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sind schwere Zeiten sinnlos ?

Mike, das hört sich vielleicht etwas abgedroschen an. Es ist aber tatsächlich die Wahrheit.
Allerdings habe ich so wie ich mich ausgedrückt habe, das Eigendliche nur gestreift.Weil ich bewußt nicht ins Detail gehen wollte.Manche Menschen können aber auch zwischen den Zeilen lesen.




Zitat Lena:

Man weiß nie was noch kommt im Leben😕 - und für jeden taucht am Horizont irgent wann mal ein Lichtstrahl auf - wenn man die Hoffnung nicht aufgibt.

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Das halte ich für nichts weiter als eine große Lebenslüge. Es gibt Menschen die niemals einen Lichtstrahl sehen. Solche Sätze finden sich in Roy-Black-Liedern und dergleichen oft. "Irgendjemand liebt auch Dich".
Vorgestanzte Seelentröster für Verlierer.

Selbstverständlich - jeder Sportler wird es bestätigen - lernt man aus Niederlagen und so auch schweren Zeiten immer mehr, als aus den Hoch-Zeiten des Lebens. Man sollte aber etwas tun ( Zitat: Man darf hinfallen, aber nicht liegenbleiben ) und nicht auf den Lichtstrahl warten.
 
Man kann das Glück nicht wollen oder schätzen, wenn man nicht durch schwere Widrigkeiten gezwungen wäre darüber nachzudenken.

Um nochmal kurz das Beispiel mit den 5 und 25 Grad aufzugreifen: Sobald du die 5 Grad aus der Gleichung 5 < 12,5 < 25 entfernst, würdest du automatisch eine neue Gleichung mit unbekannter Mitte definieren: 12,5 < x < 25.

Genau das Prinzip ist auch der Grund, warum der Mensch an sich nach Perfektion strebt. Man kann sich zwar kurzfristig mit einem Zustand zufrieden geben, aber die Suche nach dem I-Tüpfelchen wird sich unweigerlich von selbst unaufhörlich wieder einstellen und sei es nur der Wunsch, zum Abendbrot ein Schnitzel zu essen, statt einer Butterstulle!
 
Stimmt - man darf hinfallen, aber nicht liegenbleiben. Wer resigniert, lebt auf Erden in der Hölle.

Und doch - da werden Lena und Mike mir widersprechen - kann man den Sinn hinter manchen üblen Lebensschicksalen nicht erkennen - die wären einfach ungerecht, wenn es keine Wiedergeburt gäbe und einen Zusammenhang, der uns als Menschen verborgen bleibt.

Peter
 
Und doch - da werden Lena und Mike mir widersprechen - kann man den Sinn hinter manchen üblen Lebensschicksalen nicht erkennen - die wären einfach ungerecht, wenn es keine Wiedergeburt gäbe und einen Zusammenhang, der uns als Menschen verborgen bleibt.

Peter

Das Leben ist eben ungerecht.
 
Zeiten - Kommen und gehen, also schwere Zeiten gehen auch vorüber und dann folgen wieder schöne Momente, die man dann viel intensiver genießt bzw. sich deren bewusst ist, weil man weiß, dass es auch anders sein kann.
Wenn man grad in einer schweren Krise drinsteckt wird sie einem vermutlich sinnlos erscheinen, aber wenn man sie überstanden hat, erscheint sie einem wahrscheinlich gar nicht mehr soooo sinnlos.
Alles hat irgendwie seinen Sinn, auch wenn wir den manchmal nicht sofort erkennen.
 
Das Leben ist eben ungerecht.
Nur ein Leben wäre das, undzwar so krass, dass ich Atheist wäre, wenn ich davon überzeugt wär.

Was ich jetzt sage, kann ich zwar nicht beweisen - wie denn auch, wir wissen es nicht - aber ich gehe davon aus, dass es für ein überwiegend schweres Leben in der Folge auch einen Ausgleich geben wird.

Nebenbei auch, dass Wissenschaft und "Nanobots" uns das Leben erleichtern werden - wir sollen uns die Erde ja untertan machen. All dies ist Evolution, für mich jedenfalls - Technologie UND schwere sowie weniger schwere Leben im Rahmen der Wiedergeburt. Führt zu Reife und Bewusstheit.

