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Sohn musste ausziehen...falsch oder richtig ?

Ich danke euch beiden! Es war im Grunde gar nicht mein Wunsch mich hier wie vor einem Richter für mein ganzes Leben zu rechtfertigen. Und letztendlich ist dies hier das Ziel einiger User. Selbst wenn mein Sohn oder all die Freunde oder Familie, die uns kennen, hier meine Ausführungen bestätigen würden, gibt es immer jemanden, der verzweifelt nach dem Haar in der Suppe sucht. Das einzige, was ich mir selber vorwerfe, ist tatsächlich, das ich ihn "verzogen" habe. Ihm alle Steine aus dem Weg geräumt habe, mich egal bei welcher Stelle vor ihn gestellt habe, um ihn zu schützen. Das war falsch, aber als Mutter tut man nun mal Dinge, die zu viel sind... Weil man sein Kind liebt. Und je mehr von aussen gegen ihn kam, umso mehr war in mir der Drang, es von ihm fern zu halten.

Mein Sohn und ich haben regelmäßig Kontakt. Er fängt, wenn auch sehr langsam, an mir in einigen Punkten Recht zu geben. Zu hoffen, das er jetzt eine Gratwanderung macht, ist übertrieben, das weiss ich selbst.

Er ist jetzt aber seit langem mal wieder bis über beide Ohren verliebt. Die junge Frau ist 3 Jahre älter. Er merkt aber, das sie mit seiner Lebensweise nicht ganz konform geht. Das ist für ihn jetzt Grund, etwas ändern zu wollen. Und darin bestärke ich ihn auch.
 
Beiunseren Sohn war es nicht viel anders als bei eurem. Er ist der leibliche Sohn meiner Lebenspartnerin , ich kenne ihn seid er neun war. Auch er begann mit ca. 14 Jahren die Schule zu schwänzen , zu kiffen usw.. Als er dann den Hauptschulabschluss hatte ging es erst richtig los. Kein Bock eine lehre zu beginnen oder arbeiten zu gehen. Auf Druck und mit androhung ihn vor die Tür zu setzen ging er dann mal ein zwei Wochen arbeiten bis er wieder kündigte oder einfach nicht mehr hin ging.
Meine Frau schaute sich das viel zu lange an im Alter von 23 Jahren setzte sie ihn vor die Tür, endgültig. Frühere versuche ihn mal raus zu setzen um ihn dann wieder aus zu nehmen in der Hoffnung das er was ändert brachte alles nichts. Als sie ihn dann raussetzte begann er sich zu bewegen. Er besorgte sich über eine Hilfsorganisation ein Zimmer und begann arbeiten zu gehen. Heute haben wir ein gutes Verhältnis zueinander. Überraschender weise wirft er uns heute ab und an mal vor das wir nicht früher zu dieser Massnahme gegriffen haben. Wichtig ist , ihm das Gefühl zu geben das man da ist wenn er jemanden zum reden brauch oder wo er mal ein Wochenende hin kann. Man sollte ihm aber auch klar machen das es kein wiedereinzug in die Wohnung der Eltern geben wird.
 
..und, der GLAUBE an IHM...Er schafft es,..gebe Ihm das Gefühl,das Du Ihn das zutraust.

Traust du Ihn das überhaupt zu?

Egal was kommt,ER wird die Richtige Lösung früher oder später finden.
Wenn Du Ihm das Gefühl endlich geben kannst,ohne immer in größter Sorge zu sein,oder es besser zu wissen,
wird er es auch spüren und wachsen,gerade wenn er Fehler macht.

Du hast ja auch hier ein bisschen gemerkt,wie beschissen es sich anfühlt,wenn man an einem Zweifelt.^^
 
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