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Sohn musste ausziehen...falsch oder richtig ?

Ich vermute,dass in seiner Kindheit viel schief gelaufen ist, dass dieser Sohn sich jetzt so extrem schwierig verhält.

Er sollte sehr dringend eine Therapie machen, sonst kommt er aus seinem ünglücklichen Teufelskreis nicht heraus.

An deiner Stelle würde ich ihm nur helfen,wenn er bereit ist eine Therapie zu machen.
Vermutlich wird er eine stationäre Therapie benötigen.

Mit seinem jetzigen Verhalten kann er sich selber, dich und andere Leute schnell zerstören.
 
Ich vermute,dass in seiner Kindheit viel schief gelaufen ist, dass dieser Sohn sich jetzt so extrem schwierig verhält.
Das meine ich auch.
Er scheint auch viel zu Früh "Erwachsen",.."Haltlos" gewesen zu sein.Ohne es als Vorwurf zu meinen. Falsche Kontakte.
Ich würde schätzen,das die Eltern Ihn mit 14 Jahren nicht genug im Auge hatten,..und da Grenzen übersehen wurden.Passiert häufig,weil Sie teilweise auch schon ziemlich Groß und selbstständig wirken.

Es tut mir Leid ,auch für Dich als Mutter,es macht bestimmt Sprachlos..und tut Weh.
Dein Sohn sagte:
"Er bekommt den A**** alleine nicht hoch" !
..und ,das war wohl auch die Wahrheit.

Besser eine "Sozial Pädagogische Betreuung"jung Erwachsener
evtl Betreutes Wohnen ,später..sofern es miteinander Besprochen wurde,ohne Einfluss der Eltern.
Der Punkt und Einfluss der Eltern/Mutter ist wohl um..das berührt Ihn nicht mehr,außer das er Wütend ist und Druck hat.Mit Drogen Medikamentiert man sich selbst um etwas Ruhe oder Speed zu finden.

Die Pädagogen nehmen mit Ihn Kontakt auf,wenn du dich an eine Beratungsstelle wendest.

Ich glaube ,er muss sich erst noch finden,aber über andere Führung/Struktur und Kontakte.
Ist nicht einfach für Ihn" ,aber ich glaube es ist Überfällig.
Ob eine Therapie notwendig wird,wird sich an seiner Mitarbeit/Entwicklung mit den Pädagogen zeigen,..die Möglichkeit haben Sie auch.Nur muss er soweit erstmal Einsichtig werden.
Es scheint noch ein langer Weg für Ihn.

http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=110516.html


Jugendliche, denen dieses Angebot gewährt wird, kommen häufig aus krisenhaften Lebensumständen: zerbrochene Beziehungen zum Elternhaus, Sucht-Probleme oder ein hohes Maß an Gewalt können die Persönlichkeitsentwicklung des Heranwachsenden beeinträchtigt haben. Durch intensive Begleitung soll ihnen geholfen werden, persönliche Krisen und den Alltag zu bewältigen sowie neue Perspektiven zu gewinnen.
Die Angebote sind vielfältig und können nach dem konkreten Bedarf individuell gestaltet werden. Die Betreuung kann zum Beispiel in der eigenen Wohnung des Jugendlichen, durch Reisen zusammen mit einer Erwachsenen Betreuungsperson oder einer stundenweisen Betreuung in der Familie der pädagogischen Fachkraft geschehen. In der Regel ist diese Hilfe auf längere Zeit angelegt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich werde mal versuchen, die Fragen aus den ganzen neuen Posts zu beantworten:

Das finanzieren eines Appartements wäre zwar eventuell möglich, ist aber für uns keine Option, da wir ihm damit wieder abnehmen, selbst tätig zu werden. Er hat die Möglichkeit, eine Wohnung zu bekommen. Er hat Anträge beim Sozialamt abgegeben. Dort wartet man nur noch auf die Bescheinigung, das er arbeitssuchend gemeldet ist. Seit mittlerweile 6 Wochen... Ich denke nicht, das ich ihm helfe, wenn ich ihm jetzt eine Wohnung suche. Er lebt zur Zeit bei einem Freund und dessen Mutter. Alles in erreichbarer Nähe zu den Ämtern. Er hat aber keine Lust, diese Sachen zu regeln...

