Anuga
Aktives Mitglied
Es ist schwierig, dir zu raten. Wichtig ist, dass du psychisch und physisch zur Ruhe kommst. Und deshalb sehe ich es so, dass es richtig war, was du getan hast. Ich kann dich sehr gut verstehen, denn immerhin ist es dein Sohn. Er hat alle Hilfsangebote abgelehnt bzw. nicht durchgehalten. Ich kenne so einen ähnlichen Fall. Die Einsicht Hilfe anzunehmen kam erst, als der Kopf wirklich im Dreck lag. Auch verbunden mit Obdachlosigkeit. Denn das ist ein hartes Leben. Diese Familie hat damals den Kontakt zum Sohn abgebrochen. Das war sehr schwer und auch begleitet mit einem permanent schlechten Gewissen. Aber dieser Sohn hat es geschafft und führt nun ein ganz normales Leben.
Es wird auch wenig Sinn haben (selbst wenn ihr es finanzieren könnt), ihm eine kleine Wohnung zu beschaffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese vermüllt und die Nachbarn sich wegen dem Gestank und den Junkies beschweren. Folge: Kündigung.
Dein Sohn hat ADHS. Ich glaube, dass sein Verhalten auch damit zusammen hängt. Hier ist ärztliche Hilfe notwendig. Aber wenn er das ablehnt, kannst du nichts daran ändern.
Deshalb achte auf dich und deine Familie. Sage ihm, dass du ihm hilfst, wenn er alleine wirklich den ersten Schritt macht und sich Hilfe sucht. Das heißt allerdings nicht, dass du ihn wieder in eurer Wohnung aufnehmen sollt. Er muss alleine wohnen und für sich verantwortlich und selbständig sein.
Ich wünsche dir viel Glück. Und du musst lernen loszulassen. Ich weiß, das ist sehr schwer, aber einen anderen Weg gibt es nicht.
Es wird auch wenig Sinn haben (selbst wenn ihr es finanzieren könnt), ihm eine kleine Wohnung zu beschaffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese vermüllt und die Nachbarn sich wegen dem Gestank und den Junkies beschweren. Folge: Kündigung.
Dein Sohn hat ADHS. Ich glaube, dass sein Verhalten auch damit zusammen hängt. Hier ist ärztliche Hilfe notwendig. Aber wenn er das ablehnt, kannst du nichts daran ändern.
Deshalb achte auf dich und deine Familie. Sage ihm, dass du ihm hilfst, wenn er alleine wirklich den ersten Schritt macht und sich Hilfe sucht. Das heißt allerdings nicht, dass du ihn wieder in eurer Wohnung aufnehmen sollt. Er muss alleine wohnen und für sich verantwortlich und selbständig sein.
Ich wünsche dir viel Glück. Und du musst lernen loszulassen. Ich weiß, das ist sehr schwer, aber einen anderen Weg gibt es nicht.