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Sohn musste ausziehen...falsch oder richtig ?

Es ist schwierig, dir zu raten. Wichtig ist, dass du psychisch und physisch zur Ruhe kommst. Und deshalb sehe ich es so, dass es richtig war, was du getan hast. Ich kann dich sehr gut verstehen, denn immerhin ist es dein Sohn. Er hat alle Hilfsangebote abgelehnt bzw. nicht durchgehalten. Ich kenne so einen ähnlichen Fall. Die Einsicht Hilfe anzunehmen kam erst, als der Kopf wirklich im Dreck lag. Auch verbunden mit Obdachlosigkeit. Denn das ist ein hartes Leben. Diese Familie hat damals den Kontakt zum Sohn abgebrochen. Das war sehr schwer und auch begleitet mit einem permanent schlechten Gewissen. Aber dieser Sohn hat es geschafft und führt nun ein ganz normales Leben.

Es wird auch wenig Sinn haben (selbst wenn ihr es finanzieren könnt), ihm eine kleine Wohnung zu beschaffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese vermüllt und die Nachbarn sich wegen dem Gestank und den Junkies beschweren. Folge: Kündigung.

Dein Sohn hat ADHS. Ich glaube, dass sein Verhalten auch damit zusammen hängt. Hier ist ärztliche Hilfe notwendig. Aber wenn er das ablehnt, kannst du nichts daran ändern.

Deshalb achte auf dich und deine Familie. Sage ihm, dass du ihm hilfst, wenn er alleine wirklich den ersten Schritt macht und sich Hilfe sucht. Das heißt allerdings nicht, dass du ihn wieder in eurer Wohnung aufnehmen sollt. Er muss alleine wohnen und für sich verantwortlich und selbständig sein.

Ich wünsche dir viel Glück. Und du musst lernen loszulassen. Ich weiß, das ist sehr schwer, aber einen anderen Weg gibt es nicht.
 
Mich stört das schon lange, dass man so schnell mit ADHS um sich wirft und als Rechtfertigung hernimmt. Es gibt auch Menschen, die benehmen sich einfach daneben und wollen sich auch gar nicht anständig benehmen.
 
Ich wurde als Kind mit Ritalin vollgepumpt und habe natürlich alles versucht um das Zeug nicht nehmen zu müssen, da es bei mir jegliches Hungergefühl ausschaltete und mein Wesen komplett veränderte. Glaubte mir aber keine Sau.

Ende des Liedes war, dass ich natürlich verhaltensauffällig war, aber bestimmt nicht wegen ADHS, sondern wegen der Zustände daheim und ich einfach geliebt werden wollte und Aufmerksamkeit brauchte.

Wenn man etwas nicht weiß, ist es einfach ADHS. Als Rechtfertigung oder als Diagnose.
 
Auch und vor allem, um zu erfahren, wie ich reagieren und handeln muss, um meinem Sohn zu helfen!

Und wo hat dich all dieser Rat nun hingebracht? In ein anonymes Forum wo jeder Bauer seinen Senf dazu geben kann...

Du weisst doch selbst nicht was richtig und falsch ist, sonst wärst du nicht hier. Dein Sohn weiss es auch nicht weil er mit der Situation überfordert ist, denn sonst hätte er womöglich schon lange das Weite gesucht.

Wenn es das Umfeld eures Sohnes (euch eingeschlossen) nicht schafft ihm eine gesunde Perspektive zu verschaffen wird das ganze von Tag zu Tag schlimmer.
 
ADHS, ist mittlerweile zu einer richtigen Epidemie geworden.

Die neue Modediagnose für unerzogene Kinder.

Ein Freibrief für jegliches ungebührliches Verhalten.

@ TE, vielleicht hast du den Jungen zu sehr in Watte gepackt, weil er ja eine vermeintliche Krankheit hat, und das ist nun das Resultat.

Ich wünsche euch sehr, dass er noch die Kurve bekommt.
 
Naja, ADHS ist schon etwas, das oftmals recht vorschnell als Diagnose gestellt wird und im Endeffekt in einer Medikamenten-Schluckerei endet, die mehr schadet als nützt. Würde es mir bei sowas nicht nehmen lassen, mehr als eine Meinung einzuholen.
 

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