Warum mein Mann nicht längst weg ist? Ich vermute mal, weil er mich liebt. Der Gedanke wird ihm aber sicherlich gekommen sein. Und ich kann das auch verstehen...

Ich schiebe nicht alles auf ADHS. Aber es besteht ein Zusammenhang. Mein Sohn wurde von 3 verschiedenen Psychologen getestet, zuletzt in seiner Therapie.

Ich habe sicherlich nicht alles richtig gemacht. Ich sagte ja schon, das ich ihm vermutlich zu oft Probleme aus dem Weg geräumt habe. Ich bin auch sehr oft auf seine Lügen rein gefallen, welche zb mein Mann sofort erkannt hat. Ansonsten war es aber nicht so, das er tun und lassen konnte, was er wollte... Viele seiner Freunde kennen wir schon jahrelang. Weil sich meistens alles bei uns abgespielt hat. Und die meisten davon, konsumieren nichts. Kiffen nicht einmal. Und diese Freunde melden sich auch jetzt noch bei uns oder kommen vorbei.

Ich würde behaupten, das mein Sohn eine völlig normale & schöne Kindheit hatte. Das einzige, was "nicht rund" lief, war der Kontakt zum leiblichen Vater. Als ich mich trennte, war mein Sohn 2. ich habe von Anfang an versucht, den Kontakt Zwischen ihm & seinen Sohn zu fördern. Leider ist sein Vater extrem unzuverlässig. Und nachdem mein Sohn unzählige Male umsonst gewartet hat, selbst zum Geburtstag etc. nichts kam, hat er selbst den Kontakt, mehr oder weniger, aufgegeben. Wir haben seinen Vater immer versucht mit einzubeziehen. Auch über alles informiert, was passiert ist. Er hat immer den besorgten gemimt, hat sich aber nicht einmal eingebracht... Erst seit ca. 1 Jahr ist wieder etwas mehr Kontakt da.

Aus den Berichten der Therapie geht hervor, das mein Sohn so ziemlich alle Drogen probiert hat. Ausgenommen Heroin, Chriystal. Aber LSD, Ecstasy, Koks, Amphetamine...

Laut seiner Aussage kifft er jetzt nur noch. Bzw wenn er auf ein Festival geht auch mal ein- zwei Pillen. Ob dies nun der Wahrheit entspricht, kann ich nicht beschwören. Ich denke ja, da ich weiss, in welchem Zustand er oft war, als er vor der Therapie konsumiert hat. Diese Bilder werde ich auch niemals vergessen!!!

Ich weiss, das ich selbst jetzt noch oft springe... Vor einer Woche schrieb er mir abends, er hätte keine Zigaretten mehr und nach einigen whatsapp hatte er mich soweit, das ich ihm um 22.00 noch welche gebracht habe. Schon auf dem Rückweg habe ich mich gefragt, ob ich komplett bescheuert bin!?!?

Warum ich in einem anonymen Forum schreibe? Weil mir der Austausch hilft. So wie auch die Selbsthilfegruppe, die aber leider noch ganz am Anfang steht. Ich denke, jeder muss selbst schauen, was ihm hilft.

Eine Therapie würde ich mir wünschen, aber das kommt für meinen Sohn nicht in Frage. Er sieht das kiffen & ab und zu Pillen, nicht als Problem. Das lehnt er ebenso rigoroscab, wie eine Therapie bezuglich des ADHS.
 
Was ich noch vergessen habe... Wir, also mein Mann & ich, hatten auch zahlreiche Gespräche mit den Jugendamt/ Jugendgerichtshilfe und der Polizei (tatsächlich kennen wir von der hiesigen Wache fast alle). Mein Mann ist auch niemand, der in solchen Gesprächen irgendetwas beschönigt. Keiner dieser Menschen konnte uns sagen, wo vielleicht der Ursprung des Problems liegen könnte.
Der Beamte der Kripo hat mich immer sofort telefonisch informiert, wenn etwas "vorgefallen" war. Selbst als mein Sohn schon 18 war.

