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Sohn musste ausziehen...falsch oder richtig ?

Hallo CabMan,

Man sieht ja wohin sie ihm "geholfen" hat.

Aber welchen anderen jungen Männern sollte sie denn sonst helfen, wenn nicht ihrem Sohn?
Verstehe ich nicht. Natürlich unterstützt man zuerst seine Kinder.
Was fordern denn andere junge Männer von ihr?
Hallo Heidelore!
Gegenüber unseren neuen jungen Mitbürgern ist sie total misstrauisch und reserviert. Aber ihr Sohn ist natürlich der allerbeste. Das ist dann schon ziemlich schwierig für mich. Die Neuankömmlinge träumen vom sozialen Schlaraffenland und halten (allgemein) ihre Hand auf, aber das gehört hier jetzt nicht hin.
 
ist irgendwas vorgefallen??
adhs kann wohl ein grund sein, aber glaube nicht das es der einzige ist.
ich habe auch in meiner familie leider solche fälle, allerdings waren die auch nicht so von heut auf morgen.
und so traurig es ist, da gebe ich eine große mitschuld meinen eltern. danach kann man es nicht mit geld wieder ausgleichen, dass haben sie später versucht. wobei es wohl vielen eltern leichter fällt zu zahlen als einfach seine liebe anderes zu zeigen.
irgendwann ist es auch dafür zu spät. dein junge ist noch jung, auch wenn er gerade "falsche freunde " hat. aber weißtt du was die alle gemeinsam haben? ein elternhaus, wo man sich nicht willkommen und nicht geliebt fühlt.
man ist dann nicht mit menschen, wo alles super läuft. da kann man sich nicht öffnen und muss ne rolle spielen. ich hoffe, dass er zu mindest nicht mit den drogen anfängt.
wenn du es nicht selber schaffst, dann versuch doch eine familientherapie, damit beide seiten gehört werden.
 
Hallo Heidelore!
Gegenüber unseren neuen jungen Mitbürgern ist sie total misstrauisch und reserviert. Aber ihr Sohn ist natürlich der allerbeste. Das ist dann schon ziemlich schwierig für mich.

die te??
und wer sind die neuen jungen mitbürgern?
natürlich liebt man weiterhin seinen sohn, dass ist doch normal.
 
"Hallo, mein Sohn akzeptiert die Medikamente mit starken Nebenwirkungen nicht, und nutzt deshalb Cannabis ohne Rezept vom Arzt. Erhält dafür aber keinerlei Akzeptanz von uns und entfernt sich nun immer weiter von uns? Woran liegts?"

ist das dein ernst?!
 
An mangelnder Liebe zu meinem Sohn liegt das in gar keinem Fall. Wenn dem so wäre, hätte ich diese Odyssee kaum auf mich genommen. Ich/wir haben alle Moglichkeiten ausgeschöpft. Er hat jede Hilfe & Unterstützung bekommen, die er brauchte. Ich denke, das habe ich in den ersten Posts auch schon erwähnt. Aber es ging für mich an dem Punkt nicht weiter, als ich mich mit kriminellen Dealerin auseinandersetzen musste. Ich habe gesundheitlich mir Schlaflosigkeit, Panik und dergleichen reagiert. Ich habe mir Hilfe bei einer Psychologin und in einer Selbsthilfegruppe gesucht. Auch und vor allem, um zu erfahren, wie ich reagieren und handeln muss, um meinem Sohn zu helfen!
Wie ich schon sagte, mich macht die Sorge um ihn fertig. Ich kann das auch nicht ausblenden. Ich will jetzt auch nicht auf alle Teenager/ jungen Erwachsenen schliessen, aber die Aussage, von den Eltern nicht geliebt zu werden, ist oft ein gern genommenes Argument, um eigene Fehler zu "entschuldigen"....
 
Ach so... Das hatte ich vergessen: Du hast es wahrscheinlich überlesen lilawelt, aber die Drogenproblematik besteht seit gut 5 Jahren :/
 
Liebe TE,

Ist es euch finanziell möglich ihm ein günstiges 1 Zimmer Apartment zu finanzieren? So kann verhindert werden, dass der junge Mann auf der Straße landet. Das finde ich wichtig, da ich persönlich nicht daran glaube, dass ein totaler Absturz heilsam wäre.

