . OK. Das sind die meisten Menschen.

Wer mag schon Trennungen? Vor allem wenn man der verlassene Part ist.

Ich bin seit 7 Jahren mit meinem Mann verheiratet. Er ist 21 Jahre jünger und wir sind seit über 10 Jahren zusammen. Unsere Beziehung ist auf Augenhöhe und wir lieben uns wie verrückt.

Was in den nächsten 10 Jahren kommt weiß kein Mensch.
Darum genießen wir jeden Tag und sind glücklich.

Der Altersunterschied spielt im Übrigen 0,0 Rolle bei uns.
 
Ich finde es eher anmaßend, der TE hier untersagen zu wollen, sich um ihren Sohn zu sorgen und das zum Ausdruck zu bringen.

Ich untersage der TE gar nichts, habe ich auch nicht geschrieben. Selbstverständlich darf sie sich sorgen und das hier zum Ausdruck bringen. Unterschiedliche Meinungen sind aber hoffentlich noch erlaubt?

Meiner Meinung nach wirst du @Kompliziert deinen Sohn nicht "schützen" können, er wird trotz deiner Sorge und deiner Bedenken den Weg gehen, den er für richtig hält und das ist auch mMn richtig so. Ich traue deinem Sohn zu, dass er sich dessen bewusst ist, dass diese Beziehung evtl. nicht auf ewig halten könnte, davon kann man aber vorab nicht jetzt schon ausgehen.
 
Ich finde es eher anmaßend, der TE hier untersagen zu wollen, sich um ihren Sohn zu sorgen und das zum Ausdruck zu bringen.
Sorry, so kann ich das nicht stehen lassen.
@Kompliziert, Du hast hier nach unserer Meinung zu Deinem Problem gefragt.
Es ist in diesem Fall legitim diese auch kund zu tun, vorausgesetzt es geschieht höflich.
Niemand kann Dir absprechen, Dich um Deinen Sohn zu sorgen.
Allerdings empfinde ich es auch als richtig, Dir zu sagen, dass Du Deinen 38-jährigen Sohn sein eigenes Leben leben lassen musst.
Deine Sorgen mitzuteilen ist in Ordnung, solange Du ihn damit nicht überforderst.
 

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