Natürlich wurde mein Sohn durch diesecStellen auf aufgeklärt, was die Konsequenzen seines Verhaltens sein werden. Spätestens vor dem Richter.
Aber letztendlich ist nie etwas passiert. Sozialstunden, die er meist gar nicht abgeleistet hat. Androhung von Arrest, wenn er die Auflagen (Drogenberatung, Sozialstunden) nicht erfüllt.... Wurde letztendlich aber immer eingestellt. Irgendwann hat mein Sohn solche Briefe des Gerichts nur noch belächelt.
Ich muss dazu sagen, er ist wirklich extrem charmant & weiss es, Menschen für sich zu gewinnen. Selbst den Richter... Der Staatsanwalt hätte schon die letzten 2 Male gern anders bestraft...
Insofern war es für uns schwierig, ihn davon zu überzeugen, das sein Weg ihn irgendwann ins Gefängnis bringen wird & er sein Leben völlig vor die Wand fährt... Wenn nie was passiert, hat man auch keine Angst davor
 
Es kommt wie immer auf die Situation an. Bei einem meiner Kids hab ichs bitter bereut - hin bis heute...... 😱
 
Schon auf dem Rückweg habe ich mich gefragt, ob ich komplett bescheuert bin!?!?
Zitat Ende

Jaa.. mit Sicherheit würde ich ihm keine Zigaretten bringen.

Er sollte eine Therapie machen, damit er sein Leben besser auf die Reihe bekommt, er mehr Lebensfreude und eine positive Zukunft hat,er andere Konfliktlösungsmuster erlernt und die Hintergründe für sein schwieriges Verhalten und die Dinge,welche ihn belasten... erkennt.
Das Wort ADHS würde ich weglassen.

Für solch ein Verhalten wird es eine Menge Hintergründe geben,welche in seiner Vergangenheit liegen.

Wenn er keine Einsicht hat Therapie zu machen..kann man nichts machen.
 
Ich würde entgegen der Unkenrufe von Außenstehende (( Nachbarn usw.)) den totalen Absturz verhindern, auch wenn das bedeutet von der Konsequenten Linie abzuweichen.

Dazu gehört aber nicht, um 22 Uhr Zigaretten zu besorgen.
Wohnungsorganisation ist ihm zuzumuten, Zigaretten kann er aber nicht selbst besorgen? Da tobst du dann zu später Stunde los?

Er schafft es nicht sein Leben zu organisieren. Ihn durch auf die Nase fallen lassen bekehren zu wollen, finde ich sehr gefährlich.

Die Erfahrungen, die er ganz unten machen wird, oder im Knast werden keinen besseren Menschen aus ihm machen. Die meissten kommen dort erstrecht auf wilde Ideen und haben die richtigen Lehrmeister direkt zur Stelle, die ihnen Einbruchsknowhow vermitteln und kriminelle Kontakte herstellen.

Ein paar Pillen und Joints am Wochenende sind wohlmöglich für gesunde, gefestigte Persönlichkeiten unproblematisch, nicht aber für einen labilen jungen Kerl im der späten Adolszenz.

Herzliche Grüsse.
 
Kurz der aktuelle, heutige Stand:

Er schrieb mir heute, er bräuchte etwas Geld, weil er am Wochenende etwas feiern will.
Ich habe ihn, ohne darauf einzugehen, stattdessen gefragt, wie es mit den Ämtern und der Jobsuche voran geht. Ob er da noch Hilfe mit Papieren etc benötigt. Wie es mit einer WG aussieht, zb durch die Diakonie. Erst kam nichts mehr, dann stand er später bei mir im Laden.
Da nicht viel Kundschaft da war, fragte ich ihn nochmal.