Peter
 
Nur ein Leben wäre das, undzwar so krass, dass ich Atheist wäre, wenn ich davon überzeugt wär.

Was ich jetzt sage, kann ich zwar nicht beweisen - wie denn auch, wir wissen es nicht - aber ich gehe davon aus, dass es für ein überwiegend schweres Leben in der Folge auch einen Ausgleich geben wird.
Das glaube ich nicht. Denn auch hier kann man, um die Logik zu testen, die Sache weiter spinnen.
Deiner Auffassung nach, gibt es also ein Gleichgewicht. Ying und Yang.
Für ein jetziges schweres Leben, bekommt man einen Ausgleich - im späteren Leben?

Was ist mit der Gegenseite? Wenn ich heute gutes und leichtes Leben habe, bekomme ich dann als Ausgleich ein schweres und schlechtes Leben?

Nebenbei auch, dass Wissenschaft und "Nanobots" uns das Leben erleichtern werden - wir sollen uns die Erde ja untertan machen. All dies ist Evolution, für mich jedenfalls - Technologie UND schwere sowie weniger schwere Leben im Rahmen der Wiedergeburt. Führt zu Reife und Bewusstheit.
Versteh irgendwie nicht, was du sagen willst......
 
Was ist mit der Gegenseite? Wenn ich heute gutes und leichtes Leben habe, bekomme ich dann als Ausgleich ein schweres und schlechtes Leben?
Vielleicht hättest du dies schon gehabt - eine Endlosschleife ist es sicherlich nicht. Was man gelernt und verinnerlicht hat, wäre ja sinnlos zu wiederholen.

Versteh irgendwie nicht, was du sagen willst......
Ich gehe davon aus, dass ursprünglich alles Leben rein geistig war - und ohne die Erfahrungen, die wir jetzt (zwangsläufig) machen. Das damals das Bewusstsein vorhanden war: Ich bin... und alles war schön und gut, man konnte sich etwas imaginieren und hatte es dann auch, aber es gab diese Dualität, das Feststecken in Gut und/oder Böse, arm und reich, schwer und leicht usw. nicht. Da in die Mitte zu kommen, ist die Evolution, die im Geistigen, wo man sich üble Situationen hätte "wegimaginieren" können, nicht möglich gewesen wäre. Die auch im "Sündenfall" mit "im Schweisse deines Angesichts sollst du... "angedeutet wird.

Aber ewig Mensch bleiben ? Mit dem Bewusstsein und der Reife, in meine Mitte gekommen zu sein, möchte ich das keinesfalls. Teleportation - meinen Geist dahin zu versetzen wohin ich will - Kommunikation per Gedankenlesen - Gestalten meiner Umwelt durch Imagination - wäre mir als Mensch ja denn doch nicht möglich. Aber ich denke, es ist möglich, das "Experiment Mensch" irgendwann zum Abschluss zu bringen.

Sorry, ist ein wenig offtopic, aber von der Sinnlosigkeit oder Ungerechtigkeit einzelner schwerer Leben MUSS man ja überzeugt sein, wenn es nicht auch eine übergeordnete Evolution gäbe.

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
OT:Jaja die ewige Diskussion mit Herrn House wird nie enden.
Ich lächel darüber nur 🙂
Nein Ich lache niemanden aus Ich lächle nur darüber😉
___

Was Ich eigentlich sagen wollte...
Schwere Zeiten sind absolut sinnlos, wenn Sie unnötig sind.
Ich sehe das ja oft genug. Die Leute machen es sich selber schwer, um sich danach darüber zu beklagen. Alltägliches paradoxes Verhalten.
Sonst scheint es so zu sein das man aus schwierigen Zeiten irgendwie mehr lernen kann...Ich denke das läuft bei vielen so.
Viel schöner ist es jedoch aus nicht schwierigen Zeiten zu lernen, ist ja klar.
MfG Alex
 
Hmm, Alex - ich erlaube mir kein Urteil mehr darüber, was unnötig ist und was nicht. Mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen anstatt etwas zu ändern, und sich dann zu beklagen, dass es weh tut ist allerdings paradox. Kommst du noch kurz in ICQ rein ?

Peter
 
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