Was in dieser Wohnung geschieht, liegt nicht an euch. Aber versucht bitte zu vermeiden, dass er auf der Strasse landet.

Dort wäre er erstrecht perspektivlos und in noch mehr schlechter Gesellschaft.

Bei allen Ansätzen der Konsequenz kann Konsequenz aber nicht wichtiger sein als das Überleben des Kindes.
Durch die Drogenkarriere von ihm ist es auf der Strasse keine frage ob er vor die Hunde geht, sondern wann.

Das ist nicht was du willst denke ich, nachdem ich gelesen habe, wie sehr du deinen Sohn lieb hast. Versuch ihm wenigstens eine Bleibe zu sichern.

Termine zur Drogenberatung würde ich ihm auch anbieten. Nachmittags. Es bringt nichts jemanden in seiner Verfassung morgens aus dem Bett zwingen zu wollen. Er kann es einfach nicht.

Ob dein Sohn sich nicht eigentlich eim anderes Leben wünscht, dem normalen Leben aber einfach nicht gewachsen ist?

Es gibt sicher Gründe für seine Sucht, persönliche Probleme seinerseits, die nicht an deiner Erziehung liegen.

Manche Menschen haben es schwerer ein normales Leben im Griff zu behalten. Ich finde es ist unser aller Pflicht sie nicht aufzugeben.

Unsere Gesellschaft muss sich messen lassen am Umgang mit unseren Schwächsten. Auch sie gehören zu uns.

Du bist nicht schuld. Die Leistung deinen Sohn aufzufangen müssen viele leisten, nicht nur Eltern. Geschieht dies nicht, finde ich es traurig.
 
Ach so... Das hatte ich vergessen: Du hast es wahrscheinlich überlesen lilawelt, aber die Drogenproblematik besteht seit gut 5 Jahren :/

ich will dir auch nicht unterstellen, dass du ihn nicht liebst.
von welchen drogen reden wir, ist es kiffen oder ist er schon auf hart sachen umgestiegen?
kenne einige die durch probieren da hängen geblieben sind.
ich weiß selber, dass es kein spaß ist.
 
Das mit der fehlenden Elternliebe finde ich zu pauschal.

Warum nehmen ungeliebte Kinder später keine Drogen, sondern leben ein normales Leben?
Warum nehmen Kinder aus tollen Familien später Drogen?

Es gibt einfach zu viele andere Faktoren: genetische Veranlagung zur Sucht, falsche Freunde, traumatische Erlebnisse, von denen die Eltern (und teilweise auch die Betroffenen) nichts wissen oder sie nicht beeinflussen können, gesellschaftliche Einflüsse, zB Alkohol ist gesellschaftlich völlig akzeptiert.

Was ich immer wieder erschreckt feststelle, ist das Jugendliche und Erwachsene, die als Kinder echt ALLES hatten, aus Langeweile mit Drogen herum experementieren!
Bekloppt!

Liebe TE,
ich denke, dass du echt alles für deinen Sohn getan hast. Irgendwann geht es einfach nicht mehr weiter - dass merkst du ja gerade.

Ob du etwas falsch gemacht hast oder wie viele andere Einflüsse auf deinen Sohn einwirken, kann dir wohl keiner sagen.
Manchmal sind die Dinge einfach, wie sie sind.

Ich denke, es ist richtig, dass du deinen Sohn jetzt los lässt- vermutlich braucht er das jetzt mal.
Es muss auch kein Dauerzustand sein, es kann auch sein, dass die Lage in ein paar Jahren wieder anders aussieht.

Es ist schlimm, dem Fall eines geliebten Menschen mit ansehen zu müssen und trotz aller Bemühungen machtlos zu sein.

Meine Mutter war alkoholkrank und ich habe echt alles für sie getan und hätte sie auch unterstützt, wenn sie es wenigstens versucht hätte.

Mit den Gefühlen muss man irgendwie fertig werden und ich hoffe, dass du die Hilfe findest, die du brauchst.
 

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