Er hat keinen Bock aufs Amt, weil er keinen Bock auf Hartz 4 hat. Auf eine WG mit Fremden hat er auch keinen Bock. Auf Diakonie schon gar nicht, die labern nur dumm... Job? Klar, aber wo soll er den her nehmen?
Er kann sich bei deinem Kumpel auch nicht so auf den ganzen Scheiss konzentrieren...
O-Ton mein Sohn :/
Da ich jetzt die letzten Wochen beruflich durch Inventurleitungen echt Stress hatte, wurde ich dann auch echt sauer und habe ihn gefragt, ob er ernsthaft glaubt, das ICH Bock habe, ihm jetzt ernsthaft mit MEINEM sauer verdienten Geld sein Wochenende zu versüßen??
Daraufhin meinte er nur, mit mir könne man echt nicht vernünftig reden & er meldet sich die Tage, wenn ICH wieder normal & gechillt bin....

Ich frage mich mittlerweile, ob das überhaupt was mit dem kiffen zu tun hat, oder ob er einfach nur eine absolute "keinen Bock auf gar nichts" Schiene fährt
 
Als Mutter zweier Kinder kann ich Dich gut verstehen und ich kann mir vorstellen wie belastend das für den eigenen Alltag ist.

Nie, niemals würde ich eines meiner Kinder fallenlassen und noch klatschen wenn es vollends am Boden ist. Ich würde ihm immer Dach über den Kopf, Nahrung und Kleidung geben. Hätte ich Angst, dass ich bestohlen werden würde, wäre er nicht mehr alleine in meinem Haus.

Lass ihn, sprich ihn nicht mehr auf Dinge wie Arbeit, Jobcenter oder anderes an. Rede mit ihm nur über unverfängliches oder erzähl positive Dinge. Ich würde auch kein Geld, Alkohol oder Zigaretten geben, selbst auf die Gefahr hin, dass er weiter straffällig wird. Wichtig ist nur, dass er weiß Du bist weiter seine Mutter, denn einen Vater hat er ja nicht.

Versteh mich nicht falsch, aber an Deiner Stelle fände ich es schon wichtig herauszufinden, wie Euer Anteil an seinem Werdegang ist. Gerade Patchwork ist in den allermeisten Fällen sehr schwierig für die Kinder, über deren Bedürfnisse wird oft hinweggegangen, Hauptsache Mann oder Frau sind nicht mehr allein. Es wird schon einen Grund haben warum er diesen Weg wählt und das ist mit Sicherheit nicht ADHS. Mir geht es nicht um Schuld zuschieben, sondern zu schauen was ist so schief gelaufen und zu versuchen ihm Halt zu geben und nicht fallenzulassen, denn das hat ja sein Vater schon getan.
 
Ich meine das nicht böse, aber ich vermute, das Du dieses Problem noch nicht hattest? Ich habe Jahre gebraucht, bis es dazu kam.
Und in dem ich ihn einfach lasse, helfe ich ihm leider nicht. Ich versorge ihn nach wie vor mit Lebensmitteln. Nur Bargeld nicht mehr...
Wenn ich jetzt all seine Probleme totschweige, dann packe ich ihn wieder in Watte...
Wie ich schon schrieb, wir haben alles versucht, auch in Zusammenarbeit mit allen möglichen Stellen und die Situation jetzt, ist dennoch die Hölle für mich.

Mein Sohn hat sich mit meinem Mann immer sehr gut verstanden. Wenn die beiden nicht einer Meinung waren, haben sie darüber geredet.

An der Situation mit seinem Vater kann ich nichts mehr ändern. Ich hätte es gern anders gehabt.

Ich lasse ihn auch nicht fallen. Ich helfe ihm, soweit er es zulässt.
Aber irgendwann musste ich eine Grenze ziehen, um mein Leben nicht vor die Wand zu fahren. Wie hätte ich es machen sollen, das er nicht allein zu Hause ist? Dann hätte ich kündigen müssen.

Ehrlich gesagt, gibt es nichts, was ich/wir nicht versucht haben...
 

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